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Danke für den Imput !

Ich überlege jetzt doch zum escitalopram zurück zu gehen, eigentlich hatte ich da 5 gute Jahre mit..

Und ich denke es wäre nebenwirkungsärmer als das Clomipramin.

27.04.2021 14:57 • #21


KaiSehr
Zitat von Seal79:
Und wo geht hervor das dieser Dr. Jan Dreher der Kracher ist und mit allem richtig liegt?


Dr. Jan Dreher ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Und er ist chefarzt an einer Fachklinik für Psychiatrie. Es geht nicht darum, dass dieser Mann der Kracher sein muss. Vielmehr ergibt sich eine Möglichkeit, dass man sich mit Hilfe dieses facharztes intensiv mit dem Thema Psychopharmaka beschäftigen kann. Die Ärzte in den Sprechstunden haben zumindest bei den gesetzlichen krankenversicherten einfach viel zu wenig Zeit um auf den Patienten individuell einzugehen...

27.04.2021 15:07 • x 1 #22



Das vierte Medikament ausprobieren ?

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Seal79
Zitat von KaiSehr:
Dr. Jan Dreher ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Und er ist chefarzt an einer Fachklinik für Psychiatrie. Es geht nicht darum, dass ...


Deine Aussage wird jetzt viele Menschen hier verunsichern, besonders die Paniker und Angsthasen die ohnehin schon wenig vertrauen zu Ärzten haben.
Und jetzt kommst Du und bringst an das man sich im Internet umsehen sollte und selbst Recherche betreiben sollte da die Ärzte bei Kassenpatienten zu wenig Zeit hätten um auf sie richtig einzugehen.

Keine Ahnung was du mit diesem Statement bezwecken möchtest aber genau das Googlen im Internet sollten einige sich abgewöhnen und du regst genau das Gegenteil an.

Und ganz ehrlich? Jeder der eine Erkrankung hat und den Hang zum Google befragen ohnehin besitzt der wird jetzt ordentlich getriggert durch deinen Dr. Jan ...
Anstatt hier Menschen den Ratschlag zu geben sich mit Psychopharmakas und deren Einsatzgebiete zu beschäftigen wäre ein beruhigen und Zuspruch besser gewesen.
Ich habe zum Beispiel keine Lust mir Bücher anzulesen wo ich mit sämtlichen psychiatrischen Erkrankungen konfrontiert werde. Für viele ist das Ein sehr großes Problem vor allem für diejenigen die sich ohnehin 24/7 mit ihrer Symptomatik beschäftigen.

Finde deinen Post völlig Fehl am Platz .

Wichtig ist nämlich nicht das man sich so viel Wissen aneignet über Psychopharmaka wie nur geht und dem Arzt des Vertrauens bald sagt was man will und der einen dann erst recht für bekloppt hält. Ärzte haben studiert und haben Erfahrungen in ihrer Tätigkeit gesammelt. Wichtig ist das man sich bei seinem Arzt richtig aufgehoben fühlt und vertrauen in sich selbst und zum gegenüber hat. Nix anderes ist wichtig.

Wenn dich das so brennend interessiert dann solltest vielleicht studieren?

Bin auch sehr wissbegierig und neugierig aber das geht mir dann zu weit.
Und ich möchte auch nicht wissen was jetzt einige Panik schieben und die Kompetenz ihres Arztes in Frage stellen. Nicht auszudenken.

27.04.2021 15:13 • x 2 #23


moo
Ich kann hier keine Anmaßung und schon gar keine Triggergefahr erkennen. In diesem Forum darf durchaus zur Eigeninitiative motiviert werden - sowohl hinsichtlich persönlicher Fortbildung als auch kritischen Denkens.

Ich kenne zahlreiche Beispiele, denen der eine Hausarzt oder Psychiater (!) ein Mittel verordnet hat, welches dann von einem anderen Arzt/Psychiater als "völlig verkehrt" abgesetzt wurde.

Fördert das Vertrauen?

Jedem sollte grundsätzlich die Fähigkeit eigener Urteile zugetraut werden. Sollte jemand dies nicht wünschen, kann er - ebenfalls selbstbestimmt - auf die Fachärzte seines Vertrauens bauen.

27.04.2021 15:47 • x 2 #24


Also ich habe heute Morgen eine Clomipramin genommen.
Es war nicht schön, habe mich den ganzen Tag wie auf speed gefühlt. Keine Ahnung wie ich nachher schlafen soll..
Habe jetzt nochmal opipram genommen aber trotzdem Angst (

27.04.2021 18:35 • x 1 #25


moo
@Loki94
Wünsch Dir trotzdem eine gute Nacht. Vielleicht hilft es, nur immer ein Stück weit zu planen - wie an einer Schlüsselstelle auf der Kletterroute: Du machst eine Tour, erlebst ein Abenteuer.
So abwegig es sich anhört: Meine dunkelsten Zeiten waren im Rückblick die wichtigsten.
Mir kam seinerzeit oft das Lied "In diesen Nächten" von Konstantin Wecker in den Sinn...vielleicht ein passendes Schlaflied?

27.04.2021 18:49 • #26


Danke... Ich höre gleich mal rein ! Jetzt plane ich erstmal gut durch die Nacht zu kommen .

27.04.2021 18:52 • x 1 #27


Zitat von KaiSehr:
Clomipramin kenne ich sehr gut. Gott sei Dank musste ich es noch nicht nehmen. Eigentlich ist die vorgehensweise so: zuerst mal ein SSRI also EsCitalopram üblicherweise oder wenn man ein herzpatient ist Sertralin. Ist das zu schwach nimmt man Venlafaxin oder Duloxetin. Bringt das auch nicht den gewünschten Erfolg, ...

Clomipramin ist aber auch mit Abstand das potenteste aus der Reihe...

Und Nebenwirkungen sind immer individuelle Empfindungssache. Ich fand das bissl Sedierung und trockenen Mund bei trizyklischen Antidepressiva deutlich weniger schlimm als Zombie-Modus und Restless Legs @ SSRI.

30.07.2021 23:40 • #28


Zitat von Loki94:
Ihr Lieben, Ich bin sehr ratlos. Mir wird jetzt empfohlen das vierte Medikament ausprobieren. Ich hatte schon citalopram, escitalopram, das letzte Jahr Opipramol. Und bin gerade sehr frustriert. Weil das letzte Jahr mit opipramol eigentlich sehr gut lief, auch auf niedriger Dosis. Nur jetzt habe ich seit circa einem ...

Clomipramin ist ein gutes potentes Antidepressivum und Anti-Obsessivum. Immer einen Versuch wert, bevor man jahrelang mit "schwächeren" Antidepressiva rumdödelt.

https://psychotropical.com/clomipramine...epressant/

30.07.2021 23:42 • #29


Zitat von Loki94:
@ kaisehr Soll ich dem Psychiater trauen oder nicht trauen ? xD humor auf jeden fall

Also ich wäre vor Jahren jedem Psychiater dankbar gewesen, der mich auf ein Trizyklikum gesetzt hätte, anstatt mich dem nicht endenden SSRI Karussell auszusetzen...

Albert Einstein: Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.

30.07.2021 23:44 • #30



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