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201805.02




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Eigentlich gebe ich ungern anderen die Schuld, aber sicher kommt es aus der Kindheit, da gab es einige Dinge, ich wurde auch gemobbt in der Schule, einige Äußerungen von Familienmitgliedern die sicher nicht dabei geholfen haben ein gesundes Selbstwertgefühl aufzubauen.....

Auf das Thema antworten




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  05.02.2018 18:40  
Lieben Dank für Deine Antwort. Ich weiß dass das googeln Gift mir mich ist und habe es mir schon immer wieder selbst verboten, aber nie lange durchgehalten. Ich merke das die Angst immer noch da ist, mir ist schlecht, habe auch kaum was gegessen, dann bin ich natürlich sehr müde, zu allem übel heute noch meine Mens bekommen mit starken UL schmerzen und dann dieser wiederliche Geschmack im Mund. Ich rede mir ein, lass die Angst doch mit mir machen was sie will, selbst umbringen aber ich werde nicht ruhiger



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Status: Online online
  05.02.2018 18:49  
Kay912 hat geschrieben:
Hallo
Erstmal sorry, dass ich jetzt nicht alle Beiträge durchgelesen habe, sondern nur deinen. Kann also sein, dass hier schon etwas geschrieben wurde, was ich jetzt schreiben werde.
Zu erst einmal kann ich dich verstehen, da ich genau die selben Symptome verspürt habe wie du. Herzrasen mit extrasystolen usw.
Ganz wichtig ist es, dass du mit dem googlen aufhörst! Mach dir dabei aber kein Druck, da du sonst in einem Konflikt kommst. Einerseits willst du aufhören, aber anderseits kannst du es nicht. Das andere ist, dass zu viel wissen über Krankheiten leid bringt, da du diese Krankheiten auf dich beziehst und dein Verstand dir einredet, dass du wirklich daran leidest. Überlege dir mal wieso du das googlen machst und was dir das eigentlich bringt, außer dir zu Schaden. Panikattacken kommen meistens durch innere Konflikte, indem man eine Person sein möchte, die man nicht ist. Wie bei dir mit dem Rauchen. Du möchtest aufhören, kannst es aber nicht.
Also, googlen sein lassen, indem du es für dich als unnützlich für dich machst. Mach dir eine Liste, wo du dir alle Nachteile vom googlen aufschreibst.
Zb
- 100000 Gründe für ein Symptom
- unseriöse Berichte
- ersetzt kein Arztbesuch
- schadet dir nur
So verlierst du immer mehr das Interesse daran. Lass es langsam sein, ohne Druck. Wenn du dich dabei erwischst, dann frag dich dabei: wieso mache ich das überhaupt, was bringt mir das. Dabei erinnerst du dich dann an die Nachteile, die du zuvor aufgeschrieben hast. Das ist eine übungssache und dauert ein paar Tage, aber bleib dran, es lohnt sich. Dass zum googlen.



Ich finde deine Beschreibung, weshalb man das Googlen lassen sollte und wie man das am besten macht echt überzeugend, danke dafür!
Auch ich habe in den letzten Monaten so unglaublich viel gegooglet und mir Wissen über Krankheiten angelesen, das ist echt verrückt. Ich bereue das jetzt im Nachhinein so sehr, denn zu viel Wissen über Krankheiten belastet einfach nur.

Man googlet eben, mit der Hoffnunf Beiträge zu finden, die einem sagen, dass die Symptome die man aktuell hat mit keiner schlimmen Krankheit verbunden sind. Aber solche Beiträge oder Internetseiten wird man leider nie finden. Eher im Gegenteil. Und genau deswegen ist das Googlen auch so fatal.

@trauriger_engel versuche das Googlen so gut wie es geht sein zu lassen und dir abzugewöhnen, das wird mit der Zeit. Ich mache es auch nur noch selten, und mir geht es dadurch besser.

Liebe Grüße

Danke1xDanke


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  05.02.2018 18:57  
Zu mal du google nicht nach deinen Symptomen fragst, sonder nach allgemeinen Symptomen, die dich meistens selbst gar nicht betreffen. Es gibt so viele Ursachen, die sämtliche Symptome auslösen können und wenn du mal schaust, gibt es einfach unzählige Ursachen für deine Beschwerden.
Das nennt man auch nocebo, Gegenteil von Placebo.
Ich hab mal als Kind ein Eis gegessen und danach wurde mir total schlecht, weil ich dachte, die komischen grauen Stückchen darauf wäre Schimmel, dabei war es nur Brause. Das selbe gilt für googlen, wenn man die Ursachen auf sich bezieht.

Danke1xDanke


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  05.02.2018 19:56  
Vielleicht noch was zum Verständnis.
Das googlen nach Krankheiten ist wie eine Sucht. Bei einer Sucht belohnt man sich durch bestimme Wiederholungen. Beim googlen nach Krankheiten ist das so, dass man Ängste hat und nach Ursachen der Symptome sucht. Findet man dann eine vermeintliche Ursache und bezieht diese auf sich ,sei sie auch Flasch, gibst du der Angst die Bestätigung dafür, dass die Angst begründet war. Du belohnst quasi deine Angst dafür, eine für dich logische Ursache gefunden zu haben. Sie freut sich wieder dein Leben dadurch gerettet zu haben und wird dieses Verlangen immer und immer wieder verlangen. Die erste Ursache wird dann so sehr analysiert, bis man selbst irgendwann drauf kommt, dass es Unsinn ist. Danach suchst man nach neuen Ursachen, da man die Symptome ja immer noch merkt. Irgendwann hat man dann alle Ursachen durch und kommt wieder am Anfang an und der Teufelskreis geht von vorne los. Vielleicht hast du ja selbst bemerkt, dass du schon die ein oder andere Ursache 2mal in Betracht gezogen hast. So erhälst du aber deine Angst, weil du ihr immer wieder dadurch das Futter gibst, welches sie zum überleben braucht.

Danke3xDanke




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  05.02.2018 19:59  
Lieber Kay,

ja da hast du absolut Recht. Es wiederholen sich oftmals die Ursachen, es muss ja schließlich einen Grund geben....



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  05.02.2018 20:09  
Dabei verrennst du dich nur und vernebelst dir selbst die Sicht. Du hast so viele Informationen, wodurch du die eigentliche Ursache nicht sehen kannst. Deswegen ist es so wichtig damit aufzuhören. Eine Möglichkeit habe ich dir ja schon genannt.
am Anfang ist es wichtig zu erkennen, dass es totaler Unsinn ist und das die Autoren der Berichte wahrscheinlich selbst Amateure sind Und überhaupt gar keine Ahnung haben. Jeder kann einen Bericht über Krankheiten ins netzt stellen, ohne jegliche professionelle Erfahrungen zu haben.

Danke1xDanke




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  05.02.2018 20:31  
Mein Mann sagt immer: die Leute bei denen alles gut ist schreiben nichts ins Netz - das Problem ist ich lese überwiegend Forenbeiträge oder Anworten von sog. Spezialisten/Ärzten und ziehe mir dann aus allen Antworten das negativste raus



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  05.02.2018 20:41  
Das Forum ist auch so eine Sache, was dich immer wieder an deine Ängste erinnert. Für mich macht ein solches Forum dann sind, wenn man anfangs aufgeklärt wird und sich Ratschläge für den Anfang sucht, oder nur mit einer Person Kontakt hat, mit der man sich versteht, oder wenn man keine Probleme hat und andere aufklären möchte.
Es ist für nichts auf Dauer, da man halt wieder zu viele Informationen bekommt und das von sehr vielen verschieden Personen. Klar, die wollen alle nur einem helfen, aber das kann mit der Flaschen Sichtweise auch nach hinten losgehen





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  05.02.2018 20:42  
Ich muss jetzt nochmal was fragen: warum beruhigt es mich nicht wenn Ärzte Entwarnung geben ? Ich werd noch bekloppt mit diesem bitteren Geschmack im Mund, dem Herzrasen und der Unruhe aber dadurch wird alles wieder schlimmer

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