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Blues63

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Hallo,
ich wurde in der Klinik auf Citalopram eingestellt 20mg was eigentlich sehr gut funktioniert hat. Nach der Entlassung hab ich von meinem Psychiater Escitalopram 20 mg bekommen. Seidem bin ich nur müde habe auf Rückfrage mit ihm auf 10 mg reduziert aber die Müdigkeit ist immer noch da.Hab am Dienstag nochmals Termin werde dann mit ihm reden das Citalopram mir wieder zu verschreiben. Durchhalten ob sich die Müdigkeit wieder legt. Bin ehrlich gesagt ratlos. Mit der Angst wurde es besser
bin aber durch die Müdigkeit ziemlich antriebslos.
LG Axel

24.02.2021 #1


55 Antworten ↓
vioma

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Zitat von Blume200:
habe große Sorge wegen der Gewichtszunahme.
Vielleich ist es eine komische Frage, aber nimmt man eher dadurch zu, weil man mehr Hunger und somit mehr isst oder nimmt man allein von der Einnahme der Tabletten zu ?l


Hallo Blume200
Leider kann ich dir deine Sorgen nicht nehmen, denn auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich zugenommen habe und das obwohl ich sonst sehr diszipliniert esse, aber das muss noch lange nicht heißen, dass es bei dir automatisch auch so kommt.

Es ist hauptsächlich der verlangsamte Stoffwechsel, der zur Gewichtszunahme führt. Selbst wenn du exakt das gleich essen würdest wie immer, könnte dein Körper (evtl.!) weniger verbrennen und man würde wohl etwas mehr zunehmen, als unter normalen Umständen.
Ich hatte versucht dagegen anzukämpfen und habe noch weniger gegessen, was aber zur Folge hatte, dass ich den ganzen Tag Mordshunger hatte. Und damit meine ich keinen Heißhunger, sondern ich hatte wirklich schmerzhaftes Magengrummeln und fühlte mich schwach.

Da Gute - sobald ich die Tabletten abgesetzt habe, ging es ganz schnell auch wieder zurück.

Versuche dich einfach viel zu bewegen und auf zu viel Süßes zu verzichten, dann wird es sicher gehen =)

PS: Kaffee und Bewegung sollen helfen, den Stoffwechsel ein bisschen anzukurbeln Wink

02.11.2016 14:13 • x 1 #27


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A


Escitalopram anstatt Citalopram

x 3


S

Serthralinn
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Depression: Überschätzter Einfluss von Serotonin?

München (netdoktor.de) – Menschen mit Depressionen mangelt es am Glückshormon Serotonin – diese These galt lange als wahrscheinlichste Erklärung für die psychische Krankheit. Nun aber kommen Zweifel an der Hypothese auf.

Der Zusammenhang schien zumindest einleuchtend – hebt doch der Botenstoff Serotonin die Stimmung und fördert den Antrieb. Beide positiven Impulse stürzen bei Menschen mit Depressionen in den Keller. Der Grund – Serotoninmangel im Gehirn – so glaubte man zumindest.

Ein großer Teil der modernen medikamentösen Behandlungen zielt dementsprechend darauf ab, einen solchen Mangel zu beheben. Sogenannte Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI) verzögern den Abbau des Glückshormons – der Spiegel steigt.

Serotonin-Hypothese mit Schönheitsfehlern
Die Hypothese hat allerdings ein paar Schönheitsfehler: Unerklärlich bleibt, warum die Medikamente erst nach Wochen ihre Wirkung entfalten, obwohl der biochemische Mechanismus schnell greift. Vor allem aber schlagen die Psychopillen bei 60 bis 70 Prozent der Patienten nicht ausreichend an.

US-Forscher haben sich darum darangemacht, die Serotonin-Hypothese zu überprüfen. Dazu programmierten ein Team um Donald Kuhn von der Wayne State University Mäuse genetisch so, dass sie nicht mehr in der Lage waren, Serotonin zu produzieren.


Depressionstest für Mäuse
Eigentlich hätten die Nager daraufhin Verhaltensweisen entwickeln müssen, die denen von Menschen mit Depressionen entsprechen, Hoffnungslosigkeit und mangelnden Antrieb beispielsweise. Getestet wurde das auf Mäuseniveau: So haben depressive Mäuse weniger Interesse an Süßem als gewöhnlich. Setzt man depressive Tiere beispielsweise in einen engen Wasserzylinder, hören sie schneller auf zu paddeln als gesunde Mäuse.

Doch das war bei den genveränderten Mäusen der Studie nicht der Fall – sie reagierten in solchen Tests und unter Stress genau wie ihre nicht genetisch manipulierten Artgenossen. Und sie sprachen auch ähnlich auf Antidepressiva an. Einziger Unterschied: Die serotoninfreien Mäuse verhielten sich zwanghaft und extrem aggressiv.

Umdenken in der Arzneiforschung
Die Studienergebnisse weisen darauf hin, dass Serotonin bei der Entwicklung von Depressionen nicht die Schlüsselrolle hat, wie angenommen. Das könnte die Ausrichtung der Antidepressivaforschung in eine völlig neue Richtung lenken, mutmaßen die Forscher.

Depressionen sind neben Angsterkrankung die häufigste psychische Störung. Schätzungsweise vier Millionen Menschen leiden aktuell in Deutschland daran. (cf)

Quelle: Mariana Angoa-Pérez et al.: Mice Genetically D epleted of Brain Serotonin Do Not Display a Depression-like Behavioral Phenotype. ACS Chem. Neurosci., Article ASAP, DOI: 10.1021/cn500096g, Publication Date (Web): August 4, 2014




Naja, war mir klar
Serotonin Mangel gleich Angst, zwangsstörung, Unruhe etc.
Dopamin und Noradrenalin Mangel gleich Antriebslosigkeit und Lethargie, schlechte Laune, Demotivation etc.

03.11.2016 19:26 • #44


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Y
Hallo Axel,

meines Wissens nach, wären 20mg Escitolapram soviel wie 40mg Citolapram, also eine starke Erhöhung, was die Müdigkeit erklärt, denke mal die Müdigkeit würde sich schon nach ne Zeit bessern, aber wenn es dir mit 20mg Citolapram gut ging, hätte er dir ja genau das aufschreiben müssen oder warum auch immer dann Escitolapram 10mg.

Ist aber jetzt auch nur mein Laienwissen Wink

LG Yvonne

#2


Blues63
Hallo Yvonne,
das Frage ich mich auch warum er umgestellt hat.
Axel

#3


Y
Nicht das es ein Versehen war und er sich im Arztbrief verlesen hat?
Von 20mg citolapram auf 20mg EScitolapram ist schon arg, eher erstmal 15mg wenn er meint das du mehr benötigst.
EScitolapram soll Nebenwirkungsärmer und wirkungsschneller sein als Citolapram.

LG

#4


Blues63
Hallo,
hab schon auf 10mg reduziert. Als Nebenwirkung außer der Müdigkeit hab ich noch diese Benommenheit ( Schwindel) hatte ich beim Citalopram anfangs auch. Werde am Dienstag das alles mal ansprechen. Fahr zwar Auto aber so prober ist das nicht. Längere Strecken gehen nicht. Auch schon überlegt abends die Tablette zu nehmen.
Axel

#5


Y
Ich hab vor 5 Wochen mit EScitolapram begonnen und war auch soooo müde, hab dann meinen Arzt gefragt ob ich nicht Abends nehmen kann, er meinte nein, die Müdigkeit müsste sich in einer Woche legen, war dann auch so.
Berichte doch mal was am Dienstag rauskam

#6


S
Zitat von Yvi1106:
Ich hab vor 5 Wochen mit EScitolapram begonnen und war auch soooo müde, dann meinen Arzt gefragt ob ich nicht Abends nehmen kann, er meinte nein, die Müdigkeit müsste sich in einer Woche legen, war dann auch so.
Berichte doch mal was am Dienstag rauskam


Warum sagt dein Arzt, das du Escitalopram nicht abends nehmen solltest ? Würde mich interessieren , da ich es auch abends nehme.

#7


Y
Zitat von Stella1988:
Zitat von Yvi1106:
Ich hab vor 5 Wochen mit EScitolapram begonnen und war auch soooo müde, dann meinen Arzt gefragt ob ich nicht Abends nehmen kann, er meinte nein, die Müdigkeit müsste sich in einer Woche legen, war dann auch so.
Berichte doch mal was am Dienstag rauskam


Warum sagt dein Arzt, das du Escitalopram nicht abends nehmen solltest ? Würde mich interessieren , da ich es auch abends nehme.


Er meinte das ich dann Schlafstörungen bekommen könnte

#8


S
Ah ok Schlafstörungen hatte ich in den letzten Wochen nur zwei drei mal aber dadurch bedingt das ich plötzlich aufgewacht bin und mich plötzlich nicht mehr im hier und jetzt gefühlt habe, total irreal und dieses Gefühl hält jetzt auch teilweise an

#9


Blues63
Das mit der Müdigkeit wird so hab ich das Gefühl langsam besser. So ein Benommenheitsgefühl hab ich immer noch . Denke das die Wirkung noch braucht bis sie sich richtig zeigt. Kann morgens nicht großartig frühstücken aber gegen Abend stellt sich dann massiv Hunger ein.
Axel

#10


petrus57
Zitat von Blues63:
Kann morgens nicht großartig frühstücken aber gegen Abend stellt sich dann massiv Hunger ein.



Kenne ich auch. Aber das liegt nicht an den Escitalopram. Bei mir war das schon vor der Einnahme von Escitalopram so. Abends fühlt man sich einfach besser, da steigt dann auch der Appetit.

x 1 #11


Blues63
Hallo,
hatte heute Termin beim Psychiater. Wir bleiben bei 10 mg Escitalopram. Er meinte das Medi braucht bis zur vollen Wirkung gut 6 Wochen in der Zeit sollten die Nebenwirkungen sich legen. Mach jetzt weiter mit der Dosis.Will jetzt ehrlich gesagt auch nichts mehr neues probieren in der Hoffnung das es irgendwann in nächster wieder ein Stück besser geht.
Axel

#12


T
Ich hab Escitalopram vor ca 10 Jahren genommen.
Am zehnten Tag Einnahme (10mg) hatte ich eine deutliche Wirkung, war aus dem schlimmsten Loch draußen und nahezu angstfrei.
Mit 15mg und 20mg ging es mir schlecht, 10mg waren optimal.
Die Nebenwirkung Müdigkeit hat sich leider mit der Zeit immer verstärkt, auch als ich nur noch 5 mg nahm, und später starke Gewichtszunahme, was mich nach 2-3 Jahren veranlasste, Escitalopram abzusetzen.
Bei Wiedereinnahme Anfang diesen Jahres hat es nicht mehr gewirkt, ich nehme jetzt Citalopram mit mäßiger Wirkung.
Den durchschlagenden Erfolg wie mit Escitalopram hab ich nicht.

x 1 #13


Blues63
Die Müdigkeit legt sich jetzt allmählich. Was ich habe ist komischerweise einen Heißhunger auf Schokolade.
Axel

#14


S
Ich bin jetzt bei Woche 4 und spüre leider gar nichts von den 15mg Escitalopram, außer das es mir richtig besch... geht.

#15


petrus57
Zitat von Stella1988:
außer das es mir richtig besch... geht.


In wieweit?

#16


S
Ich stehe völlig neben mir, als wäre ich mir fremd. Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Antriebslosogkeit... fühle mich total ausgelaugt. Mit letzter Kraft versuche ich mich auf die Arbeit zu schleppen um etwas Ablenkung zu bekommen, da es mir zuvor immer half. Aber diesmal ist es irgendwie anders.

x 1 #17

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petrus57
Vielleicht sind das eher Anzeichen deiner Krankheit?

#18


S
Ja das weiß ich, aber Escitalopram soll doch gerade diese lindern, deshalb frage ich mich ob es Wirken wird, jetzt wo schon vier Wochen vergangen sind.

#19


vioma
Hallo Stella,

bei mir war es von den Grundvorraussetzungen ähnlich. Ich hatte im Krankenhaus Cipralex bekommen und zu Hause sollte ich dann Escitalopram nehmen. Die ersten Tage war mir ziemlich schwindlig, aber danach ging es. Natürlich ist es bei jedem Menschen anders, aber ich drücke dir die Daumen, dass es sich auch bei dir bald bessert.

Gegen die Müdigkeit hilft Bewegung am besten. Und Spaziergänge sind bei solchen Krankheiten sowieso immer gut, also vielleicht hilft das ein bisschen Smile


Mir wurde auch gesagt, dass man die AD immer besser morgens statt abends nehmen soll, denn die SSRIs beeinflussen ja auch die REM-Schlafphase und wenn du sie abends nimmst, ist der Effekt noch größer (und unangenehmer). Und mit Alk. sollte man ja auch sehr vorsichtig sein, wenn du also abends mal ein Glas Wein trinkst, ist es besser, die Tabletten nicht zur gleichen Zeit einzunehmen.
Außerdem nemen viele Frauen/Mädchen abends die Pille und noch ist es nicht zu 100% sicher, dass wirklich keine Wechselwirkung bei gleichzeitiger Einnahme besteht (so hat man mir es zumindest im Krankenhaus gesagt). Darum besser früh die AD und abends andere Tabletten (oder das Glas Wein Wink ).

Liebe Grüße

#20


A


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