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hallo Psychologiestudentin,
so was kann echt nur jemand schreiben, der wie ängste hatte. die meisten erkrankten sind ohne medikamente überheupt nicht therapiefähig. die medis sind wichtig um die normalen menschlichen tätigkeiten auszuführen wie aufstehen, waschen, einkaufen, essen machen, sauber machen. und da ist meist von einer geregelten arbeit noch nicht die rede. und wenn es um ängste geht, dann werden auch die medikamente nicht heilen, sondern ausschließlich die symptome reduzieren.
mit der einstellung bin ich aber froh, das du noch keine patienten therapierst. sorry, das ist echt nicht okay.
die stunden sind auch nicht ohne grund begrenzt, wobei eine analytische therapie ja über 300 stunden laufen kann und bei vt geht man auch ganz klar davon aus, wenn in dem stundenrahmen nichts erreicht wurde, dann ist mit der methode auch nicht mehr zu erreichen, also warum länger therapieren.
du bewegst dich hier in einem betroffenenforum, also bitte vorsicht, gerade mit solchen äußerungen, denn wie du hier oft liest, nehmen die leute ihre verschriebenen medikamente aus angst nicht und damit verschlimmert sich das krankheitsbild und der abstieg nur.

01.02.2009 16:55 • #21


@Prinzessin: Ich glaube, du hast mich ein bißchen falsch verstanden.
Zitat:
Wenn ich eure Beiträge so lese, dann habe ich das Gefühl, das Medikamente für viele echt notwendig sind.


Mir ist schon klar, dass es oft nicht ohne geht. Aber wie schon gesagt, wächst der Mensch an seinen Problemen, wobei eine Angststörung natürlich ein sehr großes Problem ist. Ein Problem, dessen Ausmaß für einen Nicht-Betroffenen wahrscheinlich nur schwer zu erfassen ist.
Aber ich denke, wenn jemand die Erfahrung gemacht hat, dass er aus eigener Kraft so etwas wie eine Angststörung in den Griff bekommen hat, dann ist es hinsichtlich seiner persönlichen Entwicklung ganz anders zu bewerten als wenn seine Erkrankungung nur medikamentös behandelt wurde.

Ich persönlich kann nicht sagen, ob ich, wenn ich betroffen wäre, die Kraft für einen solchen Weg hätte. Ich kann mir gut vorstellen, dass wenn es einem richtig schei. geht, man nur froh über irgendeinen Ausweg ist und sich etwas wie Persönlichkeitsentwicklung wie dummes Gelaber anhört.

Was die Therapiestundenbegrenzung angeht, so hast du natürlich recht, dass wenn eine Therapie nicht anschlägt, sie nicht endlos weiterführen sollte.

Ich habe aber mehrere Freundinnen, die z.B. mit einem Psychologen nicht wirklich zurecht kamen, aber nicht sofort gewechselt haben und ihr Kontingent dann ratz fatz aufgebraucht haben und dann alleine gelassen wurden. Eine dieser Freundinnen hat auch ganz üble Erfahrungen mit Medikamenten gemacht. Da ich ihre Geschichte kenne, bin ich natürlich skeptisch was Medikamente und Verschreibungspraxis angeht (lehne Medikamente aber NICHT generell ab).

Ich hoffe, dass es nicht so rüberkommt, als wolle ich eure Probleme banalisieren. Ich möchte wirklich niemanden verletzen, angreifen oder sonst wie an den Karren fahren!

01.02.2009 17:27 • #22



Medikamentöse Behandlung von generalisierter Angststörung

x 3


Ich möchte vor allem auch niemanden überzeugen keine Medikamente zu nehmen. Da sie häufig eine Therapie erst möglich machen!

01.02.2009 17:29 • #23


ich selber habe zu beginn der erkrankung als notfallmedikament tavor bekommen. das habe ich über einen zeitraum von etwa 3 monaten genommen. meine analytische therapie hat 3 jahre gedauert.
was mir nicht gefällt an deine argumentation ist, das du ängste als ein problem beschreibst. das ist eine erkrankung und kein problem, es hat vielleicht oder bestimmt viele probleme gegeben die zu der ausbildung einer angsterkrankung geführt hat. so wie du das formuliert hört es sich an, als wäre jeder selber schuld, wenn er es nicht ohne kann oder mit seinen problemen nicht klar kommt. gerade für einen psychologiestudenten finde ich den ansatz schade, da hätte ich von der fachwelt mehr erwartet. zum glück hat mein therapeut eine andere einstellung mitgebracht. und ich will nicht falsch verstanden werden, ich bin auch dafür so wenig medis wie es geht und ich mache mir auch sorgen, wie leicht die beschaffung der medis ist und ich sehe darin auch eine gefahrt das der einzelne durch die medikamente versucht sich einer thera zu entziehen, weil er die medis hat und sih nicht auseinander setzten muss. denn eins ist ja auch klar. die gründe und ursachen, warum jeder einzelne von uns diese angsterkrankung entwickelt hat, ist 1000 mal schlimmer als die angst selber.
mich würde deine präsentation für die uni wirklich interessieren, du hattest angebote diese zu zeigen, gilt das noch'?

01.02.2009 17:55 • #24


Die Präsentation schicke ich dir gerne. Ich werde allerdings keine große Powerpoint-Präsentation machen, weil ich davon kein großer Freund bin. Ich würde gerne eine Diskussion mit reger Beteilung erreichen. Ich kann dir dann aber gegen Mitte nächster Woch einen Bericht schicken, was dabei rumgekommen ist (habe viel zu tun, deswegen, kann ich mich nicht auf einen Tag festlegen).

Ansonsten möchte ich anmerken, dass ich die letzte bin, die sagen würde, dass Betroffene selber Schuld an ihrer Erkrankung sind. Es tut mir leid, wenn sich das so angehört hat!

Das Wort "Problem" habe ich verwendet, weil ich eine generelle Einstellung zum Ausdruck bringen wollte, die sich nicht nur auf Angststörungen bezieht. Eine Einstellung, die sich bei mir in einer Phase entwickelt hat als es mir selber nicht so gut ging. Damals fing ich an Probleme wie Schicksalschläge, Krankheiten oder von mir aus banale Konflikte auch immer als Chance für Weiterentwicklung zu sehen.

Da eine Angststörung auch mit neurophysiologischen Veränderungen zusammenhängt, ist hier natürlich angebracht zu fragen, ob diese Veränderungen dergestalt sind, dass sie durch eine kognitive Umstrukturierung behebar sind (muss man sich im Grunde bei jeder psychischen Krankheit fragen). Die Antwort ist in diesem Fall: zum Teil.
Aus der Literatur und durch eure Schilderungen scheint es wirklich oft angebracht Medikamente und Psychotherapie zu verbinden.

Meine Einstellung bezüglich der Medikamente ist nur:
So viel wie nötig, so wenig wie möglich.

Des Weiteren ist mein Eindruck, was mir hier ja schon viele bestätigt haben:
Medikamente werden viel zu leichtfertig verschrieben.

01.02.2009 18:47 • #25


ich persönlich glaube das von die beschriebene trifft nicht nur ausschließlich auf psychische erkrankungen zu, aber gut. ich denke, um bei medis zu bleiben, sie können mittel zum zweck sein um eine therapiefähigkeit herzustellen und auch ggf. zeiten bis zum beginn der therapie zu überbrücken, wie du schon sagtest. ich stelle auch fest, das es menshcen gibt, die in den medis die heilung sehen und da liegt in meinen augen auch ein risiko.für uns angstler muss eben auch ein gewisser leidungsdruck vorhanden sein, damit man sich zu einer therapie entschließt, denn die therapie ist eben auch viel schlimmer als die angsterkrankung. da muss man sich den ängsten stellen. aber es geht ja nun nicht anders, wenn man alles verarbeiten will. ich betrachte meine angsterkrankung als für mich wichtigste phase ohne die ich wohl nicht so weit gekommen wäre. und daher sehe ich sie nicht als feind sondern als freund und hilfe. im laufe der thera konnte ich immer an den PA sehen, in welche richtung es geht und gehen muss. eben immer der angst hinter her!

01.02.2009 21:32 • #26


Zitat:
ich stelle auch fest, das es menshcen gibt, die in den medis die heilung sehen und da liegt in meinen augen auch ein risiko.für uns angstler muss eben auch ein gewisser leidungsdruck vorhanden sein, damit man sich zu einer therapie entschließt, denn die therapie ist eben auch viel schlimmer als die angsterkrankung.

Kann schon sein, ich muss aber sagen, dass ich das Gefühl habe, dass viele hier ein sehr differenziertes Bild von Medikamenten haben und kaum einer sie als Ausweg zu sehen scheint.

Interessant fand ich z.B.:
Zitat:
Wenn ich die Medikamente noch einmal verordnet bekommen würde:

Ich denke, dass dies nur in Situationen erfolgt, in denen es mir dermaßen schlimm geht, dass ich das Haus nicht einmal mehr verlassen könnte vor lauter Angst und heftigen PA. Ich glaube in der Situation würde ich fast alles nehmen, damit sich der Zustand wieder ändert/bessert, also auch wieder Tavor und Trevilor.
In allen anderen Fällen, würde ich diese Medikamente nie mehr einnehmen. Ich hatte ja auch nach dem Absetzen mal Tiefphasen (Angstzustände, Phasen mit Herzstolpern und häufigeren PA). Die Phasen kommen ab und zu und verschwinden wieder.


Ich werde glaube ich diesen Beitrag von laola als Pro-Medikamente-Beispiel nehmen, weil laola trotz Medikamenteneinnahme gelernt zu haben scheint mit Tiefpunkten zurecht zu kommen.

Ansonsten bin ich gerade am überlegen, wie ich morgen eine Diskussion anregen kann. Ich wollte gerne zwei plakative Sätze einblenden, z.B.:

Pro: Bei GAS handelt es sich um eine neurophysiologische und meist chronisch verlaufende Krankheit, weswegen eine medikamentöse Behandlung wichtig und oft der einzige Weg ist, Betroffene überhaupt therapierfähig zu machen. Dabei geht es nicht nur um Verbesserung der Lebensqualität, sondern auch um Verminderung des Risikos später an einer Depression zu erkranken.

Kontra: Medikamente sind für viele Ärzte und Betroffenen nur ein Mittel, um die Behandlung des eigentlichen Problems zu vermeiden. Häufig sind die Nebenwirkungen enorm, die Betroffenen werden schlecht beraten und stehen mit ihren Problemen alleine da. Außerdem müssen sie für die Medikamente oft viel Geld bezahlen.

Habt ihr vielleicht eine bessere Idee?

01.02.2009 22:11 • #27


Hey,

ich muss auch bestätigen, dass viele Ärzte keine Ahnung von unser Erkrankung haben und die Nebenwirkungen der Medis.
Ich hatte Glück eine kompetente Ärztin zu haben. Da sie um die Nebenwirkung bescheid wusst habe ich in Tropfenform begonnen. Einen Tr. pro Woche und sobald ich es vertragen habe, konnte ich die Dosis auf einen weiteren Tr. erhöhen. Nach 4 Mon. war ich auf 20 Tr. sprich 10 mg, eine Tabl. Cipralex. Für das Ausschleichen werde ich die gleiche Zeit brauchen.
Gruß
Regi

01.02.2009 22:36 • #28


Medikamente, sogenannte Psychopharmakas, können begleitend zur Minderung der Symptomatik hinzugegeben werden, aber keine Therapie ersetzen. Manchmal ist die Medikamentengabe auch notwendig, um einen Therapiefähigen Zustand zu erreichen.Medikamentöse Therapie Wichtig ist es zu Wissen, dass eine medikamentöse Therapie alleine in den allermeisten Fällen die Angsterkrankung nicht beseitigen kann. ..Meine Meinung ist ,Ängste werden nie ganz weg gehen ,
man lernt nur damit umzugehen .
So wie jemand was anderes hat ,müssen (wir ) eben mit unserem Päckchen klar kommen ..
°°°°
Aber eine Therapie ist auch keine Heilungs- Garantie ...
Mann bekommt Information ,alles was mann wissen sollte - was man
selber schon weiß ...mann ist sich selber sein bester Couch...
Therapie ist ein Strohhalm ,die Angst kommt meistens sowieso wieder ..
Mann muss sich Akzeptieren ,sich das Gefühl ,auch Unbehagen ,Angstgefühle Wahrnehmen ,Akzeptieren und los lassen ,man muss lernen damit umzugehen ,sich so nim ,wie man ist ..und nach Möglichkeit ein schönes Leben haben führen ,ohne Stress ,einen
netten Partner/in - und ganz wichtig eine Aufgabe die deine Leidenschaft und Kreative seite zum Vorschein hebt ..
Ängste /Angststörungen /Panikattacken ,Angstgefühle,
haben meistens Menschen ,die viel hinter sich haben ,schlimmes erlebt haben ,
sensible sind ...und viel durch gemacht haben ...
Trauma/ hatten ,oder irgendwas was sie nicht verarbeiten konnten ..
Wer an Angstzustände leidet ,sucht sich das nicht aus ...
Und jeder ,der so was selber hat ,oder Erfahrungen in der Familie gesammelt hat ,
weiß wie schwer ,anstrengt ,und Kraftaufwendig das ist - damit zu Leben.
°°°
Aber eins darf man nicht vergessen ,man hat auch noch eine andere Seite - und die ist Gesund - und will Leben
wenn man zuviel - sich mit der Angst beschäftigt – wird die Gesunde seite weniger zum Vorschein kommen ,und denn ist auch der Heilungs- prosess schwer ....auch wenn man Therapie macht ...

lg Mel

01.02.2009 23:03 • #29


Hey Mel,

zu dieser Erkenntnis bin ich auch gekommen. Die Ängste werden bleiben, mal mehr mal weniger. Ich kann dir in allem Recht geben, was du geschrieben hast.
Stress verursacht Angst und wenn man nicht auf die Signale hört, ist die Angst sofort zur stelle.

Lg Regi

01.02.2009 23:36 • #30


Ja, das kannst du gerne tun.

Dazu habe ich noch eine Geschichte beizutragen.
Denn meine Leidensgeschichte begann mit einem extrem erschreckenden
Erlebnis.
Meine Angststörung trat nach der Entbindung meines Sohnes auf.
Am Tag nach der Geburt wurde mir nach dem Aufstehen furchtbar schwindlig. Das war, wie wenn ein Fass übergelaufen wäre und ich hatte von nun an Angst das Zimmer zu verlassen. Dies ist auch den Schwestern und Ärzten aufgefallen. Immer lies ich mir mein Kind bringen und konnte nicht mehr das Zimmer verlassen.
Bei der Kontrolluntersuchung fragten dann die Ärzte nur, warum ich nicht zur Rückbildungsgymnastik gehe. Ich sagt ich habe Angst das Zimmer zu verlassen. Und was kam dann als Antwort? - Ach, so !
Das wars. Sie nahmen keine Notiz davon. Am Tag meiner Entlassung
verließ ich Schweißgebadet das Haus. Noch auf der Heimfahrt bekam ich eine Panikattacke (was ich damals natürlich noch nicht als solche deuten konnte und nur die Symptome als bedrohlich empfand) und mein Mann mußte mich ins nächstgelegene Krankenhaus fahren.
Dort konnte man natürlich nichts körperliches feststellen.
Man brachte mich in ein Einzelzimmer zusammen mit meinem Neugeborenen. Und jetzt hatte ich Panik. Konnte nicht aufstehen. Telefon wurde mir nicht angemeldet. Ich klingelte 1 Std. und niemand kam.
Mein Sohn schrie und ich konnte ihm nichts zu trinken geben, da ich nicht stillen konnte. Ich klingelte und endlich kam jemand, aber nur um mich anzuschreien ich solle gefälligst stillen und die Milch abpumpen.
Ich bat darum meine Mutter anzurufen, damit sie sich um den Kleinen kümmern konnte. Aber nein, sie wollten nicht.
Ich habe angefangen zu schreien und gedroht durchzudrehen und meine Mutter wurde angerufen und holte meinen Sohn.

Am nächsten Tag holte mich mein Mann ab und brachte mich nach Hause.
Wir mußten bald wieder den Krankenwagen holen, der nahm mich aber nicht mit. Keiner sagte mir was ich habe oder besser gesagt keiner wußte was ich habe. Doch gott sei dank gab es dann doch noch einen Arzt der mich weiterüberwies. An einen sehr bekannten Neurologe aus München.
Jeder kennt diese Arzt und sogar Ärzte gehen zu ihm. Er ist so etwas wie der Spezialist der Spezialisten ( Gerne teile ich ihnen auch den Namen in einer Privaten Nachricht mit).
Ich ging zu Ihm und er diagnostizierte Wochenbettdepression.
Heute weis ich, das meine Symptome alles andere als die einer Wochenbettdepression waren ! Er gab mir ein Antidepressiva das völlig ungeeignet war und meine Angst noch verstärkte. Aber er war sich sicher- es ist eine Wochenbettdepression. Statt Beruhigungsmittel gab er mir Schlaftabletten obwohl ich bestens schlafen konnte.
Als die Medis nicht anschlugen wollte er mit Infusionen des selben Präparats weitermachen. Da ging es mit mir durch und ich entschloß mich in eine Krisenintervention zu gehen. Da wurde bereits am !! 1. TAG !! die richtige Diagnose gestellt - und richtig behandelt. Und da muß man sagen sind Medikamente sinnvoll und notwendig.
Sie sollten die Medis nicht unterschätzen aber auch nicht überbewerten.
In einer Krise sind auf jeden Fall Medis angesagt.
Aber dann auch die Therapie.

Erschreckend wie leichtfertig der Arzt in meinem Fall mit mir und den Medis umgegangen ist.

Ich hoffe, diese Info kann ihnen auch weiterhelfen.
Viel Glück

02.02.2009 16:33 • #31


Hallo Mel,
ich möchte dir da wiedersprechen. Ich habe 3 Jahre unter Panikattcken gelitten und bin jetzt sein etwa 3 Jahren symptomfrei. Ich habe keine Ängste mehr und das geht weit darüber hinaus, mit den Ängsten umgehen zu können. Das habe ich in der Therapie natürlich auch gelernt, aber ich habe auch die Ursachen für meine Ängste be- und verarbeitet und somit sind keine Panikattaacken mehr aufgetreten.

Hallo Psychologiestudentin,
du hast recht, hier im Forum sind viele Betroffene sehr reflektiert was ihre Krankheit angeht und auch ihre Behandlungsmöglcihkeiten und die Wichtigkeit der Therapie. Ich bin aber auch in weiteren Groups aktiv gewesen und da sind ganz oft ganz andere Betroffene anzutreffen. Da gibt es Menschen, die sind in ihrem Verdrängungsverhalten und Vermeidungsverhalten so drin, dass die so Angst vor Therapie haben, weil die wollen an ihrem Mißbrauch und Mißhandlungen nicht rühren, oft weil sie dann mit ihren Eltern nicht mehr so umgehen könnten wie jetzt.
Kannst ja mal schreiben, wie die Diskussion gelaufen ist

03.02.2009 19:35 • #32


Hallo Prinzessin

Das freut mich das Du geheilt bist ,und es geschafft hast ...
Herzlichen Glückwunsch !!
°°°
Bist wahrscheinlich eine sehr starke Frau ...
°°Aber wie Du ja selber siehst ,liest hörst
geht das leider nicht bei allen so .Jede Angstkrankheit ist anders,
man kann hier keine Ängste vergleichen ,und auch nicht alle sind nach einer Therapie geheilt .../liest man hier ja ...
(Trotz Therapie /Medikamente)Kur Klink und hast du es nicht gesehen ....
und bei jedem ist doch anders ...freut mich aber wirklich sehr - das Du deine Ängste weg sind ,vor allem das es funktioniert hat ...
Das liest man sehr gerne ..
ich hoffe ,das ich das auch mal schreiben kann ,das ich keine Ängste mehr habe ...
wow ,was das wohl für ein Gefühl ist oder wäre ...
°°°
Aber ,da ich ja keine Medikamente ein nehmen kann ...
aber auch keine nehmen möchte ,sieht hier die behandlung schon anders aus ...Ohne Beruhigung ,ist es doch etwas härter...



Ich wünsche Dir ,alles Liebe ...

Lg Mel

04.02.2009 19:42 • #33


Hallo Regi ...

Ich danke dir ,für deine Antwort ....
Und für deine so lieben Zeilen ,und für deine so nette Reaktion auf meinen
Meinungs- Text ..

Ich wünsche Dir ,alles Liebe ..und ganz viel Glück
Und Kraft ...

LG Mel

04.02.2009 19:47 • #34


20.09.2020 11:41 • #35


Lottaluft
Ich gehe mal stark davon aus sonst würde sie ja keiner nehmen wenn sie keinen Nutzen haben
Allerdings wirkt jedes Medikament bei jedem anders und es kann einiges an Zeit vergehen bis man etwas passendes gefunden hat
Es bringt also nichts darauf zu hören wenn Max Mustermann super mit Blabla klar gekommen ist denn bei dir könnte es unter Umständen ganz anders sein

20.09.2020 12:33 • x 5 #36


AntiAD
Es ist wohl sehr richtig was Lottaluft schrieb, nämlich dass jeder Fall individuell ist und als solcher auch behandelt gehört.

Leider werden meiner Meinung nach viel zu schnell viel zu starke Medikamente verschrieben. Ich halte Therapie, Meditation und natürliche Heilmittel, jedenfalls meistens, für die bessere Wahl.

Mir persönlich haben Psychopharmaka nicht geholfen, sondern mich tiefer in meine Krankheit getrieben und mich zusätzlich mit Nebenwirkungen "beschenkt".

Aber wie o.g. Ich kann da nur für mich persönlich sprechen und maße mir keine Allgemeingültigkeit an.

Gute Besserung und alles Gute.

20.09.2020 13:06 • x 4 #37


Hoffnungsblick
Zitat von AntiAD:
Ich halte Therapie, Meditation und natürliche Heilmittel, jedenfalls meistens, für die bessere Wahl.


Das gilt für mich auch. Aber wie hier bereits gesagt, jeder ist individuell.

20.09.2020 13:11 • x 2 #38


NIEaufgeben
Es kommt auch immer darauf an wie lange man schon so leidet und wie gross der leidensdruck ist

Medikamente sind eine stütze aber sie sind kein Heilmittel...

Zu den medis gehören noch andere Dinge die zählen
Therapie
Entspannung
Bewegung
Sport
Ablenkung
Und vorallem den Fokus weg von der Angst halten.

Ansonsten hilft kein medi Das zu bessern...

Alles gute

20.09.2020 13:52 • x 4 #39


Ina2509
Mir haben die Tabletten geholfen um aus dem tiefen Loch rauszukommen aber danach muss man an sich Arbeiten, die Tabletten helfen gegen die Symptome aber die Ursache bekämpfen die nicht.

20.09.2020 14:04 • x 3 #40



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