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Hallo,
um dir erst mal so weit zu helfen in Sachen Lungenkrebs. Die Lunge ist schmerzunempfindlich. Um dort Schmerzen bei Krebs zu spüren müßte es dir sehr sehr schlecht gehen.
Nein, du bist ein klassisches Beispiel für Todesangst. Du möchtest die Garantie von dir selber und den Ärzten das du noch lange lebst. Die kann dir aber niemand geben.
Du mußt einsehen und lernen das das Leben endlich ist. Ich weiß, das fällt unsereins sehr schwer. Bedenke aber das du vollkommen gesund sein kannst und ein Unfall kann trotzdem passieren. Das hört sich erst mal schlimm an und mache jetzt nicht den Fehler über Unfälle nach zu denken.
Du brauchst, wenn du nicht schon dabei bist, eine Therapie. Es gibt einen Grund in deinem Leben warum du dich in Punkto Gesundheit so absichern willst. Da das nicht funktioniert und dir niemand diese Sicherheit geben kann, bist du in dieser Situation. Du mußt lernen den Tag zu leben. Jeder Normalo macht das so. Er kommt gar nicht auf die Idee über den Tod nach zu denken. Wenn man dann älter wird, bei mir fing das so mit 45 an, fällt einem auf das ja bald die 60 kommt usw. Das war bei mir der Auslöser. Trotzdem ist es wichtig den Tag zu leben.
Gehe in eine Therapie und versuche mit Hilfe einen Weg zu finden.

11.05.2014 08:54 • x 1 #101


Ein Punkt könnten deine Kinder sein. Ist bei mir auch so gewesen. Man hat eine große Verantwortung ihnen gegenüber. Der Gedanke was wird aus ihnen wenn mir was passiert, den kennt jeder. Wenn man alleinerziehend ist, könnte ja bei dir der Fall sein, ist es besonders schlimm. Hast du in deiner Kindheit einen Verlust in der Richtung erlebt? Bei mir war es so. Das alles muß in einer Therapie gerade gerückt werden. Es gibt so viele Möglichkeiten die diese Angst in dir ausgelöst haben können. Gehe in die Richtung und nicht zum Arzt, es sei denn es ist ein Psychologe.
Gib bei Google mal ein "das innere Kind heilen" und beschäftige dich damit. Ich denke du wirst viele finden was dir bekannt vorkommt.

11.05.2014 09:34 • #102



Somatisierungsstörung Selbsthilfegruppe

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Ich habe eine Nachricht geschrieben, die ich einfach nicht posten kann! Wie kommt das?

11.05.2014 09:40 • #103


Keine Ahnung, schreibs einfach hier.

11.05.2014 09:43 • #104


Hallo mattes,
vielen Dank für deine schnelle Antwort.
Ja, ich habe Todesangst. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich irgendwann sterben werde. Mit dem Alter wird diese Sngst natürlich auch größer, ebenso die Sngst vor Krankheiten, weil sie ja wahrscheinlicher werden.
Mir geht es ja auch sehr schlecht. Ich habe einen schweren Leistungsknick. Laufe seit 5 Jshren 3 x die Woche 10 km.das auch relativ schnell( 53 min) Irgendwann wurde es eben so, dass mir die Strecke immer schwerer fiel, das lag aber wohl auch an meiner Angst, da ich ja plötzlich mit Herzrasen, Schwindrl etc zu tun hatte. Daraus haben sich dann wohl die Psnikattacken entwickelt. Das Laufen war dann kein Spassfaktor mehr, sondern es wurde zur Kontrolle, ob ich fit bin. Habe beim Lsufen immer auf mein Herz geachtet. Dementsprechend ließ natürlich auch die Leistung nach. Als dann noch ein positives BeladtungsEKG dazu kam, welches wohl falsch positiv war, hatte am Dienstag eine Myokardzintigrafie, da war das Beladtungs EKG ok,na ja, da ging erst mal nichts mehr.Laufe jetzt seit 4 Wochen nicht mehr. Fühle mich erschöpft, appetitlos... Alles auch Anzeichen von Krebs! Obwohl das Röntgenbild unauffällig war. Aber ich habe dann in Firen gelesen von Patienten gelesen, die 1 Jahr beim Orthopäden behandelt wurden und dann doch einen Tumor in der Lungenspitze( Pancoast) hatten. Ich habe Angst, dass er bei mir auch übersehen wurde.
Zudem gehen die Schmerzen auch nicht weg im Nacken/ Schulter....

11.05.2014 09:43 • #105


Ich weine hier die ganze Zeit.... Habe so große Angst!

11.05.2014 09:45 • #106


Neben dem "inneren Kind heilen" les dich mal hier durch. Nicht diese Therapie ist maßgebend sondern die Möglichkeiten, die logisch sind, woher deine Beschwerden kommen. Wenn du heute beides mal ein bisschen durcharbeitest wirst du mir irgendwann heute schreiben das es dir besser geht. was wetten wir?

http://www.koerpertherapie-zentrum.de/b ... schwerden/

11.05.2014 09:47 • x 1 #107


...und nochmal, die Lunge ist schmerzunempfindlich.

11.05.2014 09:54 • #108


Ich habe nichts derart in meiner Kindheit erlebt. Meine Kinder sind 21 und 12 und ja, meine Gedsnken kreisen auch um sie.
Ich bin nicht Alleinerziehend, habe aber ziemliche schwere seelische Belastungen bis jetzt in meiner Ehe gehabt.
Die Angst vor Krankheiten hatte ich immer schon mehr oder weniger!
Schon mit 12 Jahren dachte ich, dass ich Krebs habe. Mit 32hatte ich dann ein Karzinom in situ am Gebörmutterhals, Gott sei Dank frühzeitig entdeckt... Das hat mich auch stark verunsichert, danach hatte ich eine Sturzblutung...Not OP.....ein Jahr später kamen dann die ersten Panikattacken. Das ist jetzt 15 Jahre her. Davor hatte ich aber auch schon eine Zwangserkrankung nach der Geburt meines Sohnes. Zwangsgedanken meine Sohn zu töten. Das war grausam!
Vor 7 Jahren Kontrollzwang... Habe Wände km Haus von Tapeten befreit, Fußleisten gelöst etc. Hatte Angst vor Schimmel. Wir hatten welchen km Keller.
Ich hatte mich so reingesteigert, dass ich glaubte , dass er uns tötet.
Du siehst, ich hatte schon so einiges!

11.05.2014 09:57 • #109


Hast du eine Therapie gemacht? Es scheint so als das du alles mit dir selber abgemacht hast, in deinem Fall unmöglich. Ich denke das für dich eine stationäre Langzeittherapie das beste wäre.

11.05.2014 10:01 • #110


Ja, die Lunge ist schmerzunempfindlich, das weiß ich, aber Infiltrationen in die Nerven oder Brustkorb nicht! Es geht darum, dass der Tumor sehr schnell in die Brustwand wächst und in den Plexus brachiales, es ist eine Sonderform des Lungenkrebs, kommt nicht häufig vor.
Das ergibt dann das Schulter/ Armsyndrom. Das habe ich.
Es gibt auch viele andere Erkrankungen, die es auslösen und wahrscheinlicher sind, aber mich hat verunsichert, dass der Orthopäde die Lunge geröntgt hat, bevor er an was muskuläres gedacht hat. Das unauffällig Lungenbild beruhigt mich nicht!

11.05.2014 10:02 • #111


Ich habe jetzt die dritte Therapie!
Deine empfohlene Seite kenne ich bereits, hat mir aber nicht geholfen, leider.
Ich google ja den ganze Tag! ((

11.05.2014 10:04 • #112


Dann mach das CT. Ob dich das allerdings lange beruhigt glaube ich nicht. Du musst was handfestes unternehmen. Wie schon gesagt, Langzeittherapie bei deiner Krankengeschichte sicher das beste.

11.05.2014 10:21 • #113


Mein Therapeut hat eine Langzeittherapie schon beantragt. Das letzte Mal war ich 2 Jahre in Therapie!
Ich habe große Angst morgen vor dem CT! Ich weiß nicht, wie ich da durch komme . Ich habe so große Angst vor dem Ergebnis!
Dass der Arzt sagt: Ja, da ist was.
Ich halte die Angst kaum aus!

11.05.2014 10:26 • #114


Zitat von Mausmajo:
Es geht darum, dass der Tumor sehr schnell in die Brustwand wächst und in den Plexus brachiales, es ist eine Sonderform des Lungenkrebs, kommt nicht häufig vor.

sei mir nicht böse, aber dir kann auch die Endstufe einer Nasarakete auf den Kopf fallen. Rein theoretisch gesehen. Das ist es ja, durch diese Untersuchungen, immer und immer wieder wird es nicht besser sondern schlechter. Mit dem googlen aufhören und den Ärzten endlich mal eine Chance geben, wenn er nach dem Röntgenbild sagt da ist nichts dann ist da auch nichts. Der hat das studiert und jahrelange Berufserfahrung.

11.05.2014 10:35 • x 1 #115


Zitat von Mausmajo:
Mein Therapeut hat eine Langzeittherapie schon beantragt. Das letzte Mal war ich 2 Jahre in Therapie!
Ich habe große Angst morgen vor dem CT! Ich weiß nicht, wie ich da durch komme . Ich habe so große Angst vor dem Ergebnis!
Dass der Arzt sagt: Ja, da ist was.
Ich halte die Angst kaum aus!

Wenn du 2Jahre Langzeit gemacht hast und immer noch so derbe drin bist, ja dann bin ich mit meinem Latein am Ende. Vielleicht hat ein anderer hier noch einen Tipp.

11.05.2014 10:46 • #116


Die Langzeittherapie ist ja schon 4 Jahre her.
Jetzt bin ich erst wieder seit 4 Wochen in Therapie!

11.05.2014 11:01 • #117

Sponsor-Mitgliedschaft

Und was sagt der Therapeut zu deiner Symtomatik.

11.05.2014 11:24 • #118


Winchester
hallo zusammen,
ich reihe mich hier mal ein...habe seit dezember beschwerden und die untersuchungen bisher erbrachten nur einen b2 mangel und eisenmangel.
der eisenmangel ist behoben, nach dem b2 wird im juli wieder geguckt.
ich hab schubweise beschwerden, gelenkschmerzen, muskel/sehnenschmerzen, verspannungen mit brennen und missempfindungen, schwindel, gangunsicherheit, stechen im gesicht und händen.

ich habe aber zum glück auch tage an denen geht es mir ganz gut

im moment habe ich aber wieder einen "schub" es geht mir körperlich sehr schlecht, habe vor 5 wochen lyrica bekommen. hilft aber bisher nicht wirklich
da muss also was neues her.

habe jetzt noch einen termin beim neurologen und rheumatologen, danach muss ich mich dann wohl (wenn nichts gefunden wird, wovon ich ausgeh) mit der diagnose "psychisch bedingt" abfinden

ich werde hier in meiner kleinstadt keinen thera finden, ich suche schon seit jahren.
vielleicht kann ich jemand finden der mich in die nächste stadt fährt...

hat jemand erfahrungen damit ob man auch alle nur 2 wochen zur thera gehen kann?

ich kann nicht mit der bahn fahren

15.05.2014 17:05 • #119


Es ist verrückt, aber ich bin gerade dabei einen Zaun im Garten zu erhöhen damit der Hund nicht ausbüchst. Dabei ist mir aufgefallen das ich eigentlich momentan keine Symptome habe. Ist im Moment sowieso recht gut in dem Punkt. Nichts beschwören.....

Die Gedanken das nichts da ist bringen das Karusell zum laufen. Ich habe gemerkt das mein ganzes Innerstes sich sofort auf den Weg gemacht hat zu suchen und zu spüren wo was sein könnte. Das machen wir schon wie Auto fahren, das geht vollautomatisiert. Es braucht nur einen Denkanstoss und schon geht es los.
Das sagt mir doch das nur die Macht und die Kraft unserer schrägen Gedanken uns immer wieder in diese Schleife zurück bringt.
Wie können wir das verhindern? Wie wäre es mit positiven Erlebnissen, Unternehmungen, Arbeiten die schon lange erledigt werden sollten. Ich glaube je mehr wir uns selber belohnen mir egal was, je mehr Selbstvertrauen bekommen wir. Das wiederum hindert den kleinen Mann im Ohr uns einzureden krank zu sein. Denn "Kurt", der kleine Mann in unserem Ohr redet uns negative Sachen ein und hindert uns positiv zu erleben. Das kennt jeder. Der Gedanke ist da, ich "könnte schwimmen gehen, das habe ich immer gerne gemacht." Kurt in unserem Ohr direkt: " Du kannst dich erkälten, du kannst dir Fusspilz holen und überhaupt wie willst du es ohne Panik zum Bad schaffen, dort bleiben und wieder nach Hause fahren?"
Kurt gewinnt meistens, wir bleiben zu Hause am Computer und lesen uns jede Menge Wissen über Krankheiten an, die wir dann auch postwendend bekommen.

Ist es so? Oder nicht?

Nun ist der Zaun fertig und ich habe ein positives Gefühl, habe mich wochenlang darum gedrückt, habe auf Kurt gehört und mich am Rechner aufgehalten mit dem Ergebnis mich abends schei....e zu fühlen. Heute habe ich mich einfach dazu durchgerungen, der Zaun ist fertig und ich fühle sowas wie Selbstwertgefühl. Ich habe was geschafft.
Ich habe die Zeit wo keine Aufträge sind, ich nicht für Geld arbeiten muß, genutzt. Dabei im übrigen funktioniert bei mir dieses System auch.

19.05.2014 14:48 • #120



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