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Während ich RDS hatte, habe ich oft gehört und gelesen, dass man lernen muss damit zu leben, da es nicht heilbar ist. Doch wie soll man lernen mit plötzlich auftretenden Durchfall zu leben ... bis zu acht mal am Tag !?!? Sowas nimmt einem die Hoffnung sehr ... Doch ich kann sagen, dass ich (zu 99%) binnen des letzten Monats geheilt wurde!

Ich möchte mit miener Geschichte wirklich Hoffnung geben, weil ich weiß wie sehr RDS die Lebensqualität fast bis zu Depressionen senkt - und ich zu meiner RDS Zeit immer nach solch einem Eintrag gesucht habe...

Ich kenne RDS nur zu gut ... ich bin 20 und leide seit einem 3/4 jahr an RDS ... leider! Bie mir fing alles nach dem Abi an ... Stress vorbei und ich habe mich riesig auf die freie Zeit zwischen Abi und ersten Studiumtag gefreut - einfach nur faulenzen und ganz viel spaß haben ... und dann kam der tag an dem ich mit meinem vater in den baumarkt gefahren bin ... sehr heißer tag (Sommer 06) und ich habe einen kakao an der tanke getrunken (seit dem tag habe ich nie wieder kakao getrunken) und ich bekam füchterliche Bauchschmerzen ... und dann standen wir auch noch im stau ... und dann merkte ich es : durchfall ... wir sind irgendwo rangefahren und ich musste in freier natur ... naja ihr könnt es euch denken. super peinlich - ich bin fast in Tränen ausgebrochen weil ich so entäuscht war, dass mir sowas passiert... und im Baumarkt musste ich auch noch ein paar mal ... der Heimweg hat mich in panik versetzt- ich hatte panische Angst noch mal zu müssen - seit dem Tag kann habe ich kein Verhältnis mehr zu meinem Darm ... ich habe den Sommer noch 7 Kilo abgenommen weil ich einfach nix mehr gegessen habe ... wenn nix drin ist kann auch nix rauskommen war meine devise ... aber gegen die bauchschmerzen brachte das auch nix. Mir ist das so peinlich gewesen, das ich auch nur meiner familie davon erzählt habe ... und dann kam noch dazu, dass ich vorher gerade einen neuen Freund hatte. Der wollte den schönen Sommer ganz viel unternehmen mit seiner neuer Freundin - ich musste immer neue Ausdreden finden ... ich hatte schon Angst er trennt sich deswegen von mir. Ich habe heimlich alle Ärste abgeklappert Hausarzt, Hielpraktiker ... ich habe Darmspiegelungen und Magesoiegelungen über mich ergehen lassen ... NIX - ich bin kergesund ... und dazu noch verzweifelt gewesen - sollte ich den Rest mienes Lebens bei mir zu Hause verbringen ? Wenn das so weiter gegangen wäre ja ... Ich konnte nur irgendwo hin, wo es Toiletten gab und in der Öffentlichkeit essen oder trinken ging gar nicht mehr- strand usw war alles ausgeschlossen! Ich habe fast täglich geheuelt weil es einfach nicht besser wurde und die Angst rauszugehen immer großer ... Ich bin kurz vorm Studium umgezogen - auch das noch ... ich habe jeden Tag immodium Akut genommen, was der Gesundheit auch nicht hilft aber immerhin den Durchfall für einen tag beseitigt - musste ich also jeden tag immodium akut nehmen? - nein das ging auch nicht. Meine Heulerei hat immernoch nicht aufgehört und dann bin ich einfach zu einer Psychaterin gegangen und habe ihr die Situation unter Tränen geschildert. Sie meinete dass man das nur noch medikamentös behandeln kann, weil ich schon zu sehr in meine Angst und Panik verbohrt bin... Ich bekam Opipramol und siehe da -- ich musste nicht mehr bis zu acht mal auf Toilette - ich hatte morgens festen Stuhl und tagsüber nicht mehr das Gefühl des ständigen Stuhldrangs! Von wegen Reizdarm kann man nicht heilen! Ich muss sagen ich war zwar ein kurzzeit RDS Leidender aber dafür ein ganz schlimmer ... Ich war binnen kürzester Zeit mit mienen Nerven am Ende. Dank Opipramol geht es mir nun besser, obwohl ich eine geringe Dosierung nehme (täglich 50mg). Ich kann nur jedem empfehlen es mal auszuprobieren, der an RDS leidet und meint, ihm kann nicht mehr geholfen werden. Ich habe wirklich darunter gelitten und jetzt geniesse ich den Frühling und verachte das letzte 3/4 Jahr, das meine Angst zerstört hat.
Ich hoffe dass ich auch noch meine letzten kleinen Ängste loswerde - aber ich bin schon dankbar dafür, dass ich wieder rausgehen mag und viel mehr unternehme...
PS: Ich bin in der letzten Woche mit meinem Freund zusammmen gezogen und konnte selbst diese stressige zeit ohne durchfall genießen

Ich hoffe ich konnte dadurch einigen Hoffnung geben ...

Man sollte nicht daran verzweifeln, sondern das Prolem bei der Wurzel packen - die Psyche und nicht nur den Darm versuchen zu beruhigen!

20.03.2007 14:23 • 14.08.2015 #1


17 Antworten ↓


Hab noch kurz ne Frage bezüglich Nebenwirkungen:
Habe gerade was gelesen, daß man davon an Gewicht u.U. zunimmt. Ist das bei dir so gewesen ?
Und wieviel Tabletten nimmst du ?
Hat das Medikament sofort gewirkt ?

22.03.2007 10:43 • #2



Von wegen Reizdarm ist nicht heilbar .

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Nehme es mitlerweile einen Monat und in der geringsten Dosierung - morgens und abends 25mg, also 50 am tag - das ist eine halbe Tablette. Zugenommen habe ich keineswegs - ganz im Gegenteil, dadurch dass ich jetzt wieder raus gehen mag jogge ich wieder jeden tag, wie auch vor dem RDSAnfall und bin halt viel mehr unterwegs.
Nebenwirkungen sind Verstopfungen laut Packungsbeilage, was halt daran liegt dass das vegetaive Nevensystem und somit der Darm gedämpft wird - aber dies kommt mir ganz Recht - ich habe keine verstopfungen sondern einfach nur mal wieder festen Stul.
Gedauert hat das so drei Tage mene ich bis ich es gemerkt hatte - zuerst dachte ich es sei ein kurzes Hoch und wollte des Situation noch nicht so viel Vertrauen schenken aber dann habe ich gemerkt dass ich bei dem Gedanken rausgehen zu müssen keine Angst mehr verspürte und das plötzlich ohne darüber nachzudenken getan habe ....

Ich kanns wirklich nur empfehlen ...

Liebe Grüße und gaaanz viel Erfolg

22.03.2007 10:59 • #3


es freut mich, dass es dir gut geht. aber ich würde nicht so ohne weiteres einem rds-patienten empfehlen opipramol zu nehmen. das ist nur gegen depressionen und angststörungen und viele von uns haben die ängste und depressionen erst wegen unserem reizdarm. ich bin auch total dagegen psychopharmaka ohne begleitende phsychotherapie zu nehmen.

26.03.2007 11:40 • #4


Hallo !
Habe mir jetzt auch das Medikament verschreiben lassen.
Ich habe RDS und auch Angststörungen (wahrscheinlich durch RDS).
Ich weiß nicht, ob ich es mir einbilde, aber ich habe das Gefühl, es geht mir durch Opipramol besser. Ich bin ruhiger, kann länger mit anderen Menschen zusammen sein, habe nicht mehr solche Schmerzen und muß nur noch selten auf Toilette.

Bin mal gespannt, nehme es ja jetzt erst ein paar Tage...werde berichten !

LG und DANKE

P.S.
Ich muß dazu sagen, ich bin in Psychologischer Behandlung. Habe mir das Medikament allerdings von meinem Internisten verschreiben lassen, bei dem ich schon Jahre deswegen bin.

26.03.2007 17:32 • #5


Na ja, ich leide seit gut 14 Jahren an RDS und habe auch immer mal wieder Zeiten, wo es mir total gut geht, also ohne jegliches RDS-Syndrom... Manchmal sind es Wochen und Monate - aber bisher ist es immer wieder gekommen ...

27.03.2007 05:34 • #6


Ich habe es ausprobiert aber keine hilfe leider
Bei mir sind das immer so phasen in abständen von 4 wochen und auch meine Ärztin sagt ich muss damit leben nur wie?Bis lang immer zur toilette geschafft aber was wenn nicht ich denke oft an selbstmord ihr nicht?

27.10.2008 17:42 • #7


huhu,

da ich grade einen leitfaden über psychopharmaka zusammengestellt habe, hier die gefragten nebenwirkungen:

- Übelkeit
- Erbrechen
- Verdauungsstörungen
- Motorikstörungen
- Leber- Bauchspeicheldrüsen- und Nierenfunktionsstörungen
- Sedierung
- Libidoverlust
- erhebliche Verringerung der Lebenserwartung bei Dauermedikation
- Bewegungsstörungen
- Gewichtszunahme bis hin zu Fettleibigkeit
- Hormonstörungen
- Mundtrockenheit
- Zittern
- Erregungszustände
- Schlaflosigkeit
- Kardiovaskuläre Störungen (niedriger Blutdruck, Tachykardie, Herzrhytmusstörungen)
- Sensibilitätsstörungen
- Lichtempfindlichkeit der Haut
- Pupillenerweiterung
- Schwierigkeiten beim Harnlassen

27.10.2008 18:50 • #8


Hallo!
Also ich habe auch Opipramol genommen,davon kriegt man kein Reizdarm weg,die Tabletten nehmen einem Angstzustände,ich habe sie nicht lang genommen,habe sehr oft immoment Schübe vom Magen her und ich versuche es ohne Medikamente hinzukriegen.Ich nehme nur Mucofalk gegen den Durchfall und seit dem ich das nehme einmal am Tag habe ich auch keinen Durchfall mehr und der Vorteil es schadet dem Körper gar nicht.
Lieben Gruß Melanie

27.10.2008 20:10 • #9


Hallo erstmal.
Ich leide seit einige Monaten an Reizdarm.
Das Problem habe ich,seit ich an einem Tag ernährungsbedingt starken Durchfall hatte und es nicht rechtzeitig zur Toilette geschafft habe.
Habe es keinem erzählt und erst schien auch alles okay zu sein.
Aber dann kamen immer wieder die Bauchschmerzen und das Gefühl dauernd zur Toilette zu müssen.
Erst dann legten sich die Schmerzen.
Die Beschwerden habe ich sobald ich aus dem Haus gehe.
Auf der Arbeit,in der Stadt oder in Bus und Bahn.
War deswegen beim Arzt und habe diverse Untersuchungen über mich ergehen lassen - das Ergebnis : Ich bin eigentlich top fit.
Mittlerweile habe ich darauf geachtet und gemerkt,dass die Probleme nur bestehen,wenn ich daran denke.
Habe ich eine Toilette direkt in der Nähe,die ich jederzeit benutzen könnte,oder konzentriere mich auf etwas anderes (Arbeit,Fernsehen,Gespräche usw.) dann bin ich eigentlich beschwerdefrei.
Werde jetzt mit meinem Arzt Rücksprache halten und gegebenenfalls einen Psychologen aufsuchen.
Jeden Tag bevor ich weggehe Loperamid,Lopedium und ähnliche Medikamente zu nehmen kann ja keine Lösung sein.

02.01.2009 13:55 • #10


Hallo! Dein Text könnte auch von mir geschrieben sein. Ich leide unter genau dem gleichen Problem! In der Literatur über Panikattacken in Zusammenhang mit einem Reizdarm wird oft von der Konfrontationstherapie gesprochen. Das bedeutet, man soll versuchen die Panikattacke einfach auszuhalten bis man sich von selbst beruhigt, also ohne Mediakamente, sich hinzusetzen, aufs Klo zu gehen ... usw
ich habe dies bereits mehrmals versucht, aber bisher noch nicht geschafft. In der Literatur heisst er, dass der Drang zur Toilette zu gehen nachlässt, wenn die Psyche sich beruhigt. Ich habe bisher aber noch nicht durchgehalten und bin immer zur toilette gegangen. Der Stuhldrang ist dann so stark, dass ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass ich die Situation überstehe ohne mir in die Hose zu machen. Die Idee von der Konfrontationstherapie finde ich allerdings nicht schlecht, denn wenn man merkt, dass nichts passiert wenn man abwartet verliert man die Angst vor den Panikattacken und so entstehen auch weniger Panikattacken.

03.01.2009 17:28 • #11


Hallo,

ich kann Memorex nur zustimmen.

Ich hatte seit meiner Kindheit Probleme mit einem Reizmagen. Später kam ein Reizdarm dazu, der mir das Leben zur Hölle machte. Immer und immer wieder Bauchschmerzen, Durchfall, Blähungen und das ständige Gefühl ... die nächste Toilette nicht mehr zu erreichen. Dazu bekam ich sogut wie keinen Bissen mehr runter. Ich verlor meine Arbeit, war lange Zeit arbeitslos und magerte ab.

Irgendwann geriet ich an einen Arzt, der mit Ludiomil verschrieb. Er hatte mit dem Mittel gute Erfahrungen mit einer anderen Patientin gemacht und wollte es auch bei mir ausprobieren.

Ich nahm es und merkte zunächst keine Wirkung. Dann wurde die Dosierung erhöht ... und nach rund 4 Wochen wurden die Durchfälle seltener (nur noch morgens nach dem Aufstehen) und die Angst schwand. Gleichzeitig bekam ich wieder Appetit und konnte endlich mehr oder minder normal essen. Später ... nach ca. 6 bis 8 Wochen ... gingen meine Durchfälle bis auf Ausnahmen ganz weg. Die Bauchschmerzen blieben leider ... wurden aber seltener und i. d. R. schwächer. Ich konnte eine neue Arbeit aufnehmen, halbwegs normal essen und wieder ein halbwegs normales Leben führen.

Das war vor fast zehn Jahren. Ich nehme das Mittel noch heute und habe leider nach wie vor Beschwerden (Bauchschmerzen) ... aber nach wie vor seltener und meist schwächer als in den Jahren ohne das Medikamemt. Durchfälle habe ich nur noch selten ... wahrscheinlich wie jeder andere ohne RD auch. Ein grosser Geniesser von Speisen bin ich immer noch nicht geworden ... wegen der Gefahr plötzlich eintretender Blähungen oder Bauchschmerzen. Aber ich kann wieder essen ... im Gegensatz zu früher.

Psychopharmaka haben natürlich Nebenwirkungen. Und jeder muss einscheiden, ob er einen Versuch wagt. Für mich war es die richtige Entscheidung. Denn dank dieses Mittels geht es mir deutlich besser als zuvor. Man weiss heute, dass um den Darm herum ein grosses Nervengeflecht sitzt. Ähnlich dem im Gehirn, welches über die gleichen Neurotransmitter gesteuert wird. Insofern macht ein Versuch mit einem solchen Mittel in aller Regel Sinn.

Wichtig ist sicher, das richtige Mittel zu finden und vor allem ... Geduld zu haben (bis zu 8 Wochen).

Alles Gute.

Gruss

asse

09.03.2009 13:34 • #12


Wenn bei dir noch die Bauchschmerzen bestehen,probier Iberogast aus (frag am besten vorher den Arzt)
Sind Tropfen,die aus verschiedenen pflanzlichen Wirkstoffen bestehen.

04.05.2009 14:13 • #13


Ich finde Medikamente allgemein sind überhaupt keine Lösung.. Anfangs wirken sie vielleicht supertoll, aber irgendwann stehen dann die nebenwirkungen im Vordergrund.
Loperamid Präparate (Tropfen oder in Form von imodium) sollten nicht länger als 2 Tage hintereinander eingenommen werden. Das steht sehr deutlich in der Packungsbeilage und ist mehr als empfehlenswert!
Ich leide mittlerweile mehr als 13 jahren an Agoraphobie mit Reizdarm als Begleiterscheinung. Die wichtigste erkenntnis war für mich Medikamentenfrei durch den Tag zu gehen und immer wieder daran zu arbeiten mein Verhalten zu ändern.
Früher gingen die Intervalle meines Durchfalls in Abständen von min. 5 minuten. Ich habe MCP genommen um die Bauchschmerzen wegzubekommen, dann folgten Koffeinreisetabletten als Placebo, dann Immodium akut und dann hats mir gereicht.
Zu mancher Zeit war ich 2 wochen pro Monat krankgeschrieben und hatte starkes Untergewicht... Bus und Bahnfahren war unmöglich, lange Autofahrten hab ich Grundsätzlich gemieden.
Mittlerweile ist es so, das mir Bahnfahrten garnichts mehr ausmacht... lange Autofahrten überstehe ich nur mit Fahrern die ich gut kenne und bei denen ich weiss, das sie an der nächsten Raststätte halt machen wenn ich dringend muss. Busfahrten sind nurnoch selten schwierig.
Der Durchfall besteht mittlerweile nurnoch wenn ich sehr Früh aufstehen muss. Und dann mache ich das meistens so, das ich eine Stunde bevor ich die Wohnung verlasse aufstehe um mich vorzubereiten und sicher(!) zu fühlen. Der Durchfall kommt für mich nurnoch maximal 2x täglich und der minimale Abstand beträgt 3 Stunden. An wochenenden und freien Tagen bin ich komplett beschwerdefrei.
Die Stunde morgens zur Vorbereitung benutze ich um viel zu trinken und etwas zu essen, was wirklich wichtig ist und von vielen einfach unterschätzt wird.
Also, wichtig ist nicht was für Medikamente man nimmt um bestimmte Symptome zu unterdrücken, sondern wie man sich selbst verhält...
probiert aus wie euer Körper auf unterschiedliche Situationen reagiert.
Eine wichtige Sache für mich war immer das verlassen der Haustür und der damit verbundene Satz Schaffe ich das wirklich, halte ich durch?.
Auch wenn es blöd klingt, aber ich stelle mich mitlerweile kurz bevor ich das Haus verlasse vor den Spiegel und sage mir Sachen wie Du siehst wirklich gut aus., Mal schauen was Heute auf arbeit schönes passiert. oder freu mich auf das Buch was ich mir für die Fahrt zum lesen mitgenommen habe. Negative Gedanken erzeugen Angst und eskalieren generell.

17.05.2009 20:51 • #14


Zitat von Badman:
Wenn bei dir noch die Bauchschmerzen bestehen,probier Iberogast aus (frag am besten vorher den Arzt)
Sind Tropfen,die aus verschiedenen pflanzlichen Wirkstoffen bestehen.


Hallo Badman,

danke für den Tip.

Leider wirkt Iberogast bei mir nicht.
Lediglich dann, wenn ich merke, dass die Bauchschmerzen säurebedingt sind, kann ich was gegen sie tun mittels der Einnahme eines Antazidums (i. d. R. Riopan).

Ah, und warmes B. hilft ... klingt seltsam ... ist aber so.
Nur ... ist tagsüber leider nicht umsetzbar .

Gruss

25.05.2009 10:56 • #15


Hallo..ich muss erst mal sagen, dass ich nicht so gut deutsch kann, also sorry für meine fehler:D
Ich habe seit 3 Jahren RDS..und ja es is halt wie bei allen, bauchschmärzen, aufgeblähter bauch, angst mit freunden rauszugehn, SELBSTMORDGEDANKEN u.s.w
Ich würde gerne die die das schon ein mal hatten und es geschafft haben, rds weg zubekommen...Wenn es hier so jmd. gibt, biiittee schreibt mir wie ihr das geschaft habt, wegzubekommen! ICH KANN EINFACH NICHT MEHR!!DAMIT KANN MAN NICHT LEBEN! ICH KANN DESWEGEN NICHT EINMAL EINEN FREUND HABEN((( KEIN PRIVATLEBEN, IN DER SCHULE KANN ICH MICH DESWEGEN NICHT KONZENTRIEREN, WEILL ICH MICH EBEN DARAUF KONZENTRIEREN MUSS, DASS DER BACH NICH LAUT WIRD( also so geräusche u.s.w)
BIITE, ich hoffe dass ihr mir helfen könnt...

18.07.2011 21:13 • #16


Zitat von Kimmy24:
Hallo !

Habe mir jetzt auch das Medikament verschreiben lassen.

Ich habe RDS und auch Angststörungen (wahrscheinlich durch RDS).

Ich weiß nicht, ob ich es mir einbilde, aber ich habe das Gefühl, es geht mir durch Opipramol besser. Ich bin ruhiger, kann länger mit anderen Menschen zusammen sein, habe nicht mehr solche Schmerzen und muß nur noch selten auf Toilette.

Bin mal gespannt, nehme es ja jetzt erst ein paar Tage...werde berichten !


LG und DANKE


P.S.

Ich muß dazu sagen, ich bin in Psychologischer Behandlung. Habe mir das Medikament allerdings von meinem Internisten verschreiben lassen, bei dem ich schon Jahre deswegen bin.



Hallo!! und hat ihnen iwas geholfen? z.B der Psyhologe?

18.07.2011 21:17 • #17

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Dieser Beitrag ist zwar schon alt aber vielleicht liest es doch noch jemand.

Ich wollte mal nach euren Erfahrungen fragen ob jemand RDS überstanden hat ?

Bei mir hat das damals angefangen als ich von zuhause ausgezogen bin, das ich jedesmal beim einkaufen aufs WC musste...damals war´s allerdings noch so das ich es mir immer verkneifen konnte.

Vor knapp einem Jahr war es dann so das ich keinen normalen Stuhlgang mehr hatte sondern immer öfters Durchfall hatte und das dann natürlich auch beim Einkaufen wo es keine Toilette gab. Einmal war es so heftig das ich echt angst hatte das es schief geht....ist es zum Glück nicht aber da ging es dann los mit den Panik Attacken.

Mittlerweile ist es seit Monaten so schlimm das ich nirgends mehr hin will manchmal wird mir schon nur schlecht weil ich meinen Müll runter bringen muss -.-

Jeder Tag zur Arbeit ist Psychisch und Körperlich mega stressig für mich.

Ich war auch schon einige male beim Arzt der nimmt mich nicht ernst sagt da kann man nix machen ich bin völlig gesund auch nach einer Stuhluntersuchung hieß es ja ganz leichte Entzündung im Darm ...hab Tabletten bekommen die ich 5 Tage nehmen sollte was aber natürlich nicht geholfen hat. Naja also für mich ist klar ein Arzt kann nichtt helfen.

Ich hatte vor einigen Wochen mal einen Beitrag über Kijimea gelesen.
Das ist wohl eine Tablette in der Bifido Bakterien enthalten sind was jeder Mensch schon normal im Darm hat aber viele mit einer RDS Störung haben von diesen Bakterien zu wenig.

Ich nehme diese Tabletten nun seit 2 Monaten und muss sagen ich hab immer häufiger mal normalen Stuhlgang und muss auch nicht mehr jeden Tag bis zu 8-10 mal wegen Durchfall aufs Klo.

Allerdings da es bei mir Psychisch ist bleiben die Ängste trotzdem und oft ist es auch so wenn ich dann eine Panikattake habe muss ich auch wirklich zur Toilette.

Also die Tabletten sind schon mal ein Anfang aber keine Endgültige Lösung denn ich möchte nicht mein Leben lang mit dieser Angst Leben und mich verstecken-.-

Wäre toll wenn jemand mal einen Beitrag schreibt bei dem es auch ein Psychischer Auslöser war und sein Problem überstanden hat ?!

14.08.2015 20:35 • #18



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