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Rehasport bei psychischen Problemen

201808.03




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Hallo Zusammen,

ich finde gerade keine passende Kategorie....

Hat von Euch schon jemand aufgrund psychischer Probleme Rehasport verordnet bekommen? Das muss ja der Arzt verordnen, kann das die krankenkasse dann trotzdem noch ablehnen?

Ich dachte das wäre ne gute Brücke um die wartezeit auf einen therapie Platz (5-7 Monate) erträglich zu gestalten.....

Auf das Thema antworten


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  08.03.2018 21:42  
Hey,
ist das deine Idee Rehasport zu machen oder hat der Arzt das vorgeschlagen?
Wenn es deine Idee ist, dann ist es äußerst unwahrscheinlich, dass der Arzt dir das verordnet - wozu auch? Schließlich sind Fitnesstudios, städtische Schwimmbäder und Sportvereine nicht allzu teuer.....





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  08.03.2018 21:46  
Ja das ist meine idee.....so habe ich das noch garnicht gesehen. Mmhh ein versuch ist es wert, ansprechen werde ich es auf alle fälle mal.



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5057
  09.03.2018 16:30  
Rehasport wird meines Wissens nur wegen orthopädischen Problemen verordnet. Was da gemacht wird, ist in erster Linie etwas für die Wirbelsäule, also es werden Übungen gemacht, die die Bauch- und Rückenmuskulatur stärken, um Verspannungen vorzubeugen.
Wenn deine psychischen Problemen zu Beschwerden dieser Art führen, wäre das natürlich etwas anderes, aber die Verordnung selbst darf nicht aus psychischen Gründen sein.



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NRW
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Status: Online online
  10.03.2018 11:20  
Ich habe Reha Sport gemacht.
Verordnet vom Orthopäden wegen Probleme mit dem Bewegungsapparat.

Das hat nix mit der Psyche zu tun.



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Bärlin Spandow
4453
  10.03.2018 11:23  
Mondkatze hat geschrieben:
Das hat nix mit der Psyche zu tun.


Sport ist aber gut für die Psyche.



11822
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NRW
8132

Status: Online online
  10.03.2018 11:30  
petrus57 hat geschrieben:

Sport ist aber gut für die Psyche.


Richtig , das ist ja bekannt.
Aber rehasport wird niemand verschreiben, nur weil man sich langweilt.

Aber man könnte ja bei der KK nachfragen, welche Programme / Kurse die KK selbst anbietet und die auch von der KK übernommen werden.
Da gibt es schon so einiges.
Rückenschulung usw.

Danke1xDanke


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5057
  10.03.2018 13:29  
petrus57 hat geschrieben:
Sport ist aber gut für die Psyche.


Rehasport ist aber kein Sport in dem Sinn. Man macht leichte Übungen, die den Muskelaufbau trainieren in Form von Gymnastik im Stehen und Liegen.
Was gut für die Psyche ist, sind Sportarten, wo man über eine längeren Zeitraum ins Schwitzen kommt und das Herz gefordert wird. Dabei werden Adrenlin abgebaut und Glückhormone gebildet. Das Einfachste und Beste, was man für die Psyche tun kann, ist regelmäßiges Joggen.

Danke1xDanke




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  10.03.2018 21:34  
Also aus langeweile mache ich das sicher nicht!

Es gibt eine seite über rehasport wo das sogar steht dass es ebenso für psychische erkankungen geeignet ist.

Ich mache mich einfach mal schlau und werde berichten.





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  14.03.2018 16:30  
Ich habe mir das mit dem Reha sport wohl anders vorgestellt ;-)

Wie auch immer....ich habe heute Grünes licht bekommen für "krankengym mit geräte" und die psychotherapeuten wird mich dann bei meinem plan unterstützen bzw. Die nötige hilfestellung geben damit ich nach den 6 anwendungen alleine klar komme beim sport.



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  18.03.2018 20:52  
Richtiger Sport soll bei schweren psychischen Erkrankungen kontraproduktiv sein. Ausreichend Bewegung schadet aber nicht.

Danke1xDanke


  18.03.2018 21:01  
Acanthurus hat geschrieben:
Richtiger Sport soll bei schweren psychischen Erkrankungen kontraproduktiv sein.

Oh warum das denn?





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  18.03.2018 21:16  
Acanthurus hat geschrieben:
Richtiger Sport soll bei schweren psychischen Erkrankungen kontraproduktiv sein. Ausreichend Bewegung schadet aber nicht.


Was wäre denn "richtiger Sport"? Wettkämpfe etc.?

Also ich würde gerne wieder walken oder joggen und auch gerne wieder zum zumba, das wäre schon toll....



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  18.03.2018 23:01  
Es stresst den Körper anfangs zu sehr und kann Symptome triggern. Einen schwerst depressiven wird man auch kaum zum Sport bewegen können, und wer dennoch dazu rät und drängt hat keine Ahnung, sage mir ein Arzt und Therapeut. Bessert sich der Zustand kann man mit leichten Sachen wieder beginnen.



  18.03.2018 23:23  
Acanthurus hat geschrieben:
Es stresst den Körper anfangs zu sehr und kann Symptome triggern. Einen schwerst depressiven wird man auch kaum zum Sport bewegen können, und wer dennoch dazu rät und drängt hat keine Ahnung, sage mir ein Arzt und Therapeut. Bessert sich der Zustand kann man mit leichten Sachen wieder beginnen.

Stimmt. Mich würde das Erschöpfungsgefühl nach viel Sport auch triggern. Jetzt wo dus sagst




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  19.03.2018 12:20  
Wenn man nach dem Sport erschöpft ist, hat man es übertrieben. Man muss es ganz langam angehen (z.B. mit reinem Gehen beginnen; dann das Tempo bei jedem Mal steigern; dann zwischendurch ein paar Laufsschritte einlegen, mit jedem Mal die Zahl der Laufschritte steigern, bis man nach 4-6 Wochen imstande ist ca. 10 Minuten am Stück zu laufen; am Ende sollte man 30-40 Minuten laufen können, aber nur in dem Tempo, dass man nicht außer Atem kommt, Puls sollte um die 130 sein)





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  20.03.2018 13:24  
Ich komme gerade vom orthopäden und ich habe tatsächlich eine verordnung für Reha sport erhalten. Diagnose sind depressive verstimmungen sowie hws syndrom



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Groß Gerau
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  20.03.2018 13:41  
Sehr gut.

Sport ist das einzige, was mit mal ein Hochgefühl beschert
Direkt nach dem joggen geht es mir oft für ein paar Stunden besser
Wenn ich jünger wäre und mehR Zeit hätte, würde ich viel mehr Sport machen
Besonders in einer Gruppe stelle ich mir das sehr hilfreich vor

Das mit dem Puls 130 ist übrigens veraltet, weil viel zu paus chal.
Dann könnte ich gar nicht joggen
Ich fühle mich am wohlsten mit Ca 145 bpm im Durchschnitt





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  20.03.2018 14:18  
Ich muss dringend wieder sport machen mein puls ist viel zu hoch



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5057
  20.03.2018 14:35  
Minzli hat geschrieben:
Ich fühle mich am wohlsten mit Ca 145 bpm im Durchschnitt


Bei mir geht auch mehr als 130, ohne dass ich nach Luft schnappen muss :P Aber der Crosstrainer schlägt immer Alarm, wenn ich auf 149 bin. Für mein Alter ist das normalerweise zu viel.


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