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L

lacky
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Ichnehme schon seit geraumer Zeit täglich eine halbe Lorazepam(1,0mg)
ein.
Will davon endlich mal runter.
Wäre Opipramol für die Nacht eine Alternative?
Wie ich gelesen habe,macht es auch nicht abhängig.
Hatte meinen Facharzt schon darauf angesprochen,
aber er hielt es nicht für sinnvoll, warum auch immer.
Stattdessen gab er mir Risperidon 0,5 für die Nacht eine,
oder verschrieb besser gesagt.
Und diese als Ersatz für Seroqel (150mg).
Jetzt muß ich mal Butter bei den Fischen nehmen.
Bei einer Angststöhrung, die in einer Narkose ausgelöst wurden,
welche Medikamente könnten da zur Stütze einer Therapie am besten helfen?
Citralophram ok, ist aber nicht gerade zur Nacht gedacht.
Mir kommt es darauf an,auch Nachts wieder einigermaßen schlafen zu können.
Und von dem Seroqel will ich auch runter.
Ist aber nicht gerade einfach,weil ich es schon seit letztes Jahr Oktober einnehme
(Vom Krankenhaus verschrieben)!
Ich bin da schon seit längerem skeptisch dem gegenüber, das viele Meddies gegen Ängste
egal welcher Art falsch gegeben werden,außer das Seroqel ,weil es eigentlich ein Medikament ist
was zur Beruhigung dient.
Mein Befinden hat sich seit letztes Jahr ein wenig gebessert.
Grübel zwar noch,aber nicht mehr so viel wie damals.
Ich werde auch nochmal einen anderen Facharzt zu Rate ziehen,
ob das alles so richtig ist.
Vielleicht erwarte ich auch zu viel von diesen Meddies,
und versteife mich zu viel darauf,das wird es sein.
Gruß Lacky

22.06.2014 #1


134 Antworten ↓
Lumio

Lumio
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Darf ich fragen wie lange "seit geraumer Zeit" ist? Hattest Du eine Dosiserhöhung bzw. Wirkverlust oder wirkt es seit der Ersteinnahme immer gleichbleibend? Nehmen wir mal an, Du nimmst das Benzo jetzt mehr als 3 - 4 Monate: Einfach so ohne ärtzliche Aufsicht bei 1mg rausschleichen: Kann nicht nur die Hölle sondern auch gefährlich sein. Du bist in einer so genannten "Low Dose Depence", also Niedrigdosisabhängigkeit. Hier solltest Du einen guten Arzt einen Absetzplan mit einem Ersatzmittel höherer Halbwertzeit erarbeiten lassen - meist wird "Diazepam" oder "Rivotril" eingesetzt. Rivotril (auch "Clonazepam") hat eine Halbwertzeit (also vereinfacht gesagt "Verweildauer im Körper") von ca. 40 Stunden (Durschnittswert). Lorazepam mit Glück vielleicht 15 - 20, eher 10. Hier gibt es eine Umrechnungstabelle:

http://psychiatrietogo.wordpress.com/20 ... sierungen/

Das soll heissen: Man würde im Normalfall schauen, wie lange Du welche Menge Lora genommen hast und es auf die Vergleichsmenge von z.B. Rivotril umrechnen, aber zu Beginn meist höher dosieren - das ist bei einem einleitenden Entzug normal und wichtig. Wenn als (nur als Beispiel) 1mg Lora ca. 0,5mg Rivotril entsprechen, würde man dennoch um das 2 - 3 Fache das Rivotril einschleichen und von da aus nach Plan runterziehen. Wenn Du "gut bist", schaffst Du es binnen 30 Tagen. ABER: Ich würde zu einem LANGSAMEN Entzug raten - man sagt nicht selten, dass man bis zum Doppelten zum Absetzen braucht als man es eingenommen hat.

Ich bekam seinerzeit 12 Monate lang Tavor (1,5mg im Schnitt) und Entzog dann binnen 30 Tagen zu Hause mit Rivotril... extreme Unruhe und vieles mehr, aber noch aushaltbar. Man kann sich auch mit Baldrian abfangen - bei MANCHEN hilft das. Bevor Du Dir da also jetzt eine zweite Dosis von "was auch immer" in den Körper donnerst: Zieht das Eine erst mal konsequent raus - aber NUR nach Rücksrpache mit einem guten Arzt der sich damit auskennt. Ggf. kann man mit Carbamazepin Muskelschmerzen und Zittern abfangen - aber auch hier muss der Arzt Dich beraten. Je schneller Du entziehst: Desto größer ist die Gefahr, nach Monaten wieder bei Lora zu landen - Deine "Synapsen" merken sich das... leider...

Viel Erfolg....

ÜBRIGENS:

Zum Kotzen, wie locker hier einige über Dro., Dro. und irgendwelche Tüten sinnieren... ich weiß nicht, ob das unbedingt hier her gehört... jemand der auf Benzo-Entzug ist, greif in schlimmen Phasen zu fast allem... vielleicht etwas rücksichtsvoller diskutieren und die eigenen Lebensweisen nicht als "Alles nicht so schlimm" verkaufen...

20.06.2014 16:49 • #63


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A


Gibt es einen Ersatz für Lorazepam?

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Lumio

Lumio
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Zitat von Alex86:
Ja ja...weil ich gemeint habe Kok. und Her. wurde früher auch verschrieben als es das noch in Apotheken gab.
Und es bald sicherlich auch Ersatz für Neuroleptika gibt.
Weil Promethazin sediert aber nicht entspannt.
und der Titel heisst Ersatz für Lorazepam und nicht...um Gottes Willen ich bin Benzo süchtig.
Man kann sich auch mal den Stock aus dem A..... ziehen.


Okay, gut...

..pass auf: Lass das Lorazepam weg und trinke jeden Abend zwei Flaschen Wodk.. Sediert auch. Gibt es sogar Rezeptfrei legal in jedem Supermarkt und auch an der Tanke.

Viel Erfolg!

Kinder... was ihr hier von euch gebt in einem Forum in dem Menschen Hilfe suchen ist teilweise echt unterste Schublade... das hat mit Stock im Ar. nichts zu tun, aber auch gar nichts. Nur weil Du hier der große Stoffexperte bist und Dich hier und da scheinbar mal weggedröhnt hast, solltest Du nicht so einen Schwachsinn von Dir geben. Das ist und bleibt meine Meinung. Wenn Du hier über den Sinn und Unsinn von Dro. diskutieren willst: Mach das in der Plauderecke... Ich bringe Dich mal gerne mit Menschen zusammen, die versucht haben von Benzos loszukommen und nachher an der Flasche hingen, sich Nadeln in die Füsse gesteckt oder gleich weggeschossen haben... dagegen bis Du mit Deinen Erfahrungen ein Milchbubi..

21.06.2014 10:28 • #90


Zum Beitrag im Thema ↓


C
Du hast dich doch eh schon auf Neuroleptika eingeschossen !
Frag doch mal Sertrhralinn .

#2


L
claire1964
Man man,du bist mir vielleicht eine!
Möchte mal gerne wissen,worunter du eigentlich leidest?
So wie du mit deinen Antworten herum springst(für mich
ohne Überlegung),machst du damit andere nur noch unsicherer.
Und was heist hier überhaupt eingeschossen?
Habe so das Gefühl,du bist hier nur aus Spass an der Freude
im Forum.
Sag mal irgentwas,womit man auch was anfangen kann.
Vorher überlegen,dann schreiben.

x 1 #3


Schlaflose
Zitat von lacky:
Wäre Opipramol für die Nacht eine Alternative?
Wie ich gelesen habe,macht es auch nicht abhängig.


Opipramol ist das schwächste sedierende AD, das es gibt. Wenn dir Seroquel und Doxepin schon nicht helfen, dann wird dir Opi auch nichts bringen. Ich hatte es ausprobiert, nachdem mir Amitriptylin nach 9 Jahren nicht mehr half. Ich habe 1 Woche lang 200mg Opi genommen und absolut keine Wirkung gespürt und konnte fast überhaupt nicht schlafen. Danach fing ich mit Doxepin an und merkte schon bei 25mg, dass mir schwindlig wurde, und ich konnte schlafen. Ich habe dann nach 3-4 Tagen jeweils um 25mg erhöht, bis ich bei 125mg dauerhaft geblieben bin. Mittlerweile habe ich auf 25-50mg reduziert.
Ich würde dir eher raten, statt Seroquel bzw. Risperidon zu nehmen, deine Dosis Doxepin zu erhöhen und schauen, ob das etwas bringt.

#4


C
@ Lacky , ich habe selber eine ausgeprägte Angststörung mit Panikattacken .
Habe deswegen selbst schon einmal Neuroleptika wie Seroquel und Risperdal
verschrieben bekommen . Die Nebenwirkungen standen in keinem Verhältnis zum Nutzen .
Die Lebensqualität unter den Mitteln war dahin ,habe sie dann abgesetzt.
War oft in der Klinik und habe dort genug Leidensgenossen kennengelernt ,
denen es genauso ging . Eine schreckliche Erfahrung !
Habe lediglich festgestellt das du bereits über 20 Themen mit dem gleichen
Inhalt über Neuroleptika eröffnet hast , die Fragen darin ähneln sich seit längerem
sehr .Immer wieder ein Thema mit deinen Zweifeln gegenüber deiner Medikamente .
Wenn es jemand gut mit dir meint und dir von Neuroleptika abrät ,schlägst du um dich.
Es ist erwiesen das dieses Medikament lebensverkürzend ist und das Gehirn schädigt.
Das wurde dir hier auch schon öfters von anderen Usern hier dazu geschrieben.
Auch ich habe dir schon in deinen anderen Themen dazu geschrieben.
Ich bin nicht wirklich ein Fan von Serthralinn`s missionarischer Art aber was Neuroleptika angeht ,
hat er Recht. Aber es ist letztendlich deine Gesundheit .
Gruß claire

#5


T
Versuchs mal mit Prothipendyl oder Levomepromazin, wenn du auf Neuroleptika stehst. Wenn das Prothipendyl dich nicht umhaut, tuts das Levomepromazin garantiert.

#6


S
Lieber Lorazepam als Neuroleptika. Opipramol ist tatsächlich recht schwach. Beruhigend sind Doxepin und alle trizyklika, trazodon, Mirtazapin

#7


A
Ich trau dem Zeug auch nicht mehr so. Ich hab Promethazin und das macht mich manchmal richtig dusselig.
Ich hab zwar nen komatösen Schlaf Mr. Green
Aber das war sicher das erste und letzte mal das ich mir sowas verschreiben lasse.
Tavor bzw lorazepam hab ich auch...das entspannt auch wesentlich besser als Promethazin.
Aber ich hab manchmal das Gefühl das ich Benzos mittlerweile schon etwas zu gerne nehme.

#8


S
Promethazin ist allerdings ein ganz ganz schwaches Neuroleptikum, die anderen sind noch viel schlimmer. 1500 mg seroquel mag ich mir nicht vorstellen. Was da wohl vom Gehirn übrig bleibt?

#9


A
Ich denke mal eine Packung macht mir noch kein HirnMatsch.
Da belasten mich die Schlafstörungen mehr.

#10


S
Natürlich nicht, es ist ja auch nur ganz schwach.

#11


B
Zitat von Serthralinn:
Promethazin ist allerdings ein ganz ganz schwaches Neuroleptikum, die anderen sind noch viel schlimmer. 1500 mg seroquel mag ich mir nicht vorstellen. Was da wohl vom Gehirn übrig bleibt?


ein bekannter von mir hat in seiner schwierigsten zeit 2700 mg pro tag bekommen

#12


S
Und wie geht es ihm jetzt?

#13


A
Zitat von Bilbo:
Zitat von Serthralinn:
Promethazin ist allerdings ein ganz ganz schwaches Neuroleptikum, die anderen sind noch viel schlimmer. 1500 mg seroquel mag ich mir nicht vorstellen. Was da wohl vom Gehirn übrig bleibt?


ein bekannter von mir hat in seiner schwierigsten zeit 2700 mg pro tag bekommen


Seroquel oder Promethazin?

#14


B
seroquel...ich hatte ein viertel von ner 300er getestet aus neugier....oh man ;(

#15


S
Wie geht es ihm?

#16


A
Und wie war das?
Ich kenn mich mit seroquel nicht aus...hätte mich aber gewundert wenn du Promethazin gemeint hättest...da machen mich schon 100mg zum Zombie.

#17

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S
Es gibt Behauptungen, Neuroleptika schalten das Gehirn quasi ab mit der Zeit durch systematische Zerstörung. Eigentlich klingt das ziemlich plausibel.

#18


B
hm....schwierig zu sagen...er hat sich gefangen...hat aber immernoch täglich seine attacken (Borderline).....arbeitet zumindest wieder....dazu *beep* er täglich sehr stark....kann das schwer beurteilen

#19


B
also seroquel war ich wie ein zombie.....ich konnte zuerst auch gar nicht schlafen damit...ist ganz was anderes als die gängigen benzos....bin froh es nicht nehmen zu müssen

kann mir schon vorstellen, dass seroquel matschig macht im kopf...aber meist ist das das kleinere übel

#20


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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