Klingt für mich auch ganz stark nach Derealisation/Depersonalisation, habe selbst damit oft genug zutun und deine Symptome kommen mir daher sehr bekannt vor.
Nachts jede Stunde den Wecker zu stellen hört sich ja übel an... erholsame Nächte sind das ja dann nicht gerade. Gut, dass du das mittlerweile scheinbar überwunden hast.
Schizophren bist du ganz gewiss nicht, glaube dann würdest du dich gar nicht fragen, ob du schizophren sein könntest.
•
x 1#141
3autx Mitglied
4
1
@bluezone ich traue mich nicht darüber zureden, weil ich angst habe wie die darauf reagieren könnten. Über die Angst das ich eventuell Schizophren bin habe ich meiner Mutter und Schwester anvertraut.
@ SoulFeather was genau bedeutet Derealisation/Depersonalisation?
Ja zum Glück habe ich nicht mehr die wecker... Die zeit mit den weckern war anstrengend...
Ich habe ab und zu das gefühl als ob ich mir selbst angst mache... Ich denke sachen, wo ich selbst weiß das es Quatsch ist und bekomme direkt so einen Angstzustand. Sowie ich angst habe meine umwelt, mitmenschen anders wahrzunehmen, wie halt bei der Schizophrenie. Zudem habe ich auch öfters die Angst die Kontrolle über mich selbst zu verlieren, und somit eine gefahr für mich und meinen mitmenschen zu sein.
heute hatte ich zum beispiel ein moment wo ich gedacht habe das dieser zustand aufhört, aber gleichzeitig habe ich davon angst bekommen, da leute die eine psychose bekommen wohl es selbst nicht merken.
•
#142
A
Angst verrückt / schizophren zu werden - Schizophrenie Panik
x 3
Leonie34 Mitglied
71
6
32
Verwandtes Thema
Dauerhafte Benommenheit/ Sich „komisch“ fühlen
Hallo hallo,
Angefangen im Februar 2017 mit einer mehrmonatigen Phase von DR startete bei mir das große Angstkarussel. Danach war es einige Monate gut, dann ging es wieder los mit starken Angstzuständen. So ging das immer hin und her. Irgendwann hab ich mich immer wieder irgendwie gefangen. Doch dieses dauerhafte Gefühl der Benommenheit und die Angst vor den eigenen Gedanken bleibt. Seit Mitte November bin ich nun wieder voll drin in der Abwärtsspirale. Ich habe sehr Angst an einer Schizophrenie/Psychose zu erkranken oder eventuelle Gehirnschäden zu haben.
Man muss dazu sagen das ich auch unter sehr sehr starker Hypochondrie leide seit ich klein bin.
Meine Verhaltenstherapie beginnt im Mai. Seit Ende letzter Woche ging es mir eigentlich ein wenig besser Gestern nahm ich meine erste Dosis Opipramol (25mg) traue mich allerdings heute nicht mehr, weil ich mich heute wieder wie benommen fühle, als würde ich alles vergessen, als wäre mein Kopf leer und ich nicht richtig anwesend. Ich habe auch sehr starke Angst vor den Nebenwirkungen.
Meine Fragen nun: Ich habe dauerhaft so ein bedrückendes Gefühl als wäre nichts richtig, frage mich ob das ganze erleben real ist und ich mich nun für immer so fühlen muss, habe Angst verändert zu sehen (durch die bereits veränderte Wahrnehmung) fühle mich gefangen vom Leben und als wäre alles nur ein ewiger, leidenserfüllter Kreislauf. Könnten das Anzeichen einer Schizophrenie sein? Wäre vielleicht der Aufenthalt in einer Klinik sinnvoll? Wie sind da eure Erfahrungen? Und kennt sich jemand mit diesem dauerhaften bedrückten Gefühl der Abwesenheit aus bzw dem Hinterfragen von allem und quasi der Angst vorm leben an sich ?
Entschuldigt den eeeeewigen Text und wiederholte Stellen. Wenn schon jemand auf einzelne Teile eingehen würde, würde mir das sehr helfen!
Liebe Grüße !
•
x 1#143
S
Sarahh Mitglied
2633
18
940
Zitat von Leonie34:
Hallo hallo, Angefangen im Februar 2017 mit einer mehrmonatigen Phase von DR startete bei mir das große Angstkarussel. Danach war es einige Monate gut, dann ging es wieder los mit starken Angstzuständen. So ging das immer hin und her. Irgendwann hab ich mich immer wieder irgendwie gefangen. Doch dieses dauerhafte Gefühl der Benommenheit und die Angst vor den eigenen Gedanken bleibt. Seit Mitte November bin ich nun wieder voll drin in der Abwärtsspirale. Ich habe sehr Angst an einer Schizophrenie/Psychose zu erkranken oder eventuelle Gehirnschäden zu haben. Man muss dazu sagen das ich auch ...
Du bist nicht schizophren! Ich wäre es sonst auch:-):-):-)...das neben sich stehen, das Gefühl von keiner Wirklichkeit kenne ich auch! Das kommt durch Stress! Psychischen Stress!
•
x 1#144
Leonie34 Mitglied
71
6
32
Das ist zeitweise sooooo angsteinflößend. Hast du dann auch das Gefühl das dein Kopf so leer ist und hast Angst alles zu vergessen? Wie gehst du damit um @sarahh?
LG!
•
#145
T
Tom791988 Mitglied
176
15
27
Zitat von Leonie34:
Hallo hallo, Angefangen im Februar 2017 mit einer mehrmonatigen Phase von DR startete bei mir das große Angstkarussel. Danach war es einige Monate gut, dann ging es wieder los mit starken Angstzuständen. So ging das immer hin und her. Irgendwann hab ich mich immer wieder irgendwie gefangen. Doch dieses dauerhafte Gefühl der Benommenheit und die Angst vor den eigenen Gedanken bleibt. Seit Mitte November bin ich nun wieder voll drin in der Abwärtsspirale. Ich habe sehr Angst an einer Schizophrenie/Psychose zu erkranken oder eventuelle Gehirnschäden zu haben. Man muss dazu sagen das ich auch ...
Mir geht's aktuell genau so. Und es macht mir Angst. Sehr anders und alles reizt mich. Und ich habe Angst es bleibt so. Oder alles zu viel für mein Hirn wird. Mhm
•
x 1#146
Leonie34 Mitglied
71
6
32
@Tom791988 Hey, wie geht es dir zur Zeit ? Schon etwas besser ?
•
#147
P
Pio Mitglied
1
1
1
Verwandtes Thema
Angst davor verrückt / Schizophren zu werden
Hallo zusammen,
seit längerem habe ich die Befürchtung/Angst davor verrückt zu werden. Alles begann vor einigen Monaten damit, dass ich eine Frau kennenlernte, die unter schweren Psychosen leidet. Zwar bin ich zurzeit in Behandlung und mein Therapeut meinte, dass ich sehr unwahrscheinlich daran erkranke, allerdings kann man im Internet viel darüber nachlesen und dabei feststellen, dass einige Symptome des Frühstadiums einer Schizophrenie auf mich zutreffen. So fühle ich mich beispielsweise leer und teilweise auch motivationslos. Außerdem habe ich derzeit das Gefühl, dass mir Dinge, die mir sonst immer Spaß bereiten nicht mehr so viel bedeuten. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich bald verrückt werde und man mich einweisen muss.
Was aber dagegen spricht ist, dass ich schon immer viel grüble und ich ähnliche Gefühle bereits vorher kannte. Außerdem bin ich ängstlich veranlagt.
Kennt das Jemand?
vielen Dank für eure Hilfe!
•
x 1#148
saga1978 Mitglied
4175
15
5544
Zitat von Pio:
Hallo zusammen,seit längerem habe ich die Befürchtung/Angst davor verrückt zu werden. Alles begann vor einigen Monaten damit, dass ich eine Frau kennenlernte, die unter schweren Psychosen leidet. Zwar bin ich zurzeit in Behandlung und mein Therapeut meinte, dass ich sehr unwahrscheinlich daran erkranke, allerdings kann man im Internet viel darüber nachlesen und dabei feststellen, dass einige Symptome des Frühstadiums einer Schizophrenie auf mich zutreffen. So fühle ich mich beispielsweise leer und teilweise auch motivationslos. Außerdem habe ich derzeit das Gefühl, dass mir Dinge, die mir sonst immer Spaß bereiten nicht mehr so viel bedeuten. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich bald verrückt werde und man mich einweisen muss.Was aber dagegen spricht ist, dass ich schon immer viel grüble und ich ähnliche Gefühle bereits vorher kannte. Außerdem bin ich ängstlich veranlagt.Kennt das Jemand?vielen Dank für eure Hilfe!
Hallöchen und willkommen Du hast dir die Sache schon allein beantwortet denn du grübelst so lange du grübelst und Angst hast eine psychose zu haben oder Schizophrenie zu haben hast du es nicht denn da würde man nicht mehr darüber nachdenken und keine Angst davor haben. Kann es sein das du vielleicht eine Depression und Angst denn der Interessenverlust passt eher dazu? Ich habe diese Angst eine psychose zu haben auch ganz doll gehabt vor Wochen und steckte voll im Angst Kreislauf
Lg
•
#149
Schlaflose Mitglied
39877
8
27734
Zitat von Pio:
So fühle ich mich beispielsweise leer und teilweise auch motivationslos. Außerdem habe ich derzeit das Gefühl, dass mir Dinge, die mir sonst immer Spaß bereiten nicht mehr so viel bedeuten.
Genau das sind auch Anzeichen einer Depression.
•
x 1#150
J
j0hnny Mitglied
1
1
Verwandtes Thema
Angst Schizophren zu werden
Hey Leute, Das ist mein erster Beitrag hier, den Account habe ich allerdings schon länger. Ich Versuch mich kurzzuhalten. Ich bin 18 Jahre alt und leide mittlerweile seit fast 2 Jahren and Derealisation/Depersonalisation. Zu meiner Derealisation/Depersonalisation werde ich nochmal einen eigenen Beitrag posten, da mich das ganze sehr belastet. Ich habe schon mein ganzes Leben lang mit Angst zu tun. Meine Mutter ist als ich 9 Jahre alt war, an Brustkrebs gestorben. Seitdem, denke ich zumindest, hat das bei mir mit den Ängsten usw. Angefangen.
Ich hatte als ich die Derealisation/Depersonalisation bekommen habe natürlich sofort Angst, eine Psychose/Schizophrenie zu haben. Ich war bei etlichen Psychologen/Psychiatern, die mir versichert haben, dass ich nichts davon habe. Da bin ich mir tatsächlich mittlerweile selbst auch sicher, da ich ja weiß, dass etwas mit meiner Wahrnehmung nicht stimmt und ich habe keinerlei anderer Symptome außer die DPDR (kurz für Derealisation/Depersonalisation).
Dennoch ist meine größte Angst, dass ich irgendwann noch eine Schizophrenie entwickle. Ich habe ein paar Leute mit Schizophrenie kennengelernt und so möchte ich nicht enden. Ich will nicht verrückt werden. Ich habe zwar niemanden in der Familie der Psychosen/Schizophrenie hat, aber man kann das ja auch ohne genetische Veranlagung bekommen. Das macht mir eine Höllen Angst.
Hey Leute ich habe da eine Frage bezüglich der Schizophrenie und zwar ist ja eines der Symptome zusammenhangloses denken und ohne innere Logik. Bei mir ist es meistens so wenn ich versuche einzuschlafen kommen nach paar Minuten genau die Symptome. Es kommen sozusagen Gedanken an die ich eigentlich nicht denke und die Null Sinn ergeben und es wechselt hin und her von einem zum anderen. Ist das normal ?
Ich hab dieses Symptom das ich nichtmal als eins beschreiben würde auch
•
#154
K
Koli Mitglied
9
3
Zitat von Lottaluft:
Ich hab dieses Symptom das ich nichtmal als eins beschreiben würde auch
Also soll ich mir keine Sorgen machen? Denn manchmal denke ich mir selber warum kommen so welche Komische Gedanken und Wörter in meinem Kopf
•
#155
Lottaluft Mitglied
12472
8
22620
Ja ich hab ja nichts anderes geschrieben Viele Leute haben genau wegen so Gedankenkreisen einschlafprobleme Auch Menschen ohne Psyche Erkrankung
•
#156
K
Katwish Mitglied
3
2
1
Verwandtes Thema
Angst vor Psychose / schizophren zu werden
Hallo, Mit 21 hab ich die Diagnose bekommen Ängstlich vermeidend Persönlichkeitsstörung, mit leichten Zwängen und Depression, wobei ich immer sehr starke Zwangsgedanken habe. Seid einigen Wochen geht es mir nicht gut. Meine Zwangsgedanken wurden stärker, ich habe nur noch Angst und ich habe starke derealisation. seid 2 Wochen mache ich mich verrückt damit und habe Angst eine Psychose zu entwickeln und schizophren zu werden. ich habe Panikattacke und wie gesagt starke Angst und diese derealisation macht das ganze nicht besser. ich habe Angst den Bezug zur Realität zu verlieren und rede mir ständig ein Geräusche zu hören und mache mir sorgen das ich irgendwann mal stimmen höre. Ich nehme zurzeit keine Medikamente aber habe einen Termin beim Psychologen gemacht. Ich Dreh noch durch
•
#157
S
silence- Gast
Hallo,
ich kann deine Angst nachvollziehen. Ein Familienmitglied von mir hat eine Psychose bekommen und dadurch hat sich wahrscheinlich meine komplette Angst entwickelt, aber nie kam es zu einer Psychose, egal wie viel Angst ich davor hatte!
Ich konnte in der Familie nie über die Psychose reden, was sie für mich wie ein unglaublich schreckliches geheimnisvolles Monster hat dastehen lassen. Es hilft sicher, wenn du dich darüber informierst und mit jemandem darüber unterhälst. Es ist kein Monster und der Leidensdruck den du jetzt hast ist wahrscheinlich schlimmer als den den du in einer Psychose hättest.
Am besten sagt dir ein Psychologe, dass du keine hast und dann vertraust du ihm. Das hat mich damals sehr beruhigt, trotz Derealisation, die jedoch von der Angst kam. Die Derealisation war bei mir auch der größte Knackpunkt, ich bin so krass neben mir gestanden, dass es mir wie von einer anderen Welt vorkam.
Risikofaktoren sind Dro., Genetik und wenig soziale Kontakte. Das würde ich vermeiden, das hat es wohl bei meinem Verwandten ausgelöst. Wenn du es nicht in der Familie hast sind die Chancen extrem gering.
•
x 2#158
K
Katwish Mitglied
3
2
1
Vielen Dank für deine Antwort! Das gibt mir schon ein etwas besseres Gefühl ! Ich hab zum Glück keinen in der Familie der an einer Psychose erkrankt ist und gestern hatte ich es meiner Mutter erzählt das ich fürchterliche Angst habe, was auch etwas geholfen hat.
Hallo ihr lieben wie gehts euch? Mir gehts sehr gut zur Zeit,ich habe kaum noch Zwangsgedanken bzw. hab es akzeptiert und das ist das beste was man machen kann, allerdings merke ich das wenn ich Stress habe fängt das wieder an. Bzw. wenn der Stresshoman steigt und das passiert irgendwie immer kurz bevor ich meine Periode habe, da werde ich z.B. sehr emotional, ängstlicher meine Stimmung spielt verrückt Ich hab irgendwie wieder so eine Phase wo ich Angst habe schizophren zu sein, ich habe mal ein Interview angeschaut damals über einen der das hatte, (schizophren) und er meinte am Anfang hat er sich immer beobachtet gefühlt von etwas. Jetzt mache ich mir irgendwie voll die Gedanken. weil ich andauernd mir einrede das mich jemand beobachtet. deshalb schau ich immer zu Seite automatisch. Ich weiß nicht, werde ich verrückt oder was?