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Greekguy
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Hallo zusammen,
ich kämpfe derzeit mit dem Entzug von Pregabalin in meinem Urlaub. Bzw. ich bin mir gar nicht sicher ob es der Pregabalin Entzug ist und brauche daher eure Hilfe bei der Einschätzung und meiner weiteren Vorgehensweise.
Ich bin derzeit mit meiner Familie im Strandurlaub und durchleide die „Hölle“. Hauptsymptom ist, dass ich den ganzen Tag über sehr depressive Phasen durchleide. Ich fühle mich tief traurig und antriebslos fühle und dazu permanent ein Kloßgefühl im Hals und Druck auf meiner Brust in unterschiedlicher Intensität.
Diese Symtome haben in leichterer Form bereits eine Woche vor meinem Urlaub begonnen.
Die Symptome sind mir nicht völlig unbekannt, ich dachte nur, dass ich sie nie wieder haben werde. Vor etwa 10 Jahren hatte ich ähnliche Symptome und habe mich damals komplett durchchecken lassen und anschließend mehrere verschiedene Antidepressiva genommen. Nichts half damals so richtig gegen die vorgenannten Symptome. Zum Zeitpunkt der größten Verzweiflung lernte ich dann in diesem Zeitraum meine jetzige Frau kennen und die Symptome gingen in den nächsten 2 Jahren deutlich zurück. Alle Medikamente setzte ich ab. Zwischenzeitlich fühlte ich mich dann weitestgehend gesund.
Vor etwa 3 Jahren begannen dann bei mir chronische Schmerzen im Zahn und Kieferbereich. So stark, dass ich etliche Behandlungen an den Zähnen durchführen lies, jedoch ohne Erfolg.
Vor einem halben Jahr verschrieb mir ein Neurologe dann Pregabalin, da ich die Dauerschmerzen nicht mehr aushielt.
Das Medikament dosierte ich dann bis zuletzt auf 350 mg am Tag hoch.
Gegen die Schmerzen half es tatsächlich nach einiger Zeit etwas. Die Schmerzen wurden „gedämpft“. Aber ich bekam zuletzt eine starke innerliche Unruhe und fühlte mich einfach nicht mehr wohl. Zeitweise litt ich auch unter starken Konzentrationsstörungen und war gar nicht mehr richtig ich selbst.
Der Neurologe schlug mir daher vor pregabalin runterzufahren und zusätzlich Amitryptilin aufzubauen. Ich reduzierte im ersten Schritt Pregabalin von 350 auf 275 mg. Amitryptilin nahm ich vorerst nicht.
Eine Woche vor meinem Urlaub begannen dann die oben genannten Symptome, die ich schon von vor 10 Jahren kannte. Kurios ist dabei, dass die Schmerzen im Zahn / Kieferbereich vollständig aufhörten.
Im Urlaub reduzierte ich dann von 275 auf 200 mg, da dies laut Neurologe vorerst die Ziel Dosis sein sollte. Auf dieser Dosis bin ich jetzt etwa 9 Tage.
Mir geht es von Tag zu Tag schlechter. Ich fühle mich wie in einem ganz tiefen Loch, habe keinen Antrieb und massive körperliche Symptome in Form von starkem Druck auf der Brust und Halsenge. Zudem fühlt es sich so an als könnte ich nicht tief durchatmen.
Diese Gefühle kannte ich seit 10 Jahren nicht mehr.
Mein Neurologe befindet sich aktuell auch im Urlaub.
Habt ihr eine Einschätzung ob die Symptome tatsächlich vom Pregabalin Entzug kommen könnten ? Oder ist meine depressive Phase von damals einfach „zurück“ ?
Was würdet ihr in meiner Situation jetzt tun ? Pregabalin wieder höher dosieren ?
Ich bin wirklich sehr verzweifelt und würde den Urlaub am liebsten abbrechen, da ich auch gar nicht weiß wie ich diesen so überstehen soll.
Ich hoffe hier hat jemand eine Idee. Dankeschön
ich kämpfe derzeit mit dem Entzug von Pregabalin in meinem Urlaub. Bzw. ich bin mir gar nicht sicher ob es der Pregabalin Entzug ist und brauche daher eure Hilfe bei der Einschätzung und meiner weiteren Vorgehensweise.
Ich bin derzeit mit meiner Familie im Strandurlaub und durchleide die „Hölle“. Hauptsymptom ist, dass ich den ganzen Tag über sehr depressive Phasen durchleide. Ich fühle mich tief traurig und antriebslos fühle und dazu permanent ein Kloßgefühl im Hals und Druck auf meiner Brust in unterschiedlicher Intensität.
Diese Symtome haben in leichterer Form bereits eine Woche vor meinem Urlaub begonnen.
Die Symptome sind mir nicht völlig unbekannt, ich dachte nur, dass ich sie nie wieder haben werde. Vor etwa 10 Jahren hatte ich ähnliche Symptome und habe mich damals komplett durchchecken lassen und anschließend mehrere verschiedene Antidepressiva genommen. Nichts half damals so richtig gegen die vorgenannten Symptome. Zum Zeitpunkt der größten Verzweiflung lernte ich dann in diesem Zeitraum meine jetzige Frau kennen und die Symptome gingen in den nächsten 2 Jahren deutlich zurück. Alle Medikamente setzte ich ab. Zwischenzeitlich fühlte ich mich dann weitestgehend gesund.
Vor etwa 3 Jahren begannen dann bei mir chronische Schmerzen im Zahn und Kieferbereich. So stark, dass ich etliche Behandlungen an den Zähnen durchführen lies, jedoch ohne Erfolg.
Vor einem halben Jahr verschrieb mir ein Neurologe dann Pregabalin, da ich die Dauerschmerzen nicht mehr aushielt.
Das Medikament dosierte ich dann bis zuletzt auf 350 mg am Tag hoch.
Gegen die Schmerzen half es tatsächlich nach einiger Zeit etwas. Die Schmerzen wurden „gedämpft“. Aber ich bekam zuletzt eine starke innerliche Unruhe und fühlte mich einfach nicht mehr wohl. Zeitweise litt ich auch unter starken Konzentrationsstörungen und war gar nicht mehr richtig ich selbst.
Der Neurologe schlug mir daher vor pregabalin runterzufahren und zusätzlich Amitryptilin aufzubauen. Ich reduzierte im ersten Schritt Pregabalin von 350 auf 275 mg. Amitryptilin nahm ich vorerst nicht.
Eine Woche vor meinem Urlaub begannen dann die oben genannten Symptome, die ich schon von vor 10 Jahren kannte. Kurios ist dabei, dass die Schmerzen im Zahn / Kieferbereich vollständig aufhörten.
Im Urlaub reduzierte ich dann von 275 auf 200 mg, da dies laut Neurologe vorerst die Ziel Dosis sein sollte. Auf dieser Dosis bin ich jetzt etwa 9 Tage.
Mir geht es von Tag zu Tag schlechter. Ich fühle mich wie in einem ganz tiefen Loch, habe keinen Antrieb und massive körperliche Symptome in Form von starkem Druck auf der Brust und Halsenge. Zudem fühlt es sich so an als könnte ich nicht tief durchatmen.
Diese Gefühle kannte ich seit 10 Jahren nicht mehr.
Mein Neurologe befindet sich aktuell auch im Urlaub.
Habt ihr eine Einschätzung ob die Symptome tatsächlich vom Pregabalin Entzug kommen könnten ? Oder ist meine depressive Phase von damals einfach „zurück“ ?
Was würdet ihr in meiner Situation jetzt tun ? Pregabalin wieder höher dosieren ?
Ich bin wirklich sehr verzweifelt und würde den Urlaub am liebsten abbrechen, da ich auch gar nicht weiß wie ich diesen so überstehen soll.
Ich hoffe hier hat jemand eine Idee. Dankeschön
• • 09.09.2026 #1
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