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Zitat von wernereiskalt:
Nein, dass versuche ich nicht. Psychopharmaka und Alk. haben etwas gemeinsam : Es handelt sich um Dro..

Danke Werner, schon mal einer, der nicht versucht mich wegen meiner altmodischen Meinung in die Tonne zu treten.

05.01.2013 13:05 • #41


Peppermint
Für einen Teil der Menschen kann es zur Dro. werden....
Und für andere wird es immer nur ein Genussmittel bleiben.....ab und an genossen wird es einen nicht in die sucht treiben....

05.01.2013 13:08 • #42



Benzos nehmen / wie dem Psychiater erklären?

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@krok : "altmodisch" muss nicht schlecht sein.......

05.01.2013 13:13 • #43


Kein Patient ist entmündigt! Und denken kann auch jeder selbst. Immer nur den bösen Arzt und den armen Patienten, sorry, aber das ist Blödsinn. Und so reden auch nur Leute, die schon ewig nichts mehr gebacken bekommen.

Fakt ist, die Masse der Patienten WILL Hilfe und möglichst schnell, am besten vorgestern. Und bei 1 oder 2 Ärzten sind es dann eben auch mal Benzos, aber sicher nicht gleich eine Großpackung. Mehr ist es aber nicht. Viele Ärzte und zu schnell verschrieben, davon kann keine Rede sein. Und da sollte man auch keine Gespenster sehen.

Die Masse der Benzo Süchtigen bei und sind KEINE Personen, die irgendwann mal beim Arzt wegen Psyche oder so waren. Nein. Es sind Leute, die sich die Pillen irgendwie besorgen und wo es nie eine vernünftige Indikation gab.

06.01.2013 03:33 • #44


Ja Malte, kann Dir nur zustimmen. Es gibt leider viele Leute, bei denen nie eine Indikation vorlag und die Benzos mißbrauchen wie andere Dro. auch. Habe mich in den einschlägigen Foren mal umgesehen, die tauschen da auch Tipps aus. 50 mg Diazepam werden mit Schnap. runtergespült usw. Tavor sind auch beliebt in dieser Szene, und das Schlafmittel Rohypnol.

Diese Idioten sind dann mit Schuld daran, dass die Ärzte oft zögerlich oder ungern Benzos verschreiben. Folge : Die Patienten, für die diese Medikamente gedacht sind bekommen sie nicht....

06.01.2013 09:32 • #45


Zitat von wernereiskalt:
Ja Malte, kann Dir nur zustimmen. Es gibt leider viele Leute, bei denen nie eine Indikation vorlag und die Benzos mißbrauchen wie andere Dro. auch. Habe mich in den einschlägigen Foren mal umgesehen, die tauschen da auch Tipps aus. 50 mg Diazepam werden mit Schnap. runtergespült usw. Tavor sind auch beliebt in dieser Szene, und das Schlafmittel Rohypnol.

Diese Idioten sind dann mit Schuld daran, dass die Ärzte oft zögerlich oder ungern Benzos verschreiben. Folge : Die Patienten, für die diese Medikamente gedacht sind bekommen sie nicht....




06.01.2013 10:27 • #46


Es gibt verschiedene Szenen, wo gewisse Medikamente sehr beliebt sind und das sind neben Benzos auch Opiate und Untergruppen (nicht ohne Grund sind Tilidin Tropfen seit 1.1.13 nur noch auf BtMG Rezept), Stimulanzien (Ritalin etc., Amphetamin aus der Apotheke), aber selbst auch Betablocker, die gern gegen Aufregung/Lampenfieber genommen werden, in der Künstlerszene sehr beliebt, auch bei Studenten. Die Liste ist lang.

Wie gesagt, die wenigsten Süchtigen sind die, die solche Medikamente normal verschrieben bekamen. Die große Masse ist Missbrauch von Leuten, die solche Medikamente eigentlich nie gebraucht hätten und auch nie verschrieben bekamen.

Wer Gefallen an was findet, der findet auch Mittel und Wege, sich die Sachen zu besorgen. Heute geht alles.

06.01.2013 13:29 • #47


Für mich steht jedenfalls- und das immer schon- fest, dass ich Medi´s nie "zum Spaß" nehmen würde. Immer nach Verordnung vom Arzt. Ich will mir doch mein Leben nicht versauen.

07.01.2013 12:12 • #48


Wenn ich nur nach Verordnungen der Ärzte Medis genommen hätte, würde ich bis ins Jahr 2011 an täglich 1.5mg Benzos hängen, begleitet von der Aussage des Arztes: "1,5mg am Tag? Das macht nix, das können Sie 10 Jahre nehmen und tut ihnen nix!". Auf 10mg eines Antidepressivas habe ich nach nur 5 Tagen mit Nesselfieber reagiert, über und über Pickel und brennende Haut. Der Neurologe sah sich meine Arme gar nicht an, tat es als "übersteigerte Wahrnehmung ab" und meinte: "Kommen Sie wieder, wenn Sie bei 100mg angekommen sind!". Tja, es gibt solche und solche, aber leider mehr solche als solche. Da wird kaum auf den Patienten individuell eingegangen sondern einfach allgemeine Erfahrungswerte zu Grunde gelegt. Wenn von 10 Patienten 9 ein Mittel gut vertragen, bekommt es der 10te auch so verschrieben, auch wenn er vielleicht überempfindlich reagieren könnte. Dabei spricht doch nichts gegen ein ganz langsames einschleichen um überhaupt anzutesten wie es einem Patienten damit geht und vielleicht in der Einschleichphase einmal die Woche ein kurzes Telefonat: "Wie läuft es, gibt es Probleme, welches Gefühl haben Sie?"

20.01.2013 19:21 • #49


Zitat von Burgmann:
Wenn ich nur nach Verordnungen der Ärzte Medis genommen hätte, würde ich bis ins Jahr 2011 an täglich 1.5mg Benzos hängen, begleitet von der Aussage des Arztes: "1,5mg am Tag? Das macht nix, das können Sie 10 Jahre nehmen und tut ihnen nix!". Auf 10mg eines Antidepressivas habe ich nach nur 5 Tagen mit Nesselfieber reagiert, über und über Pickel und brennende Haut. Der Neurologe sah sich meine Arme gar nicht an, tat es als "übersteigerte Wahrnehmung ab" und meinte: "Kommen Sie wieder, wenn Sie bei 100mg angekommen sind!". Tja, es gibt solche und solche, aber leider mehr solche als solche. Da wird kaum auf den Patienten individuell eingegangen sondern einfach allgemeine Erfahrungswerte zu Grunde gelegt. Wenn von 10 Patienten 9 ein Mittel gut vertragen, bekommt es der 10te auch so verschrieben, auch wenn er vielleicht überempfindlich reagieren könnte. Dabei spricht doch nichts gegen ein ganz langsames einschleichen um überhaupt anzutesten wie es einem Patienten damit geht und vielleicht in der Einschleichphase einmal die Woche ein kurzes Telefonat: "Wie läuft es, gibt es Probleme, welches Gefühl haben Sie?"



Das trifft auf mich nicht zu, weil ich keine Benzos nehme.

21.01.2013 12:06 • #50


Der thread ist zwar schon einige tage her,dennoch möchte ich mich gerne dazu äussern. Ich leide seit fast 15 jahren an angststörungen und auch wenn einige hier es nicht glauben wollen, in eine benzoabhängigkeit kommt man schneller als das amen in der kirche. Ich habe das zeug in tropfenform von meiner damaligen hausärztin verschrieben bekommen' ohne jegliche vorwarnung... Am anfang glaubte ich an ein wunder, sämtliche symptom weg. Dumm nur, dass ich immer mehr brauchte, ohne ging gar nichts mehr. Einmal in drei wochen brauchte ich ne neue flasche, war zum schluss bei 80 bis 130 tropfen täglich. Das ganze ging über 3 jahre so. 2006 hab ich nen entzug in der klinik gemacht, welcher die hölle war... So etwas wünsche ich niemandem. Genau das ist mir passiert, und ich bin kein junki, ich habe in meinem ganzen leben nie irgendwelche Dro. genommen und dann passiert mir sowas:-( also leute, finger weg von benzos....

29.01.2013 19:30 • #51


Stimme Sarcelle vollkommen zu. Benzos darf man nur in absoluten Ausnahmesituationen nehmen, am Besten nicht mal hier. Man ist so schnell drauf auf dem Zeug und das runterkommen ist die Hölle. Lasst die Finger von Benzos.

Btw: Hab jetzt nicht alles gelesen, aber Opipramol braucht 2-3 Wochen, bis es richtig wirkt.

28.02.2014 01:59 • #52


Oh man... wo hab ich denn diesen Thread jetzt ausgegraben?

28.02.2014 02:01 • #53


Aus der Rumpelkammer des Forums, wo es auch bleiben sollte.

28.02.2014 08:34 • #54



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