Zitat:Zitat von Ferrum: Als erwachsener Mensch muss man sich dem Leben stellen, es genießen, wenn es geht und sich den Widrigkeiten stellen, wenn erforderlich. Man muss sich nicht klein und kindisch machen und sich deshalb nicht auf Gut und Böse reduzieren. Ich möchte nicht in einem Kindergarten leben, in dem alle versuchen, lieb und gut zu sein und das als das erstrebenswerte Ziel im Leben ansehen. Das bedeutet keinesfalls das Gegenteil, sondern der angemessene Umgang mit Situationen. [pid]undefined[/pid]
Zitat von moo: Ich denke, in der o. g. Parabel geht es um Herzensbildung - nicht darum, zu allem Ja und Amen zu sage
@Ferrum, ich stimme dir zu, dass man "sich dem Leben stellen, auch den Widrigkeiten...und es auch genießen...muss...
deine Schlussfolgerungen, errinnerte mich an das "Schwarz-weiss-Denken" das "reduzieren auf Gut und Böse".
ein Lichtblickfür mich war der Hinweis von @moo "es geht um Herzensbildung, und nicht darum, zuallem Ja und Amen zu sagen" Danke @moo
In meinem schon langen Leben habe ich schon so manch häßlichste Widrigkeiten von anderen Menschen und Situationen erlebt.
Dennoch begegne ich fremden Menschen ohne Mißtrauen...und das nicht, weil ich lieb, nett und gut bin.
"Meine Lektionen" zur "Herzensbildung" hatte ich von meiner verstorbenen italienischen Frau gelernt, die mit ihrer sehr fortgeschrittenen emotionaler Intelligenz, strittige Konfrontationen unter Nachbarn oder Freunden geklärt, behinderte Kinder therapiert und deren Eltern mit Geduld dahin gebracht hatte, diese Kinder anzunehmen...und vieles mehr...
Die offene und freundliche Herzlichkeit die ich über Jahrzehnte als "Fremder" in einem italienischen Dorf erfahren durfte, hat auch bei mir ein Umdenken, oder anders gesagt, ein Umfühlen meines Herzens mit sich gebracht, das ich auch in meiner Deutschen (städtischen) Umgebung praktiziere.