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Zitat von Freisein:
Ich hoffe ich crashe den Thread hier nicht...


Alles gut, hier gibts nichts zu crashen. Jeder der hier etwas über ÄVPS oder Asperger schreiben möchte, kann das gerne tun.

09.08.2017 04:43 • x 1 #41


Schlaflose
Zitat von James1986:
Liebe Schlaflose, wie kamst du dann nach dem Schuldienst aus deiner Krankheitsphase wieder raus? Habe Angst, aus der jetzigen Phase nie mehr herauszukommen


Das ging ganz von selbst, sobald ich nicht mehr in die Schule in die Schule musste

09.08.2017 05:48 • #42



Hallo Bimi,

Ävps oder Asperger Syndrom Austausch mit Betroffenen

x 3#3


FeuerWasser
Zitat:
Es geht mir darum das man bei beiden Krankheiten

Hier geht es schon bei der Definition los, dass Asperger keine Erkrankung ist und es ganz deutliche Unterschiede gibt zwischen einer Entwicklungsstörung und einer Persönlichkeitsstörung. Asperger muss zwingend im Kindheitsalter auftreten. Bei der Diagnostik sind vorallem die ersten 4-5 Lebensjahre interessant. Asperger ist angeboren, eine Persönlichkeitsstörung ist erworben. Zudem wird bei der Asperger Diagnostik ein Augenerkennungstest eingesetzt der schon gut Aufschlüsse gibt. Wobei auch da wieder manche sehr gut angepasst sind während andere ihre eigene Mutter nicht erkennen. Zudem werden Mikromimiken beobachtet die willentlich nicht steuerbar sind, man wird in ein unverfängliches Gespräch verwickelt wo genau das Verhalten beobachtet wird. Nicht jeder Asperger hat Schwierigkeiten mit anderen Menschen. Einige sind die Pausenclowns in der Schule und haben viele Freunde. Das lässt sich nicht verallgemeinern und es handelt sich bei Asperger eben auch um ein Spektrum so, dass man nicht davon ausgehen kann, dass es DEN Asperger-Autisten gibt.

Desweiteren schreibst du von einem Leidensdruck. Es wird nicht viele Asperger geben (die nicht vllt. noch zusätzlich eine psychische Erkrankung haben) die einen Leidensdruck haben. Das ist nicht die Regel.

Ich habe selbst Asperger genauso wie auch mein Partner. Wir sind in unserer "Problematik" in vielem gleich und doch wieder grundverschieden. Wenn du den Verdacht hast betroffen zu sein hast du jederzeit die Möglichkeit dich an eine Autismusambulanz zu wenden oder an einen Facharzt mit Schwerpunkt Ar., dann hast du auch Gewissheit. Asperger ist allerdings nichts was man zwischen Tür und Angel diagnostiziert und so ist das für niemanden und schon gar nicht für auf einem Laienportal, abzugrenzen, ob du das haben könntest oder nicht.

30.08.2017 14:50 • #43


Robinson

11.02.2020 19:15 • #44


Mindhead
Hallo, ich bin autistisch bzw habe das Asperger Syndrom.
Also wenn du wissen möchtest, was du jetzt genau hast, solltest du eine professionelle Diagnostik machen lassen von guten Spezialisten.

Dass diese Störungen einige Überlappungen haben ist offensichtlich. Genau deswegen muss eben eine ausführliche Diagnostik gemacht werden.

Ich bin aber gerne da um Fragen zu beantworten!

12.02.2020 00:53 • x 1 #45


Molaskin
Hallo - kann Dir ebenfalls Fragen zur Diagnostik etc. beantworten. Bin spätdiagnostiziert Asperger Syndrom und ADHS.

LG Molaskin

23.02.2020 17:06 • x 1 #46


Robinson
Zitat von Molaskin:
Hallo - kann Dir ebenfalls Fragen zur Diagnostik etc. beantworten. Bin spätdiagnostiziert Asperger Syndrom und ADHS.LG Molaskin



Hallo Molsskin !
Da frage ich mich doch wie man Asperger erst spät diagnostizieren kann, denn wenn ich mir so den typischen Asperger anschaue,(Mercury Puzzle) ist es doch sehr offensichtlich. Gibt es denn auch Anteile Asperger oder hat man das oder nicht?
(Na gut ADS kann man selbst auch schwer selbst feststellen.)

Und dein ADHS, bist du eher ADS oder ADHSler?

Ich habe eher ADS.
Mein Problem ist, je älter ich werde desto weniger Stress kann ich vertragen schon kleinste Sachen über stressen mich und es geht mir sehr schlecht.

23.02.2020 17:36 • x 1 #47


Molaskin
Hallo Robinson,

Ja,definitiv kann kann man das so spät diagnostizieren - wenn man denn endlich mal an den richtigen Arzt kommt. Ich wurde viele Jahre falsch behandelt und da waren abenteuerliche (Fehl) Diagnosen dabei . Ich bin so ein "Mischtypus" habe von beiden etwas. Nehme seit geraumer Zeit Medikinet - das hilft mir sehr gut - allerdings mach ich da alle 2-3 Monate auch mal Pause.

Oha,das mit dem Stress je älter man wird kann ich unterschreiben - geht mir selbst so.

23.02.2020 17:57 • x 1 #48


FeuerWasser
Zitat von Robinson:
Da frage ich mich doch wie man Asperger erst spät diagnostizieren kann, denn wenn ich mir so den typischen Asperger anschaue,(Mercury Puzzle) ist es doch sehr offensichtlich.

Ich habe selbst AS und bin ebenfalls spätdiagnostiziert. Zu allererst muss man sich einprägen, dass es "DEN" Autisten genauso wenig gibt wie "DEN" Depressiven, "DEN" Borderliner, "DEN" ADHSler etc. Desweiteren muss man bedenken, dass es (wie bei mir), Mitte der 80iger mit AS Diagnosen noch ganz anders aussah als heute, 2020.
Mir würde AS kein Mensch ansehen. Ich habe keine Spezialinteressen, ich bin in Nichts außergewöhnlich gut. Ich kann mich normal mit anderen Menschen unterhalten, lege viel Wert auf mein Aussehen und dennoch habe ich einen Schwerbehindertenausweis mit GdB 80 und beziehe eine Rente.

23.02.2020 18:17 • x 1 #49


Robinson
Zitat von FeuerWasser:
Ich habe selbst AS und bin ebenfalls spätdiagnostiziert. Zu allererst muss man sich einprägen, dass es "DEN" Autisten genauso wenig gibt wie "DEN" Depressiven, "DEN" Borderliner, "DEN" ADHSler etc. Desweiteren muss man bedenken, dass es (wie bei mir), Mitte der 80iger mit AS Diagnosen noch ganz anders aussah als heute, 2020. Mir würde AS kein Mensch ansehen. Ich habe keine Spezialinteressen, ich bin in Nichts außergewöhnlich gut. Ich kann mich normal mit anderen Menschen unterhalten, lege viel Wert auf mein Aussehen und dennoch habe ich einen Schwerbehindertenausweis mit GdB 80 und beziehe eine Rente.


Verstehe.
Nur, worin äüssert sich dann dein AS?
Wo ist genau dein Leidensdruck?

Ich merke zum Beispiel nicht gut wenn mir jemand Symphatie entgegenbringt.
Oder besser, ich fühle mich dann überfordert, überwältigt.

23.02.2020 22:45 • #50


FeuerWasser
Zitat von Robinson:
Nur, worin äüssert sich dann dein AS?

Reizüberflutungen, starkes Rückzugsverhalten, Wutanfälle, nicht immer adäquat auf Emotionen reagieren können. Ich lebe das aber nicht in der Öffentlichkeit aus. Ich reagiere viel mehr mit Körpersymptomen wie Lähmungen, Magenprobleme, Hautausschläge, Nervenschmerzen;
Zitat von Robinson:
Oder besser, ich fühle mich dann überfordert, überwältigt.

Das kenne ich auch, kann das aber gut "überspielen"/kompensieren.

23.02.2020 23:27 • #51


Molaskin
Moinsen,

@FeuerWasser

wie oder mit was kompensierst du den dieses Verhalten ? Kostet dich das nicht enorme Kraft ?

Ich kenne diese Symptomatik wie Robinson sie fühlt ebenfalls ganz genau..,leider ist da bei mir ebenfalls nix mit "überspielen/kompensieren" - das mündet auch in Überforderung und allergrößte Anstrengung und Überforderung. Früher habe ich versucht mit Dro. mein Verhalten bzw. mein Andersein zu kompensieren um angepasst an die Gesellschaft zu sein - leider geht diese Art der Selbstmedikation gründlich schief. Öhm, und irgendwie will ich das alles auch nicht mehr - dieses "verstellen" und überspielen" - ich diene der Gesellschaft auf anderer Art

@Robinson
Hut ab Robinson - ich fühle mit dir!

24.02.2020 08:37 • #52


FeuerWasser
Natürlich ist das anstrengend und kostet viel Kraft aus dem Grund habe ich auch die besagten Körpersymptome hinten nach. Ich würde mich selbst nicht aus der Gesellschaft "rausschießen" wollen in dem ich die Ausprägungen von AS auslebe. Das muss man sich auch erst leisten können denn es gibt nicht viele Partner die das mitmachen würden. Jeder der einem Job nachgeht oder in der Arbeitsvermittlung ist der wird sich ebenfalls zusammenreißen müssen. Ein Segen war AS für mich nie sondern stellte mich immer vor Herausforderungen die ich gar nicht haben will.

24.02.2020 10:36 • #53




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