Es war, als hätt’ der Himmel die Erde still geküsst, dass sie im Blütenschimmer von ihm nun träumen müsst’.
Die Luft ging durch die Felder, die Ähren wogten sacht, es rauschten leis’ die Wälder, so sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus. Joseph Freiherr von Eichendorff
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Reenchen Mitglied
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Auf deinem Grab mein lieber Freund, sind Blumen schon gewachsen. Und wiegen sich im Sommerwind, warum sie wohl so zierlich sind?
War es denn wirklich an der Zeit? Ich kann es nicht verwinden, es wachsen doch die Blumen schon. Kann ich nicht auch verschwinden?
Es wird mir eng im Herzen beim Anblick dieser Blumen. Ich geh'. Ich komm nicht wieder. Es ist das Grab, mein Lieber. Das Grab hat dir wohl Ruhe gegeben. Ich erhielt dafür ein zerstörtes Leben. (von mir)
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#22
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Entspannen schöne Musik und Gedichte zu runterkommen
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alfred Mitglied
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Zitat von Reenchen:
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Auf deinem Grab mein lieber Freund, sind Blumen schon gewachsen. Und wiegen sich im Sommerwind, warum sie wohl so zierlich sind?
War es denn wirklich an der Zeit? Ich kann es nicht verwinden, es wachsen doch die Blumen schon. Kann ich nicht auch verschwinden?
Es wird mir eng im Herzen beim Anblick dieser Blumen. Ich geh'. Ich komm nicht wieder. Es ist das Grab, mein Lieber. Das Grab hat dir wohl Ruhe gegeben. Ich erhielt dafür ein zerstörtes Leben. (von mir)
Und wenn du denkst es geht nicht mehr die Trauer will dich leiten dann bring ich die ein Lichtlein her laß dich in die Sonne schreiten. Und ist das Herz auch noch so schwer wie tausend große Steine werd ich dich tragen um so mehr und laß die nicht alleine.
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Reenchen Mitglied
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Zitat von alfred:
Zitat von Reenchen:
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Auf deinem Grab mein lieber Freund, sind Blumen schon gewachsen. Und wiegen sich im Sommerwind, warum sie wohl so zierlich sind?
War es denn wirklich an der Zeit? Ich kann es nicht verwinden, es wachsen doch die Blumen schon. Kann ich nicht auch verschwinden?
Es wird mir eng im Herzen beim Anblick dieser Blumen. Ich geh'. Ich komm nicht wieder. Es ist das Grab, mein Lieber. Das Grab hat dir wohl Ruhe gegeben. Ich erhielt dafür ein zerstörtes Leben. (von mir)
Und wenn du denkst es geht nicht mehr die Trauer will dich leiten dann bring ich die ein Lichtlein her laß dich in die Sonne schreiten. Und ist das Herz auch noch so schwer wie tausend große Steine werd ich dich tragen um so mehr und laß die nicht alleine.
Wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her. Ein Lichtlein wie ein Stern so klar, es wird Dir leuchten immer dar. ... Roswitha Rudzinski Das Lieblingsgedicht meines Vaters. Ja, auch das entspannt mich, wenn ich mal denke, es geht nicht mehr.
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Reenchen Mitglied
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kl-Schnecke Mitglied
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Argan Gast
Bei uns hier in der Gegend gab es vor etwa 100 Jahren einen Chor, welcher ein Totenlied gesungen hat. Die Melodie ist nicht überliefert worden, aber den Text kenne ich:
Ich ging einmal so ganz allein in einen alten Friedhof rein, Da lag an einem Grabe dran, ein Totenkopf, ich sah ihn an. Nahm erfurchtsvoll ihn in die Hand, wobei ich mancherlei empfand. Da fiel mir der Gedanke ein, wer magst denn du gewesen sein. Warst du vielleicht ein braver Mann, dass man dich heut noch loben kann? Warst du vielleicht ein Bösewicht, von dem die Welt nichts gutes spricht? Muss sich der arme vor dir beugen, sich jeder schwache vor dir neigen? Sag an, wer beugt sich nun vor dir. Kein Mensch, und deine Asche hier die längst entflohen mit einem Wind, Da sieht man, was wir Menschen sind.
Dieses Gedicht ist etwas gesellschaftskritisch zu verstehen, also, ob arm oder Reich, der Mensch hat kein ewiges Leben.
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alfred Mitglied
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#28
alfred Mitglied
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#29
kl-Schnecke Mitglied
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alfred Mitglied
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#31
alfred Mitglied
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#32
alfred Mitglied
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#33
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Annie303 Gast
guten Morgen, hier eher etwas Lustiges:
Christian Morgenstern - "verkehrte Welt"
Dunkel war's der Mond schien helle, Schnee bedeckt die grüne Flur als ein Auto blitzeschnelle, langsam um die Ecke fuhr.
Drinnen saßen stehend Leute, schweigend ins Gespräch vertieft, als ein totgeschossner Hase, auf der Sandbank Schlittschuh lief.
Und der Wagen fuhr im Trabe, rückwärts einen Berg hinauf. Droben zog ein alter Rabe grade eine Turmuhr auf.
Ringsumher herrscht tiefes schweigen und mit fürchterlichem Krach, spielen in des Grases Zweigen zwei Kamele lautlos Schach.
Und auf einer roten Parkbank, die blau angestrichen war, saß ein blondgelockter Jüngling mit kohlrabenschwarzem Haar.
Neben ihm ne alte Schrulle, zählte kaum erst 16 Jahr, In der Hand ne' Butterstulle, die mit Schmalz bestrichen war.
Droben auf dem Apfelbaume, der sehr süße Birnen trug, hing des Frühlings letzte Pflaume und an Nüssen noch genug.
Von der regennassen Straße wirbelte der Staub empor und der Junge bei der Hitze mächtig an den Ohren fror.
Beide Hände in den Taschen hielt er sich die Augen zu. Denn er konnte nicht ertragen, wie nach Veilchen roch die Kuh.
Holder Engel, süßer Bengel, furchtbar liebes Trampeltier. Du hast Augen wie Sardellen, alle Ochsen gleichen Dir.
Und zwei Fische liefen munter, durch das Blaue Kornfeld hin. Endlich ging die Sonne unter und der graue Tag erschien.
Und das alles dichtet Goethe Als er in der Morgenröte Liegend auf dem Nachttopf saß Und dabei die Zeitung las.
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#34
alfred Mitglied
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Ich ergänze noch. Ein bischen anders.
Auf einer roten Bank die grün angstrichen war saß ein blondgelockter Jüngling mit kohlrabenschwarzem Haar in der Hand hielt er eine Butterstulle die mit Schmalz bestrichen war dies Gedicht verfasste Goethe morgens bei der Abendröte
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#35
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Annie303 Gast
Zitat von alfred:
Ich ergänze noch. Ein bischen anders.
Auf einer roten Bank die grün angstrichen war saß ein blondgelockter Jüngling mit kohlrabenschwarzem Haar in der Hand hielt er eine Butterstulle die mit Schmalz bestrichen war dies Gedicht verfasste Goethe morgens bei der Abendröte
Hihi, es gibt verschiedene Versionen, habe ich gesehen, aber die fand ich irgendwie am schönsten..
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#36
alfred Mitglied
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Joseph Schmidt..kleiner Mann ganz groß.
Wenn nicht die Hoffnung wär.
Heut ist der schönste Tag in meinem Leben .......diesen Satz würde ich gerne mal wieder sagen.
Ein Lied geht um die Welt.
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#37
Gerd1965 Mitglied
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Der Kuckuck hat gerufen: Nun lasst uns fröhlich sein! Er kündet uns den Frühling mit seinem Sonnenschein. Kuckuck! Kuckuck! Kuckuck!
Der Kuckuck hat gerufen, er ruft uns fort von Haus, wir sollen jetzt spazieren zum grünen Wald hinaus. Kuckuck! Kuckuck! Kuckuck!
Der Kuckuck hat gerufen, und wer's nicht hören mag, für den ist grün geworden kein Feld, kein Wald noch Hag. Kuckuck! Kuckuck! Kuckuck!