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Hallo zusammen,

Seit 3,5 Wochen reduziere ich mein Einnahme von Escitalopram. Ich bin nach ca. 7 Monate Einnahme nun von 15 mg seit 2 Wochen auf 10 mg.
Außer etwas Bauchweh hatte ich nichts aber jetzt merke ich langsam wieder zwangsgedanken. ( Könnte meine Chefin schlagen usw ). Reduzieren wollte ich damit es mit meiner neuen Liebe auch unten rum besser funktioniert.

Gehört das zu dem normalen Symptomen und legt es sich wieder oder ist jetzt die grunderkrankung wieder da?

Ich freue mich über eure antworten danke !

24.04.2020 11:13 • 26.04.2020 #1


7 Antworten ↓


Hallo am besten mal in der Apotheke anrufen oder wenn es schlimm wird in die Ambulanz beim Krankenhaus und dann mit einem Psychiater sprechen. Sonst wenn nicht zu spät schnell noch beim Psychiater anrufen. Gute Besserung

24.04.2020 11:45 • #2



Zwangsgedanken zurück nach Reduzierung Escitalopram

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petrus57
Bei mir kamen die Zwangsgedanken nach dem Absetzen von Escitalopram auch wieder mehr zum Vorschein. Aber die waren nicht mehr so schlimm wie früher. Das mit dem Absetzen ist jetzt gut 2 Jahre her.

24.04.2020 12:12 • #3


Und wie geht ihr damit um?
Sehe dann das ich jemanden mit der Flasche haue ... mich selber verletzte oder Ähnliches.

Obwohl alles absolut läuft aktuell in meinem Leben!

25.04.2020 10:50 • #4


Also ich bin die ersten Male bei den Gedanken in die klinik gegangen habe dann Medikamente bekommen und an mir gearbeitet. Jetzt hatte ich keine medis genommen und durch einen Schock ( mein Vater wäre fast gestoreb ) geht es mir wieder schlecht. Und die Zg toben in mir rum und alles hab mich versucht 2 Wochen zusammen zusammen zu reißen war bei einer Psychologin mach ab Mittwoch ergo und war bei Meiner Psychiaterin heute hab ich wieder mit Antidepressiva angefangen mal gucken wie es wird

25.04.2020 10:55 • #5


petrus57
Zitat von Andreas1997:
Sehe dann das ich jemanden mit der Flasche haue ... mich selber verletzte oder Ähnliches.


So erging es mir auch. Habe dann immer einen Film im Zeitraffer vor meinem inneren Auge gesehen. Und das obwohl ich eigentlich unter einer Aphantasie leide. Nach den kurzen "Filmchen" war ich immer total erschossen.

25.04.2020 12:07 • #6


Hallo,

Ich habe auch lange Zeit Escitalopram genommen und das Absetzen war sehr heftig! Es verstärkt sich alles Negative, weil der Körper auf Entzug kommt und selbst Zeit braucht um Endorphine zu produzieren. Ich habe dann auf ein anderes Medikament gewechselt, was ich dir in deinem Fall nur empfehlen kann. Sprich es am besten bei deinem Psychiater an. Denn nur weil du eine Zeit lang Medikamente genommen hast, bist du nach dem Absetzten nicht plötzlich geheilt und wirst weiterhin daran arbeiten müssen... Also ja, die Grunderkrankung ist wahrscheinlich wieder da und durch das Absetzen verstärkt.

Lg

26.04.2020 15:54 • #7


Besorge Dir die Escitalopram Tropfen (1 Tropfen = 1mg) und dosieren es lange runter.

26.04.2020 15:57 • #8




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Dr. med. Andreas Schöpf