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Zitat von cherie83:
Das ist schon interessant...alle gehören zu den SSRI und sind für die gleichen Probleme gedacht..und doch wirken die so unterschiedlich bzw haben unterschiedliche Nebenwirkungen..

Es ist ja nicht mal richtig erforscht wie und warum Anti Depressiva überhaupt wirken...das ist schon etwas beängstigend.

Ich war gestern übrigens bei meinem Psychiater und habe ihn nochmal auf Anti Depressiva angesprochen...hab ihm auch von meinen Grübelzwängen erzählt die teilweise echt ins extreme gehen und mich von wichtigen Dingen abhalten...

So weit ich weiß, werden gegen Zwänge auch SSRI verschrieben...mein Psychiater meinte aber, gegen sowas wären Neuroleptika besser...da war ich dann wieder total verwirrt.


? Gegen zwänge werden SSRI eingesetzt. Sertralin, escitalopram und Citalopram sind sehr bewährt.

Neuroleptika sind sehr heftig und sehr ungesund, daher sollten sie immer nur im Notfall eingesetzt werden. Ich nehme Sertralin gegen gedankenzwänge und es hilft sehr gut. Dein Psychiater scheint sich ja echt auszukennen

27.08.2014 12:21 • #41


Ich nehme ebenfalls seit Februar 10mg Cipralex (Escitalopram) wegen generalisierter Angststörung und Zwangsgedanken. Mir hilft es sehr gut und bis auf leicht gesteigerte Angst während der Einschleichphase und etwas Gewichtszunahme, habe ich keinerlei Nebenwirkungen. Ich wollte es eigentlich auch ohne AD's schaffen, aber da ich im Alltag und Beruf einfach absolut fit sein muss, habe ich den Schritt dann doch gemacht und bereue es aucz

27.08.2014 12:45 • #42



Antidepressiva ja/nein?

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uuups, zu früh abgeschickt-sorry und bereue es auch nicht, wollte ich schreiben

27.08.2014 12:46 • #43


Ja cipralex macht etwas Gewichtszunahme, Sertralin eher etwas Gewichtsabnahme.
Neuroleptika sind jedenfalls viel zu ungesund. Gerade bei zwängen helfen die wesentlich gesünderen SSRI.

27.08.2014 13:08 • #44


Gibt's zwischen den beiden Medi's sonst gravierende Unterschiede?

27.08.2014 13:33 • #45


Ja, also mein Psychiater kennt sich wirklich nicht soooo gut aus...das ist mir auch schon aufgefallen.. :/

Ich denke momentan auch ernsthaft darüber nach mir Sertralin verschreiben zu lassen. Meint ihr, man kann einfach so zu seinem Psychiater gehen und um ein Rezept bitten? Einen Termin hatte ich ja erst gestern und den nächsten erst wieder in 4 Wochen. So lange würde ich dann (wenn ich mich tatsächlich dafür entscheide ein SSRI zu nehmen) nicht warten wollen...

27.08.2014 14:05 • #46


Dann auf jeden Fall wechseln. Auf seinen Arzt muss man sich verlassen können!

27.08.2014 14:07 • #47


schaut mal was ich hier gefunden habe. Fand ich ganz interessant. Das Sertralin liest sich hier noch am besten finde ich...
Bei Paroxetin steht, dass Sexualstörungen auch oft nach Absetzen bleiben...
Allerdings ist diese Seite von einer Privatperson...da weiß man ja auch nicht so ganz, was man davon halten soll....

http://www.depression-behandeln.de/depr ... dlung.html

Bei Sertralin steht sogar hilfreich bei posttraumatischer Belastungsstörung, das wäre auch gut für mich...

Aber wie gesagt, wie verlässlich ist das Zeugs was da steht ...hmmmm

27.08.2014 14:20 • #48


Das sollte auf jeden Fall mit dem Arzt abgestimmt werden. Denn nur er wird wissen, wie man richtig dosiert. Vor allem sollte auch eine Ausschleichung stattfinden.

27.08.2014 14:27 • #49


Ich halte von diesen Medikameten eh nicht viel. Natürlcih für den Psychater ist die Behandlung viel einfacher.

27.08.2014 14:31 • #50


Ganz genau, im Normalfall weiß der Arzt, welches Medikament für dein Beschwerdebild am besten ist und wie es sich mit den Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten verhält. was sagt denn dein Psychiater zu deiner Tavor-Abhängigkeit?

27.08.2014 14:33 • #51


wieso soll es der Psychiater denn immer besser wissen? In meinem Fall scheint es ja nicht so zu sein, bei dem was er mir schon aufdrehen wollte.

Von der Tavor-Abhängigkeit weiß er bis jetzt gar nichts, weil ich mich nicht getraut habe ihm das zu sagen, da ich angst habe, dass er mir dann keine mehr verschreibt.

@isabella
Wieso hältst du von diesen Medikamenten nicht viel?

27.08.2014 15:48 • #52


Deswegen wäre es vielleicht nicht schlecht, dir mal die Meinung eines anderen Psychiaters einzuholen, dem du dann aber auch alles ehrlich erzählst (inklusive Abhängigkeit). Psychiater wissen es in der Regel deshalb besser, weil sie jahrelang Medizin studiert und Berufserfahrung haben Das weißt du natürlich selbst Und ohne Arzt bekommst du sowieso kein verschreibungspflichtiges Medikament. Was wäre denn deiner Meinung nach die beste Lösung für dich?

27.08.2014 15:58 • #53


Zitat von soulkitchen:
Deswegen wäre es vielleicht nicht schlecht, dir mal die Meinung eines anderen Psychiaters einzuholen, dem du dann aber auch alles ehrlich erzählst (inklusive Abhängigkeit). Psychiater wissen es in der Regel deshalb besser, weil sie jahrelang Medizin studiert und Berufserfahrung haben Das weißt du natürlich selbst Und ohne Arzt bekommst du sowieso kein verschreibungspflichtiges Medikament. Was wäre denn deiner Meinung nach die beste Lösung für dich?



Wenn ich das wüsste, wäre ich nicht in Foren wie diesem hier unterwegs...

Mein jetziger Psychiater hat jedenfalls nicht so viel Ahnung. Vll sollte ich wirklich mal wechseln, ja....

27.08.2014 16:09 • #54


Schlaflose
Zitat von cherie83:
Von der Tavor-Abhängigkeit weiß er bis jetzt gar nichts, weil ich mich nicht getraut habe ihm das zu sagen, da ich angst habe, dass er mir dann keine mehr verschreibt.


Er müsste sich doch schon denken, dass du abhängig bist, wenn er dir seit längerer Zeit Tavor verschreibt.

27.08.2014 16:30 • #55


nö denkt er anscheinend nicht...hat er auch neulich so gesagt...

Ich habe mich jetzt mal durch durchtelefoniert, bei allen anderen Psychiatern die es bei uns und in den Nachbarorten noch so gibt. viele sind es eh nicht ...und bei genau 0 habe ich einen Termin bekommen.

Edit:
Bei einer hat es jetzt doch geklappt. Muss ich halt ein Stück fahren...aber egal...habe nächsten Freitag Termin bei einem anderen Psychiater dann...bzw bei einer PsychiaterIN

27.08.2014 16:33 • #56


na das ist doch super!

27.08.2014 17:42 • #57

Sponsor-Mitgliedschaft

Zitat von cherie83:
wieso soll es der Psychiater denn immer besser wissen? In meinem Fall scheint es ja nicht so zu sein, bei dem was er mir schon aufdrehen wollte.

Von der Tavor-Abhängigkeit weiß er bis jetzt gar nichts, weil ich mich nicht getraut habe ihm das zu sagen, da ich angst habe, dass er mir dann keine mehr verschreibt.

@isabella
Wieso hältst du von diesen Medikamenten nicht viel?

Wie kann man Leute psychiatrisch behandeln und keine Ahnung haben.

27.08.2014 19:32 • #58


Zitat von Serthralinn:
Zitat von cherie83:
wieso soll es der Psychiater denn immer besser wissen? In meinem Fall scheint es ja nicht so zu sein, bei dem was er mir schon aufdrehen wollte.

Von der Tavor-Abhängigkeit weiß er bis jetzt gar nichts, weil ich mich nicht getraut habe ihm das zu sagen, da ich angst habe, dass er mir dann keine mehr verschreibt.

@isabella
Wieso hältst du von diesen Medikamenten nicht viel?

Wie kann man Leute psychiatrisch behandeln und keine Ahnung haben.


du raufst dir die Haare wegen meinem Psychiater...nicht wegen mir, oder`?

27.08.2014 20:36 • #59


Hallo,

wollte mich auch mal wieder melden...

Ich war ja bei der anderen Psychiaterin...
Erst mal: mega schlechten Eindruck von der Praxis...da arbeiten meherer Psychiater und an dem Tag war der Laden so voll, dass manche nicht mal mehr reindurften,mussten vor der Türe warten

Ich hatte eigentlich einen Termin bei Frau X, kam dann aber irgendwie zu Frau Y...egal, kam mir auf den ersten Blick sehr sympathisch vor. War eine noch sehr junge Ärztin. Hatte sogar ihren Hund mit in ihrem Behandlungsraum...was sie für mich direkt noch sympathischer machte...

Aber meine Meinung änderte sich dann ziemlich schnell. Gut fand ich, dass sie sich alles anhörte, auch nachhakte usw...
Verschrieben hat sie mir dann aber das SSRI Nr1, also das, was am meisten verschrieben wird und zwar CITALOPRAM

Was sie in meinen Augen dann recht unsympathisch erscheinen ließ..waren u.a zwei Dinge, die sie sagte...

Zum einen, meinte sie, sie wäre da locker im Umgang mit AD und Chemie, würde schnell welche verschreiben,..warum soll man sich unnötig lang quälen? war ihre Meinung. (Dass der Patient, sich mit dem Medikament evtl noch mehr quält, schlimme NW hat + massive Probleme beim ausschleichen sind ja auch nicht ihre Probleme gell?) ....

das was in Klammer steht, hat sie natürlich nicht gesagt, das war nur das, was ich mir daraufhin dachte, als sie meinte, sie ginge leichtfertig mit dem Verschreiben um.

Das zweite war, als ich meinte, ich nehme Vivinox stark zum einschlafen. Ich fragte sie ob das ginge mit einem SSRI (soweit ich weiß, darf man die vivinox dann nämlich nicht nehmen)...
Sie wollte grad in ihrem Büchlein blättern, machte es sich dann aber doch einfacher in dem sie einfach fragte, ob die Vivinox denn verschreibungsplflichtig seien. Ich sagte nein, sie daraufhin na dann können sie ja nicht soooo schlimm sein...und gab mir das Citalopram Rezept

Dass die Vivinox STARK sehr wohl gefährlich sein können, davon hat sie wohl nicht den blassesten Schimmer. Immerhin wirkt da nix mehr Pflanzlich. Diphenhydraminhydrochlorid ist da der Wirkstoff...ich hoffe ich habe das richtig geschrieben^^

Naja, zusammenfassend kann ich nur sagen, dass mich diese Psychiaterin sehr enttäuscht hat...

Da sich mein psychischer Zustand (wenn auch nur leicht) in den letzten Tagen verbessert hat, überlege ich eh, ob ich ein AD nehmen soll oder nicht.

Ich meine, Tavor Abhängig bin ich eh....nehme ich jetzt noch ein AD, kommt im blödesten Falle noch ein zweites Medi dazu (das im schlimmsten Falle nicht mal so wirkt wie es soll + ätzende NW hat) von dem ich auch abhängig werde.

Und leider werden sehr viele von ihrem AD abhängig. Brauchen ewigkeiten zum Ausschleichen, wenn es denn überhaupt klappt...und was ist danach? Viele kommen überhaupt nie los von ihrem AD. Im Grunde kann man sagen, ist es mit den AD's in vielen Fällen nicht mal anders als bei Benzos. Selbst das Ausschleichen nicht unbedingt einfacher.

Deswegen überlege ich jetzt echt ob ich mir das antun soll, letztendlich von 2 Medikamenten abhängig zu sein.... hmmmmm schwere Entscheidung, denn wirklich gut, geht es mir ja jetzt nun auch nicht....und das nächste Semester steht auch schon vor der Tür.

Irgendwie ist es wie ein Teufelskreis.

14.09.2014 08:47 • #60



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Dr. med. Andreas Schöpf