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Edie-NY
Der Distelfink von Donna Tartt

Als Theo 13 Jahre alt ist, verliert er seine Mutter durch ein tragisches Unglück. Er selbst kommt mit einem Trauma, einem Ring und einem Gemälde, davon, das alle Fäden und wichtigen Menschen des Romans zusammenhält.

x 3 #2621


B
Der Fuchs und Dr. Shimamura
von Christine Wunnicke
2015, Roman

Erzählt wird die Geschichte des Dr. Shimamura bei seinem Aufenthalt in Europa um die Jahrhundertwende 1900. Es geht um den Unterschied zweier Sichtweisen auf psychische Krankheiten. Die asiatische, die noch an Geister - speziell die sogenannte Fuchskrankheit - glaubt und damit alles heilt, und die neuaufkommende Psychotherapie in Europa. Spannend und zugleich obskur bishin absurd sowie schräg belustigend.

https://www.berenberg-verlag.de/buecher...imamura-pb

Vorweg wäre vielleicht ratsam etwas über den Fuchsglauben in Japan zu wissen.
Fuchs = kitsune

Fuchs und Fuchsglaube in Japan
von Ulrich Pauly
https://oag.jp/img/images/publications/..._Japan.pdf

x 1 #2622


Dianaross
Zitat von Moonlight_74:
Er erkennt, dass der beste Weg, Zeit zu nutzen, darin besteht, im Hier und Jetzt zu leben, den Moment zu genießen und sich nicht von der Hektik kontrollieren zu lassen.

Das Buch ist Teil der beliebten Hector-Reihe, die philosophische Fragen in einfache, charmante Geschichten verpackt.

Im Hier und Jetzt ... so leben Menschen schon seit anbeginn der Zeit und des Raumes.
Zu recherchieren bei den Buddhisten (Zen-Buddhismus) und vor allem bei den Stoizisten (Stoizismus)..

dianaross lebt immer im Augenblick und das im Raum & in der Zeit zugleich,
Denn Zeit ist zugleich Raum , vgl. Einstein .. und "den anderen Stein oder Stern"

Im Raum bewege ich mich, dianaross, auch, wenn ich mich nicht bewege: denn "es" bewegt mich: innen & aussen, oben & unten .. und "dazwischen",

und zustimmen will ich, DASS DER ZAHN DER ZEIT AN UNS NAGT; ABER NICHT DER ZAHN DES RAUMES

Wir blähen uns im Raum nur kurz auf mit der Geburt.. und werden immer mehr propper,aber letztlich so staublich und vorstofflich, wie vor unser geburt.

Einrede ist nicht notwendig

#2623


Rick
Ich lese momentan ein Buch über Intervallfasten und eines über Tiefschlaf.

x 1 #2624


Schlossgespenst
Eben Herzfluch von Andreas Gruber beendet

Und starte jetzt noch die Knochennadel ebenfalls von Andreas Gruber

x 1 #2625


Cornelie
EEllen Sandberg - Die Vergessenen-


Die Einen wollen vergessen. Die anderen können es nicht

x 2 #2626


Dianaross
Zitat von Cornelie:
Die Einen wollen vergessen. Die anderen können es nicht

Es geht um den Vernichtungsa pparat und den Folgen aus der NS-Zeit..

ETWAS ZU GRUSELIG FÜR EINE ZARTE DIANAROSS

ich bin schon sensibel genug.. und der "Schauder" ist mir nicht so angenehm.. Trost


Es gibt vermutlich auch noch jene, die vergessen wurden, weil sie unendlich geschwiegen haben oder immer noch schweigen.
Und andere, die aufklären wollen.. und erfahren wollen.. insistieren, recherchieren.. enthüllen.. Verlegen

und vielleicht weiterführend, ob sich "transgenerative" phänomene feststellen oder vermuten lassen Kopf Wand

#2627


Relm
Aktuell habe ich mit dem Roman: Hard Land von Benedict Wells begonnen.

Missouri, 1985: Um vor den Problemen zu Hause zu fliehen, nimmt der fünfzehnjährige Sam einen Ferienjob in einem alten Kino an. Und einen magischen Sommer lang ist alles auf den Kopf gestellt. Er findet Freunde, verliebt sich und entdeckt die Geheimnisse seiner Heimatstadt. Zum ersten Mal ist er kein unscheinbarer Außenseiter mehr. Bis etwas passiert, das ihn zwingt, erwachsen zu werden.

x 3 #2628


Theophanus
Ich kann leidvoll mit der heutigen Art, einen Roman zu schreiben, nichts mehr anfangen – dort, wo einem Satzkürze diktiert wird und auf Einfachheit zu achten ist, damit auch die Leser von heute alles verstehen. Somit müssen die Autoren in Fesseln schreiben; das macht mich nur noch traurig. Ohnehin wird an der Qualität genagt durch die Mangelware an Zeit und den Zwang, Geld mit dem Niederschreiben zu verdienen.

So ist der Inhalt vielleicht für einen selbst nicht mehr interessant, doch der Vulkanfluss an Sprache und der ungeheure Sprachwitz wie das Erfindertum aus der Zeit, in der ein Schriftsteller an den Hof eingeladen wurde, um nicht mehr schreiben zu müssen, sondern schreiben zu dürfen, um ein Meisterwerk zu hinterlassen – und manchmal noch nicht einmal ein fertig aufs Papier gelegtes –, fehlen mir.

Ach, wie meisterhaft könnte manch Epiker heutzutage eine Schöpfung in Worte fassen, wenn er doch nur ein Werk schreiben dürfte und nicht in Massen! Wenn es nicht um den Inhalt geht, sondern um die Sprache selbst, ist die Romanwelt von heute eine Tortur und Folter für meine Augen. So weiche ich aus zu Menschen, die im Höchstfall in uralter wie verwichener Zeit nicht mehr als zwei bis drei Werklein hinterlassen haben und dabei mindestens zehn Jahre Zeitaufwand für einen Versroman betrieben.

In einem solchen ist jedes Wort mit Bedacht verwoben mit all den anderen, wie ein Wassertröpfchen in einem Flussbett, das im Ganzen als ein Fluss in einem Liebesmeer der Sprachmelodie mündet. Seit dem ersten Kontakt mit solchem Schriftzeugnis floss die Liebe in mein Herz hinein: von Parzival zu Erec, von Tristan und Isolde zu den Lais der Marie de France, von Otnit zu Antigone, von Amor und Psyche zu Kudrun, von Willehalm zum Narrenschiff, vom Decameron zum Liebentbrannten Herzen etc.

Doch zurzeit lese ich die Welt von Tausendundeiner Nacht in der Übersetzung von Enno Littmann – die ausführlichste Übertragung jener Märchenwelt, die leidvoll nur noch selten auf dem Buchmarkt zu sehen ist. Denn in der Kürze liegt heute die Liebe so vieler Leser, doch dabei verliert man allerlei Geschichten für immerdar; man beraubt sich damit so vieler Schönheit.

Wie arm ist doch der Geist, der heutigentags nur nach der Kürze schielt und darob vergisst, dass ein Wort allein schon ein ganzer Palast sein kann. Man zwingt die Feder in das Joch der Eile, presst den Vulkanfluss der Gedanken in dürre Rinnen, nur damit der flüchtige Blick nicht stolpere. Doch wahre Schönheit braucht die Weile; sie ist wie der Tau auf einer Rose im Morgengrauen – wer rennt, wird ihn niemals glitzern sehen.

Weh dem Epiker, der Massen zeugt und keine Kinder der Liebe mehr gebiert! Ich aber kehre heim zu jenen stillen Werklein, die wie vergessene Schreine in den Wäldern der Zeit ruhen. Dort, wo ein Parzival noch schweigend vor dem Grale kniet und Marie ihre Lais mit Tränen der Sehnsucht netzt. In ihren Versen fließt kein Wasser, da fließt lebendiges Licht, Tropfen um Tropfen, bis das Herz im Liebesmeer der Melodie versinkt.

Was kümmert mich der Markt und sein Geschrei nach Neuem, wenn ich im Alten die Unendlichkeit gefunden habe? Ein Vers, der zehn Jahre reifte, wiegt schwerer als tausend Seiten, die im Vorbeigehen hingeworfen wurden. Es ist die Freiheit des Dürfens, nicht des Müssens, die aus einem Schreiber einen Schöpfer macht. So bleibe ich bei meinen Helden, bei Tristan, Kudrun und dem Narrenschiff, denn in ihrem Fahrwasser allein ist meine Seele noch zu Hause.

x 1 #2629


Dianaross
Zitat von Theophanus:
Somit müssen die Autoren in Fesseln schreiben; das macht mich nur noch traurig.

deine epische kreativitiät ist für mich zu lesen ganz schön anstrengend und überfordert mich.. Verrückt
Zitat von Theophanus:
der ungeheure Sprachwitz

... es ist mir leidvoll zwischen Ironie und Zuschreibung, wie was in die Welt & Warum gesetzt wird.. Waage
Zitat von Theophanus:
Wenn es nicht um den Inhalt geht, sondern um die Sprache selbst, ist die Romanwelt von heute eine Tortur und Folter für meine Augen

... die Begriffsausweitung im Sinne einer Tortuour oder Folter .. von dir so erzeugt: erzeugt bei mir symmetrisch "Augenkrebs" tanzen
..
für die kleine dianaross iss folter und tourtour irgendwas anderes als Ding auf denen du hinweist, mein lieber. Headspin

Zitat von Theophanus:
floss die Liebe in mein Herz hinein: von Parzival zu Erec, von Tristan und Isolde zu den Lais der Marie de France, von Otnit zu Antigone, von Amor und Psyche zu Kudrun, von Willehalm zum Narrenschiff, vom Decameron zum Liebentbrannten Herzen etc.

..ich denke an Larmoyanz. - und sowas ist für mich "krempel".. meine Art der Romantik ist eine andere Selbsthilfegruppe
Zitat von Theophanus:
Wie arm ist doch der Geist, der heutigentags nur nach der Kürze schielt und darob vergisst, dass ein Wort allein schon ein ganzer Palast sein kann.

nunja, der arme Geist.. meine freundin meint neulich, ich hätte zuweilen "geistige Durchfälle".. -
im nachhinein dachte ich , nachdem ich einen lachanfall bekommen hab.. - Party

DAS IST DOCH EINE FÄKALIEN sprache

ich hab keine ahnung, was ein armer geist... iss knuddeln

oder aha, geistreich versus geistarm im ausdruck.. - gleichwohl ist ein armer Geist irgendwie eine persönlichkeit die per se die eigenschaft der armut besitzt.. Kopf Wand
Zitat von Theophanus:
Weh dem Epiker, der Massen zeugt und keine Kinder der Liebe mehr gebiert!

... was für ein Ausruf.. klingt nach kunst.. ist inhaltlich ziemlich hohl ohne Echo .. und larmoyant überhöht.. nach meiner Version.. - reiss dich bitte mal zusammen.. mein lieber Trost
Zitat von Theophanus:
Ich aber kehre heim zu jenen stillen Werklein, die wie vergessene Schreine in den Wäldern der Zeit ruhen.

.. na ich weiss nicht, heimkehren nach einer langen Wanderung zur Förderung der inneren klarheit, macht mir mehr freude als "vergessene Schreine" ruhen lassen, was ich noch nie gemacht hab..
..
ich mein, wenn ich was vergesse, was ruht denn da zugleich.. - Kopf Wand
Zitat von Theophanus:
Was kümmert mich der Markt und sein Geschrei nach Neuem, wenn ich im Alten die Unendlichkeit gefunden habe?

.. gibt es denn sowas, dass "der markt nach irgendwas schreit".. - Wie muss ich mir die Stimme des marktes vorstellen.. ist das feminin, maskulin, ist es ein chor von stimmen..
- - - - und wie ist ddas verhältnis zum konservativen immer Gleichen im Alten zu verstehen..
es hat doch einen verfaulten Zug , das verwunschene.. oder so.. wie so eine Gruft auf dem friedhof des Vergangenen..

ich sags gern knackig, kurz und kakophonisch Herz
Zitat von Theophanus:
So bleibe ich bei meinen Helden, bei Tristan, Kudrun und dem Narrenschiff, denn in ihrem Fahrwasser allein ist meine Seele noch zu Hause.

bei mir ist das so, dass ich Gehe und Neues, Unbekanntes erfassen möchte.. - deshalb liebe ich das symbolische Raritätenkabinett deiner Bauart, mein lieber. Herz freuen flöten Gute Besserung

#2630


Greta__
Ich habe "Bad Tourists" als Hörbuch gehört. Mega spannend und sehr sehr gut 👍

#2631


Q
@Relm @Cornelie Ich liebe sowohl Ellen Sandberg als auch Benedikt Wells als Autoren.

x 3 #2632


Tink59
@Quitzil ellen sandberg liebe ich auch. Hab von ihr Rauhnächte und das Unrecht gehört.

x 3 #2633


Edie-NY
Ich lese gerade Knochenkälte von Simon Becket und Die Aussiedlung von András Visky.

Beide Bücher äußert empfehlenswert.

x 4 #2634


Theophanus
@dianaross

Habt Herzensdank für Eure bezaubernden Zeilen, die wie ein rauer Wind durch meine stillen Hallen fuhren. Es hat mich zutiefst gerührt, von Euch eine solch hohe Antwort zu erhalten, wenngleich ich spüre, dass unsere Welten an unterschiedlichen Ufern liegen.

Verzeiht bitte dem einfältigen Tor, der in alten Versen die Schönheit, die Rhythmen des Lebens, die Luft des Atmens und den himmlischen Frieden sowie den Einklang mit Mutter Natur gefunden hat und leidvoll ermüdend vor der grimmigen Kälte unserer Gesellschaft allzu gern zurückweicht. Ein Charakter zeigt sich im Geben von Liebe, und so nimmt meine Wenigkeit Euch gern in meine Herzensliebe auf; meinerseits verehre ich Euch, wie Ihr seid, und flehe darum, dass Ihr Euren Frieden auf Mutter Erde finden werdet. Möge Euch zudem baldige Heilung für jenen Schaden an Euren Augen zuteilwerden, den meine Zeilen leidvoll bei Euch angerichtet haben.

Ich verbleibe gern allein an meinem anheimelnden Ort von Geborgenheit – eine Wohlfühloase für jene, die sich gern unterwürfig neigen, um als ein Stiefmütterchen darzuleben. Mein Inneres möchte Euch nochmals meinen Seelendank überbringen für Euer an mich gerichtetes wie erhabenes Schreiben, denn man verdiene es nie und nimmer, dass einem seitens eines anderen Mitmenschen eine Antwort zuteilwerde; zudem nahm es doch Eure so kostbare Zeit in Anspruch, dafür entschuldige ich mich bei Euch für mein Dasein.

x 1 #2635


Dianaross
Zitat von Theophanus:
Mein Inneres möchte Euch nochmals meinen Seelendank überbringen für Euer an mich gerichtetes wie erhabenes Schreiben, denn man verdiene es nie und nimmer, dass einem seitens eines anderen Mitmenschen eine Antwort zuteilwerde; zudem nahm es doch Eure so kostbare Zeit in Anspruch, dafür entschuldige ich mich bei Euch für mein Dasein.


Rollende Augen

Es bleibt "anstrengend" - zu lesen & zu verstehen - und ich hoffe gleichwohl, dass wir uns im gleichen Universum befinden.. knuddeln
..
spontan hoffe ich, dass wir uns niemals tatsächlich begegnen.. Kopf Wand

... ausser im Rahmen von Exprimenten nach der Art von Bekett: Warten auf Godot anbeten

die Sinnvolligkeit der Welt ist voller Aufmerksamkeit, in Zerwürfnis in Randgebieten mit harmonischen Exzessen Herz

x 1 #2636


Schlossgespenst
Zorn — Tod und Regen (von Stephan Ludwig)

#2637

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Windy
Aahhh, gesammelte Werke von Dostojewski in der Bücherei ergattern können. Ich liebe seinen Stil, seine Bücher gehen bei mir wie in einem Rutsch und sind inhaltlich so gut. Momentan "Erniedrigte und Beleidigte".

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Elly79
Der Anschlag - Stephen King

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Chingachgook
Zitat von Windy:
Aahhh, gesammelte Werke von Dostojewski in der Bücherei ergattern können. Ich liebe seinen Stil, seine Bücher gehen bei mir wie in einem Rutsch und sind inhaltlich so gut. Momentan "Erniedrigte und Beleidigte".

Bei Dostojewski habe ich immer das Gefühl, als hätte ein ganzes Autoren- Team an seinen Romanen gearbeitet. Unfassbar, daß es ein einziger Mensch war.

Auf jeden Fall ist Dostojewski der größte Psychologe unter allen Schriftstellern ! 👍😎

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A


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