@Hummelmithut hello, ich hatte fast 2 Jahre eine sehr schlimme Phase. Fast jeden Tag geweint und meinen Partner damit genervt dass ich denke dass ich Tod krank bin. Naja … unsere Beziehung wurde aber nur stärker. Ihm tat es so leid mich so zu sehen und hat 100% gegeben um mich wieder aufzubauen.
Also nein unsere Beziehung ist nicht davon kaputt gegangen
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A
Haben sich eure Partner getrennt aufgrund eurer Problem
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Disturbed Gast
Nein.
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x 1#3
D
desertsession Mitglied
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Ja, meine Partnerin hat sich aufgrund meiner Ängste getrennt.
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#4
Pommes2023 Mitglied
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Mein Partner und ich hatten echt ne schwere Zeit ,als das ganze bei mir anfing so heftig zu werden ,waren kurz vor der Trennung, allerdings meinerseits , haben uns aber wieder ganz gut zusammengerafft😊
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C
Cbrastreifen Mitglied
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Zitat von Hummelmithut:
Gingen bei euch Beziehungen schon zu Bruch aufgrund eurer Angststörung, Panikattacken, Depressionen o.a. Päckchen wo getragen werden müssen.
Nein, ich habe das Gegenteil erlebt. Einige Zeit nach einer Therapie wegen einer Angststörung, die ziemlich knachig war und auch nach der Therapie nur gemlidert wurde, verliebte ich mich und kam mit meiner damaligen Freundin zusammen.
Sie war selbst in einer Klinik wegen psychischer Probleme, zu einem nicht geringen Teil war das sogar ein Punkt für meine Liebe zu ihr, ich spürte, dass sie weiß, wie es mir geht. Sie war damals viel weiter als ich, nahm aber große Rücksicht und ich habe es zu einem großen Teil auch ihr zu verdanken, dass ich Schritt für Schritt ins Leben zurück kam.
Sie war rücksichtsvoll, respektierte meine Grenzen, an denen ich zu bestimmten Zeiten nicht weiter kam und natürlich ist die Liebe ein enormer Turbo zur Gesundung. Die Beziehung war stabil und hielt 25 Jahre.
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H
Hummelmithut Mitglied
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Zitat von Lololo34:
@Hummelmithut hello, ich hatte fast 2 Jahre eine sehr schlimme Phase. Fast jeden Tag geweint und meinen Partner damit genervt dass ich denke dass ich ...
Finde ich sehr schön zu lesen ☺👍
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#7
H
Hummelmithut Mitglied
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Zitat von Cbrastreifen:
Nein, ich habe das Gegenteil erlebt. Einige Zeit nach einer Therapie wegen einer Angststörung, die ziemlich knachig war und auch nach der Therapie ...
Ich kann mir gut vorstellen, das wenn beide ein Päckchen tragen das Verständnis füreinander größer sein kann, als jemand der nicht die Erfahrungen hat ein Päckchen zu tragen. 25 Jahre sind eine sehr lange Zeit.
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#8
M
Milbe Gast
Nein im Gegenteil. Der Anfang unserer Beziehung war hart für mich. Bindungsängste, Verlustängste, Panik, Depression. Sehr lange sogar, sie war einfach da für mich.
Wir sind jetzt 12 Jahre zusammen, verheiratet und 2 Kinder.
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H
Hummelmithut Mitglied
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@desertsession
Das tut mir leid für dich 😢
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x 1#10
H
Hummelmithut Mitglied
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@Milbe
Das klingt gut. Auch wenn Anfang schwer war für dich.
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x 1#11
C
Cbrastreifen Mitglied
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Zitat von Hummelmithut:
Ich kann mir gut vorstellen, das wenn beide ein Päckchen tragen das Verständnis füreinander größer sein kann, als jemand der nicht die Erfahrungen hat ein Päckchen zu tragen. 25 Jahre sind eine sehr lange Zeit.
Ja, das schäze ich auch so sein. Inzwischen bin ich aber sicher, dass jede(r) eine Leiche im Keller hat, also sollte ein passender Partner zu finden sein. Es ist mehr als Rücksicht, es verbindet sogar. Die Beziehung ist aus anderen Grünnden gescheitert und ja, 25 Jahre ist schon ordentlich viel.
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x 1#12
H
Horizon Gast
Jup, nicht nur 1 x.
Ich würde sagen, der Großteil meiner Beziehungen ist dadurch kaputt gegangen.
Häufigster Satz "Du bist mir zu kompliziert und ziehst mich runter". Deswegen möchte ich vorerst keine Beziehung mehr.
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x 1#13
C
Cbrastreifen Mitglied
8441
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Zitat von Horizon:
Ich würde sagen, der Großteil meiner Beziehungen ist dadurch kaputt gegangen.
Häufigster Satz "Du bist mir zu kompliziert und ziehst mich runter". Deswegen möchte ich vorerst keine Beziehung mehr.
Oh, Mist. Aber steck den Kopf nicht in den Sand. Ich habe definitiv eine Veranlagung zu möglichst komplizierten und anstregenden Frauen und ich werde nicht der einzige sein.
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x 1#14
Sonja77 Mitglied
52901
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122498
Definitiv Nein!
Ich bin seit Januar 2018 schwer psychisch erkrankt sehr schwer sogar mit mehreren Diagnosen War auch 4 ein halb Monate in zwei psychiatrischen Kliniken
Mein Mann hat sehr viel durchmachen müssen und muss es heute noch
Aber all das hat nur dazu geführt das wir heute noch stärker zusammen gewachsen sind und unsere Liebe noch größer geworden ist
Und ich habe noch zwei Kinder mit denen ist es genauso Die Beziehung ist noch viel stärker geworden
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x 1#15
Afraid Mitglied
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Als meine Angsterkrankung anfing, hat mein Mann mir zwei Jahre später trotzdem einen Antrag gemacht. Ob er gewusst hat, wie schlimm es bei mir noch werden wird, weiß ich nicht. Ich habe ihn schonmal gefragt, ob er es bereut mich geheiratet zu haben. Das hat er ganz klar verneint und das kam mir auch ehrlich rüber. Ich hätte es trotzdem verstanden, wenn er es nicht mehr gekonnt hätte, denn es ist ja auch für unsere Partner belastend und sie sind teilweise in ihrem Leben eingeschränkt. Manche Dinge gehen mit mir aktuell einfach nicht oder eher schlecht. Trotzdem möchte er sie nicht ohne mich machen. Manche Erlebnisse will er nur mit mir erleben und wartet dann dementsprechend.
Vielleicht liegt es auch daran, dass er sieht, wie ich trotz allem immer kämpfe und nicht aufgebe. Würde ich meinen Kopf in den Sand stecken und aufgeben, würde er damit evtl. schlechter klarkommen.
So oder so, man muss den Partnern einfach öfter mal Danke sagen.
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C
Cbrastreifen Mitglied
8441
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Zitat von Afraid1992:
So oder so, man muss den Partnern einfach öfter mal Danke sagen.
Das ist immer gut. Aber im Leben gleicht sich vieles aus und so gibt es immer Phasen, in denen mal der eine etwas besser kann und mal die andere. Man definiert sich nur gerne über seine Defizite, aber von Zeit zu Zeit kann man immer mal wieder schauen - und sollte es auch - was man eigentlich gut kann.
Es wird schon seine Gründe haben, dass Dein Mann Dich liebt und das tut er ganz offensichtlich. Du kannst Dich ja bei ihm bedanken und Dir dann auch mal erzählen lassen, was er an Dir toll findet. Wie wär's?
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x 1#17
Afraid Mitglied
17474
11
45057
@Cbrastreifen ich weiß, was du meinst und du hast auch absolut Recht. Was mein Mann an mir liebt, das hat er mir schon gesagt. Wir haben schon eine ganze Menge zusammen geschafft und uns immer gegenseitig den Rücken gestärkt. Denke, was das füreinander da sein angeht, ist es schon sehr ausgeglichen.
Trotzdem ist es wichtig, dass man das alles nicht als selbstverständlich ansieht 👍🏻
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x 1#18
E
Ex-Mitglied Gast
Ich habe beide Seiten erlebt.
Eine frühere Beziehung ist deswegen in die Brüche gegangen. Mein Mann hat es nicht abgehalten mit mir zusammen zu sein und zu heiraten. Mein Umgang mit meinen Erkrankungen ist jedoch inzwischen auch ein ganz anderer als früher.
Vielleicht liegt es auch daran, dass er sieht, wie ich trotz allem immer kämpfe und nicht aufgebe. Würde ich meinen Kopf in den Sand stecken und aufgeben, würde er damit evtl. schlechter klarkommen.
Das könnte ich mir bei meinem Mann auch gut vorstellen und irgendwie auch verstehen. Wenn jetzt meine schlechteste Phase sehr lange angehalten hätte, hätte er es auf Dauer glaube ich nicht geschafft.