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Nun... ein Freund hatte wegen mir eine Gehirnerschütterung...
Aber das ist nichtmal der Punkt. Ich hatte seit früher Kindheit irgendwie ein Problem damit Stärke beweisen zu müssen oder dafür gemocht zu werden, es hat mich nicht interessiert. Könnte Mutter und Vaterthema sein. Ich habe Vater sehr früh abgelehnt und ihn nicht als Vorbild sehen können und hatte eine Mutter die sagte "immer ruhig und vernünftig! Man braucht sich nicht prügeln" etc...
Unsere Raufereien waren aber auch ernst, bzw wurden häufig ernst. Ist aber wohl auch normal. Das gute bei Freunden ist halt dass da irgendwo diese "Tabu-Grenze" ist. Aber wenn du jemanden auf den Boden drückst, der nicht einsehen will dass er verloren hat, versucht dich anzuspucken und sich dabei jedes mal selbst anspuckt.. ein Teil in dir könnte lachen, aber über alledem... "schräges Gefühl"... ich war angepisst irgendwie.. ich fand das nie lustig...
Erinnere mich in der Grundschule wie ich einem Fremden (doch einen Fremden gabs) ein Zahn halb rausgebrochen ist wegen mir, ich wollte einem Freund helfen. Es stellte sich raus sie rauften nur aus Spaß. Das war mir auch eine Lehre und der Arme ist noch wegen mir von der Schule geflogen weil er bekannter Schläger war und ich sagte er hätte angefangen... das war mir auch eine Lehre und ich bereue die Lüge...
Es war kein freiheitliches Gefühl für mich nein. Aber irgendwie tickte ich eh nie "gängig". Es ist mittlerweile erst so mit um 40... dass ich da "ganzer" Werde und manchmal gewisse Dinge "zelebriere". Das "Tier liebhaben" und "sein lassen" - und mal harten Rap aufdrehen und sich einfach freuen - seine Übungen machen...
Und ja doch da liegt ein gewisses Gefühl von "Freiheit", aber ich hab ständig gleichzeitig die Ernsthaftigkeit davon im Kopf. Vielleicht wegen meinen Erfahrungen, aber die Welt ist halt nicht Larifari. Freiheit + schräges Gefühl dass die Welt hart ist, so eine Art von Kombination, aber das nennt man wohl "erwachsen".
Früher war der "Tote Gesichtsausdruck" nicht stark... er war nur tot.
Leben ist hart... ich bin zu weich teilweise und versuche die "Stählernheit" psychisch sowie körperlich irgendwie zu erreichen. Aber es braucht den Körper dazu. Hier landen, in sich sicher sein.
Und gleichzeitig zu wissen dass man nur man selbst sein kann. Also herausfinden was da in einem ist, aber nicht versuchen der Rambo zu werden der man nicht ist.
Wenn Opfer mal Kraft finden kann das gefährlich werden. Es ist meist ein Pendelschwung dann...
Ist mir auch aufgefallen als ich letzthin in so einem Zustand war, total schräg... und ich eigentlich früher Soziophobie hatte (sehr starke), es ist besser geworden... jedenfalls es war so ein Tag wo ich unterwegs Leuten in die Augen schaute und mehrere von denen wo ich normalerweise weg schaue oder ängstlich werde (Prägung eben), sie hatten Angst und konnten den Blick nicht halten. Einer bekam einen Schock. Du erkennst es in den Augen... Es war zugegebenermassen ein fantastisches Gefühl nach alle dem...
Da hast du ja ganz schön komische Umstände gehabt die dich eingekastelt haben... @Alphacentauri
Es ist auch schon faszinierend, dass jeder irgendwas hat was der andere nicht hat und jeder denkt wenn er das vom anderen hat ist alles gut...