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6

Soll ich Cipralex 10mg wieder nehmen?

JA
4
44%
NEIN
5
56%
 
Abstimmungen insgesamt : 9
E
Ich hab heute meine Blutergebnisse bekommen und da ist rausgekommen, dass ich das erste Mal starken Eisenmangel habe. Ich hab einen Wert von 7 und normal wäre wohl ein Wert ab 10. :wacko: Das spielt vielleicht auch eine Rolle wieso es mir körperlich nicht so toll geht. :sick:

Achso, ich nehme nun wieder 10mg Cipralex. Mir ist immernoch schwindlig, mein Herzle pocht ganz stark und der Kreislauf spinnt aber jetzt schau ich, dass das mit dem Eisen bald wieder passt und dann versuch ich sobald ich stabil bin Cipralex gaaanz langsam abzusetzen. Psychisch geht´s mir auch ganz gut, so wie die letzten Wochen.

Ich blöde Kuh hab vorher Eisenmangel gegoogelt und direkt irgendwas von Tumor gelesen und gleich wieder Schiss wegen meinem (zum Glück wie es aussieht gutartigen) Tumor im Oberschenkelknochen bekommen. :frust:

22.10.2012 18:46 • #21


Phibie88

30.01.2019 18:06 • #22


A


Cipralex absetzen

x 3


Icefalki
Vergiss es. Du bist schwanger und dass du die Medis vergessen hast, sagt alles. Kannst ruhig mal drauf vertrauen, dass hier dein Unterbewusstsein ganz dolle mitgeholfen hat. Also, denk nicht mehr drüber nach und geniesse deine Schwangerschaft und dass dein Baby nach der Geburt keine Absatzsymtome durchleben muss.

Supi.

30.01.2019 19:52 • x 3 #23


LakeSonne1
hallo,

Erstmal Glückwunsch zur Schwangerschaft!

Es gibt mehere Faktoren die das beeinflussen können.
Positiv bei dir ist, daß du das Esci noch nicht so lange nimmst.
Manche nehmen das ja seit Jahren (wie ich) und haben dann durchaus Probleme beim Absetzen (wie ich).
Was ab und zu vorgeschlagen wird, aber gar nicht so gut ist , ist dieses Ausschleichen im Wechsel, also ein Tag nehmen, ein Tag nicht etc... das kann das Nervensystem ganz schön stressen/durcheinanderbringen. Lieber eine konstante Dosis jeden Tag, also z.B falls du von 20mg auf 15mg reduzieren willst, nicht 20-10-20-10 im Wechsel nehmen, sondern durchgängig 15.
Dein Körper wirds dir danken; Organismen lieben einfach kostante Zustände.

Grundsätzlich gehört ein SSRI wie Escitalopram immer ausgeschlichen. d.h. eine langsame Reduktion der genommenen Dosis.
Wie schnell das man letztendlich reduzieren kann ist sehr individuell. Manche können sehr große Absetzschritte unternehmen, manch nur sehr Kleine. Da ist ausprobieren angesagt, am besten vorsichtig antesten.

Das du nach 10 Tagen noch keine Beschwerden verspürst ist ein gutes Zeichen. Leider kommen Absetzbeschwerden ab und zu sehr verzögert. Falls diese sehr massiv werden, hift oft ein wiedereindosieren einer kleinen Menge und diese dann stabil halten, bis sich alles wieder beruhigt hat.

Gruß,
lake

30.01.2019 20:11 • x 1 #24


Gabirehlein

29.02.2020 16:14 • x 2 #25


I
Zitat von Gabirehlein:
Hallo ihr liebenIch leide unter Angst und Panikstörung. Hatte im Sommer meine Cipralex abgesetzt . und bin mehr als abgestürzt.Leider kann so mancher Arzt nicht zwischen Entzug und Rückfall unterscheiden.Jetzt bin ich klüger. Vielleicht möchte sich jemand austauschen? Liebe Grüße Gaby

Wenn du das Medi im Sommer abgesetzt hast, dann ist es jetzt sicher kein Entzug mehr sondern eher ein Rückfall.
Warum hast du es denn abgesetzt ?

29.02.2020 17:08 • x 1 #26


Gabirehlein
Wenn du das Medi im Sommer abgesetzt hast, dann ist es jetzt sicher kein Entzug mehr sondern eher ein Rückfall.Warum hast du es denn abgesetzt ?

Da muss ich dir leider widersprechen. Denn genau das ist der Punkt, den viele nicht wissen bzw. nicht aufgeklärt werden.
Ich hab abgesetzt bzw zu schnell ausgeschlichen, weil es mir jahrelang gut ging und ich dachte, ich bräuchte es nicht mehr.
Ich hab Cipralex 10mg genommen ein SSRi und das kann dich Zeitversetzt in einen kalten Entzug katapultieren.
Leider fehlt es da noch immer an Aufklärung.
Denn genau darum ging ich durch die Hölle. Beim ausschleichen gilt eine Faustregel und zwar alle 6 Wochen 5% von der aktuellen Dosis wegnehmen. WUSSTE ICH LEIDER NICHT.
Kein Arzt oder Psychiaterin klärt einen auf.
Weil sie sofort auf einen Rückfall schließen. Es war und ist kein Rückfall, denn diese Symptome die ich hatte, hatte ich niemals vorher in meinem Leben. Auch nicht in meiner Anfangszeit der Angststörung.
Jetzt hab das Forum ADFD gefunden (soll keine Werbung sein) , ein Forum von Betroffenen und Tausenden von Beiträgen die aus nangelnder Aufklärung im Entzug sind. Erst dort hat man mich übers richtige Ausschleichen aufgeklärt und mir erklärt was passiert ist.
Denn laut Ärzten und Psychiatern wird man ja von AD nicht abhängig und es gibt offiziell keinen Entzug.
Leider ist das pure Unwissenheit und Ignoranz.
Liebe Grüße Gaby

29.02.2020 17:28 • x 2 #27


I
Nach 6 Monaten noch Entzugserscheinungen kann ich mir nicht vorstellen. Ich hab auch schon so einiges an Medikamenten
probiert und wieder ausgeschlichen. So lange ist bei mir nicht mal der Tavor-Entzug / Entzugserscheinungen gewesen.
Aber jeder Mensch reagiert eben anders.
Alles Gute Dir

29.02.2020 17:37 • x 1 #28


V
Ja ist sowieso eine Frechheit von den Ärzten zu sagen, man würde nicht abhängig werden, könnte keinen Entzug bekommen, das wären wenn nur Absetzerscheinungen. Wo verdammt liegt der Unterschied?
Ich hab als Jugendliche lange Zeit Fluoxetin genommen, am Ende sogar die Höchstdosis für Erwachsene, die meisten haben ein Drittel von meiner Dosis genommen, ich hatte natürlich keine Ahnung von dem schei.. Dann wurden die Tabletten im Krankenhaus abgesetzt auf Anordnung des Chefarztes und zwar innerhalb einer Woche von der Höchstdosis auf null. Ich hatte nen schrecklichen Entzug.

29.02.2020 17:43 • x 3 #29


V
Zitat von Orangia:
Nach 6 Monaten noch Entzugserscheinungen kann ich mir nicht vorstellen. Ich hab auch schon so einiges an Medikamentenprobiert und wieder ausgeschlichen. So lange ist bei mir nicht mal der Tavor-Entzug / Entzugserscheinungen gewesen.Aber jeder Mensch reagiert eben anders. Alles Gute Dir


Sie hat doch gar nicht geschrieben, dass sie immer noch unter Entzugserscheinungen leidet oder?
Klingt für mich so, dass es bei ihr so war nachdem sie die Tabletten abgesetzt hat und sich jetzt drüber austauschen möchte.

Edit: okay der zweite Beitrag klingt doch danach, dass sie jetzt noch Entzugserscheinungen hat. Das finde ich auch sehr spät.

29.02.2020 17:44 • #30


Gabirehlein
Zitat von Vivix:
Ja ist sowieso eine Frechheit von den Ärzten zu sagen, man würde nicht abhängig werden, könnte keinen Entzug bekommen, das wären wenn nur Absetzerscheinungen. Wo verdammt liegt der Unterschied? Ich hab als Jugendliche lange Zeit Fluoxetin genommen, am Ende sogar die Höchstdosis für Erwachsene, die meisten haben ein Drittel von meiner Dosis genommen, ich hatte natürlich keine Ahnung von dem schei.. Dann wurden die Tabletten im Krankenhaus abgesetzt auf Anordnung des Chefarztes und zwar innerhalb einer Woche von der Höchstdosis auf null. Ich hatte nen schrecklichen Entzug.

Hi
Doch leider ist es so, der Entzug erfolgt in Wellen und Fenstern... Auf und ab... Aber das ist sicher auch von der Dauer der Einnahme und der Art des AD's abhängig.
Ich hab im Sommer abgesetzt und hatte 3 Monate überhaupt nichts. Es ging mir super. Cipralex kann dich eben Zeitversetzt in den Entzug bringen. Genau das ist mir passiert.
War plötzlich im Oktober /November im kalten Entzug.
Es hieß ein Rückfall... mist.. Und sie gaben mir Sertralin nahm ich 14 Tage HÖLLE ... Und noch ein Neuroleptika, dass hab ich gleich in den Ofen geschmiessen.
Mit verschreiben sind alle schnell
Im grossen und ganzen geht es wieder besser, nur kommen halt noch Wellen wo noch Symptome kommen.

29.02.2020 18:56 • #31


V
Okay kenne das so nicht, bei mir ging das mit dem Entzug sehr schnell. Aber kann von Mensch zu Mensch vielleicht anders sein.

29.02.2020 19:04 • x 2 #32


N
Hallo!
Ich kenne dieses Forum sehr gut und finde auch einiges gut von dem dort geschrieben wird.
Was ich gar nicht gut finde dort, ist die komplette Verteufelung von allen psychomedis. Wenn Menschen, die ganz unten liegen nach Rat fragen und man ihnen sagt, nimm auf keinen Fall medis, dann wird es nur schlimmer, finde ich das grob fahrlässig.
Bist du in Therapie?
Liebe Grüße

29.02.2020 20:00 • x 6 #33


Touzai
Ich finde auch dass hier die generelle Angst vor Medikation und dessen früh bis spät Folgen nicht hilfreich ist. Diese Medikamente haben Millionen von Menschen geholfen und ja es gibt bestimmt eine Anzahl derer die im Nachhinein darunter leiden, aber es gibt keinen hinreichenden wissenschaftlichen Beweis darüber. 100% immer den ADs die Schuld zu zu schieben wenn Alte oder neue Symptome auftauchen finde ich dann unfair. Ich rede hier nicht von einer Verschwörungstheorie Der Pharmalobby - sondern eher den Irrglaube einer Onlinegemeinschaft, dass Medikamente mehr schaden als helfen.
Die Frage ist wie lange all die kranken Menschen denn warten sollen bis ohne Medikamente ein Wunder geschieht? Und wir wissen ja leider nicht ob diese Medikamenten- AbsetzOpfer auch ohne das Medikament gesund geworden wären. Gerade für seelisch kranke Menschen gilt, wer sich zu viel einredet, folgt dem geist der Körper früher oder später. Gab es sogar schon einen Spruch in der Bibel zu. Ich wünsche auf jeden Fall allen hier Symptomfreiheit und positives Denken für eine gesunde Zukunft mit einem entschlossenen Fokus auf Besserung in Zukunft so wie das passende Ritual zum Erfolg. Bei Einschränkung der Lebensqualität definitiv mit Medikation bevor man sich das Leben nimmt.

29.02.2020 20:26 • x 4 #34


Gabirehlein
Zitat von nektarine:
Hallo!Ich kenne dieses Forum sehr gut und finde auch einiges gut von dem dort geschrieben wird.Was ich gar nicht gut finde dort, ist die komplette Verteufelung von allen psychomedis. Wenn Menschen, die ganz unten liegen nach Rat fragen und man ihnen sagt, nimm auf keinen Fall medis, dann wird es nur schlimmer, finde ich das grob fahrlässig.Bist du in Therapie?Liebe Grüße

Hallo
Nein, dass hast du missverstanden. Ich verteufel die Medikamente keinesfalls.
Sie haben mir gut geholfen.
Leider war ich so dumm abzusetzen, würde ich nie wieder tun.
Was ich aber verteufel ist die mangelnde Aufklärung gegenüber dem Patienten.
Abgesehen davon, wird meiner Meinung viel zu schnell gleich mehr verschrieben.
Ich nehme seit 9 Wochen wieder meine Cipralex gering dosiert und bin froh, dass sie mir wieder helfen.
Therapie möchte ich wieder beginnen sobald ich stabil bin. Dazu braucht es einen guten Therapeuten.
Auch nicht schnell zu finden
Liebe Grüße Gaby
Liebe Grüße Gaby

29.02.2020 21:14 • x 1 #35


N
Zitat von Gabirehlein:
Hallo Nein, dass hast du missverstanden. Ich verteufel die Medikamente keinesfalls. Sie haben mir gut geholfen. Leider war ich so dumm abzusetzen, würde ich nie wieder tun. Was ich aber verteufel ist die mangelnde Aufklärung gegenüber dem Patienten. Abgesehen davon, wird meiner Meinung viel zu schnell gleich mehr verschrieben. Ich nehme seit 9 Wochen wieder meine Cipralex gering dosiert und bin froh, dass sie mir wieder helfen.Therapie möchte ich wieder beginnen sobald ich stabil bin. Dazu braucht es einen guten Therapeuten. Auch nicht schnell zu finden Liebe Grüße Gaby Liebe Grüße Gaby


Hallo!
Ich habe nicht dich gemeint mit dem verteufeln sondern das adfd Forum.
Dort wird jegliche Einnahme von psychomedis abgelehnt.
Aber man kann sich überall auch positives für sich selbst rausholen.
Liebe Grüße

29.02.2020 21:19 • x 2 #36


Gabirehlein
@nektarine
Ah OK, ja das versteh ich.
Ich bin halt nur durch den Forum dahinter gekommen was los war und wie man richtig ausschleicht. Man wird dahin gehend schlecht bis nicht informiert.
Ich heiße auch nicht alles gut. Zum Beispiel bin ich froh, dass es Notfall Medikamente gibt. Manches verunsichert mich auch.
Liebe Grüße Gaby

29.02.2020 21:33 • x 1 #37

Sponsor-Mitgliedschaft

Schlaflose
Zitat von Vivix:
Wo verdammt liegt der Unterschied?


Der Unterschied liegt hauptsächlich darin, dass bei einem Entzug der Körper danach schreit, die Substanz, von der man abhängig/süchtig ist, wieder zu nehmen. Bei Absetzerscheinungen ist das nicht der Fall.

01.03.2020 10:36 • x 2 #38


petrus57
Zitat von Gabirehlein:
Denn genau darum ging ich durch die Hölle. Beim ausschleichen gilt eine Faustregel und zwar alle 6 Wochen 5% von der aktuellen Dosis wegnehmen. WUSSTE ICH LEIDER NICHT.


Ich hatte meine AD meist in 3-4 Wochen ausgeschlichen. Außer Brain zaps und Schwindel hatte ich da nichts weiter.

Im ADFD Forum wird auch viel Panik verbreitet. Würde da nicht zu viel lesen.

01.03.2020 10:42 • x 2 #39


V
Zitat von Schlaflose:
Der Unterschied liegt hauptsächlich darin, dass bei einem Entzug der Körper danach schreit, die Substanz, von der man abhängig/süchtig ist, wieder zu nehmen. Bei Absetzerscheinungen ist das nicht der Fall.


Verstehe ich trotzdem nicht, wenn man Absetzerscheinungen hat schreit der Körper doch so gesehen auch danach sonst hätte man doch keine Absetzerscheinungen. Der einzigen Unterschied den ich sehe ist die psychische Komponente. Die gängigen ADs machen psychisch nicht abhängig.

01.03.2020 11:00 • x 2 #40


A


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