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Jasy1983
Ich habe es 2016 in der Klinik verschrieben bekommen, nehme abends 50mg

#41


D
Und jasy, wirkt es gegen depression?

#42


A


Valdoxan Erfahrungen

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Jasy1983
Zitat von Die:
Und jasy, wirkt es gegen depression?


Am Anfang hats mir geholfen, ich bekam für ne Woche erstmal nur 25mg, nach 1 Woche dann 50mg und mir ging es besser. Man sollte aber immer denken, dass Antidepressiva nur eine Unterstützung sind.

#43


D
Ich habe schon viele durch:ssri, snri usw...
Deswegen habe ich Angst, dass es auch mal wieder nicht hilft

#44


D
Keiner aktuelle Erfahrungen?

#45


N
Ich muss diesen älteren Thread mal raussuchen damit ich keinen neuen eröffnen muss. Ich nehme nun seit Anfang Januar Valdoxan. Ich konnte wirklich einige Wochen damit sehr gut einschlafen und auch durchschlafen. Seit gut 2 Wochen wurde es aber wieder immer schlimmer. Ich kann kaum einschlafen, durchschlafen geht gar nicht, habe wirklich wilde Träume und eine Übelkeit die mich spätestens 5 Uhr weckt und mich nicht mehr einschlafen lässt Sad

Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit dem Medikament gemacht? Ich frag mich tatsächlich ob es sich überhaupt noch lohnt es zu nehmen. Ein wirklich positiven Benefit spüre ich leider nicht mehr.

Lg

#46


Meteora
Hi, genauso ging es mir auch. Ich konnte zwar ganz gut schlafen, wurde aber sehr hibbelig, und irgendwann habe ich dann auch mal ne Nacht wachgelegen oder nur drei Stunden geschlafen, und natürlich intensiv geträumt. Sprich doch mal mit deinem Psychiater darüber.

#47


N
Zitat von Meteora:
Hi, genauso ging es mir auch. Ich konnte zwar ganz gut schlafen, wurde aber sehr hibbelig, und irgendwann habe ich dann auch mal ne Nacht wachgelegen oder nur drei Stunden geschlafen, und natürlich intensiv geträumt. Sprich doch mal mit deinem Psychiater darüber.



Hast du es dann abgesetzt? Oder nimmst du es noch? Hab am Mittwoch wieder Gespräch mit meiner Ärztin. Mal sehen was sie sagt.

#48


Meteora
Ich habe es abgesetzt.

x 1 #49


N
4 Monate habe ich nun Valdoxan genommen. Die erste Zeit hat es mich ganz gut zum einschlafen gebracht. Aber immer wieder konnte ich nach 30min der Einnahme eine gewisse Unruhe spüren. Teilweise lag ich dann die gesamte Nacht wach und hatte wahnsinnige "Tagträume" ein Zustand zwischen wach und schlafend. Schlimme Hitzeschübe haben mich zusätzlich begleitet und meine Depression ist nun seit dem ich der Medikamente nehme gefühlt auch schlimmer geworden. Meine Ärztin hat mir nun geraten es erstmal wegzulassen und nur noch Seroquel bei Bedarf zu nehmen.

Meine Frage ist sollte ich Valdoxan nach 4 Monaten nun trotzdem langsam ausschleichen oder ist die Zeit kurz genug um es direkt wegzulassen? Seroquel nehme ich 12.5 mg am Abend. Diese ganzen Medikamente machen mir einfach nur Angst und helfen mir eher weniger.

#50


aldia249
Prinzipiell solltest du sowas natürlich eher mit dem behandelnden doc besprechen.

Ich nehme es schon lange und wollte es demnächst auch absetzen. Bei mir hat die Ärztin vom Ausschleichen abgeraten da man es wohl bei diesem AD nicht macht und man es einfach weglassen kann. PS. Ich nehme 25mg zur Nacht.
Alles Gute dir.

#51


Acanthurus
Psychopharmaka gehören immer ausgeschlichen. Leider ist das in den Praxen noch nicht überall durchgedrungen. Mögliche Absetzsymptome sind dann die Rückkehr der Grunderkrankung. Ich kenne Agomelatin sehr gut habe es ca. 1 Jahr genommen. Hab es in 25% Schritten abgesetzt.

#52


aldia249
Zitat von Acanthurus:
Psychopharmaka gehören immer ausgeschlichen. Leider ist das in den Praxen noch nicht überall durchgedrungen. Mögliche Absetzsymptome sind dann die ...


Das sehen meine Ärzte anders. Auf explizites Nachfragen wurde mir gesagt, dass der Wirkstoff pro Kapsel ungleich verteilt ist. Bei einer Teilung stresst man durch die unterschiedliche Dosis je nach Tag den Körper zusätzlich. Es steht auch im Beipackzettel, dass die Tabletten nicht zur Teilung gemacht sind. Eine geringere Dosierung als 25 mg gibt es auch gar nicht meines Wissens nach. Vielleicht sollte das der TE doch noch mal besser mit seinem Arzt besprechen.

#53


R

Agomelatin/ Valdoxan - positive Erfahrungen bei Angst

Hallo zusammen,

ich traue mich jetzt mal, und hoffe die ein oder andere Antwort von euch zu erhalten.
Ich bin 29 Jahre und leide leider schon seit etlichen Jahren unter Angststörungen, Panikattacken und Anspannungen die mein Leben massiv einschränken. Bisher hatte ich mich immer gegen Medikamente gewehrt, da aber keine Therapie so wirklich geholfen hat wollte ich es doch einmal mit Psychopharmaka versuchen.
Mein Psychiater verschrieb mir Escitalopram, was ja wohl auch sehr gut bei Ängsten helfen soll. Voller Hoffnung habe ich angefangen das Medikament langsam hochzudosieren, da musste ich es leider auch schon wegen einem schlechten EKG wieder absetzen.
Jetzt zu meiner eigentlich Frage (ich hoffe der ein oder andere hat es bis hierher geschafft Smile ):
Nun hat mein Arzt gesagt ich solle es mal mit Agomelatin(Valdoxan) versuchen, da dies nicht aufs Herz geht. Ich habe mich einmal etwas über das Medikament erkundigt und bin mir doch sehr unsicher ob es in meinem Falls das richtige ist. Da es ja scheinbar vorerst bei Schlafstörungen und bei leichten Depressionen helfen soll. Zu Angst und Anspannungen welches meine Hauptprobleme sind habe ich so gut wie nix gefunden. Daher meine Frage, gibt es hier jemanden der mit dem Medikament in Zusammenhang mit Ängsten gute Erfahrungen machen konnte?

Ich wäre über Feedback sehr dankbar und wünsche euch noch einen schönen Abend, Morgen oder Mittag!

#54


aldia249

Absetzen Valdoxan / Agomelatin Erfahrungen

Hallo ihr Lieben,
seit 2015 nehme ich jetzt Valdoxan/Agomelatin 25 mg jeden Abend. Damals habe ich es verschrieben bekommen, um aus meiner depressiven Episode rauszukommen. All die Jahre ist es definitiv wesentlich besser gewesen und mir geht es relativ gut, abgesehen von einzelnen Phasen, die ich immer gemeistert habe. Schon länger spiele ich mit dem Gedanken, das Medikament abzusetzen aus Angst vor irgendwelchen Langzeitwirkungen und um einfach wieder medikamentenfrei zu sein. Aus Angst vor Absetzsymptomen, bzw auch davor, dass es doch wieder schlimmer wird, bin ich diesen Schritt nie gegangen, frei nach dem Motto don't change a running system. Da ich Angst vor einer langfristigen Leberschädigung habe oder auch allgemein, möchte ich jetzt endlich diesen Schritt gehen. Gestern habe ich es bereits weggelassen und eine riesige Panik geschoben aus diversen Ängsten. Ich konnte die Nacht kaum schlafen, was aber alles insgesamt bestimmt nicht am fehlenden Medikament lag (war ja die erste Nacht), sondern an Angst vor dem Absetzen. Heute bilde ich mir ein, dass ich wieder depri und unzufrieden bin, vermutlich auch aus Angst. Die Gedanken kreisen nur ums absetzen.

Meine Ärztin meinte, dass ich das Medikament nicht schrittweise reduzieren soll, sondern einfach weglassen, weil man das bei diesem Medi nicht so macht. Meine Recherche hat das bestätigt. Sie sagte auch, dass im Gegensatz zu trizyklischen Antidepressiva etc. keine maßgeblichen Absetzerscheinungen zu erwarten sind.

Hat jemand positive Berichte für mich, die etwas Mut machen? Ich möchte so gerne durchhalten und mich nicht von meiner möglicherweise aktuell eingebildeten Angst depri dominieren lassen.

Liebe Grüße!

#55


Habo
Guten Morgen,

also ich hab zweimal schon über einen längeren Zeitraum Valdoxan genommen und konnte es immer problemlos absetzen. Ich denke, dass Dein Kopf Dir da einen Streich spielen will.

Falls Du doch Zweifel hast kannst Du ja bei Deinem Arzt nachfragen, evtl. ist es noch zu früh es abzusetzen.

Liebe Grüße Habo

x 1 #56


aldia249
@Habo
Lieben Dank für deine Antwort und die positiven Worte. Leider bin jemand, der zu Katastrophengedanken/ Worst Case Szenario-Ausmalen neigt und immer diese Angst vor der Angst hat. Das hat sich in den sechs Einnahmejahren nicht geändert und wird sich vermutlich auch nicht ändern. Leider muss ich das akzeptieren Very Happy Das Absetzen war schon längst überfällig. Ich freue mich jetzt auch endlich mal darauf, mal zwei Gläser Wein zu trinken ohne ein mieses Gewissen zu haben.

Update Tag 2: nach einem grummeligen Tag gestern konnte ich gut schlafen und bin heute schon positiver aufgewacht. Ich hoffe, es bleibt so.

#57

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aldia249
Da anscheinend sonst kaum jemand Erfahrungen hat, möchte ich einfach mal meine Erfahrungen für die Zukunft teilen:

Heute ist Tag Nummer 5 des absetzen. Freitagabend habe ich die letzte genommen. Bis Montag Mittag ging es mir irgendwie nicht gut. Appetitlosigkeit, wenig und schlechter Schlaf, Lethargie.., aber seit Montagabend ist eigentlich wieder alles paletti. Ich will die positiven Vibes gar nicht verschreien. Nicht, dass die volle Wucht noch kommt. Ich hoffe einfach, dass es so bleibt.

#58


M
Meine Erfahrungen zu valdoxan seit 4 Wochen : tiefer Schlaf definitiv.. tagsüber keine positiven Veränderungen zu erkennen..eher gereizter empfindlicher als sonst ..starke Rückenschmerzen, Muskelschmerzen..hatte ich davor nicht , daher Vermutung daß es im Zusammenhang stehen könnte .. keine Änderung von Angstzuständen etc leider zum Teil schlimmer so kein empfinden

#59


M
Ich werde es nicht mehr einnehmen, da der Schlaf nie ein Problem war

#60


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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