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Zitat von Kmart:
Unmöglich da genau Angaben zu machen. 3 Wochen sind aber keine richtige Zeit, 6 Wochen noch eher. Hast du NW? Wenn sich allerdings nach 4 Wochen NICHTS tut, dann liegt der Verdacht nahe, dass es ein anderes Medi eher tut. Allerdings hatte ich schon von Fällen gehört, deren AD hat 3 Monate nicht gewirkt und plötzlich von heute auf morgen war die Depression weg und kam unter dem AD nie wieder. Das ist ein riesen Mist.


Ja Nebenwirkungen habe ich, mir ist schlecht gewesen und die Depression wurde erst verstärkt. Ok danke dann warte ich noch ab.

11.06.2018 22:34 • #21


Zitat von Acanthurus:
Bei schweren Schlafstörungen ist Duloxetin nicht unbedingt die erste Wahl da antrieb steigerndes SSNRI.


Ja das Problem ist ich habe beides, extreme Schlafstörungen und null Antrieb und Stimmung. Und Mirtazapin hatte nicht geholfen. Schlafe damit aber genau so schlecht wie vorher.

11.06.2018 22:35 • #22



Wirkungseintritt Antidepressiva

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Skeletor
Zitat von Vanessa691:

Ja das Problem ist ich habe beides, extreme Schlafstörungen und null Antrieb und Stimmung. Und Mirtazapin hatte nicht geholfen. Schlafe damit aber genau so schlecht wie vorher.


Ansonsten könnte ein trizyklisches Antidepressivum wie Clomipramin oder Amitriptylin das richtige für dich sein...

In welcher Dosierung hattest Du Mirtazapin getestet?

11.06.2018 22:43 • #23


Kay912
Hört doch mal auf mit diesem rumrätseln welches das richtige Medikament sein könnte.
Geh zu deinem Therapeuten oder Psychiater und besprech das dort, wenn du fragen bzgl anderer Medikamentierung hast. Auch wenn es nett gemeint ist, aber das bringt dich null weiter und verwirrt dich noch mehr. Warte ab was das Medikament bringt, welches du zurzeit nimmst und dann kann man immer noch gucken, ob sinnvoll ist zu wechseln.

11.06.2018 22:52 • #24


Zitat von Skeletor:

Ansonsten könnte ein trizyklisches Antidepressivum wie Clomipramin oder Amitriptylin das richtige für dich sein...

In welcher Dosierung hattest Du Mirtazapin getestet?


Das weiß ich leider nicht mehr, ist 2 Jahre her. Ich möchte jetzt auch erstmal beim Duloxetin bleiben und hoffen, dass eine antidedressive Wirkung eintritt. Meine Hausärztin hat mir dazu Tavor zum Einschlafen bei Bedarf aufgeschrieben; Trimipramin wollte sie damit nicht kombinieren.

@kay: ich werde eine Psychotherapie machen, aber meine Depressionen kommen ohne Grund und ich möchte erstmal, dass es mir besser geht!

12.06.2018 12:47 • #25


Lass um Gottes Willen das Teufelszeug Tavor weg. Schönen Gruß an die Hausärztin.

Das Zeug macht so was von abhängig. Der Entzug ist teuflisch.

Trimmipramin hilft prima und macht nicht abhängig.

12.06.2018 13:13 • #26


Na ja, Schlafstörungen können auf Dauer Depressionen und Antriebsschwäche auslösen oder begünstigen.
Jedenfalls wenn ich mal ne gute Nacht hatte, ist auch wieder etwas mehr Antrieb da und die Stimmung ist etwas besser.

Die antidepressive Wirkung von Trimipramin ist eher schwach ausgeprägt und kommt erst ab Dosen um 150mg zum tragen. Ist eher ein Sedativum und wird heute oft nur noch bei Schlafstörungen verordnet. Sollte man aber aufgrund möglich starker Wechselwirkungen nicht unbedingt mit SSRI & Co. kombinieren.

Mirtazapin ist schon ein sehr sedierendes Medikament, wenn das überhaupt nicht anschlägt müsste man mal schauen woher die Schlafstörungen herkommen. Vermute aber schon das das Duloxetin mit rein spielt. Tavor ist zudem kein Schlafmittel eher ein potenter Tranquilizer. Würde da eher mal ggl. Richtung einer Z-Substanz wie Zolpiclon, Zolpidem überlegen.

12.06.2018 13:47 • x 1 #27


Skeletor
Zitat von Kay912:
Hört doch mal auf mit diesem rumrätseln welches das richtige Medikament sein könnte.

Auch wenn es nett gemeint ist, aber das bringt dich null weiter und verwirrt dich noch mehr

Dann könnte man das Forum ja gleich schließen

12.06.2018 14:37 • #28


Zitat von Peppolino:
Lass um Gottes Willen das Teufelszeug Tavor weg. Schönen Gruß an die Hausärztin.

Das Zeug macht so was von abhängig. Der Entzug ist teuflisch.

Trimmipramin hilft prima und macht nicht abhängig.



Ich habe das vielleicht 1x die Woche genommen, wenn ich nicht einschlafen konnte. Damit geht es komischerweise. Sie hatte Bedenken wegen Wechselwirkung Trimipramin und Duloxetin. Wie viel Trimipramin nimmst du?

12.06.2018 16:40 • #29


Nehme ich nicht mehr. Hatte ich aber einmal. Mir haben 20 Tropfen 1 Stunde vor dem schlafen gereicht

Von Tavor war ich mal abhängig. Deshalb. Sei nur vorsichtig damit. Nur ein ganz lieb gemeinter Tipp.

Der Entzug kommt meist erst ein paar Tage nach dem absetzen.

Viele verwechseln das dann mit Ängsten ihrer Grundkrankheit. Dabei ist das der Entzug von den Tavor. Dann nimmt man wieder und wieder welche und irgendwann kann man gar nicht mehr anders.

Also sei damit bitte vorsichtig. Nur lieb gemeint

12.06.2018 17:16 • x 1 #30


Skeletor
Zitat von Vanessa691:


Ich habe das vielleicht 1x die Woche genommen, wenn ich nicht einschlafen konnte. Damit geht es komischerweise. Sie hatte Bedenken wegen Wechselwirkung Trimipramin und Duloxetin. Wie viel Trimipramin nimmst du?

Vermutlich ist es die anticholingerge Eigenschaft von Trimipramin, die dich gut schlafen lässt und beruhigt. Insofern wären die klassischen trizyklischen Antidepressiva für dich sicherlich interessant: Amitrpitylin, Clomipramin, Imipramin. (wobei Clomipramin zu bevorzugen ist, imho)

12.06.2018 17:49 • x 1 #31


Von Amitryphtilin bekam ich Herzstolpern. Deshalb bekam ich das Trimmipramin auch Stangyl genannt.

12.06.2018 18:30 • #32


Skeletor
Zitat von Peppolino:
Von Amitryphtilin bekam ich Herzstolpern. Deshalb bekam ich das Trimmipramin auch Stangyl genannt.

jo, Trimipramin ist als Sedativum ganz gut, aber hat nur schwach ausgeprägte antidepressive Eigenschaften.

12.06.2018 18:33 • x 1 #33


Jupp ging auch bei mir ums einschlafen. Hat Bombe gewirkt und ausschlafen konnte ich auch sehr gut. Die Antidepressiven Eigenschaften waren mir da eher untergeordnet. Hauptsache keine Tavor

Wie gesagt. Einmal abhängig reicht mir

12.06.2018 18:36 • x 1 #34


26.01.2021 09:38 • #35


Lottaluft
Zitat von Lou7:
Hallo,ich habe aufgrund von nicht akzeptablen Nebenwirkungen vor vier Tagen ein anderes Antidepressivum verschrieben bekommen (bisher Escitalopram 10 mg mehrere Jahre , jetzt Venlafaxin 37,5 mg, heute Steigerung auf 75 mg).Muss man bei einem Wechsel innerhalb einer ähnlichen Wirkstoffgruppe auch 2-4 Wochen auf die Wirkung warten, oder geht das schneller ?Momentan ist meine Angst wieder sehr stark vorhanden und die Zwangsgedanken haben sich massiv verschlimmert.Lou



Hej
Soweit ich weiß dauert das auch 2-4 Wochen da escitalopram ein ssri und venlaflaxin ein snri ist sie also auch nicht der gleichen Gruppe angehören

26.01.2021 12:36 • #36


Eigentlich sollte die Wirkung nicht so lange auf sich warten lassen, da ja mit dem Escitalopram Serotonin schon vorab angereichert wurde (kommt auch darauf an, wie lange du das Escitalopram genommen hast). Aber wie Lottaluft schon schreibt, handelt es sich schon um eine andere Substanzgruppe mit einem anderem oder ähnlichem Wirkmechanismus. Außerdem beeinflußt Venflaxin auch den Noradrenalinhaushalt, was beim Escitalopram nicht der Fall ist. Allgemein brauchen solche Medikamente aber schon mindestens 2 bis 4 Wochen. Abwarten und schauen, ob es anschlägt und ob du es verträgst. Es soll kein schlechtes Medi sein

26.01.2021 19:04 • #37



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Dr. med. Andreas Schöpf