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Zitat von Sun2009:@Kragenbär darf ich dich was fragen? Ich bin gerade sehr verzweifelt, nehme seit 1 jahr 20 mg Paroxetin und habe seit 3 Wochen meinen psychischen ...
Sorry, war ein paar Tage abwesend. 20mg waren bei mir auf Dauer nicht ausreichend. Schon gar nicht in den Wintermonaten mit wenig Sonnenlicht.
Wegen Müdigkeit und Gewicht und so habe ich natürlich in den ersten Jahren immer versucht so weit wie möglich runter zu dosieren. Eine dauerhaft vernünftige Absicherung habe ich bei 30 mg, aber bei besonderen Umständen kann die Wirkung auch da mal aussetzen. Dann gehe ich auf 40, und bin dann ungefähr zwei Wochen später wieder stabil, lasse das eine Weile so, und dosiere dann wieder auf 30 mg runter.
Das Medikament trifft halt auch immer auf meine Tagesform. Und als ich zum ersten mal ein anderes Präparat bekam (Hexal statt Beta) war ich sogar felsenfest davon überzeugt, das wirkt nicht so gut. Allein diese unsinnige Annahme hat ausgereicht, dass ich mir zusätzliche Unruhe selbst gemacht habe. Dass das Präparat gar keine Rolle spielt, habe ich erst viel später kapiert. Seitdem hatte ich schon sieben verschiedene Firmen ohne Probleme.
Das Zeug ist schon in Ordnung, bei mir jedenfalls, aber es ist eben auch kein Allheilmittel für alle Fälle. Es gibt nun mal Tage, wo meine Angststörung einfach mal mehr Lust hat mich zu ärgern. Da ist dann die Absicherung durch das Paroxetin eben auch mal etwas geringer. Irgendwann habe ich das akzeptiert.
Die drei Wochen bei dir gerade sollten aber die Grenze sein. Ansonsten solltest du mit dem Arzt vielleicht wirklich eine vorläufige Erhöhung vereinbaren. Da riskierst du ja nicht. Die Verbesserung wird vermutlich nicht sofort einsetzen, aber wenn die verbesserte Wirkung dann da ist, dann kann man ja beizeiten versuchen ob man wieder runter geht.
05.05.2025 20:51 •
#38
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