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lila1988
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Hallo ihr lieben

Seid über einer Woche habe ich ziemliche Mundtrockenheit! Sad mein Hals ist ganz rau und seid heute sind auch Gaumen und Zunge leicht entzündet! Sad
Habe vor über einer Woche das opipramol erhöht und seid dem die Mundtrockenheit. In der packungsbeilage steht das auch drin.
Meine Frage an euch hört das wieder auf nach einer gewöhnungszeit ans opipramol? Und was kann ich in drt Zeit machen?
Trinke schon als Tee und lutsche Bonbons. .. aber hilft nicht so wirklich! Sad
Wäre nett wenn ihr antwortet falls ihr damit schon Erfahrungen gemacht habt!

Liebste grüße lila

16.10.2014 #1


26 Antworten ↓
anna-violetta

anna-violetta
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wollte mich hier mal einreihen. ich selbst habe vor 4 jahren opipramol genommen und morgens noch ein AD dazu gekommen, weiß aber nicht mehr, obs cipralex oder citalopram war... jedenfalls nach einigem Hin und Her, habe ich dann letztes jahr morgens sertralin und abends mirtazapin genommen. aber vom mirtazapin ging es mir nicht gut. habe dann im zuge meines stationären klinikaufenthaltes mirtazapin abgesetzt. dann nur noch sertralin genommen, wurde aber anfang des jahres dann wieder umgetauscht in cipralex.

so, da ich opipramol aber ziemlich gut vertragen habe damals, meinte meine neurologin, dass ich das opipramol bei bedarf wieder anfangen könnte zu nehmen, sollte es mit meinen ängsten wieder schlimmer werden.
habe eine packung hier zur not quasi.
nun geht es mir seit einigen wochen leider wieder total schlecht, was meine ängste anbelangt.
kein tag vergeht ohne ängste, eine DR- gefühl , panikattacken und all die symptome, die dazu gehören ;(

heute morgen habe ich der neurologin eine email geschrieben und mich nochmal abgesichert, ob die opipramol denn nun wieder nehmen "darf", weil es mir so arg schlecht geht.
sie meinte, ich kann das opipramol ohne bedenken nehmen.
klar, ich finde es schade, dass ich es grad nicht aus eigener kraft schaffe , aber nach wochenlanger angst kann ich grad einfach nicht mehr...

bin übrigens in ambulanter therapie, die läuft aber bald aus.

sehe es nur als hilfe gerade, also das opipramol, um mal aus der gedankenspirale zu kommen...

euch alles gute. freue mich über austausch!

lg, anna

26.09.2014 15:59 • #26


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Mundtrockenheit Erfahrungen / was hilft?

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manni1967
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Hallo Anna,

entschuldige bitte, dass ich mich jetzt erst melde. Aber ich hatte diesen Thread nicht mehr im Blick Sad Aber ich kenne deine Probleme nur allzu gut ! Ich hatte und habe auch immer wieder verschiedene Ängste und Panikattacken. Ich war vom 03.06.2014 - 22.07.2014 in einer psychosomatischen Klinik in Bad Kreuznach. Dieser Aufenthalt hat mir so sehr geholfen, dass ich heute fast Angst und Panik frei bin Smile Warst du schon mal in solch einer Klinik? Wenn nicht, dann kann ich dir das nur empfehlen. Natürlich hatte ich am ersten Tag eine riesen Angst, als ich dort hin kam. Aber nach einigen Tagen hat man gemerkt, dass es einem doch sehr gut tut. Und das Gute daran ist, dass alle die dort sind, in etwa die gleichen Probleme haben, wie du und ich Smile Nimm das Opipramol ein. Ich nehme diese Medis auch jetzt noch. Ich kann einfach noch nicht ohne. Aber ich bin schon soweit, dass ich jetzt nur noch zweimal im Monat zur Therapie gehe. Arbeiten gehe ich momentan noch nicht. Möchte mich aber so langsam wieder in die Arbeitswelt einreihen. Bin jetzt seit 8 Monaten nicht mehr zur Arbeit gegangen.
Und versuche dich abzulenken, damit du aus dieser Gedankenspirale rauskommst. Das haben wir übrigens auch in der Klinik gelernt Smile

Kopf hoch, es kommen auch wieder bessere Zeiten.

lg, Manfred

16.10.2014 09:28 • #27


Zum Beitrag im Thema ↓


M
Hallo,

ich nehme schon einige Zeit Opipramol und kann die Mundtrockenheit nur bestätigen inkl. entzündetem Gaumen und Zunge ! Wie viel Opipramol nimmst du denn ein? Ich bin Mittlerweile auf 300mg ! (=Maximaldosis) ! Da ich in einer Therapie bin, werden wir jetzt langsam anfangen das Opipramol zu reduzieren. Wenn du Salbeitee im Hause hast, solltest du damit den Mund spülen und evtl. Gurgeln. Das hilft mir immer sehr gut Smile Die Gewöhnungszeit beträgt ca. 2-3 Wochen, das musst du bedenken.

Lg

Manfred

#2


C
hi lila1988 und manni1967,
ich finde es schlimm, dass ihr unter dieser Mundtrockenheit zu leiden habt,
ich leide irgendwie mit, wenn ich Eure Zeilen lese, es erinnert mich an meine Zeit, wo ich Medikamente nahm, drei verschiedene gleichzeitig (würde ich nicht weiter empfehlen, verschiedene gleichzeitig zu nehmen), und unter "Nebenwirkungen" litt, wie Mundtrockenheit, habt ihr auch Muskelzuckungen? Extreme Müdigkeit?
wenn irgend möglich bald wieder reduzieren oder ganz ausschleichen

Alles Gute Euch
cichysp

#3


M
hi cichysp,

ja, mit Muskelzuckungen und extremer Müdigkeit habe ich sehr zu kämpfen. Ich will jetzt im Laufe der Therapie versuchen die Medis soweit wie möglich zu reduzieren , oder ganz auszuschleichen.

Lg

Manfred

#4


C
@ manni1967
finde ich eine sehr gute Idee Daumen hoch
Du schaffst es,
wo ein Wille, da ein Weg
alles gute
cichysp
PS: Dein Spruch in der Signatur ist so schön selbstironisch
bewahre Dir stets Deinen Humor Wink

x 1 #5


Schlaflose
Sowohl die Mundtrockenheit als auch die Müdigkeit werden im Laufe der Zeit nachlassen. Ich habe, als es noch schlimm war, viel Malventee getrunken und ständig zuckerfreie saure Hustenbonbons (Hustinetten Kirsch, Holunder u.ä.) im Mund gehabt. Das fördert die Speichelproduktion. Gegen Muskelzuckungen hilft Magnesium.

x 1 #6


M
@cichysp

Hey, danke für deine lieben Worte. Smile Ja, ich versuche immer irgendwie meinen Humor zu bewahren, obwohl es mir zurzeit sehr schwer fällt.

Lg

#7


C
Zitat von manni1967:
@cichysp
Hey, danke für deine lieben Worte. Smile Ja, ich versuche immer irgendwie meinen Humor zu bewahren, obwohl es mir zurzeit sehr schwer fällt. Lg

gerne Smile bestimmt bist Du auf einem guten Weg, auch wenn Dein Humor Dir zur zeit schwer fällt
Zitat von Schlaflose:
Sowohl die Mundtrockenheit als auch die Müdigkeit werden im Laufe der Zeit nachlassen.

scheint auch etwas zu sein, was bei jedem anders läuft: ich hab die Ermüdungserscheinungen bis heute nicht wirklich los bekommen Sad

#8


M
Hallo.

Ich habe seit dem ich die Angsterkrankung habe Mundtrockenheit.
Ein Großteil kommt also von dem Angststress.

Dann bekam ich trizyklische ADs verordnet.
Da wurde mein Mund so trocken, dass es richtig wehtat.
Habe 4 Wochen jeweils durchgehalten, aber es kam keine Besserung.
Musste also absetzen.

Mir hilft bei Mundtrockenheit:
Kaugummi kauen
Tee trinken
Milch trinken

Mundtrockenheit ist wirklich belastend.

Viele Grüße
Marie

#9


M
Hallo Marie,

ja, ich nehme auch trizyklische ADs. Opipramol nennen die Teile sich. Nehme ich schon eine ganze Weile.
Ja, Kaugummi kauen hilft, da hast du recht.
Danke für deine Hilfe Smile

Viele Grüße

Manfred

#10


M
Hallo Manni.

Mein Psychiater meinte, dass die trizyklischen für Mundtrockenheit bekannt sind.
Leider. Ich hätte sie gern weitergenommen.

Jetzt komme ich eben ohne ein AD aus.

Mir helfen auch Entspannungsübungen.
Aber wenn die Mundtrockenheit medikamenteninduziert ist, dann nützt das leider auch nichts.

Bei vielen soll sich die Mundtrockenheit ja verlaufen.

So war es bei mir leider nicht.

Wie lange nimmst du schon Opi?

Viele Grüße
Marie

#11


M
Hi,

nehme Opi schon seit über zwei Jahren. Musste sogar auf maximale Dosis erhöhen Sad Da stehst du ganz schön neben dir. Die Dinger machen ungeheuer müde. gähnen
Hey, wie schaffst du das ohne ADs ?

Lg Manfred

#12


L
Hallo ihr Lieben

Erst einmal viiiiiielen Dank für eure Kommentare! Smile Heute geht es besser mit der Mundtrockenheit! Habe gestern auch ganz viel Salbeitee getrunken!
Ja wenn ich Stress habe (momentan jeden Tag) verstärkt es sich auch auf jeden Fall!
Ich gurgle noch mit Salviathymol, das ist gegen die Entzündung und ich finde es echt gut!

Ich habe ursprünglich immer 75mg abends genommen, habe aber jetzt auf zusätzlich 50mg morgens erhöht. Seid dem hab ich auch die Mundtrockenheit! Ich hoffe sehr dass sich das bei mir verläuft! :/

liebe grüße lila

#13


M
Hi lila1988,

du musst ca 2-3 Wochen Geduld haben. Dann dürfte sich das mit der Mundtrockenheit abschwächen. Salbeitee ist immer gut gegen solche Sachen !
Ich habe vor einigen Wochen auf die Maximaldosis von 300mg erhöhen müssen, weil sonst meine Ängste nicht mehr zu kontrollieren sind.

liebe Grüße Manni

#14


L
Hallo manni

Ok, nehme es jetzt seid knapp 2 Wochen.
Hilft dir denn die Erhöhung?
Also ich merke ehrlich gesagt nicht so supi viel außer Müdigkeit. Aber die Ängste sind nicht so wirklich besser geworden!

Bin auch gerade am bromazepam ausschleichen, falls dir das was sagt.
Habe es ca. 10 Wochen genommen. 3mg, dann nach 4 Wochen auf 1, 5mg runter und ab heute auf 0.75.
Ich könnte es auch ganz weg lassen aber das traue ich mich nicht... ist zwar nur ne total niedrige Dosis aber ich habe trotzdem angst das zu merken. Sad

Liebe grüße lila

#15


M
Hallo lila1988

Ja , die Erhöhung hilft mir sehr gut. Kann dadurch die Ängste besser kontrollieren. Ich möchte aber, wenn möglich, im Laufe der Therapie die Medis so weit wie möglich reduzieren, vll. sogar ganz ausschleichen. Das Medi Bromazepam kenne ich nicht. Aber meinst du nicht, dass du zu früh das Medikament absetzen möchtest?

Liebe Grüße Manni

#16


L
Ok das ist ja schon mal beruhigend dass es auch hilft!

Also bromazepam ist ein benzodizepin. Das sind eigentlich nur Notfallmedikamente die sehr schnell abhängig machen. Deswegen ist es wichtig, sie so früh wie möglich wieder abzusetzen! Und es macht mich auch einfach kirre zu wissen dass ich das nehme. Deswegen will ich es los haben!
Heute Abend hab ich echt Bauchweh und das macht mir total angst, deswegen weiß ich auch nich so genau ob es gerade richtig ist... aber ich möchte sie auch nich länger nehmen! :-/

#17

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M
Das kann ich sehr gut nachvollziehen, dass dich die Situation kirre macht. Ja, ich denke dass sollte man so schnell wie möglich wieder absetzen. Ich kann dich verstehen, dass dir das Angst macht und das du diese Medis nicht länger nehmen möchtest. Möchtest du denn auf andere Medis umsteigen? Oder willst du es lieber ganz ohne Versuchen?

Liebe Grüße

#18


L
Ja... Meine Ärztin meinte dass ich bei der geringen Menge eigentlich garnichts merken dürfte, aber das ist bei mir ganz viel kopfsache. Fühle mich jetzt schon komisch obwohl ich es jetzt noch garnich merken kann... Wink aber ich denke dann halt die ganze Zeit: ohjeh du nimmst jetzt weniger, dass musst du doch merken... reine Kopfsache einfach. Aber ich weiß nicht wie ich das abstellen soll/kann.

Ja also mein opi wurde ja erhöht und ich nehme noch venlafaxin 75mg. Das ist ein AD. Das soll ich auch erhöhen auf das doppelte. Aber erst mal will ich jetzt das bromazepam weg haben... alles auf einmal schaffe ich nich und wäre Schwachsinn. Habe bei dem venlafaxin nämlich angst dass bei der Erhöhung eine erstverschlimmerung auftreten könnte. Obwohl ich das beim opi auch nich hatte. Wink
Nimmst du nur das opipramol?

#19


M
Ja, mit der Erstverschlimmerung könntest du leider Recht haben. Ist echt eine blöde Situation bei dir. Und ja, ich nehme zurzeit nur das Opipramol. Aber mein Arzt meinte, dass ich vll. auch ein AD brauche Sad Ich hoffe jedoch, ohne auszukommen.

#20


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Dr. med. Andreas Schöpf
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