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23

C

Christian_81_
Mitglied

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Einen wunderschönen guten Morgen an alle Überlebenden des Weckers!

Mit einer Tasse Kaffee und Vogelgezwitscher beginne ich heute auch den Tag. Sitze gerade am PC und lese aufmerksam Eure Einträge, dabei fiel mir aber folgende Frage ein :

Ich lese unheimlich gerne Tagebücher, hat meiner Meinung nach nichts mit Voyeurismus zu tun sondern eher mit Neugier. Aber darf man in einem Tagebuch auch selbst Einträge verfassen ? Sollte nicht nur der Autor/Autorin Ihre Gedanken alleine verfassen ?

Oder sollte man sein eigenes Tagebuch eröffnen und sich der Öffentlichkeit "öffnen" - oder lieber all die interessanten Gedanken und spannende Themen aus dem Alltag lieber für sich behalten ? lachen

Wünsche euch einen tollen Start ins Wochenende !

25.05.2026 x 3 #1


15 Antworten ↓

Kruemel_68
Zitat von Christian_81_:
Oder sollte man sein eigenes Tagebuch eröffnen und sich der Öffentlichkeit "öffnen" - oder lieber all die interessanten Gedanken und spannende Themen aus dem Alltag lieber für sich behalten ?

Das ist eine Frage, die doch jeder für sich beantworten muss. Will ich einen Raum haben, um einfach nur meine Gedanken zu sortieren, sollte man das lieber privat für sich machen. Möchte ich Feedback von anderen, ist es sinnig, sich zu öffnen.

Zitat von Christian_81_:
Aber darf man in einem Tagebuch auch selbst Einträge verfassen ?

Das bestimmt der Ersteller des Tagebuches und teilt es eigentlich auch entsprechend mit. Gibt es das Tagebuch schon länger, kann man doch auch dem Verlauf entnehmen, ob nur der Besitzer schreibt oder auch andere antworten.

x 1 #2


A


Ein eigenes Tagebuch Fragen über Fragen

x 3


Merlin85
Es bleibt ja jedem selbst überlassen wie weit man sich öffnen möchte und seine Gedanken in einem Forum teilt, das für jeden zugänglich ist.
Es gibt sicherlich Dinge die man lieber für sich behält, weil sie viel zu privat sind um von jedem gelesen zu werden. Man macht sich dadurch ja auch ein Stückweit angreifbar.
So ein öffentliches Tagebuch lebt vom Dialog, man möchte gesehen und verstanden werden, ansonsten könnte man ja ganz klassisch im stillen Kämmerlein, für sich selbst seine Gefühle und Gedanken aufschreiben.
Ich lese ganz gerne Tagebücher, weil ich hin und wieder Parallelen zu meinem eigenen Leben sehe, und es mir manchmal dabei hilft, meinen Blickwinkel zu ändern. Hat also auch nichts mit Voyeurismus zu tun, sondern eher mit Hilfe zur Selbsthilfe oder so 😅

x 3 #3


hereingeschneit
Ich bin jetzt gerade einem Irrtum aufgesessen. Ich habe deine Überschrift gelesen und gedacht, da eröffnet jemand jetzt ein Tagebuch und will mit uns seine Fragen, die ihn so quälen teilen und möglichst Antworten finden.

Als ich dann den Eingangstext gelesen habe, dachte ich mir: Hä, warum eröffnet man ein Tagebuch um dann zu fragen ob andere darin schreiben dürfen und darf ich auf die Fragen jetzt überhaupt eingehen oder sollen die im Raum stehen bleiben, denn es ist ja ein Tagebuch. Verrückt

Machte dann den Thread wieder zu und dann kam mir die Idee, vielleicht ist ja gar kein Tagebuch und tada, so ist es. haha

Deshalb trau ich mich auch zu schreiben und kann mich nur den vorherigen Schreibern anschliesen.

Jeder Tagebuchschreiber legt die eigenen Regeln für sein eigenes Tagebuch fest. Das wird auch vom Team so unterstützt, denn es soll für den Schreiber ein geschützter Raum sein.
Manchmal möchte man über ein bestimmtes Thema schreiben, erträgt dabei aber nicht alle Meinungen, dann macht man das in einem Tagebuch, weil es da um die eigene Person geht und nicht um das Thema an sich.

In Tagebüchern schreibt man auch nur (als Leser), wenn es einem um die Person geht (also den TE) und nicht wegen eines Themas. Das bedeutet, man schreibt nur, wenn es für die Person hilfreich sein könnte und nicht, weil man seine eigene Meinung dazu loswerden möchte (dafür gibt es genug andere Bereiche/Threads).
Zumindest sollte es so sein und überwiegend klappt das auch. Ausnahmen bestätigen die Regel und wenn man es selbst nicht als Tagebucheröffner regeln kann, dann hilft einem das Team.

x 2 #4


Schlaflose
Zitat von Christian_81_:
Oder sollte man sein eigenes Tagebuch eröffnen und sich der Öffentlichkeit "öffnen" - oder lieber all die interessanten Gedanken und spannende Themen aus dem Alltag lieber für sich behalten ?

Für mich ist das nichts. Ich habe vor ein paar Jahren hier mal ein Tagebuch eröffnet und vielleicht 3-4 Mal etwas reingeschrieben. Genauso war es auch in meiner Jugend, als ich ein echtes Tagebuch angefangen habe.

x 1 #5


C
Zitat von Schlaflose:
Für mich ist das nichts. Ich habe vor ein paar Jahren hier mal ein Tagebuch eröffnet und vielleicht 3-4 Mal etwas reingeschrieben. Genauso war es auch in meiner Jugend, als ich ein echtes Tagebuch angefangen habe.

Ja ... das kann ich nachvollziehen. Manchmal könnte ich Seiten füllen, manchmal bekomme ich keinen Satz hin. Je nach meinem Befinden... manchmal lese ich gerne. Und irgendwie möchte man seine Gedanken sortieren, veröffentlichen und eine 2-te Meinung dazu hören/ lesen.

x 2 #6


hereingeschneit
Sind deine Fragen denn nun so beantwortet, dass sie dich nicht mehr weiter beschäftigen? Konnten wir hilfreich sein? @Christian_81_

x 1 #7


C
Zitat von hereingeschneit:
Sind deine Fragen denn nun so beantwortet, dass sie dich nicht mehr weiter beschäftigen? Konnten wir hilfreich sein? @Christian_81_

... ja. Es sind die Antworten, die ich erwartete. Es gibt kein schwarz oder weiß, wie sich alle Menschen wünschen und bei jeder Entscheidung erwarten. Es ist wie immer - dazwischen lachen

x 3 #8


C
Ein wundervoller Tag beginnt !
Mit heißem Kaffee und mit Sonnenstrahlen. Ich merke wie gut ich den Sommer finde und bestätigt mich immer wieder, wenn ich gegenüber "Mitmenschen" über den Sommer schwärme und die schlechten Seiten (Hitze, Stechmücken etc) gekonnt weg lasse.
Der Kaffee vor der Arbeit - hat sich zu einem Ritual entwickelt, jeden Morgen die gleiche Reihenfolge...
Mein Gedanke heute: ist das Leben nur ein großes Theaterstück ? Sind wir nur "Schauspieler" und spielen immer wieder nur eine bestimmte Rolle - ich ahne schon wie gleich auf der Arbeit ablaufen wird. Die Kollegen mit einem Lächeln begrüßen, sich über den Urlaub austauschen, über dies und das wobei mich das Ganze irgendwie gar nicht so richtig interessiert. Man "spielt" so manchmal bei manchen einfach mit, einfach eine gute Stimmung erzeugen. Einfach nur die "gute Arbeitsatmosphäre" beibehalten. Je älter ich werde umso weniger interessiert mich was andere denken. Möchte nicht mehr das sagen, was die hören wollen. Werde zunehmend ehrlicher und dadurch weniger beliebt.
Ich möchte viel direkter und ehrlicher zu den Menschen sein, die ich mag. Denen gegenüber kann ich mich "öffnen", meine Gedanken mitteilen. Denen gegenüber kann ich "ich" sein - ohne mich zu verstellen.
Kennt ihr dieses Gefühl auch ? Oder denkt ihr gerade "was schreibt er hier für einen Müll".

Wahrscheinlich ist dies der Grund warum ich lieber schreibe, viel Wert auf Brieffreundschaften lege. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Menschen in Briefen tiefsinniger sind, die Gedanken besser sortieren. Die Macht der Worte. Man überlegt bevor man ein Gedanke in die Welt raus schießt lachen

So - und jetzt geht das Schauspiel weiter. Würde mich eure Meinung dazu interessieren - Spielt ihr auch täglich eine Rolle ? Sorgt ihr in eurem Umfeld auch bei unbeliebten Menschen für eine gute Atmosphäre ?

Allen Lesern einen wundervollen Tag wünsche ich

x 2 #9


hereingeschneit
Ich habe hier im Forum schon öfters gelesen von einer Rolle spielen oder mehrere Rollen zu haben. Ich persönlich habe das noch nie so empfunden. Klar passt man sich dem Umfeld auf die ein oder andere Art an, aber deshalb fühle ich mich nicht in einer Rolle. Ich spiele anderen nichts vor, nur um ihnen zu gefallen oder etwas zu erreichen, wenn ich "spiele", dann weil ich für den anderen hilfreich sein möchte, aber das bin dann ich und nicht irgendeine Rolle.

#10


C
Zitat von hereingeschneit:
Ich habe hier im Forum schon öfters gelesen von einer Rolle spielen oder mehrere Rollen zu haben. Ich persönlich habe das noch nie so empfunden. Klar passt man sich dem Umfeld auf die ein oder andere Art an, aber deshalb fühle ich mich nicht in einer Rolle. Ich spiele anderen nichts vor, nur um ihnen zu gefallen .

Ich glaube ehrlich gesagt, dass wir gar nicht so weit auseinanderliegen 🙂
Für mich ist es am Ende vielleicht eher eine Frage der Begrifflichkeit.
Sich an unterschiedliche Menschen oder Situationen anzupassen, so könnte man das auch formulieren. Da fehlt mir die Leichtigkeit dazu, da fühle ich mich nicht immer wohl. Ich möchte mich nicht verstellen um ihnen zu gefallen. Ob ich gemocht werde oder nicht, das ist irrelevant. Mehr aber geht es darum, daß man nicht unnötig eine gespannte Situation und Stimmung schafft. Menschen können mit direkten Meinungen nicht umgehen. Die Mehrheit behauptet "kritikfähig" zu sein, doch wenn tatsächlich kritisiert werden, dann ist der Umgang damit nicht mehr so selbstverständlich...

x 1 #11


C
... Der Tag heute wird ein toller Tag !

Die tägliche Routine, Kaffee trinken am frühen Morgen und den Tag gedanklich durchgehen. Was steht heute an - Meetings reihen sich an, in denen man funktionieren muss. Das wird erwartet. Wie jedes Mal gehe ich die Herausforderung an Menschen auf einer liebevollen Art und Weise von meiner Meinung zu überzeugen, ohne das sie das merken. Eine tägliche Herausforderung, die mit den Jahren zur Selbstverständlichkeit wird. Im richtigen Moment und mit leiser Stimme Menschen "abholen" und geschickt zu "meiner Wahrheit" zu lenken. Wie ein Politiker, nur in kleinerem Rahmen. Die inneren leichten Zweifel einfach ausblenden und nach außen Sicherheit ausstrahlen, das erwarten alle. Keiner kennt es anders.
Jeder möchte sich auf jemanden verlassen können, der in jeder Lage eine Lösung präsentiert. Ob die richtige oder falsch, eine Entscheidung. Die Verantwortung für eine Entscheidung treffen - auch wenn es sich im Nachhinein als falsch herausstellt. Den Mut haben überhaupt eine Entscheidung zu treffen und vor Allem dazu stehen und diese korrigieren, falls es sich als nicht ideal im Nachhinein herausstellt.
So wird mein Arbeitstag heute ablaufen - dafür bekomme ich Geld.
Nachmittags wird keine Stärke mehr eingekauft, nachmittags darf ich über meine Ängste, Zweifeln und manchmal sogar Fragen in die Runde stellen. Tiefsinnige Gespräche führen, da wird von einem nichts erwartet. Das ist mein Ausgleich. Könnte Seiten ausfüllen und alle Situationen beschreiben, analysieren, was könnte ich besser machen ?
Doch - lieber still zu mir wieder finden. Nachmittags fehlt mir die Energie um Menschen zu unterhalten, meistens möchte ich nur eine Person um mich haben, mich austauschen und über den Tag erzählen
Und jetzt starten wir los !

Wünsche allen Lesern einen wundervollen Tag !

x 2 #12


hereingeschneit
Zitat von Christian_81_:
Wie jedes Mal gehe ich die Herausforderung an Menschen auf einer liebevollen Art und Weise von meiner Meinung zu überzeugen, ohne das sie das merken. Eine tägliche Herausforderung, die mit den Jahren zur Selbstverständlichkeit wird. Im richtigen Moment und mit leiser Stimme Menschen "abholen" und geschickt zu "meiner Wahrheit" zu lenken.

Darf man wissen, was du tust?

#13


C
@hereingeschneit Ich arbeite im Büro an der Schnittstelle zwischen Planung, Kaffee und spontanen Lösungen

x 1 #14


C
... meine Zeit - Entspannung für Anfänger.
Die perfekten Momenten im Alltag zu finden - das ist und war für mich schon immer eine Herausforderung. Ich merke wie ich in letzter Zeit diese Herausforderung stetig besser meistere, ich erschaffe keine großen Momenten, doch im kleinen weiß ich die kleinen Details besser zu schätzen als je zuvor. Einen Kaffee im Cafè, Menschen zu beobachten, die an mir vorbei laufen, einfach meine Gedanken sortieren. Der Weg von der Arbeit zurück - kann gerne mal einen Umweg über mein Lieblingspark führen, mich auf eine Bank setzen und einfach nur zuhören. Habt ihr das schonmal gemacht ? Wer das noch nicht gemacht hat, unterschätzt die Geräuschkulisse, die einen wieder erdet. Ist immer wieder faszinierend welche Gedanken einem durch den Kopf gehen, Notizblock raus und aufschreiben.
Funktioniert das bei Euch auch? Würde mich eure Erfahrungen diesbezüglich auch interessieren.
Wie trefft ihr Entscheidungen, wie, wann und wo denkt ihr über Vergangenheit, Beziehung, Job, Freunden - nach ?
Wünsche allen Lesern ein schönes Wochenende !

#15


C
... heute keine Rolle - heute darf ich selbst sein.
Heute ist Feiertag - muss mich nicht verstellen. Heute treffe ich nur Menschen mit denen ich happy bin, Menschen die ich mag, die mir nahe sind oder denen ich vertrauen - ausgewählte Menschen.
Heute ist mein Lächeln ehrlich, ohne mir was dabei zu denken, wenn wir Smalltalk führen oder uns über aufregende Themen wie Wetter unterhalten und alle tun so als wäre das wichtig.
Heute bin ich .. einfach unverbesserlich.
Ich manifestiere jetzt, daß ich einen Status erreiche, in dem ich mir aussuchen kann mit welchen Menschen ich kommunizieren muss.
Alles schöne Pfingsten !

x 1 #16


A


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