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DanaSharina

DanaSharina
Mitglied

Beiträge:
4
Themen:
1
Mitglied seit:
Wir waren glücklich. 2,5 jahre lang.
Seelenverwandte.
Alles hat sich geändert als ich mit Depressionen diagnostiziert wurde.
Er hat mich verletzt, das war der Auslöser.
Das ist ein gutes halbes Jahr vorbei.
Seitdem tut er alles damit es mir wieder gut geht.
Ich habe oft heftige Stimmungsschwankungen und Wutanfälle entwickelt. Manchmal erkenne ich mivh selber nicht wieder.
Der letzte Wutanfall war heftig.
Wir hatten einen heftigen Streit.
Ich habe mich schlecht verhalten und sehr verletzende Sachen gesagt.
Ich wollte das nicht.
Er hat mir nun einige Dinge geschrieben.
Darunter:
dass er alles aufgegeben hat damit ich wieder glücklich werden kann. Aber es ist nie genug. Er gibt alles und mehr kann er nicht geben. Er geht langsam aber sicher daran kaputt. Er gibt seine Lebensfreude auf um mir zu helfen und es wirke nicht so, als würde ich mich für seine Grenzen interessieren.

Ich habe realisiert, dass er recht hat.
Ich bin seitdem ziemlich fertig.

Wir waren so glücklich, wir waren uns sicher dass wir Seelenverwandte sind.

Ich habe angst, dass das alles nun aus ist.
Er meldet sich nicht mehr bei mir.
Ich habe angst.

Ich weiß nicht was in mich gefahren ist, ich bin nicht so. Ich war nie so. Ich weiß nicht mehr wer ich bin oder was aus mir geworden ist.

Ich möchte ihn nicht verlieren.

Ich suche schon einen Therapieplatz, es ist schwer. Ich möchte nicht dass er mich bis dahin so ertragen muss.

Ich weiß nicht welche Antworten ich mir erhoffe. Ich denke hauptsächlich möchte ich mir den Schmerz von der Seele reden.
Ich fühle mich einsam und grausam.

17.05.2026 #1


5 Antworten ↓

NeonPixie
Zitat von DanaSharina:
Wir waren glücklich. 2,5 jahre lang. Seelenverwandte. Alles hat sich geändert als ich mit Depressionen diagnostiziert wurde. Er hat mich verletzt, ...

Hey!

Die Stimmungsschwankungen und Wutausbrüche sind oft Symptome von Depressionen, keine Charakterzüge. Das erklärt sie aber nicht weg und entbindet nicht von der Verantwortung, weshalb es gut ist dass du das ernst nimmst.

Was er geschrieben hat klingt nach jemandem der erschöpft ist aber nicht aufgegeben hat, sonst hätte er sich nicht so erklärt.

Der Therapieplatz ist wichtig und du bist auf dem richtigen Weg. Hast du ihm schon geantwortet oder ihn wissen lassen dass seine Worte bei dir angekommen sind?

#2


A


Ich habe ihn verletzt

x 3


DanaSharina
@NeonPixie
danke für deine Antwort!

Nein habe ich noch nicht, denn ich habe angst.
Er hat deutlich gemacht, dass er nicht mehr kann. Der Satz mit der Lebensfreude hat mich stark getroffen.
Er hat auch mehrmals gesagt, dass er nicht gerne schreibt.
Aber ich habe nicht aufgehört..

Ich möchte es ihn wissen lassen, aber ich habe Sorge dass ich ihm Druck mache wenn ich ihm jetzt wieder schreibe.
Zuletzt habe ich geschrieben, dass er recht hat und habe darum gebeten sich bei mir zu melden sobald er bereit dafür ist.

Es ist aber sehr schwer für mich zu warten ohne die ganze Zeit in Tränen auszubrechen.
Heute Nacht habe ich ihm ein Herz geschickt. Ich habe Angst, dass er sich nie wieder meldet und einfach alles vorbei ist.

#3


DanaSharina
@DanaSharina es wurde noch so viel mehr gesagt..ich war grausam und unsensibel zu ihm.
Er ist der liebste Mann auf dem Planeten und eigentlich null nachtragend.
Er würde niemals etwas gemeines sagen.
Dass er diese Sachen also geschrieben hat, hat mir gezeigt wie schlecht ich mich eigentlich verhalten habe.

Er hat mich bedingungslos geliebt und ich ihn. Und nun denkt er, er ist mir egal.

Mein Herz blutet bei dem Gedanken, ich wollte ihm nie weh tun.
Ich weiß nicht wieso das passiert ist.
Er fehlt mir so sehr.

#4


Abendschein
Dieses hin und her schreiben, ist nicht gut. Telefoniert miteinander und trefft Euch und dann sagst Du
ihm was los ist und warum Du so reagiert hast. Ich glaube es ist 5 vor 12. Erzähle es ihm und wenn er
dann wieder kommt, dann musst Du alles dran setzen um nicht wieder so einen Ausbruch zu bekommen. 💕

#5


Falko78
Ich kann das aus der Sicht eines Angehörigen schreiben, denn ähnliches haben wir auch durch vor vielen Jahren.
Meine Frau griff mich damals verbal an, mehrfach. Ich war stinksauer. Auch konnte ich irgendwann nicht mehr und stieß an meine Grenzen.

Da waren wir auch gerade mal 1 oder 2 Jahre zusammen, ist schon viele Jahre her.

Hab bitte etwas Verständnis für Deinen Partner. Für Betroffene ist die Situation schwer, keine Frage, aber auch für Angehörige.
Du machst schon Fortschritte, wenn Du Dich für eine Therapie angemeldet hast. Das ist super! Und Dein Partner wird das auch sehen. Klar, es dauert etwas, bis die Therapie losgeht, aber der erste Schritt ist gemacht.

Geduld und bitte nicht drängeln. Das kann die Luft beim Partner zuschnüren.
Ich drücke die Daumen, dass Dein Partner die wahre Frau in dir kennt, nicht nur die Krankheit.

#6





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