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Panische Angst vor Trennung, Partnerin depressiv

201826.02




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Bitte bitte helft mir. Seit gestern Abend läuft alles aus dem Ruder und ich kann nicht mehr. Ich weiß nicht mehr, wie ich uns noch helfen soll.

Wer ab und zu bei mir mitgelesen hat, weiß ja, dass meine Partnerin oft Wutausbrüche hat und danach alles hinschmeißt, mit Suizid droht und mich für alles verantwortlich macht.

Gestern dann wieder die Situation; sie versumpfte vor dem Fernseher und ich wollte sie animieren, etwas mit mir zu kochen, wie wir es abgesprochen hatten damit sie eben nicht den ganzen Sonntag nur vor dem Fernseher sitzt. Das ist nach hinten losgegangen, sie hat es als Angriff empfunden, wurde defensiv, beleidigend. Hab versucht zurückzurudern aber es war zu spät. Danach hat sie mir nur noch Vorwürfe gemacht, ist in alte Schema gefallen, warf mir vor ich würde sie nur kritisieren, sie dürfte nichts mehr selbst entscheiden, ich würde ihr jegliche Autonomität rauben und sie kontrollieren. Im Nachhinein kam heraus, sie dachte ich hätte heimlich geraucht und war deswegen wütend. Hatte ich nicht, aber es war egal - ab dem Zeitpunkt dreht sich alles nur noch darum, dass ich immer Zig. über sie stellen würde und das sie die Schnauze voll hat, nie ernst genommen zu werden, ich sei einfach nur egoistisch, mit mir würde sie nie glücklich sein, ich hätte ihr Leben zerstört, ich würde mich nie ändern .... die ganze Palette. Ein paar Stunden vorher war alles gut, wir hatten uns Ideen für die Flitterwochen angeschaut, wir waren beide super happy den ganzen Tag über.

Soweit das. Weil sie mich nur noch angeschrieen hat und ich damit nicht umgehen kann, hab ich irgendwann eine Doppeldosis Benzos genommen - hatte an dem Punkt 3 Stunden durchgeholt - und nochmal das Gespräch gesucht, aber sie war nicht ruhiger und sagte mir, ich solle mich verpissen, aus ihrem Leben, aus ihrer Wohnung, ich wäre ein Junkie, sie könnte mir kein Wort mehr glauben. Also bin ich ins Wohnzimmer und habe versucht, mich zu beruhigen. Hat nicht geklappt, aber nach einer Stunde oder so bin ich dann weinend eingeschlafen, dank Benzos. Um 2 Uhr nachts dann weckte sie mich plötzlich auf - ich solle ihr den Ring zurückgeben, ich würde ihn nicht verdienen, ich wäre eine beschissene Ehefrau und sie könnte nicht mehr mit mir leben. Ich hatte wieder einen Heulkrampf und habe mich geweigert. Irgendwann hat sie dann gefragt, ob wir schlafen können. Sind dann beide ins Bett und auch eingeschlafen, sie hatte vorher heimlich meine Benzos gemopst (damit ich mir nichts antue, anscheinend) und davon eine halbe genommen.

Heute morgen dann eisiges Klima, sie konnte mich nicht anschauen. Bevor sie wortlos zur Tür raus ist, hat sie mir erklärt sie hätte ihren Ring abgenommen und zwischen uns sei es aus. Ich würde sie umbringen. So könnte sie nicht weiterleben. Ich habe sie angefleht, nicht so zu gehen, sie hat die Augen zu gemacht und mich heulend im Flur stehen gelassen.

Solche Situationen passieren häufiger, sie hat oft Wutanfälle, schreit mich an und sagt, sie hasst mich und ich ruiniere ihr Leben. Dann wieder alles gut weil es keinen Stress gibt. Ich kann nicht mehr. Ich will sie nicht verlieren, wir kennen uns seit 15 Jahren. Seit einigen Monaten ist sie so geworden. Sie sagt, es sei meine Schuld, aber sie macht sich selbst kaputt. Ich fühle mich so hilflos. Ich leide so sehr mit ihr. Sie ist mir so wichtig und das sieht sie momentan nicht. Für sie ist diese Beziehung eine Belastung, wenn sie in einem Tief ist. Ich kann nicht einfach so aufgeben. Wir wollen eine gemeinsame Zukunft aufbauen. Wir beide bräuchten eine vernünftige Therapie, doch sie ist im Prüfungsstress und hat keinen Headspace für so etwas.

Kann mir irgendjemand einen Tipp geben, wie ich nicht ganz verzweifle? Ich kann/will/werde sie nicht alleine lassen. Aber ich kann auch nicht so mit ihr leben, denn es wird nur schlimmer.

Und heute, zum ersten Mal, fühlt es sich endgültig an. Sie sagt, sie wird mir nie verzeihen, dass ich sie zu dieser Person gemacht habe. Dabei habe ich nichts "gemacht". Ich bin immer da, versuche sie aufzufangen, zu motivieren, sie glücklich zu machen. Irgendwie ist all dieser schei. in ihrem Kopf und für sie ist es Realität. Sie macht mich für schlechte Noten verantwortlich, lernt aber nicht, sie macht mich dafür verantwortlich, dass sie zunimmt, dabei bewegt sie sich kaum. Wenn sie schreit, sagt sie, ich verdiene das, weil es meine eigene Schuld ist. Ich liebe diese Frau und weiß, dass das eigentlich alles nicht so gemeint ist, aber wie denkt sie denn wird das enden?

Es tut mir leid, dass ich extra ein Thema dafür aufmache, aber ich habe solche Angst, ich kann nicht mehr, das kann sie mir nicht antun.

Auf das Thema antworten

38 Antworten ↓



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  26.02.2018 12:58  
Ich drehe deinen Letzten Satz um:

DAS kannst DU Dir doch nicht antun?
Allen ernstes - was bist du dir selbst wert wenn du dich so erniedrigst und das mit dir machenlässt und nun noch die Schuld bei dir siuchst und dich wieder und wieder demütigen und beschuldigen lässt?

Sorry was anderes kannich dir gerade nicht sagen.

Danke4xDanke




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  26.02.2018 13:16  
Liebes Huhn, sie ist ja nicht irgendwer. Sie ist der Mensch, mit dem ich seit gut 10 Jahren eine gemeinsame Zukunft plane. Bis vor wenigen Monaten war alles gut, wir waren beide glücklich. Dann hatten wir beide Stress auf der Arbeit und sie ist ein depressives Loch gefallen, dass ich so von ihr nicht kenne. Von einer Woche auf die nächste hat sie sich komplett verändert, wir haben nur noch gestritten (bzw sie) und ich bin aus allen Wolken gefallen, weil ich niemals gedacht hätte, dass sie so mir gegenüber sein könnte. Dann fast-forward und inzwischen ist klar, dass sie unter Depressionen leidet.

Die Schuld suche ich definitiv nicht bei mir. Was ich oben schrieb, ist ja ihre Sichtweise der Dinge. Das einzige, was ich mir habe zuschulden kommen lassen ist die Tatsache, dass ich es nicht schaffe mit dem Rauchen aufzuhören - obwohl ich es versprochen habe. Mir ist durchaus bewusst, dass sie für sich selbst verantwortlich ist. Nur ihr ist das momentan nicht bewusst. Sie sieht es als herzlos und empathielos, dass ich ihr nicht "helfe" indem ich mich um 360 Grad wandle um sie glücklich zu machen. Und das ist die Krankheit. Sie übernimmt null Verantwortung für sich selbst. Sie will eine Zig. - meine Schuld, ich rauche ja, wegen mir sind Zig. im Haus. Sie nimmt Schlaftabletten - meine Schuld, sie will das nicht, aber ich bin ja so verkorkst dass ich Tabletten Zuhause habe. Sie schläft die ganze Nacht nicht - meine Schuld, weil sie sich ja um alles sorgen muss. Sie schreibt schlechte Noten in der Schule - meine Schuld, sie hat ja keine Zeit zum Lernen. Sie hasst ihre Arbeit - meine Schuld, weil sie ja keine Freude mehr daran hat, weil ich so ein Junkie bin und sie keine Zukunft mit mir mehr sieht.

Sobald sie von der Arbeit nach Hause kommt, schmeißt sie sich vor den Fernseher. Manchmal sagt sie sie will selber kochen, aber dann ist sie hinterher so wütend dass sie HUNGERN muss dass das natürlich auch meine Schuld ist, obwohl sie ja vorher gesagt hat sie möchte lieber selbst kochen.

Wären das alles "normale" Dinge, dann wäre ich bestimmt nicht mit ihr zusammen. Hätte ich sie so kennengelernt, wären wir jetzt nicht zusammen.

Also nein, suchen tu ich die Schuld nicht bei mir - aber weitergehen kann es so auch nicht, und ich habe keine Ahnung, wie ich durchhalten soll.

Sie fleht mich oft an, sie endlich zu verlassen, damit wir beide mit anderen Partnern glücklich werden können. Aber unsere Beziehung ist nicht das Problem. Geht es ihr dann etwas besser ist sie entsetzt, dass sie so denken könnte. Also nein, ich will sie nicht verlassen. Und sie mich eigentlich auch nicht. Aber irgendwie muss sie lernen, mit ihren Problemen umzugehen.



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BaWü
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  26.02.2018 16:27  
Nun, wenn du das Klügste der Welt nicht tun kannst, nämlich, dich nicht zum Spielball ihrer Launen degradieren zu lassen, dann hilft nur, alles zu ertragen. In der Hoffnung, irgendwann könnte es wieder besser werden.

Danke1xDanke


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  26.02.2018 17:07  
also ehrlich, auch in meiner depressivsten Phase gehe ich nicht auf meinen Partner los, den ich heiß und innig liebe. Im gegenteil, wenn ich merke, dass ihn meine depressive Phase belastet, dann macht mich das fertig, weil - das letzte was ich will, ist ihn leiden zu sehen. Und ja - mir tut es auch mal gut, wenn man mir dann sagt, jetzt ist aber Schluss, mich belastet das auch, so kann das nicht gehen.....aber das natürlich meine Beziehung und nicht deine....wenn sie noch an dir hängt wird sie dich nicht gehen lassen

Danke1xDanke


12726
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BaWü
8664
  26.02.2018 17:14  
Soraya72 hat geschrieben:
also ehrlich, auch in meiner depressivsten Phase gehe ich nicht auf meinen Partner los, den ich heiß und innig liebe. Im gegenteil, wenn ich merke, dass ihn meine depressive Phase belastet, dann macht mich das fertig, weil - das letzte was ich will, ist ihn leiden zu sehen. Und ja - mir tut es auch mal gut, wenn man mir dann sagt, jetzt ist aber Schluss, mich belastet das auch, so kann das nicht gehen.....aber das natürlich meine Beziehung und nicht deine....wenn sie noch an dir hängt wird sie dich nicht gehen lassen



Genau, so sehe ich das auch. Bei Angst oder Depri ist ja in der Regel das Problem, dass man eher froh ist, wenn sich jemand bissle kümmert, einen nicht verlässt. Drum denk ich, dass da nur gut inszeniert eine Trennung eingeläutet wird. Kein Mensch geht so mit jemanden um, den man eigentlich liebt. Klar, streiten könnte auch mal heftiger werden, aber so Und auf Dauer?

Danke2xDanke


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Bergisches Land :)
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  26.02.2018 17:19  
wenn du sie so liebst und nicht aufgeben willst: paartherapie! für eine normale kommunikation ist sie derzeit verbrannt.

ansonsten trenne dich! punkt! ... ich halte nicht so viel davon, wenn man aus schuldbewußtsein oder mitleid "aushält". SELBST wenn du dich trennst und sie dann in ein tiefes loch fällt - es ist halt auch ihre verantwortung. hört sich jetzt ein bisschen brutal an, aber denke immer mal in einer "50/50 Regel" ... alles sollte irgendwann mal auf gegenseitigkeit geschehen. und vielleicht wäre die trennung das beste was ihr und dir passieren kann. ich würde sie nicht verurteilen, dass sie sich so sch*** benimmt - sei es die krankheit - aber nevertheless trägt sie selber für ihr verhalten die verantwortung - und auch die konsequenz und die kann auch heilsam sein !
und, zu guter letzt, solltet ihr füreinander bestimmt sein, so würdet ihr auch nach einer trennung wieder zueinander finden. wenn nicht, war das auch die richtige entscheidung.
nein, ich bin nicht empathielos :) .... aber sie manipuliert dich gerade stark und verpasst dir eine sogenannte beißhemmung.
ich wünsche dir eine gute entscheidung, wie immer sie ausfällt!

Danke2xDanke




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  26.02.2018 18:11  
Danke für eure Antworten. Inzwischen bin ich etwas ruhiger geworden. Sie ist von der Arbeit nach Hause gekommen und - bisher - noch nicht auf 180. Mal schauen, wie lange das so bleibt. Ich wünsche mir so sehr etwas Ruhe und Schlaf heute nacht.

Das mit den Depressionen ist so eine Sache. Ob sie wirklich Depris hat, weiß ich nicht. Sie geht seit einigen Wochen zur Psychologin, aber da geht es wohl er um die Probleme, die sie auf der Arbeit hat. Ich habe auch leichte und schwere depressive Phasen hinter mir, und tatsächlich werde ich dann nicht wütend oder aggressiv, eher das Gegenteil. Einerseits ist sie antriebslos, konstant müde, hat immer irgendwelche Wehwehchen, sieht keinen Sinn im Leben, äußert Suizidgedanken, ist extrem suchtgefährdet und will nur, dass alles aufhört. Andererseits ... wenn sie gestresst ist, oder ihr etwas nicht passt, wird sie sofort wütend. Nicht nur ein bisschen, sondern richtig - schreien, gegen Wände schlagen, Sachen schmeißen, mich bedrohen, sie fühlt sich bedroht und tiefst verletzt von mir, entwickelt richtige Hassgefühle und kann nichts auf sich beruhen lassen. All das - kannte ich vorher nicht. Ich bin extrem traumatisiert in diese Beziehung gegangen und hätte mich niemals mit jemandem eingelassen, der solche Probleme hat und sich derart respektlos mir gegenüber verhält.
Wenn jemand lauter wird z.B., fange ich sofort an zu weinen weil ich Angst bekomme. Das macht sie dann noch wütender. Unser erster Streit dieser Art wird mir in Erinnerung bleiben: ich saß mich übergebend auf dem Boden während sie neben mir stand und auf mich einbrüllte, dass ich mich mit ihr streiten soll und nicht wie ein Baby heulen, ich würde sie anekeln.

Inzwischen kann ich besser damit umgehen - ich kenne ihre Trigger, und woher sie kommen. Und wie ich damit umgehe und uns beide wieder auf ein normales Level zurückhole. Aber Tage wie gestern, die lassen mich an allem zweifeln. Normalerweise kann ich sie relativ schnell beruhigen und wir besprechen, wie wir jetzt miteinander umgehen.

Nein, es ist bestimmt nicht nur die Depression, die da ihre Finger im Spiel hat. Aber trotzdem ist sie der Mensch, mit dem ich alt werden möchte. Warum das jetzt alles so plötzlich da ist, ich weiß es nicht. Sie ist mir in diesen Phasen sehr fremd geworden. Aber immer wieder ist dann doch der Mensch wieder da, den ich über alles liebe, der mich nicht hasst. Und dann sagt sie auch, wie dankbar sie ist, dass ich nicht gehe. Ich habe sie oft gefragt, ob sie diese Beziehung überhaupt möchte. Weil ja, es sieht herrlich nach Sabotage aus, als wollte sie Schluss machen und wüsste nur nicht wie. Aber das streitet sie vehement ab.

Sie selbst weiß zwar, dass sie ein Problem hat, und sagt auch, sie will mit mir daran arbeiten, aber dazu fehlt uns momentan die Basis. Sie vertraut mir nicht mehr, sagt, ich habe ihr Herz zu oft gebrochen, sie zu sehr verletzt, das wird sie nie vergessen. Und ich? Sie versprach, mich niemals anzuschreien, noch bevor wir überhaupt zusammen gezogen sind. Heute ist es fast an der Tagesordnung, und das ist für sie vollkommen okay, denn "Du hast dein Versprechen ja auch gebrochen, warum sollte ich meine halten? Ich habe keinen Respekt mehr vor dir."

Das gebrochene Versprechen war, dass ich nicht mit dem Rauchen aufgehört habe. Von einer Schachtel bin ich auf 3-5 Zig. am Tag runtergekommen, an manchen Tagen kam ich ganz ohne aus, aber das reichte ihr nicht. Und der Druck ihrerseits hilft mir noch weniger beim Aufhören. Aus ihrer Sicht ist das alleinige Problem, dass ich rauche. I don't buy it.

Als wir zusammengezogen sind, wusste sie, dass ich rauche. Ich versprach, in der Zukunft damit aufzuhören, weil sie es nicht mochte. Aber sie tolerierte es. Erst nach fast einem Jahr wurde mir bewusst, dass sie es nicht tolerierte - sie hasste es abgrundtief. Jede Zig. war wie ein Schlag ins Gesicht für sie, als würde ich mich für Dro. und gegen sie entscheiden. Das wurde mir zu spät bewusst. Und jetzt ist es zu spät. Sie will mich immer glücklich machen, macht sich dann aber dadurch unglücklich und gibt mir dafür die Schuld. So kann man es eigentlich ganz gut ausdrücken. So kaufte sie uns z.B. ein teures neues Bett, weil unser altes schon ziemlich - naja, alt war - und natürlich fand ich das schön. Aber jetzt muss ich mir bei jedem Streit anhören, wie sehr sie es hasst, soviel Geld für ein Bett ausgegeben zu haben und dass ich ein Schmarotzer sei, der nur Geld von ihr will. Zuerst heißt es immer "ja klar, gerne, das machen wir!" und hinterher heißt es dann "ich hab das doch nur gemacht, weil DU das wolltest, und ich hasse es und dich, weil du mich dazu gebracht hast!" Beispiel Haustiere. Mein älterer Hund sollte nicht mit in die gemeinsame Wohnung ziehen, da sie Stadt nicht gewohnt ist und meine Freundin, so mutmaßte ich damals, weniger begeistert von Haaren etc sein würde. Doch dann überredete sie mich, ein halbes Jahr später, dass wir meinen Hund doch zu uns nehmen. SIE überredete MICH. Ich hatte jede Menge Bedenken. Aber okay, ich liebe meinen Hund, versuchen wir es. Es kam, wie es kommen musste: Zwar liebt sie die Fellnase, doch sie hasst die Verantwortung und das Geld für Futter das ausgegeben wird und die Spaziergänge und die Haare und den Dreck und die Pfotenabdrücke auf der Kleidung. Wessen Schuld? Meine, natürlich, ich war doch so unglücklich ohne Hund dass sie ihn einfach holen MUSSTE! Nein, war ich nicht. Ich war dagegen. Aber hinterher ist ihr das egal.

All diese Dinge habe ich in den letzten 15 Jahren noch nie so mit ihr erlebt. Auch nicht, als wir zum ersten Mal zusammen lebten. Es kam ganz plötzlich, irgendwie war eine Woche stressig und von da an stritten wir uns nur noch.

Ach mist, jetzt bin ich doch wieder ins Schreiben gekommen. Wollte nur noch anmerken: ich versuche uns einen Paartherapeuten zu finden. Problem ist das Geld. Ich bin arbeitslos, sie Auszubildende, sie sieht es nicht ein 150 Euro für eine Therapiestunde zu zahlen. Ich auch nicht, aber so geht es nicht weiter ...

Ich finde tatsächlich, das alles ist ihre Verantwortung. Das sieht sie aber nicht mehr so. Alles ist - laut ihr - meine Schuld. Ich mache sie unglücklich, ich mache sie wütend, ich bin selbst schuld wenn sie mich anschreien muss .. ihre Gefühle, egal welcher Art, sind meine Schuld, ich "mache" sie ja laut ihr. Oft habe ich versucht, vom psychologischen Ansatz her mit ihr darüber zu sprechen - dass andere Menschen uns keine Gefühle "machen" sondern diese von uns selbst kommen. Wir reagieren auf eine Wahrnehmung, diese Wahrnehmung ist aber nicht immer Gewissheit und wie wir auf etwas reagieren, ist unsere eigene, freie Entscheidung. Das sieht sie nicht ein und sagt mir dann, sie wäre die einzige Erwachsene in dieser Beziehung und ich ein kleines Kind.





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  26.02.2018 18:23  
Jetzt sitzt sie im Wohnzimmer, wieder vor dem Fernseher, während ich mich ins Schlafzimmer verkrümelt habe. Reden will sie anscheinend nicht, sie wurde wieder lauter als ich Paartherapie ansprach. Weil es so teuer ist, nicht, weil sie es nicht will. Ihr Ring liegt immer noch hier neben mir, es tut so weh. Sie zieht ihn nie aus. Und nun? Leben wir jetzt ewig nebeneinander her, bis ich vollkommen zusammenreche? Soll ich sie ignorieren? Versuchen zu reden, was nichts bringen wird? Die Liebe meines Lebens sitzt 3 Meter Luftlinie von mir entfernt und möchte lieber RTL2 gucken, als unsere Beziehung zu retten. Es ist wie ein schlechter Traum. Noch gestern Nachmittag hatten wir uns Hotels für die Flitterwochen angeschaut.

Am Mittwoch erfahre ich, ob ich die Paartherapie finanzieren kann. Bis dahin heißt es wohl durchhalten.



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BaWü
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  26.02.2018 18:31  
Sag mal, könnte es Torschlusspanik sein? Hängt das evtl. Mit eurer geplanten Heirat zusammen?



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  26.02.2018 19:05  
Klate füße meinst du Icefalki?
Torschlusspanik ist doch eher ich brauch sofort jemanden zum heiraten sonst bin ich zu alt.

Ich weiß nicht. Auf mich macht diese Frau den Eindruck eines manipuliernden Mistbiest.
Depris hin depris her....
SO ist man zu keinen den man liebt.

Hauptsache alle anderen sind schuld, ne?
Furchtbar. Und du. seventeen...du redest sie stundenlang raus...
sfz.
da vergeht mir sogar die Lust diese erklärungen ud ausflüchte zu lesen.
irgendwie seltsam weil mir deine Not sonst nicht am A* vorbei geht.

Komm abernoch nicht drauf, was das für ein gefühl bei mir ist.
Vielleicht später----

Danke3xDanke


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BaWü
8664
  26.02.2018 19:16  
Hihi, kalte Füsse bekommen, huch, hab das was verwechselt. Dank dir liebes Hühnchen.

Skla., Opfer, Täter, Abhängig, ich denke, da triggert dich was gewaltig. Mich macht sowas auch ganz wuschig.

Danke2xDanke




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  27.02.2018 08:02  
Icefalki, kopfloseshuhn, ich verstehe euch schon. Es tut mir leid, dass das Thema so triggert.

Kalte Füße? Nee, glaub ich nicht. Sie hat sich immer sehr darauf gefreut. Sie weiß auch, dass wir nicht im September heiraten müssen - es war einfach ein Datum, dass wir irgendwann festgelegt haben. Habe ihr immer die Option gelassen, es zu verschieben, selbst am Wochenende haben wir noch darüber gesprochen, dass September vielleicht nicht passt, aber vielleicht doch, dann haben wir uns Hotels angeschaut und Orte, die wir sehen wollen. Da war sie happy.

Gestern spätabends war Waffenstillstand. Wir hatten gemeinsam Fernsehen geschaut, bisschen gequatscht, aber nicht über die Beziehung. Dann ins Bett. Irgendwann sagte sie, mitten in der Nacht, dass sie es nicht verstehen könne - ich hätte sie so sehr verletzt, aber sie würde mich immer noch lieben. Wusste nicht, was ich sagen sollte. Heute Morgen war wieder viel mehr Distanz da. Der Ring liegt immer noch unberührt auf dem Schrank. Sie hat mich, zum ersten Mal seit ich denken kann, mit meinem vollem Namen angesprochen. Ich war wie eingefroren.



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Bodensee
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  27.02.2018 08:23  
Guten Morgen
Wenn dich die Frau liebt, tut sie etwas dafür, das es euch beiden besser geht.
Ganz ehrlich, Liebe hin oder her: Wenn du dich so behandeln lässt, dann kann man dir wohl auch wenig Ratschläge geben.
Sie stösst dich ganz offensichtlich weg, beschimpft dich, gibt dir für alles die Schuld...
ich hab immer noch nicht verstanden mit was du sie so verletzt hast? Wegen der Zig.? Dem Hund? Das du atmest?
Du willst doch glücklich sein, mit dem Menschen den du liebst. Wenn das nicht möglich ist, dann zieh doch lieber einen Schlussstrich, bevor du ein Leben führst, das du so nie wolltest...





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  27.02.2018 08:47  
Guten Morgen resalu.

Ich weiß, dass man mir wenig Ratschläge geben kann. Ihr steckt ja auch nicht in meinen Schuhen. Es tut einfach so wahnsinnig weh, weil ich sie schon so lange kenne. Seit 15 Jahren sind wir fast unzertrennlich, und nie, nie hat sie sich so verhalten oder so gehandelt. Sie ist in den letzten Monaten zu einem Menschen mutiert, den ich nicht kenne und mit dem ich auch keine Zukunft haben möchte. Das ist klar. Wenn sich nichts ändert, werde ich ausziehen.

Rational gesehen bin ich es, die von ihr verletzt wird. Das sieht sie aber nicht. Das Schlimmste, was ich getan habe, war, nicht ganz von den Zig. wegzukommen - sie sagt, ich hätte wissen müssen, wie wichtig das für sie ist, wie notwendig, weil sie nicht mit einem Süchtigen leben will (Suchtproblematik ist ein Thema bei ihr Zuhause, ihr Bruder ist Dro.). Ich würde ja auch gerne, aber so einfach ist es nicht, und durch den Stress in letzter Zeit ist es für mich fast unmöglich, ganz mit dem Rauchen aufzuhören. Hätte ich ihre Unterstützung, wäre es machbar - aber sie kontrolliert, ist paranoid, macht Vorwürfe. Sie fühlt sich oft kritisiert, verletzt, nicht wahrgenommen von mir, sagt, ich sei egoistisch, faul, würde nichts für unsere Zukunft tun und sie nur ausnutzen.

Folgendes ist, aus meiner Sicht, passiert: Als wir zusammengezogen sind, hatte ich einen guten Arbeitsplatz, war finanziell abgesichert. Dann endete mein befristeter Vertrag, und sie fand das gut - sie wollte mir helfen, in eine andere Branche zu kommen, in der sie auch arbeitet. Sie versicherte mir stets, ich müsse mir keine Sorgen machen, sie würde sich um das Finanzielle kümmern, kein Problem, sie hat ja Vermögen und viel mehr Geld als ich. Aber so einfach war es nicht. Ich war fast ein Jahr arbeitslos, weil niemand hier mich als Quereinsteiger anstellen wollte. Anscheinend hat sie in dieser Zeit das Vertrauen in mich verloren. Ich hätte anders gehandelt, und einen anderen Arbeitsplatz weitaus schneller gefunden, wenn ich gewusst hätte, dass es ihr so zu schaffen macht. Sie betonte jedoch ständig, dass das nicht nötig sei und ich mich auf ihre Branche konzentrieren soll. Schließlich kam ein Bekannter von ihr an und meinte, er könne mir eine Ausbildungsstelle besorgen. Sie drängte mich, es zu versuchen, ich wollte nicht dort arbeiten (Logistik), da ich davon null Ahnung habe. Aber ich habe es versucht, unter steten Beteuerungen ihrerseits, dass ich ja nach der Probezeit gehen kann wenn es nicht passt. Genau das ist passiert. Und von da an ging alles den Bach runter. Sie war vollkommen verständnislos, wie ich so doof sein kann, meinen Ausbildungsplatz wegzuschmeißen, weigerte sich, mich in irgendeinerweise zu unterstützen. Ich bekam Panik, weil das Geld, was ich bis dato noch hatte, nicht ausreichte für die Miete, und sie nicht willens war, den Monat für mich zu überbrücken. Kein Geld für Miete, Essen, Haustiere. Super-GAU. Ich war fassungslos, weil sie vorher immer betont hatte, es sei kein Problem, wenn sie mal meine Hälfte der Miete übernehmen müsste. Dann, durch ewiges Streiten, ging mir ein Lichtlein auf:

Sie war überfordert. Sie wollte mich unterstützen und kam dabei wohl an ihre Grenzen. Nicht finanziell, aber emotional, weil sie sich scheinbar so sehr für mich verantwortlich fühlte.

Mein Verbrechen ist, dass ich dies nicht früher gemerkt habe. Und jetzt wirft sie mir dies ewig vor. Ich habe ihr Herz gebrochen, weil sie sich so ausgenutzt von mir fühlt. Sie fühlt, dass ich unsere Probleme durch fahrlässiges Handeln herbeigeführt habe. Dass ich mich total verarscht fühle, weil sie mir stets versprochen hat, sie würde mich unterstützen, sieht sie nicht ein. Anscheinend hätte ich wohl ihre Gedanken lesen müssen.




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Bergisches Land :)
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  27.02.2018 08:58  
seventeen hat geschrieben:
Mein Verbrechen ist, dass ich dies nicht früher gemerkt habe. Und jetzt wirft sie mir dies ewig vor. Ich habe ihr Herz gebrochen, weil sie sich so ausgenutzt von mir fühlt. Sie fühlt, dass ich unsere Probleme durch fahrlässiges Handeln herbeigeführt habe. Dass ich mich total verarscht fühle, weil sie mir stets versprochen hat, sie würde mich unterstützen, sieht sie nicht ein. Anscheinend hätte ich wohl ihre Gedanken lesen müssen.


Quatsch! :haareraufen: Wenn sie sich ausgenutzt fühlt hat sie Schuld ... sie hat nicht Stop gesagt! :stirn Meine Meinung hab ich in dein Tagebuch geschrieben. Weiß nicht, ob du das schon gelesen hattest. Eigentlich kann man beide Threads inzwischen zusammenführenn 8)

BLEIB BEI DIR !
Trennungen sind IMMER schmerzhaft. Aber dieses Drama läßt keinen unbeschadet aus der Sache rauskommen

Danke2xDanke


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  27.02.2018 08:58  
SO ihr wollt heiraten ....
Und sie fühlt sich ausgenutzt OBWOHL sie dich die ganze Zeit zu etwas gedrängt hat, das du soweiso nciht wolltest?
Siehst du den Fehler?

Wie soll eine so lang andauernde Bezeihung denn nach der Hochzeit lauffen?
Rechnet man da immernoch hoch und teilt die Kosten und rechnet es dem anderen vor?
ALso ganz ehrlich ist das alles in meinem Augen Kindergarten von ihr.
Aber böser Kindergarten
Denn Depression hin oder her : sie ist manipulativ und bösartig. Fast narzisstisch zu nennen.

Und was machst du? Du gibt dir die Schuld und du hättesst sie an diesen Abgrund getrieben.
Also sorry wenn das so schnell geht, wie soll das Leben denn so werden?
Es gibt immer höhen und tiefen.

Ihr Herz gebrochen. Also wirklich. Ich kann hiernur nmit dem Kopf schüttel. Soweas sagt man, wenn der partner fremd gegangen ist oder so aber nciht wenn schon aus manipulierenden Gehabe eine Krise entsteht.
es war doch IHRE IDEE.

Weißt du wenn du jetzt gesdagt hättest ich fahr mal für ein Jahr durch die WElt und dich hättest für dein vergnügen immernoch durchfüttern lassen sähe ich die Situation doch ein bisschen anders. Aber so?

Es scheint so einfach für sie. Du machst es ihr einfach dir für alles die Schuld zuzuschieben.
Sie trägt keine Verantwortung. Weder für sich noch für sonst etwas.
Ist sie denn nicht für sich selbst verantwortlich ob sie raucht? Ob sie medis nimmt?
Nur weil etwas wegen dir im Haus ist, ist es immer noch ihre Verantwortung was sie tut oder lässt.

Ich meine, nur weil du einen haufen in die Toilette machst muss sie ihn noch lange nicht essen.
Ok der war böse aber stimmt doch.

Danke1xDanke




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  27.02.2018 09:55  
Ich sehe den Fehler sehr deutlich, aber sie hat, seit sie in dieser Phase ist, jegliche Wahrnehmung für ihr eigenes Handeln verloren. Ist keine Entschuldigung, ich wollte es nur versuchen zu erklären. Sie übernimmt rein GAR KEINE Verantwortung mehr, für nichts. Momentan kann sie nicht mal selbst entscheiden, was sie essen möchte. Ich kann ihr nicht helfen. Gerade eben hat sie wieder geschrieben, sie hätte doch gar keine Entscheidungsfreiheit, nichts an ihrem Leben sei selbstbestimmt. Das ist der Eindruck, den sie momentan vom Leben hat.

Das mit dem Geld ... puh. Früher war sie nicht so. Wir haben immer viel geteilt und uns gegenseitig unterstützt. Erst, nachdem ich die Ausbildung geschmissen habe, hat das angefangen. Kam für mich wie aus dem Nichts, aber im Nachhinein ist man immer klüger. Ich finde es auch Kindergarten. Sie sieht das nicht so. Sie hält sich für einen verantwortungsbewussten, rational handelnden, sehr vernünftigen Erwachsenen, und mich für ein kleines Kind, das kindisch/emotional handelt.

Es hat was von einer Tragikkomödie. Wochenenden sehen meist so aus, dass sie auf der Couch liegt, und ich um sie herum putze. Dann kommt ihre Mutter zum Kaffee vorbei, sieht die Szene, wie sie rumhängt und ich um sie herum putzen muss, und versucht, sie irgendwie von der Couch zu bekommen. Keine Chance. Wir sitzen dann beide vollkommen irritiert da und fragen uns, was ihr Problem ist. Am nächsten Tag ruft sie dann ihre Mutter an, heult sich aus wie faul ich bin, dass sie alles selber machen muss im Haushalt obwohl ich doch eh nur den ganzen Tag Zuhause rumhänge. Ihre Mutter ist dann vollkommen irritiert, versucht, zur ihr durchzudringen, dann wird sie sauer und schreit ihre Mutter an, dass sie auf meiner Seite ist.

Gerade wieder SMS bekommen. "Ich will, dass du normal bist. Ich will ein normales Leben. Und ich bezweifle, dass du mir das geben willst." Seufz. Wie kann ein Mensch sich innerhalb von 6 Monaten so sehr verändern? Sie ruiniert sich ihr Leben selbst, dazu braucht sie mich anscheinend nicht.

Ich gebe mir nicht selbst die Schuld. Was immer passiert ist, es läuft in ihrem Kopf ab. Ich wünschte mir nur, ich könnte ihr irgendwie helfen. Es tut unendlich weh, sie so zu sehen, und diese Dinge gesagt zu bekommen von einem Menschen, der seit Jahren die wichtigste Person in meinem Leben ist und der sich nie auch nur ansatzweise so verhalten hat oder mir Anlass gegeben hätte zu denken, dass sie dazu überhaupt in der Lage ist.

Bezüglich durchfüttern und ausnutzen: Tatsächlich hätte sie bisher nie einen Cent für mich ausgeben müssen. Wenn sie es doch getan hat, dann sagte sie, sie will mir was gutes tun, wie Konzertkarten oder so. Aber ich hatte immer genug Geld auf dem Konto um mich selbst zu finanzieren. Jetzt wirft sie mir das alles vor und sagt, sie hätte das nicht gewollt und ich wollte nur ihr Geld. Ich verstehe es nicht.



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  27.02.2018 10:06  
wie wäre es mit Trennung auf Probe....vlt merkt sie dann was sie an dir hat....zusammen geht es ja wohl gerade nicht

Danke1xDanke




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  27.02.2018 10:10  
Strebe ich jetzt an. Zumindest räumliche Trennung. Ich bin nicht bereit, einfach mit ihr Schluss zu machen. Sie ist die Liebe meines Lebens und ich habe keine Ahnung, was in den letzten Monaten mit ihr passiert ist. Der Gedanke war ja öfters da, ich hatte es beispielsweise für ein Wochenende versucht, aber aus einem Streit heraus - sie war dann so geschockt, dass sie mitten in der Nacht mit Suizid gedroht hat, weil ich sie ja verlassen habe. Jegliche Erklärungsversuche trafen auf taube Ohren. Wenn ich gehe, hieß das für sie immer, ich komme nicht wieder - egal wie oft ich ihr gesagt habe, dass ich wiederkomme und nur etwas Abstand von der Situation brauche.

Heute ist es zum ersten Mal so, dass sie nicht panisch auf den Vorschlag reagiert - aber innerlich hat sie die letzten Tage ja schon mit mir abgeschlossen. Das scheint zu helfen.



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