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AntiAD
Was auch noch sehr hilft und nicht jedem bekannt sein dürfte ist auf zusätzliche Reizungen des zentralen Nervensystems zu verzichten. Stress als bekannteste Reizform sucht man sich oftmals nicht aus. Koffein, Nikotin und Alk. dagegen schon.

20.09.2020 14:28 • x 2 #41


Quangdangel
Das mit den Medikamenten ist schwierig. Ich rate da auch eher zu Entspannungs- oder Skills .
Medikamente würde ich nur im äußersten Notfall nehmen.
Es ist mir so ergangen:
Ich hatte ein sehr schlechtes Wochenende, Depressionen und Angst - Panikattacken. Von der Psychiatrie her hatte ich noch Tavor als Bedarf zuhause. In der Klinik hatte ich zumeist 5 mg da geringere Dosierungen keinerlei nutzen zeigten.
Ich nahm Samstags 5 mg Tavor und es ging einigermaßen. Montags wollte ich zur Arbeit und bemerkte das ich beim Autofahren "Langsamer sah und dachte" als die normale Geschwindigkeit. In der ersten Kurfe hab ich mein Auto in die Leitplanken gesetzt.
Das kam noch vom Tavor - "Überhang" obwohl ich mich ganz normal einstufte / empfand, war es mit Autofahren komplett anders.

Deswegen Vorsicht !

22.09.2020 09:25 • x 2 #42



Medikamentöse Behandlung von generalisierter Angststörung

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cube_melon
Unter Einfluss mit Benzodiazepinen sollte man sich auch nicht hinter das Steuer eines Kraftfahrzeugs setzen.

Weil man nicht nur seines, sondern eben gerade auch Leib und Leben anderer Menschen gefährdet.

22.09.2020 10:42 • x 4 #43


AntiAD
Unter dem direkten Einfluß von benzos hast du natürlich recht cube, allerdings war das ja bei ihm 2 tage her mit der Einnahme.

22.09.2020 10:52 • x 2 #44


Quangdangel
Zitat von cube_melon:
Unter Einfluss mit Benzodiazepinen sollte man sich auch nicht hinter das Steuer eines Kraftfahrzeugs setzen. Weil man nicht nur seines, sondern eben gerade auch Leib und Leben anderer Menschen gefährdet.


Da gebe ich Dir völlig recht. Ich habe es deswegen auch geschrieben. Als ich in der Leitplanke hing, war mein Gedanke, in 300 Meter kommt ein Dorf, wenn ich jetzt dort auf den Bürgersteig so gefahren wäre und es hätte dort ein Kind / Passanten gestanden... Horror.

Ich hab das Medikament Samstags genommen und bin Montags gegen 10 Uhr losgefahren. Ich ging davon aus das da nichts mehr "wirkt" da ich mich sonst völlig OK befand. Aber beim fahren bemerkte das etwas anders ist und dann war es auch schon passiert.
Ich nehme Benzos alle paar Monate mal wenn es garnicht anders geht. Hab höllische Angst davon abhängig zu werden.
Ich wäre auch froh wenn es immer ohne gehen würde. Aber manchmal reichen Skills u.ä. nicht aus.

22.09.2020 10:54 • x 3 #45


cube_melon
Keine Ahnung wie lange es dauert bis ein Benzo aus dem Körper ist. Nach zwei Tagen denkt man das es aus dem Körper ist, würde ich auch so vermuten.
Wenn ich persönlich bei mir bemerke das ich eine verlangsamte Reaktionszeit habe, egal wodurch, lasse ich meinen Wagen stehen. Dies bezüglich habe ich halt schon zu viel wegen anderen erleben müssen. Daher reagiere ich da empfindlicher als andere.

22.09.2020 10:58 • x 2 #46


mimi0202
Ich merke nicht sehr viel von meinen Medikamenten, aber denke immer, ich merke es wenn ich sie nicht mehr nehme, - ich traue mich nicht mehr ohne und gehe auch davon aus das ich sie immer brauchen werde.
Über 10 Jahre Therapie, 1x Kur, 1x Klinik, meine Angststörung habe ich im Grunde schon seit meiner Kindheit aufgrund Gewalt Missbrauch, diagnostiziert seit 25 Jahren.
Inzwischen 52, pensioniert.

Mein Ziel ist MIT der Störung so gut wie möglich leben zu können, dafür brauche ich unter anderem auch meine Medikamente, - wie ein Zucker kranker sein Insulin

25.09.2020 21:26 • x 1 #47


hallo,
ich bin neu hier und möchte mich informieren,evtl-hilfe zu bekommen.
aber zu deiner frage....ich leide auch an angststörung und depressionen seit 2001.jedenfalls brach es damals wegen einer schlimmen beziehung und anderen schicksalsschlägen bei mir aus.ich war 6wochen in der klinik,dort behandelte man mich auch mit antidepressiva,citalopram.
langsam fand ich wieder in meine normalität zurück,aber es ist kein allheilmittel,es sind krücken,die dich unterstützen sollen,auf die beine zu kommen.leider,nehme ich noch heute 1antidepressivum.jeder mensch geht anders mit schicksalsschlägen um,ich wahrscheinlich extrem,wie auch immer,man ist wie man ist.ja,eine schleichende angst geht immer mit mir,aber das hängt auch mit meinem leben zusammen.wie gesagt,die pillen können einem etwas unter die arme greifen,aber lösen niemals deine probleme.

28.09.2020 17:55 • x 2 #48


Robinson
Alles was bei mir hilft macht abhängig.
Der Rest ist Schrott.

Und ablenken hält die Angst am Leben.
Darum leiden wir auch so lange an der Angst.

Das ist meine Erfahrung.
Meine.

30.09.2020 18:38 • x 1 #49


Genau wie Ina geschrieben hat Antidepressiva helfen nur aus dem tiefen Loch zu kommen,weiter muss man sich damit auseinandersetzten,mal ist es besser dann wieder schlechter.Ich dachete auch of das die nicht helfen und habe sie abgelegt.Nach ein paar Wochen habe ich gespürt das ich langsam wieder ins tiefe Loch versinke.Hab wiede angefangen und höre nicht mehr auf.

30.09.2020 19:30 • x 1 #50


Medis Alleine helfen nicht.
Ich bekomme Venlafaxin aber da ich gerade dennoch nur zuhause sitze wirken sie nicht wie zauberpillen. Auch wenn man sich das wünscht.
Man muss seine Probleme auch Therapeutisch angehen.

30.09.2020 19:38 • x 2 #51


Hoffnungsblick
Zitat von Danny94:
Man muss seine Probleme auch Therapeutisch angehen.


Ja, genau.

01.10.2020 18:12 • #52



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Dr. med. Andreas Schöpf