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Zitat von Daenerys:
Nein da hast Du natürlich recht. Aber Sertralin und auch Citalopram sind da wohl tatsächlich geeignet, nur stillen fällt total aus. Aber wie gesagt, solang ich nicht wieder am Damm bin denk ich daran gar nicht mehr.
Also laut meiner Neurologin.
Paroxetin hatte ich damals in der niedrigsten Dosis genommen… Weiß jetzt leider nicht mehr die mg Angabe. Einzige Nebenwirkung war damals und überhaupt das vermehrte Schwitzen. Aber damit ließ es sich gut leben. Mit Paroxetin hab ich ein total normales Leben geführt. Nicht den leisesten Anflug von Panik oder Angst vor der Angst.


wie lange hats gedauert bis eine Besserung kam ?

08.12.2013 21:08 • #21


Recht flott, nach 2 Wochen. Das kann ich in diesem Fall jetzt leider nicht behaupten.

08.12.2013 21:11 • #22



3 Wochen Sertralin und ich erkenne mich nicht wieder

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ok. danke

08.12.2013 21:21 • #23


Zitat von jessiw0:
ich nehme gerade seit einer Woche ein neues medikament. unecht fühlt sich gerade bei mir auch alles an. als wär ich im Kino und schau mir selbst zu.


Hey
genau so fühle ich mich auch!
Bin seit 3 Wochen auf 100mg Sertralin und ich bin auch nich so ganz bei mir....
Und ich vergesse alles soooo schnell.....

Was habt ihr dagegen gemacht?
Wurde es vielleicht bei jemandem besser?

Bitte um Antwort
Bin voll verzweifelt-fühlt sich an als wäre ich es mehr als vor dem Medi!

17.01.2014 18:53 • #24


Hallo Du,
also ich habe nach ärztlicher Rücksprache Sertralin aus- und Cialopram einschleichen lassen.
Und es wurde schlagartig besser, nach Halbierung der Dosis schon. Verträgt eben nicht jeder alles gleich gut. Und niemals alle gleich gut oder schlecht. Manchmal muss man das für sich geeignete Medikament erst mal finden. Kann eben unter anderem auch dauern. Sprich doch mal darüber mit deinem Arzt. Ein anderes SSRI ist wohl besser geeignet. Warum nimmst du's denn überhaupt?

Kopf hoch, das wird ganz bald wieder besser
Daenerys

17.01.2014 20:02 • x 1 #25


Okay..., ja ich steiger mich halt so krass rein. Grauenvoll!

Ich nehme es wegen meiner Panikstörung und sozialen Phobie. Die hab ich mittlerweile auch schon knapp 10 Jahre.

Ist jetzt mein 2. Medi das ich ausprobiere.

Das wirklich einzig gute an sertralin ist das ich etwas abgenommen habe und so gut wie keinen Hunger habe (aber liegt wohl an meiner essstörung das ich mich darüber freue.

Wegen was nimmst du ein Medikament?
Weißt du was für bzw. Gegen soziale Phobien gut ist?
Grüße und danke für die Antwort!

17.01.2014 20:08 • #26


Ja ich kann das noch wahnsinnig gut nachvollziehen. Hab davon auch echt ein kleines Trauma mitgenommen, warte im Moment noch fast jeden Tag auf die Wiederkehr dieser widerlichen Unwirklichkeitsgefühle. Aber die sind halt eben weg... wieder eine Sache mehr worüber ich mir den Kopf zerbrechen kann
Tja bei mir ist das ein Mix aus Agora- und Klaustrophobie.
Das Vertrauen an mich selbst hat einen gewaltigen Knacks. Mach auch eine Therapie die ich selber zahle, und bin sehr glücklich damit (systemische Therapie). Sie konzentriert auf die Stärken (der Person) und baut diese aus und auf. Und kaut nicht bis zum Erbrechen die negativen Erfahrungen durch, wie es bei anderen Therapien der Fall ist.
Ich lese derzeit sehr viel, ich kann Dir die Bücher von Giulio Cesare Giacobbe empfehlen.
Und ich mach autogenes Training so oft ich kann und Zeit dazu habe. Ja, ich kann dir nur sagen was mir gut tut. Das ist natürlich auch bei jedem was anderes. Auf jeden Fall gehört zu unserer Krankheit viel viel Suggestion positiver Gedanken dazu, auch wenn sie anfangs bewusst gedacht werden müssen und das ganz schön anstrengend sein kann mitunter.... ich spreche aus Erfahrung
Ach, und mein Job hilft mir auch sehr, viel zu tun und man denkt nicht die ganze Zeit an irgendnen Rotz

GLG

17.01.2014 20:31 • #27





Dr. med. Andreas Schöpf