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Molaskin

Medikinet bei ADHS

Hi - hat jemand Erfahrung mit Medikinet erwachsen bei ADHS im Erwachsenenalter?

Wenn ja, wie wirds vertragen und hilft es euch ?

LG Molaskin

x 1 #41


J
Hallo,

du solltest auf jeden Fall etwas essen, dann wird es besser eingenommen.

Das erwachsen kommt in zwei Schüben. Einmal kurz nach der Einnahme und einmal nach ca. vier Stunden.

Das normale unretadierte MPH ist besser bei der gezielten Dosierung.

Gruß

Freunde

x 1 #42


Molaskin
Hey Smile

ja,mit dem essen weiß ich - komm da recht gut mit zurecht. Bin ziemlich niedrig dosiert jeweils 10mg morgens und bei Bedarf kann ich Mittag nochmal nachlegen.
MPH unredardiert hab ich auch - damit komm ich nun wieder nich so wirklich zurecht - mir flutet das zu schnell an.


Gruß
Freunde

x 1 #43


J

Medikinet einschleichen - Citalopram ausschleichen

Hallo. Ich schleiche derzeit Citalopram nach 7 monatiger Einnahme von 20 mg aus. Nun habe ich Medikinet erwachsen verschrieben bekommen aufgrund von ADHS. Kann ich anfangen dies einzunehmen während ich das Citalopram noch ausschleiche? (bin bei 10mg) Gibt es irgendwelche Wechselwirkungen oder sonstiges worauf ich achten sollte?

Vielen Dank für hilfreiche Antworten! Smile

#44


Lottaluft
Hat dein behandelnder Arzt dir nichts dazu gesagt?wenn nicht rufe ihn bitte morgen an und frage

x 1 #45


N
Hallo!
Warum wechselst du das medi?
Das sind ja 2 total unterschiedliche medis.
Was ist der Grund für die Verschreibung?
Sei vorsichtig beim ausschleichen vom citalopram, sonst könntest du absetzerscheinungen bekommen.
Liebe Grüße

#46


J
Ich habe Citalopram gegen Panikattacken und Ängste verschrieben bekommen. Da aber die Ursache meiner Ängste das ADHS ist wechsle ich nun zu Medikinet, da ich auch weitere Begleiterkrankungen habe. Mein Psychiater meinte ich solle das Citalopram ausschleichen und dann mit Medikinet anfangen. Jedoch hat Citalopram doch eine recht lange Halbwertszeit, was bedeutet, dass sogar nach einer Woche nach Absetzen des Medis noch aktive Metaboliten im Körper sein können. Nun könnte ich doch schon mit dem Medikinet anfangen während ich noch das Citalopram ausschleiche und nicht noch warten bis ich auf 0 bin. Mein Doc meinte nämlich ich solle gleich am nächsten tag nach dem Absetzen mit dem medikinet beginnen.

#47


Lottaluft
Ja dann mach das auch so wie der Arzt das gesagt hat das wird schon seine Richtigkeit haben

#48


D

Unterschied zwischen ADS und hyperkinetische Störung ?

Frage steht ja eigentlich oben.
Erst Diagnose war ADS, nun steht da aber Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens.

Genau so wie: Schädlicher Gebrauch von Canna..
Vorhin stand da nur, Canna. Abhängigkeit.

Im netz konnte ich nun nicht all zu viel davon finden.

Wäre nett, wenn mir das wer Grob erklären könnte ? Smile
Nur, das ich ungefähr bescheid weiß. Ein Artikel würde auch reichen Smile

Der Rest ist gleich geblieben ^^

#49


Schlaflose
Zitat von Danny94:
Im netz konnte ich nun nicht all zu viel davon finden.

Komisch, ich habe direkt etlichexArtikel gefunden, z. B. das hier:

https://www.google.com/amp/s/praxistipp...layout=amp

#50


D
@Schlaflose Ja, aber nichts bezügliche Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens bei Erwachsenen.

Smile

#51


Robinson
Zitat von Danny94:
Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens.


Zählt als Symptom ja zum AD(H)S.
Und ADS gehört ja zum AD(H)S als Subtyp.
Da bist du aber eher "Hypokinetisch".

Gibt aber wirklich viel im Netz dazu.

#52


FeuerWasser
Die hyperkynetische Störung ist ein kombiniertes Störungsbild, bei dem einerseits die Symptomkriterien von ADHS, und andererseits die einer Störung des Sozialverhaltens (F91) erfüllt sind.

#53


T

Adulte ADHS & Schlafstörungen Erfahrungsaustausch

Hi Leute,
ich habe tatsächlich keine konkrete Frage, sondern wollte nur mal in einem Thread von meinen Erfahrungen und meinem Weg in den letzten Jahren berichten vielleicht findet sich ja der ein oder die andere darin wieder; bin für einen Erfahrungsaustausch natürlich dankbar!

Kurz zu mir: Ich bin Ende 30, selbstständig in einem kreativen Beruf und wurde im Rahmen einer Verhaltenstherapie mit adulter ADHS diagnostiziert. Begonnen habe ich die Therapie 2017, weil ich seit 2015 wohl als Folge eines schweren Unfalls meiner Mutter mit anschließender Pflegebedürftigkeit (inzwischen) beider Elternteile plötzlich Einschlafstörungen bekommen hatte.
Da ich eigentlich meine ganze Schul- und Uni-Zeit und auch die ersten Berufsjahre immer wie ein Baby geschlafen hatte und innerhalb von Sekunden weggedämmert war, machte mir diese plötzliche Situationsänderung umso mehr zu schaffen.
In der Verhaltenstherapie kam dann wie beschrieben die Diagnose ADHS, allerdings mit der klaren Empfehlung, nicht medikamentös zu intervenieren. In meinem Beruf sind diese Disposition und meine individuelle Ausprägung davon (tausend Mal um die Ecke denken, ständig angetrieben etc pp) tatsächlich eher von Vorteil.

Mit Schlafroutine, Meditation & Co. hab ich mein Problem ganz gut in den Griff bekommen, wenngleich ich eher ein Abendmensch war und mir dieses 22-Uhr-zu-Bett-Gehen schon viel von meiner Lebensqualität (im Vergleich zu meinem früheren Leben) genommen hat. Auch diesbezüglich habe ich natürlich gelernt, meine persönliche Bewertung der Situation anzupassen, aber so richtig happy war ich nie damit.

Anknüpfend an die Kurzzeittherapie habe ich dann auch so ziemlich alle pflanzlichen Einschlafhilfen rauf und runter exerziert zuletzt eine Kombi aus Meditation, CBD & Melatonin.

Nachdem die Pflegesituation meiner Eltern über die Jahre sukzessive schlimmer geworden ist und ich sozusagen hier "Mädchen für alles" geworden bin, habe ich mich nun entschlossen, nochmals eine weitere Therapie zu starten und mir in diesem Zuge auch mit Opipramol von meinem Hausarzt einen chemischen "Notnagel" besorgt, da der Leidensdruck inzwischen einfach zu groß geworden ist. Bin grundsätzlich gar nicht der Tablettentyp, aber man muss ja auch mal über seinen Schatten springen.
Da ich keine Depressionen und allenfalls geringe Ängste (vorm Einschlafen) habe, nehme ich wie auch schon viele hier im Forum beschrieben haben das Opipramol nicht durchgehend, sondern nur nach Bedarf. Das klappt bisher (habs erst seit einigen Wochen) ganz gut, oft bringt mich schon der Gedanke runter, zu wissen, dass da was in der Schublade liegt. Was die tatsächliche Wirkung betrifft, kann ich also nicht wirklich was sagen (Placebo lässt grüßen), fühle mich am nächsten Morgen nach einer Opi (50 mg) aber topfit und bei weitem nicht so zerstört wie zu Anfangszeiten, als mir ein ratloser Hausarzt Pipamperon verschrieben hat. Das war wirklich ganz furchtbar, um es auf den Punkt zu bringen.

Im Rahmen meiner neuen Therapie werde ich aber auch nochmal die Themen ADHS-Medikation mit Medikinet o.Ä. ansprechen und durchdenken. Habe tatsächlich ziemlich Bammel vor den damit verbunden und ja nicht unerheblichen Nebenwirkungen. Hat da jemand von Euch mit ähnlicher Disposition vielleicht Erfahrungen damit? (Jetzt hab ich doch eine Frage gestellt)
Wie gesagt: Ich habe mit Organisation, finanziellen Geschichten und der allgemeinen "Lebensführung" keine Probleme, fühle mich allerdings tatsächlich mangels Filtern in sozialen Situationen recht unwohl, weil ich da eben alles wahrnehme (Reaktionen von anderen, Gesprächsfetzen, Umgebungsgeräusche etc). An und für sich bin ich zwar ein ziemlich umgänglicher Mensch, aber eher einer der Mark "Es-allen-Rechtmacher", was die Sache natürlich zusätzlich verkompliziert.

Freue mich auf Rückmeldungen, Fragen etc. aller Art und schicke liebe Grüße!

T

#54


K
Hat hier jemand Erfahrung mit der Diagnosestellung von ADHS im Erwachsenenalter? Ich bin inzwischen 22 Jahre alt und wurde bereits im Kindesalter getestet. Damals lautete die Einschätzung, dass definitiv kein ADHS vorliege. Dennoch habe ich den Eindruck, dass es sinnvoll sein könnte, eine erneute Untersuchung in Betracht zu ziehen - auch wenn ich weiß, dass bei mir nicht alle klassischen Symptome vorliegen.

Wie habt ihr im Erwachsenenalter erkannt, dass ADHS möglicherweise eine Rolle spielt, und welche Erfahrungen habt ihr mit der Diagnostik gemacht?

#55


E
Jeder weiß doch, dass ADHS und ADS nur ein Modetrend ist.

#56


K
Zitat von Schwarzes_Klee:
Jeder weiß doch, dass ADHS und ADS nur ein Modetrend ist.

Danke für deinen Beitrag, er ist wirklich aufschlussreich. Die neurologischen Ursachen von ADS/ADHS sind dir doch sicherlich bekannt, oder?

Übrigens, ich bin wenig anfällig für Trends und war es auch nie.

#57

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E
Zitat von Ja02:
Danke für deinen Beitrag, er ist wirklich aufschlussreich. Die neurologischen Ursachen von ADS/ADHS sind dir doch sicherlich bekannt, oder? ...

Falls es dich interessiert. Ich bin selbst betroffen und hatte einen Therapeuten, der mir gesagt hat, dass es nur Mode ist genauso wie Autismus. Deswegen habe ich die Zusammenarbeit sofort beendet.

#58


K
Zitat von Schwarzes_Klee:
Falls es dich interessiert. Ich bin selbst betroffen und hatte einen Therapeuten, der mir gesagt hat, dass es nur Mode ist genauso wie Autismus. ...

Es gestaltet sich demnach als herausfordernd, einen Fachmann zu finden, der bereit ist, eine fundierte Diagnose zu stellen, ohne gleichzeitig den Verdacht zu hegen, dass du lediglich einem (quasi) vergänglichen Trend nachgehst?

#59


E
Zitat von Ja02:
Es gestaltet sich demnach als herausfordernd, einen Fachmann zu finden, der bereit ist, eine fundierte Diagnose zu stellen, ohne gleichzeitig den ...

Ich hatte da schon meine Diagnose.

Als ich den Therapeuten gebeten habe meine Akte anzufordern, da sagte er nur, dass die Ergebnisse nichts beweisen.

#60


A


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