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Micholilu

Micholilu
Mitglied

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Guten Abend ihr Lieben 🫶 ich bin heute so richtig genervt von mir und weiß mir nicht zu helfen. Irgendwo in mir drin ist die positive Dori, die ist noch da, ich weiß es, aber sie kommt nicht mehr raus. Immer denke ich negativ: kleines Beispiel: ich bin ja diese Woche krankgeschrieben ( Sonntag medizinischer Notfall) jetzt schreibt mir meine Chefin: hey wie geht es dir? Schon kommt das ungute Gefühl, warum will sie das wissen? Heckt sie was aus? Vertraut sie mir nicht? Will sie mich kündigen? Und so ist es immer. Ich gehe immer vom negativen aus. Wie kriege ich das hin? Vielleicht meint sie es ja wirklich ernst, vielleicht bin ich ja doch wichtig. Ich weiß es nicht 🤷🏼‍♀

03.07.2026 #1


17 Antworten ↓

Sonja77
Ich finde das ein interessantes Thema für Menschen denen es so geht und die so fühlen

Ich kann dir leider keine Tipps geben da es bei mir das komplette Gegenteil ist
Ich bin immer positiv auch wenns nichts positives gibt finde ich immer etwas was mich positiv sein lässt oder werden lässt egal in welcher Situation

Ganz viele kommen damit nicht klar,das ist für mich völlig okay 👍 müssen sie ja auch nicht
Hauptsache ich fühle mich so wohl und Sonja ist und war nunmal schon immer so positiv

Ich lese aber gerne mit weil mich halt die komplett andere Seite interessiert und ich das von mir halt nicht kenne
Ich finde das gibt einem auch die Chance Neues kennenzulernen

Jedenfall bin ich überzeugt das deine Chefin sich ehrliche Sorgen gemacht hat und mal nachfragen wollte wie es dir geht
Ist doch etwas wunderbares das sie so an dich denkt und sich für dich interessiert

x 3 #2


A


Warum denn immer so negativ ?

x 3


P
Zitat von Micholilu:
Guten Abend ihr Lieben 🫶 ich bin heute so richtig genervt von mir und weiß mir nicht zu helfen. Irgendwo in mir drin ist die positive Dori, ...

Gut, dass du das seöbst so erkannt hast, dass du zu negativem Denken, vielleicht sogar zum Katastrophisieren neigst.
Du hast dir diese Art der Denke antrainiert, sie kultiviert.Das kann man umlernen. Du musst ja nicht so denken, du kannst auch was anderes denken.

Da aber hin zu kommen, von dem einen unerwünschten Denkmuster in ein zielführenderes zu wechseln, ist natürlich alles andere als schnell gemacht. Da muss man Wochen, Monate bis hin zu Jahren und Jahrzehnten dran arbeiten. Aber es geht. Das Stichwort heißt Neuroplastizität.

x 2 #3


Dunkelbunte
Zitat von Micholilu:
hey wie geht es dir?

Sie will wissen, ob du nächste Woche wieder am Start bist. Zwecks Planung VOR dem Wochenende.
Aus Vorgesetzten-Sicht verständlich.
Mehr muss man da erst einmal nicht rein interpretieren.

x 5 #4


Dunkelbunte
Zitat von Pauline333:
von dem einen unerwünschten Denkmuster in ein zielführenderes zu wechseln, ist natürlich alles andere als schnell gemacht. Da muss man Wochen, Monate bis hin zu Jahren und Jahrzehnten dran arbeiten.

Achtsamkeit ist ein wichtiger Zwischenschritt.

Man kommt eher schlecht von der schlechten Bewertung in eine zack... positive.

Sich immer und immer wieder daran erinnern, das katastrophisieren sofort zu stoppen. Warten. Und zulassen, und dann positives zu sehen.

Würde ich jetzt so vorschlagen 😄

x 3 #5


YellowFerrum
Ich bin nicht der Meinung, dass du in diesem Fall negativ denkst. Wäre die Frage von einer Freundin gekommen, hättest du bestimmt nicht weiter darüber nachgedacht.
Bei deiner Arbeitgeberin gibt es eine ganz andere Interessenlage. Sie wird sowohl (manchmal) wissen wollen, wie es dir als kranke Bekannte geht; sie wird aber auch (immer) wissen wollen, ob sie mit einem längeren Ausfall/Ersatz usw. rechnen muss. Letzteres könnte mit negativen Konsequenzen und Bewertungen dir gegenüber zu tun haben. Das beunruhigt dich dann vielleicht.

x 1 #6


Greta__
Zitat von YellowFerrum:
Ich bin nicht der Meinung, dass du in diesem Fall negativ denkst. Wäre die Frage von einer Freundin gekommen, hättest du bestimmt nicht weiter ...

Nach einer Not-OP negative Bewertung durch den Arbeitgeber? 😯

Das glaube ich nicht, nicht nach so etwas.

x 3 #7


Micholilu
@Sonja77 Liebe Sonja, gib mir bitte etwas ab , von deiner positiven Einstellung 🙏

#8


Micholilu
@Pauline333 danke für deinen Beitrag 🙏ich möchte dass ja eigentlich auch gar nicht 😢

x 1 #9


Micholilu
@Dunkelbunte danke für deine Antwort. Das war jetzt nur 1 Beispiel. Leider mache ich das immer .🙈

x 1 #10


Micholilu
@YellowFerrum hallo 🙋‍♀ danke dir. Mein Problem ist halt immer, dass zu erst der negative Gedanke kommt, egal bei was.

x 1 #11


Micholilu
@Greta__ das ist halt das was ich dann auch denke, hat sie so ein negatives Gefühl gegenüber meiner Person.

#12


Sonja77
Zitat von Micholilu:
@Sonja77 Liebe Sonja, gib mir bitte etwas ab , von deiner positiven Einstellung 🙏

Guten Morgen 😃

das würde ich sehr sehr gerne machen wenn ich könnte,denn manchmal bin ich etwas zu positiv
aber ich bin sehr dankbar dafür so zu sein wie ich bin,denn das hat mir schon sehr sehr oft den Hintern gerettet und mich nicht untergehen lassen

so sind die Menschen verschieden

du möchtest lernen positiver zu sein
und mir würde ab und zu etwas mehr negativität nützlich sein und ich bekomm es nicht hin

ich wünsche dir einen wunderschönen Tag

x 1 #13


Wankelmut
@Micholilu
Vielleicht ist es (in diesem Fall) kein simples negativ sein, sondern etwas komplexer. Vielleicht macht es dir einfach Druck, weil du durch die Frage deiner Chefin das Gefühl hast, eine Erwartung erfüllen zu müssen (zum Beispiel, schnell wieder fit zu sein)!?
Vielleicht hast du Erfahrungsbedingt auch Probleme mit Vertrauen (in dich und deinen Selbstschutz, in andere,..) und deshalb Angst und das macht genervt und negativ. Zumindest ist es bei mir so.
Auch wenn es dir heute nicht gelingen mag, VERSUCHE bei dir zu bleiben und den Zustand anzunehmen, dass es dich einfach nervt, stresst, etc. Und wenn das "immer" so ist, kannst du eigentlich auch das nur annehmen und sagen: "So bin ich und es wird sich vielleicht bessern, wenn ich es ein Stück weit akzeptieren kann!"

Alles Gute 🍀

x 4 #14


Micholilu
@Wankelmut danke dir aber es macht mich traurig, denn vor 20 Jahren war es überhaupt nicht so 😢

#15


Micholilu
@Sonja77 das wünsche ich dir auch 🍀und danke das du solch ein positiver Mensch bist, das ist großartig 😃

x 1 #16


YellowFerrum
Zitat von Greta__:
Nach einer Not-OP negative Bewertung durch den Arbeitgeber? 😯 Das glaube ich nicht, nicht nach so etwas.

Das kommt auf die Chefin und das persönliche Verhältnis an. Es ist durchaus oft so, dass Arbeitgeber kaum Interesse an privaten Problemen haben. Es kommt auch auf Führungsqualität an und wie man generell mit im Unternehmen mit Mitarbeitern umgeht.
Eine Bekannte hat mir vorgestern erzählt, das die Chefin eines kleinen Handwerksbetriebs wütend den Telefonhörer aufgelegt hat, nachdem sie ihr sagte, dass sie nach einer sehr schmerzhaften Weisheitszahn-OP ausnahmsweise mal krank war. In vielen Unternehmen ist ein Ausfall ein Problem, weil Schichten getauscht, Aufträge delegiert oder andere Aufgaben umständlich übertragen werden müssen.

#17

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P
Zitat von Micholilu:
@Pauline333 danke für deinen Beitrag 🙏ich möchte dass ja eigentlich auch gar nicht 😢

Verständlich. Du machst es aber trotzdem, weil du dieses Muster schon so lange "pflegst". Es ist zu einem aitomatisierten Verhalten gekommen, deshalb der Hinweis, dass man da lange konsequent gegenarbeiten muss, bis man das Gefühl hat, man denkt nicht mehr vor allem Negatives, Ängstliches, Trauriges, was auch immer denkt.

Zunöchst muss man wissen, DASS man es tut. Das ist bei dir schon oft (?) so.
Dann musst du den Gedanken bzw die Gesankenspirale unterbrechen und hilfreichere Gedanken dagegen setzen, in dem Fall zB. "Wie nett, dass sie fragt" oder 'klar, dass sie fragen muss für ihre Planung".
Umd jedes Mal, wenn die negativem Gedanken kommen - und das werden sie am Anfang an-dau-ernd: weitermachen mit der "Gegenprogrammierung" (Stop, dann hilfreichere Gedanken).

Die Akzeptanz und Commitment Therapie (ACT) kann einem beim Neutralisieren und Verändern von Gedankenmustern helfen. Mir gefällt "Das Leben annehmen".

#18


A


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