Guten Abend, oder vielleicht schon eher guten Morgen in Runde

Hoffe, ihr seid gut in den Mai gekommen!
Mich freut's dass mein Name ja doch eine schöne Wahl auch für ein Kind in der heutigen Zeit ist, wo der Name doch eher seltener vorkommt

Und besonders erheitert es mich, dass es viele gibt, die auch nach ihrer grauenhaften Partnerschaft ein glückliches Leben gefunden haben, sogar mit einer neuen Partnerschaft.
Nun... Es gibt von meiner Front nicht allzu viele News!
Ich schreibe gerade aus "unserem" Büro ...
Die Sachen sind glasklar, ein paar kleine Fortschritte habe ich zu verzeichnen.
Heute vor einem Monat schlief ich allein "getrennt" in meinem alten Bett. Heute sitz ich mit einem großen Glas Wein vor dem Rechner, während sie seelenruhig schläft.
In aller Kürze fasse ich mal den Standpunkt der letzten 1,5 Wochen zusammen...
Ihr Lautstärke-Pegel wächst, ebenso ihre Aggressivität. Für mein "Ich" und meine Bedürfnisse gibt es immer weniger Raum.
Das also zu Beginn des vergangenen Monats alles bloß "Hoovering" war bestätigt sich.
Ich blocke ab, diskutiere nicht groß. Zeige meine Grenzen aus.
Gemeinsame Investitionen blocke ich ab. Es wird ständig nach irgendwas gefragt, das lehne ich ab, ganz kurz "Kauf es dir doch, verdienst doch so viel wie ich" ...
Bei dem kleinsten Wort was meine Gefühle, Grenzen, Bedürfnisse entsteht Krieg... Krieg bedeutet - einer schreit, der andere hat nichts zu melden, keine Versöhnung, keine Kompromisse, keine Lösung. Alles endete nach Ostern!
Morgens dumme Sprüche, Pläne werden nicht eingehalten, Hinhalterei ... Das Grinsen bei ihren "Spielchen" kann sie oft nicht leugnen.
Jedes Verhalten, jede Aktion kann ich mittlerweile kategorisieren. Gaslighting, Manipulation, passive Aggressivität, Silent Treatment ... Ich erkenne es sofort, reagiere dementsprechend.
Mein 1. Urlaub endet morgen abend ... Die erste Hälfte habe ICH meine Pläne verfolgt, bis dahin alles gut, die 2. Woche "klammerte" ich mich wohl nach altem Muster wieder an sie ... Stress, Streit, Nichts ... Mittlerweile ist es so, ich kann die Distanz ab, ich gehe, fahre weg, mache MEINE Sachen ... Ihre Sprüche danach kann ich ignorieren, es tut mir gut, mich zu distanzieren. Ich hoffe für mich, dass bei dem 2. Ausbruch ich standhafter bin... Es kommt nichts und es wird nichts kommen, es ist schlimmer als vor dem 1. Ausbruch Ende März.
Auch wenn es nicht mein Wortlaut ist, aber der Umgang miteinander ist schlichtweg asozial. Nicht mein Niveau, häusliche Gewalt bedeutet für mich nicht nur Schlagen und physische Gewalt.Psychische ebenso! Das wird hier gelebt. Es ist nicht mein Niveau, habe mir viel Literatur zu Gemüte geführt, viel aus Podcasts zu toxischen Beziehungen gesehen und begreife glaube ich nun richtig, was das hier eigentlich ist...
Sie wird immer distanzierter, aggressiver, sie merkt wohl, dass "es bei mir nichts mehr zu holen" gibt ohne auf "Augenhöhe"..
Sie fragt ständig nach Sachen, die ihr Vorteile bringen "Käufe, Erledigungen etc."... Und wenn es das nicht ist, dann ist es auslachen oder mich "benutzen" ... Vor einem halben Jahr konnte ich nicht auf Distanz gehen, da bin ich jedes Mal zu ihr hingelaufen, wollte alles klären, machen, "reparieren" ...
Jetzt ist es mir egal! Es liegt wirklich an ihr, ich brauch über diese toxischen Beziehungen und Auswirkungen und so weiter nicht diskutieren, ich denke hier weiß jeder darüber Bescheid... Ich flüchte jedes Mal wenn es mir zu bunt oder zu gewaltvoll wird, ich wünsche mir, dass dieser Fluchtwunsch bald so groß ist, sie nie wieder sehen zu wollen.
Bin davon überzeugt, dass die Kerle vor mir ähnlich durchlebt haben, jedoch früher die Flucht ergriffen haben, vllt. handgreiflich geworden sind, oder einfach 2-gleisig gefahren sind... Habe mir mein Tagebuch der letzten 8 Monate durchgelesen, Bilder aus der Zeit vor ihr von mir angeschaut, mich in alte Partnerschaften reinversetzt, es ist Fakt ... Sie hatte keine Absichten, mit mir eine tiegründige aufrichtige Beziehung führen zu wollen. Es geht hier um Eigennutz, Machtgehabe, Selbstwert-Zerstören, Puffer... Ich bin gerade so wütend! Auf meine verschwendete Lebenszeit... Auf all das investierte ... Und dennoch klammert sich ein Funke im Kopf noch an das Gute, was sie mir gegeben hat. Anderswo tituliert man das kurz mit "Trauma-Bonding" ... Nichts anderes als Emotionale Abhängigkeit.
Diese Partnerschaft beruht darauf, gemeinsam Abendzuessen, Frühstück und gemeinsam einzukaufen + nicht allein im Bett zu liegen. Dekoriert mit tollen Fotos, gelegentlichen Küssen und das wars.
Eine billige platonische, oberflächliche und aggressive Liebelei mit dem Hollywood-Image bei Instagram.
Ich bin enttäuscht von ihr, die Schuld schiebe ich Ihrer "Krankheit" ihrem malignen Narzissmus zu, nicht ihrer Person...
Es macht mich dennoch glücklich, dass ich mit Panikattacken, Depressionen und allem möglichen gut zurecht komme, es therapierbar ist ... Maligner oder verdeckter Narzissmus eher nicht! Dafür braucht es Einsicht, die wird so ein Mensch nie haben. Wozu dann also Hilfe? .. Ich bin froh mit so einer Störung nichts zu tun zu haben,...
Für viele Erkenntnisse über mich, über "Miteinander" usw. bin ich ihr dankbar ... Ohne sie wäre ich wahrscheinlich nie darauf gekommen... Aus jedem Negativen nimmt man auch was positives, allerdings möchte ich diese schwarzen Tiefpunkte mit keinem Mensch auf der Welt mehr erleben und hoffe, etwas konsequenter in Zukunft auf "red flags" zu reagieren.
Eine rosarote Brille beim nächsten Kennenlernen gestehe ich mir zu, allerdings mit klaren Gläsern dieses Mal.
Mein Geduldsfaden ist dünn geworden, ein nächstes Off-On-Off mache ich nicht mit, dafür war es zu viel Einbahnstraße.
Ich bin einfach abgenervt, frustriert von ihr, Zukunfts-Mitleid mit dem nächsten "Niklas" der vor ihrer Tür steht - beim 2. Treffen vor der Tür mit den Worten "DU kommst mich doch besuchen, DU musst hallo sagen" und beim 5. Treffen "ICH will gefragt werden, ob ICH mit dir zusammen sein will" ... Ich hoffe, dass ich mich nie wieder bei solchen Spinnereien breit machen lasse...
Ich gestehe mir es einfach zu, als Wahrheit, als Fakt, dass sie eine der ersten Frauen in meinem Leben ist, für die ich echte Gefühle entwickelt habe oder hatte... Vielleicht tat alles daher doppelt so weh, über alles hinweggesehen, sich einfach in diese toxische Teufels-Spirale zu begeben .. Ich muss es einfach akzeptieren, dass sie mit Ihrem Ich nicht dazu in der Lage ist, eine tiefgründige echte Beziehung zu führen und ich krampfhaft versucht habe , daran festzuhalten.
Jedenfalls dämmert es mir langsam, dass das klassische Narzissmus-Repertoir nicht zu mir passt, nicht beziehungstauglich ist und es sicher einen Menschen da draußen gibt, der zu mir passt, so wie ich zu ihr passe. Sie ist leider ein Traum oder eine Illusion, die nicht in Erfüllung gehen wird. Jedenfalls nicht da, wo ich "ich selbst" sein kann.