Das hat jetzt nichts mit meinem Zahnproblem zu tun. Eigentlich bin ich sehr bescheiden, mir war Geld nie wirklich wichtig im leben gewesen. Aber ich wollte auch nie von Rente / Grundsicherung leben. Ich hatte auch viele Träume und Ziele im leben. Das allein sein (außer meine Mutter), die Depressionen usw. haben damals viel bei mir zerstört - auch das ich immer dicker wurde. Mittlerweile über 20 KG abgenommen habe. Ich fange an mein Leben zu leben und möchte es auch verändern, langfristig. Aber ich möchte mit meinen mittlerweile 40 Jahren auch noch etwas vom Leben haben und auch noch Träume erfüllen können. Schade, dass das ua. mit der Pflege / Medien die gerreicht hat mit dem Hauptschulabschluss. Ich hatte früher während meiner Ausbildung (Büro) einfach einen Kurzfilm gedreht, wo ich viele zu animieren konnte mit zu machen. Der eine, der nie mitspielen wollte, gestottert (viel weggeschnitten) hat - der hat am meisten davon profitiert, da er durch diesen Film entdeckt wurde und viele befreundete Schauspieler usw. hat. Ich habe ihm dadurch eine Chance in seinem Leben gegeben und eine Perspektive. Ich hatte nie jemanden der mich in irgendeinerweise gefördert hat. Ich lebte im Grunde all die Jahre in einer Illusion Traumwelt. Auch wenn da viele Ideen bei waren, die es heute von anderen gibt. Mein Vater gab mir als Kind einen Spruch auf den weg, es wird nie jemand kommen der Dir Geld schenkt oder Dir die Hand reicht, heute weiß ich das er damit recht hatte. Und deswegen fange ich heute damit an, all meine Fehler wieder gut zu machen, da ich damals nicht wusste wie der Lebensweg sein wird. Genauso all die 20 Jahre wo ich aus Angst vor dem Lebenspartner meiner Mutter in meinem Zimmer gehockt habe, nie raus ging, nur mit Hilfe wenn sie mir sagte wo er sich im Haus gerade befindet und auch nur wenn es Arzt Termine, besuch bei der Verwandschaft war usw. - und damals dachte ich auch, irgendwann kommt ein Sozialarbeiter und holt dich da raus, hilft dir beim Umzug (weil ich immer angst davor hatte, ihn zu begegnen) und es kam NIEMAND! So richtig wach wurde ich erst, als ich ausgezogen bin und mich die AWO (Ambulnat betreutes Wohnen) mehrmals versprechungen gab, ua. hilfe beim Umzug, hilfe bei der Wohnungssuche - komplett im Stich gelassen hat. Es wurden überstunden gesammelt für den Umzug und keine 2 Tage früher höre ich von der Betreuerin, das sie 3 Wochen Urlaub hat. Heute bin ich aber stolz auf mich, das ich alles alleine geschafft habe und ich würde meinen jüngeren ich sagen Es kommt NIEMAND - Du hast Dich da raus geholt Und auch meine bescheidenheit, früher nie zum ZA gegangen, weil ich der Krankenkasse nichts kosten wollte, oder auch früher nicht zum Amt, da ich diesen nichts kosten wollte. Und dann heute von vielen Menschen, die das alles nicht kennen oder keine Empathie besitzen, mich dann als Sozialschmarotzer kritisieren. Das kann ich nicht. Heute weiß ich ja selber, das es schon wichtig ist Geldersparnisse zu haben. Zb für die Wohnung, wenn mal was kaputt ist, für die Zähne oder eben auch für Träume. Mal spontan zu sein und irgendwo hin zu reisen. Ich hatte aber immer auch Hoffnung, das ich mit meiner Leidenschaft Film / fotografie irgendwie weiter komme, aber in der heutigen Zeit ist es unmöglch geworden, daher muss man auch realistischer blicken. Und ich weiß auch, der erst Eindruck ist immer entscheidend, auch für eine Arbeit. Niemand möchte einen 144kg schweren einstellen. Ich weiß noch damals bei meinem letzten Praktikum im Krankenhaus. Ich war immer pünktlich. Ich habe immer freiwillig Überstunden gemacht, weil es mir spaß gemacht hat. Man sollte entweder immer ein Bett oder ein Nachtschrank runter / oder neues hochbringen. Ich habe immer beides zusammen geschoben und gleichzeitig neue Bettwäsche mit hoch gebracht, was man eigentlich auch nicht sollte. Aber ich sah genau wo was fehlte. Auch habe ich immer, was ich auch nicht sollte, aber was die Schwestern gefreut hat, die Laborwerte und Arztbriefe sortiert. Und habe mich um die Patienten gekümmert, gewaschen, essen angereicht usw. dann saßen die Pfleger oft gelangweilt im Schwesternbüro oder im Pausenraum. Einmal hatte ein Patient hölische Bauchschmerzen und er musste auf die Toilette. Da kam nur er kann warten. Da ich selber Jahrelang unter sowas gelitten habe, hab ich ihm geholfen und er war dankbar. Andere lagen über Nacht in derren ausscheidungen. Usw. Und dann wurde mir gesagt, das meine selbständige Tätigkeit auf einer 3 liegt, ich für den Beruf nicht geeignet sei, da ich auch zu dick wäre. Aber dann sah ich schwestern die noch dicker waren, geschwollene rote Beine hatten. Oder eben eine Praktikantin die rein garnichts getan hat, immer zu mir ankam, wenn ich gerade die Betten gebracht habe, um mir zu helfen und so zu tun, das sie eben auch mit angepackt hat. Das diese dann mit einer 1 belohnt wurde bei selbstständiger Tätigkeit. Ich weiß es ist auch dieser erst eindruck, das gewicht, was vieles ausbremst !
Und jetzt wiege ich ca. 120 und gehe weiter runter. Ich möchte nicht mehr ein Looser sein, der ständig von anderen komisch angeschaut oder als ein nichts dargestellt wird.
03.08.2025 16:05 •
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