Livvy
Mitglied
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ich bin Livia und muss irgendwie mal meinen Frust loswerden. Es bedrückt mich nämlich schon sehr.
Auf Arbeit fühle mich zusehend unwohler unter meinen Kollegen, was wahrscheinlich auch an mir selbst liegt, da ich mich ständig mit ihnen vergleiche.
Eine Kollegin zum Beispiel kauft sich zusammen mit ihrem Freund ein Haus, eine Andere wurde befördert (obwohl sie genauso lange da ist wie ich) und eine Dritte erwartet ein Kind.
Alle sind zudem etwas jünger als ich (max. 3 Jahre) und ich fühle mich, als hätte ich nichts erreicht.
Zudem kommen manchmal etwas spitze Aussagen mir gegenüber wie: "Also irgendwann sollte man schon mal sesshaft werden und vielleicht in ein Haus investieren." Oder: "Also beruflich immer auf der selben Stelle treten möchte ich ja jetzt nicht."
Das lässt mich noch mehr wie ein Versager fühlen. Ich weiß, das Vergleichen bringt nichts - alleine schon die Tatsache, dass ich Single bin und mir nicht mal eben so ein Haus kaufen kann wie die Kollegin mit dem gutverdienenden Freund. Genauso wie die Charaktersache - die beförderte Kollegin ist ziemlich selbstbewusst und ich eher ruhig.
Trotzdem fühle mich seit Tagen so schlecht deswegen. Mir kommt es auch so vor, als würden sie alle enger zusammenwachsen und ich auf dem Abstellgleis stehen, weil bei mir nichts passiert
Habt ihr Ratschläge?
LG Livvy
• • 09.02.2026 x 1 #1