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Hallo,

heute habe ich begonnen meine Dosis Mirtazapin zu reduzieren. Von 15mg auf 7,5mg. Ich habe das Medikament jetzt seit 1,5 Jahren gegen eine Agoraphobie mit Panikattacken genommen, begleitend zu einer Verhaltenstherapie. Symptome hatte ich im letzten halben Jahr nur noch vereinzelt, die ließen sich aber immer relativ gut regulieren. Letzte Woche war ich dann bei meiner Therapeutin und meinem Arzt und die haben meinem Wunsch das Medi auszuschleichen zugestimmt. Sie machen sich keine Sorgen meinten sie.
Da ich nur einen Hausarzt und keinen Neurologen habe, habe ich jetzt selbst einen Absetz-Plan erstellt und der sieht folgendermaßen aus: ca. 6 Wochen lange nehme ich jetzt tägl. 7,5mg. Wenn alles gut geht danach nochmal ca. einen Monat jeden zweiten Tag 7,5mg und dann lasse ich es ganz weg. Meine Fragen an Euch: ist dieser Plan realistisch? Habt ihr es ähnlich gemacht und wenn ja, wie lief es? Hattet ihr generell Probleme beim Ausschleichen dieses Medis oder ging es gut?

LG Forfi

13.01.2015 13:20 • 16.01.2015 #1


4 Antworten ↓


Hallo. Das solltest Du aber nicht selbst vornehmen, das ausschleichen.
Irgend ein Arzt hat Dir doch Mirtazapin verschrieben, der sollte
auch das ausschleichen übernehmen.
So viel ich weiß sollte man nicht alle 2 Tage Mirtazapin nehmen.
Wenn dann täglich und diese Dosis dann herunterfahren.
Aber das sollte ein Arzt entscheiden.
Ich habe mal von 45 mg auf 30 mg, reduziert.
Aber nur auf Empfehlung meiner Ärztin.
Die würde einen Neurologen anrufen, falls sie das selbst nicht wüsste.

13.01.2015 16:15 • #2



Mache ich es richtig? Mirtazapin ausschleichen

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Also ich habe jetzt schon von mehreren gehört dass man es auch jeden zweiten Tag nehmen kann. Das wäre ja auch nur für die allerletzte Zeit, in der manche ja direkt von 7,5 auf 0 gehen. Mein größter Wunsch ist einfach es nicht mehr zu nehmen. Meine Therapeutin meinte auch dass man es so machen könnte.

13.01.2015 16:58 • #3


Meine Ärztin hat auch gemeint, dass man das mit dem 2 Tage Rythmus ausschleichen kann. Ich bin momentan auf 30, wenn ich es absetze, werde ich es auch so machen wie du.

13.01.2015 17:26 • #4


Hallo nochmal,
falls dies noch jemand ließt, bei mir sieht es derzeit so aus: ich nehme jetzt seit 5 Tagen 7,5 statt 15mg. Seit gestern Abend leide ich jedoch wieder unter leichten Angstzuständen. Ich möchte das erstmal aushalten und versuchen mich nicht unterkriegen zu lassen. Bis jetzt ist es auf einem erträglichen Maß. Jetzt wollte ich Euch fragen: was soll mir das signalisieren? Mache ich es zu schnell, ist das jetzt psychisch oder ist es tatsächlich ein "Entzugssymptom"?
Ich werde das beobachten und nächste Woche meiner Therapeutin rückmelden.

16.01.2015 16:12 • #5




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Dr. med. Andreas Schöpf