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Warum mag ich es nicht, im Mittelpunkt zu stehen

201717.02




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Icefalki hat geschrieben:
Also Alfred, es ist echt zum kotzen mit der lieben Familie.

Da fällt mir noch was ein. War ein Kind. Hatte Geburtstag. Meine Mutter hat mir gratuliert, hat mir dazu die Hand geschüttelt.

Ich hatte bestimmt einen idiotischen Gesichtsausdruck aufgesetzt, denn nach der Gratulation bekam ich sofort eine Ohrfeige. Jaja, zuviel Aufmerksamkeit tut dann weh.

Verblüffend... ich hatte eine vergleichbare Situation. Ich glaub, ein Bruder hatte Geburtstag und zur Feier des Tages (Buben zählten bei uns mehr) gab es Palatschinken (gefüllte Pfannkuchen), auf die auch ich mich schon sehr gefreut hatte. Ich habe noch heute den Duft in der Nase. Bei Tisch sagte meine Mutter plötzlich zu mir: "Du schaust so bled, du kriagst nix!" und verscheuchte mich mit dem Geschirrtuch vom Tisch. Gerade, dass sie mich für's angebliche blöd Schauen nicht verdroschen hat. Lauter so Situationen gab's in meiner Kindheit. Einmal packte sie, weil ich irgendwas ungeschickt schnitt, mein Essen und schmiß es durch das Zimmer, dass der Teller unter einem Schrank landete und das Essen im Staub. So kam es also öfters vor, dass ich aufgrund des Hasses, den meine Mutter auf mich hatte, hungrig blieb. Ich verstehe es bis heute nicht, was an mir so falsch war/ist, dass man so mit mir umgesprungen ist. Ich könnte heute noch heulen.

Auf das Thema antworten


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NRW Köln-Bonn
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  17.02.2017 21:39  
Meine Mutter war schon ok.
Sie hat halt das gemacht was sie konnte.
Wenn mal Geld da war dann haben wir auch etwas bekommen.
Sie konnte nicht mit Geld umgehnen und das wenigste Geld wurde für Essen ausgegeben.
Sie hat lieber Nippes gekauft aber wir bekamen auch immer etwas schönes.
So ist es nicht...ich glaube sie hat ihre Probleme mit kaufen beschönigt.
Nein sie war schon ok..die Mutti.
Aber weil nie Geld da war wurde zum teil im Winter auch nicht geheitzt und da gab es schon mal Eisblumen abn der Fenstern.
Geld war bei meinen Eltern eh immer das Thema..schlimm.
Weihnachten habe ich mir gewünscht das es was tolles zu essen gibt und alle lachend am Tisch sitzen...ich hätte dafür auf Geschenke vom Quelle gerne verzichtet.
Frieden und alle zusammen lachen das hab ich mir als Kind gewünscht.
Aber Heiligabend lag mein Vater angetrunken auf der Couch und meine Mutter versuchte es doch noch einigermaßen
schön zu machen was aber meinem Vater nicht passte.
Der fing dann immer mit meiner Mutter Streit an .das hasste Weihnachten und gönnte uns auch kein schönes.



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  17.02.2017 21:41  
juwi hat geschrieben:
Icefalki hat geschrieben:
Also Alfred, es ist echt zum kotzen mit der lieben Familie.

Da fällt mir noch was ein. War ein Kind. Hatte Geburtstag. Meine Mutter hat mir gratuliert, hat mir dazu die Hand geschüttelt.

Ich hatte bestimmt einen idiotischen Gesichtsausdruck aufgesetzt, denn nach der Gratulation bekam ich sofort eine Ohrfeige. Jaja, zuviel Aufmerksamkeit tut dann weh.

Verblüffend... ich hatte eine vergleichbare Situation. Ich glaub, ein Bruder hatte Geburtstag und zur Feier des Tages (Buben zählten bei uns mehr) gab es Palatschinken (gefüllte Pfannkuchen), auf die auch ich mich schon sehr gefreut hatte. Ich habe noch heute den Duft in der Nase. Bei Tisch sagte meine Mutter plötzlich zu mir: "Du schaust so bled, du kriagst nix!" und verscheuchte mich mit dem Geschirrtuch vom Tisch. Gerade, dass sie mich für's angebliche blöd Schauen nicht verdroschen hat. Lauter so Situationen gab's in meiner Kindheit. Einmal packte sie, weil ich irgendwas ungeschickt schnitt, mein Essen und schmiß es durch das Zimmer, dass der Teller unter einem Schrank landete und das Essen im Staub. So kam es also öfters vor, dass ich aufgrund des Hasses, den meine Mutter auf mich hatte, hungrig blieb. Ich verstehe es bis heute nicht, was an mir so falsch war/ist, dass man so mit mir umgesprungen ist. Ich könnte heute noch heulen.


Gar nichts ist und war mit dir verkehrt! Und mit allen anderen, die hier geschrieben haben, auch nicht.
Ich kenne das auch alles bestens. Eltern, die selbst Opfer waren und den eigenen Missbrauch an die nächste Generation weitergeben.

Ich seile mich an Geburtstagen auch immer ab und fahre nach Möglichkeit weg und feiere dann alleine.

Meinen eigenen Geburtstag habe ich nur einmal mit anderen Kindern gefeiert. Meine Mutter sagte danach: es haben sich alle gelangweilt, das machen wir nicht mehr. Bei mir ist hängengeblieben: ICH bin sterbenslangweilig und darf mich nicht zumuten. Wenn ich meinen Eltern was geschenkt habe, hatte ich auch den Eindruck, dass die sich nicht richtig freuen. Na ja, stimmte ja auch. Das war aber nicht meine Schuld; die hatten einfach mit nichts und niemandem Freude.

Vielleicht mögen wir das heute nicht, weil dann wieder der alte Schmerz aufsteigt von damals. Normalerweise stehen Kinder doch gerne im Mittelpunkt, behaupte ich mal so. Wir Kinder wurden auch gerne von unseren Eltern vorgeführt vor anderen und ins Lächerliche gezogen. Also, ich spüre da ganz oft so eine ausgeprägte Scham.

Tolles Thema haben wir zum Wochenende .
LG
Tatini

Danke2xDanke


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  17.02.2017 21:44  
Tatini hat geschrieben:
Tolles Thema haben wir zum Wochenende .
LG

Ja ..aber es scheint ja wichtig zu sein..mir geht es so..
Sich mal etwas zu erleichtern..denn ich bin ja auch viel alleine und dann tut es gut mit jemandem zu schreiben.

Danke3xDanke


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  17.02.2017 21:49  
Das Paradoxe ist ja: Man will nichts mehr als Liebe und Beachtung - schämt sich aber in Grund und Boden, wenn sich tatsächlich einmal jemand für einen interessiert. Weil man es ja nicht wert ist und nicht adäquat reagieren kann. Ich kann nichts Originelles sagen, keine Zuneigung zurückgeben, die Erwartungen einfach nicht erfüllen. Daher kommt das mit dem Nicht-im-Mittelpunkt-stehen-wollen. Dann mime ich lieber weiterhin die Unwichtige. Bin aber dann verletzt, weil ich von aller Welt ignoriert werde. Mir kann man es nie recht machen. Gott, was bin ich kaputt!

Wegen dem "als Kind steht man doch eigentlich gern im Mittelpunkt": Ich durfte im Kindergarten mal bei einem Elternabend die Triangel spielen. Stand dazu leicht erhöht und war sooo stolz, gar nicht schüchtern. War ein tolles Gefühl. Meine Mutter und meine Brüder haben mich danach ausgelacht: Es hätte total blöd ausgeschaut und Triangel bekommen nur solche Kinder zugeteilt, die nichts anderes können. Und da soll man ein gesundes Selbstbewusstsein behalten! Ich wäre vom Naturell her eigentlich ganz anders angelegt gewesen, als ich jetzt bin, glaube ich. Meine Persönlichkeit wurde zerstört.

Danke3xDanke


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  17.02.2017 21:52  
juwi hat geschrieben:
Man will nichts mehr als Liebe und Beachtung - schämt sich aber in Grund und Boden, wenn sich tatsächlich einmal jemand für einen interessiert.

Ja weil man damit nicht umgehen kann.
Du bist nicht kaputt ...die andern sind es die dir das angetan haben.
Das habe ich schon gelernt.
Lg





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  17.02.2017 23:23  
Ich überlege gerade hin und her. Ich denke, mein Rebellentum hat mich vor Isolation geschützt. Vor der Angst nicht.

Und wenn mein Unbehagen bzgl. Dieser Tage hochkommt, liegt das wirklich daran, dass Geburtstage, u. U. die damit zusammenhängenden Familienfeiern tatsächlich Trigger auslösen. Auch Dankbarkeit eines anderen Menschen mir gegenüber bedeutet ein Trigger. Dankbarkeit wurde ja von mir erwartet, dass man für mich gesorgt hat. Und ich war es einfach nicht.

Verflixt,ist das kompliziert. Und eigentlich will ich das gar nicht ändern. Was jetzt meine Antwort auf meine eigene Frage ist.

Es ist kein richtiges Leiden, es ist ein Unwohlsein. Und ich glaube, es ist auch Trotz. Denn wenn ich mich gänzlich damit auseinandersetzen müsste, müsste ich verzeihen. Und das will ich nicht. Ich kann es rational verstehen, analysieren, aber ich will mich nicht beugen. Ich denke mal, dass das der Wahrheit am nächsten kommt.

Ist schon gut, dass ich mich hier aufhalte. Ohne Selbstreflektion würde das bei mir auf Dauer nicht gut gehen. Aber so furchtbar weichgespült, nee, das packe ich dann auch wieder nicht.

Danke1xDanke


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  18.02.2017 01:38  
juwi hat geschrieben:
Wegen dem "als Kind steht man doch eigentlich gern im Mittelpunkt": Ich durfte im Kindergarten mal bei einem Elternabend die Triangel spielen. Stand dazu leicht erhöht und war sooo stolz, gar nicht schüchtern. War ein tolles Gefühl. Meine Mutter und meine Brüder haben mich danach ausgelacht: Es hätte total blöd ausgeschaut und Triangel bekommen nur solche Kinder zugeteilt, die nichts anderes können. Und da soll man ein gesundes Selbstbewusstsein behalten! Ich wäre vom Naturell her eigentlich ganz anders angelegt gewesen, als ich jetzt bin, glaube ich. Meine Persönlichkeit wurde zerstört.


Bei mir war's ein Zwerg bei Schneewittchen im Kindergarten ... über die Reaktionen kann ich mich zwar nicht mehr so genau
erinnern. Im Mittelpunkt wollte ich aber nicht unbedingt sein. Gedichte vortragen in der Schule war ein Graus.
Mit jemand zusammen was vortragen, Musik zB. ging schon eher.
Ich frag mich manchmal, wann das anfing. Ich vermute, durch die Scheidung der Eltern.
Meine Mutter hat vieles schlecht bei meinem Vater gesehen. Das hat sie, nach der Scheidung, auf mich als Kind übertragen, weil ich meinem Vater äußerlich ähnlicher, als mein Bruder, war. Sie hatte immer sehr auf Äußerlichkeiten geachtet.
Sonntags die "guten" Sachen anziehen. Für mich meistens unbequem und einengend.
Manchmal auch die Sachen von meinem Bruder, obwohl der dünner war.
In der Schule im sozialistischen Gleichschritt gehen, und zu Hause auch nichts zu melden.
Dazu kam dann noch eine "nette" Hauswirtin, die uns schikaniert hat.
War damals öfter bei Freunden zu Hause, oder unterwegs, um nicht zu früh zu hause zu sein.
Oder ich hab mir durch Zeichnen und Musik ein Ventil gesucht ...



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  18.02.2017 08:48  
Eby hat geschrieben:
Meine Mutter hat vieles schlecht bei meinem Vater gesehen. Das hat sie, nach der Scheidung, auf mich als Kind übertragen, weil ich meinem Vater äußerlich ähnlicher, als mein Bruder, war.

Da sagst du was! Ich bin meinem Vater auch äußerlich (sowie auch von der Persönlichkeit her) sehr ähnlich. Und mein Vater war selten da, hat meine Mutter und uns oft im Stich gelassen, und wenn er mal da war, hatte er miese Laune und nur Zoff mit meiner Mutter. Vielleicht rührt es daher, dass meine Mutter mich schlechter behandelte als die Brüder...



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  18.02.2017 16:22  
Icefalki hat geschrieben:
Boah, @hereingeschneit, du bist der Hammer.

Zu viel der Ehre. Hin und wieder schreib ich was Brauchbares, aber dir kann ich nicht das Wasser reichen.

Icefalki hat geschrieben:
So, warum geht dieses Annehmen bei mir nicht. Mir rollen sich förmlich die Fussnägel hoch, hihi, ich winde mich förmlich.

Wenn du das Gefühl hast, dass es nicht ehrlich ist?
Wenn du der Meinung bist, dass es nicht der Rede wert ist? (Jeder ist ja für andere Sachen dankbar, oder auch nicht )
Wenn du das Gefühl hast, dass es übertrieben ist?

Ich bin sicher, dass du auch schon viele Danke erhalten hast, die dir gut getan haben. Sozusagen, die gingen runter wie Öl.

Icefalki hat geschrieben:
Verflixt,ist das kompliziert. Und eigentlich will ich das gar nicht ändern. Was jetzt meine Antwort auf meine eigene Frage ist.

Du willst einfach nicht allgemeingültige Erwartungen anderer erfüllen. Das passt nicht zu deiner Gefühlswelt und da es ja "angeblich" um dich geht (stehst ja im Mittelpunkt) sollte man darauf auch Rücksicht nehmen. Oder?

Icefalki hat geschrieben:
Denn wenn ich mich gänzlich damit auseinandersetzen müsste, müsste ich verzeihen. Und das will ich nicht. Ich kann es rational verstehen, analysieren, aber ich will mich nicht beugen. Ich denke mal, dass das der Wahrheit am nächsten kommt.

Das wiederum glaube ich nicht. Verzeihen wäre eine Möglichkeit, aber auch die Akzeptanz, es ist wie es ist, und was möchte ich? kann weiter helfen, wenn man das, was für einen selbst richtig ist (auch wenn es nicht den Erwartungen entspricht) dann auch umsetzt.
Wäre z. B. Ich möchte keine Umarmung von dir, weil.....
Können wir es beim Händeschütteln lassen, fühlt sich für mich besser an.

Wenn du das schaffst umzusetzen dann würde ich sagen, du bist alles andere als weichgespült.

Kann es sein, dass du Geburtstag hattest? Dann alles Gute nachträglich.

Danke1xDanke




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  18.02.2017 16:38  
hereingeschneit hat geschrieben:
Das wiederum glaube ich nicht. Verzeihen wäre eine Möglichkeit, aber auch die Akzeptanz, es ist wie es ist, und was möchte ich?


Sag ich doch, du bist echt gut. Dank dir. Ätsch.

Und das mit der Akzeptanz gefällt mir. Und weil heute heute ist, und alles rum ist, gefällt es mir noch besser.

Hihi, in einem Jahr kann ich wieder maulen. Oder ich denk an dich und der Akzeptanz. Mach ich in der Regel auch.

Was noch interessant war, ich bin es hier überhaupt nicht gewohnt, mal selbst in der TE-Rolle zu schreiben. Ha, da könnten wir auch wieder das Thema nehmen, nur kein Aufheben um mich.

Ist aber auch irgendwie schön, wenn sich andere um einen kümmern.

Danke1xDanke


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  18.02.2017 16:45  
Icefalki hat geschrieben:
Ist aber auch irgendwie schön, wenn sich andere um einen kümmern.

Dieses Gefühl behältst Du bitte immer schön in deinem Bewusstsein.

Danke1xDanke


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  18.02.2017 16:46  
Icefalki hat geschrieben:
Was noch interessant war, ich bin es hier überhaupt nicht gewohnt, mal selbst in der TE-Rolle zu schreiben. Ha, da könnten wir auch wieder das Thema nehmen, nur kein Aufheben um mich.


Das fand ich auch lustig. Will nicht im Mittelpunkt stehen und sich dann provokativ da hin stellen.

Gute Übung.

cube_melon hat geschrieben:
Icefalki hat geschrieben:
Ist aber auch irgendwie schön, wenn sich andere um einen kümmern.

Dieses Gefühl behälst Du bitte immer schön in dem Bewusstsein.


Genau.

Danke2xDanke


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Sachen-Anhalt Forenrang: der beste
6810
  18.02.2017 16:48  
Ich hätte da kein problem mit im Mittelpunkt zu stehen, ist doch mal was anderes.

Danke1xDanke




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10186
  18.02.2017 20:14  
opanuel hat geschrieben:
Ich hätte da kein problem mit im Mittelpunkt zu stehen, ist doch mal was anderes.


Opi, dann mach das und genieße es.

Ich denk noch ein bisschen darüber nach. Weil Mittelpunkt, ich glaub ich muss das nochmals richtig definieren, was ich eigentlich selbst damit meine.

Ich dreh mich nämlich ein bisschen im Kreis. Denk eher, wenn, dann muss das verdient sein. Nicht durch blöden Geburtstag. Ein Mauerblümchen bin ich eh nicht.

Also, ich bleib irgendwie dran.




1776
12
Berlin
1702
  18.02.2017 21:12  
Natürlich gibt es zutiefst individuelle Gründe aus denen heraus ein Mensch ungern im Mittelpunkt stehen möchte,traumatische Erlebnisse etwa.Und sicher gibt es auch Gründe,die in genetischen Dispositionen zu suchen sind.
Ich glaube aber,dass es darüber hinaus auch eine gesellschaftliche Komponente gibt.Wir leben in einer Gesellschaft der totalen Individualisierung.Es gibt kaum noch allgemeingültige Traditionen,Rituale,kaum Eingebunden-Sein in Gruppen.Nichts was uns dominiert,den Weg vorgibt,aber eben auch nichts,was uns Schutz und Geborgenheit vermittelt.
Das ist der Preis unsere individuellen Freiheit,auch unserer Wahlfreiheit in wesentlichen Aspekten unseres Lebens:Wir können scheitern und wenn wir scheitern,dann ist dies unsere ganz persönliche Katastrophe.Und alle können es sehen.
Unsere ganze Person ist Außengrenze,unserer Lebenstil,unsere Wertvorstellungen und unser Verhalten sind Angriffsflächen,zu denen es tausend Alternativen gibt.
Jeder Makel kann zu bösen Konsequenzen führen.

Dann wird der Blick der anderen zur Bedrohung,zur potentiellen Vernichtung.
Und man möchte Sartre zustimmen:"Die Hölle,das sind die anderen!"

Danke3xDanke


9733
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  19.02.2017 14:29  
Icefalki hat geschrieben:
Denk eher, wenn, dann muss das verdient sein. Nicht durch blöden Geburtstag.

Das ist bei mir, glaube ich, auch so. Wenn ich etwas ganz toll gemacht hätte und dafür vor anderen gelobt werden würde - ich glaube, da würde ich das Rampenlicht sogar genießen Obwohl - eine peinliche Situation fällt mir dazu schon ein: In der Schule lobte mich ein Lehrer bei der Schularbeitenrückgabe (Mathe, mein Angstfach) über den grünen Klee - und ich fing vor Freude an, bitterlich zu weinen, vor der ganzen Klasse, weil ich mein Glück nicht fassen konnte. Da war ich so 15, 16. Die Klasse hat dann applaudiert

Danke1xDanke


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  20.02.2017 02:16  
juwi hat geschrieben:
Eby hat geschrieben:
Meine Mutter hat vieles schlecht bei meinem Vater gesehen. Das hat sie, nach der Scheidung, auf mich als Kind übertragen, weil ich meinem Vater äußerlich ähnlicher, als mein Bruder, war.

Da sagst du was! Ich bin meinem Vater auch äußerlich (sowie auch von der Persönlichkeit her) sehr ähnlich. Und mein Vater war selten da, hat meine Mutter und uns oft im Stich gelassen, und wenn er mal da war, hatte er miese Laune und nur Zoff mit meiner Mutter. Vielleicht rührt es daher, dass meine Mutter mich schlechter behandelte als die Brüder...


"Wie dein Vater ..." hab ich damals oefters zu hoeren bekommen.
Ich kann mich auch noch an heftige Streitigkeiten meiner Eltern erinnern.
Spaeter, als ich aelter war, hatte ich mein Vater oefters besucht. Da hat er mir Sachen erzaehlt, die meine Mutter nicht erzaehlte. Da bekam ich eine etwas andere Sichtweise von damals.



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Hinter dem Mond Forenrang: Hasenmama
1571
  08.04.2019 15:23  
Icefalki, diese Diskussion interessiert mich, aber seit zwei Jahren wurde hier nichts mehr geschrieben, wäre es dir recht, wenn ich mich jetzt noch daran beteiligte?





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BaWü
10186
  08.04.2019 15:37  
kritisches_Auge hat geschrieben:
Icefalki, diese Diskussion interessiert mich, aber seit zwei Jahren wurde hier nichts mehr geschrieben, wäre es dir recht, wenn ich mich jetzt noch daran beteiligte?


Gerne. Ist wirklich ein interessantes Thema und weiter bin ich auch noch nicht gekommen. Muss mal nachlesen, was ich so geschrieben habe.



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