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martinidry
@strettonsel Das klingt eher nach einer offensichtlich von deinem Körper gerade benötigten kleinen Auszeit. Wenn du sonst immer gerne Sport getrieben hast und es jetzt nicht mehr so einfach ist, dann ist es vielleicht ganz normal, dass du abends ein wenig gestresst bist. Ich würde dir daher nicht als Herz legen, gegen deinen Verstand anzukämpfen, sondern die Reize lieber früher abzustellen. Lass dich einfach treiben, ohne dich in Diskussionen zu verstricken oder nachzudenken. Passedan würde ich ehrlich gesagt nicht als starkes Schlafmittel, sondern als sanfte Hilfe betrachten. Fühlst du dich jetzt dann nach dem Joggen eher erleichtert, oder spielt dein Puls sofort verrückt?

#21


Sentinel2003
Zitat von realo:
Ich schlafe nie durch, weil ich stets zwei-, dreimal auf die Toilette gehe, aber das ist doch überhaupt kein Problem. Im Gegenteil, es unterbricht den womöglichen Alptraum und das ist sehr angenehm und dann schläft es sich leichter weiter. Ich bin schon älter, da ist es so, da muss man öfter Nachts raus. ...

Naja, nun, WEM sagst du das, das Streß ungesund ist? Das wissen ganz bestimmt viele Menschen und, ich finde, dass man Streß eben nicht so einfach abbauen kann....

#22


A


Was hilft bei stressbedingten Einschlafproblemen-Erfahrungen

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P
Zitat von Sentinel2003:
dass man Streß eben nicht so einfach abbauen kann....

Stress baut man ab, in dem man ihn durch Entspannendes/Aufladendes ausgleicht. Das muss nach einem anstrengenden Tag nicht die absolute Stille sein, das kann das Freude bringende Hobby sein, eine schöne Runde mit Freunden, die Lieblingsserie, ein Spaziergang oder Sport.

Der Mensch ist für Stress gemacht, kann sich wunderbar adaptieren. Es ist nur wichtig, dass es zu einem Ausgleich kommt. "Unnötiger" bzw. vermeidbare Stress sollte natürlich möglich vermieden werden, sprich: Job kündigen oder vom Partner trennen, wenn möglich bzw alles andere ausgeschöpft, aus lauter Wohnung ziehen etc.

#23


R
Zitat von Pauline333:
"Unnötiger" bzw. vermeidbare Stress sollte natürlich möglich vermieden werden

Da liegt der Hase im Pfeffer, das ist das A und O. Es ist so oft von dem vielen bösen Stress die Rede, der Begriff Stress wird ganz häufig verwendet und erklärt unangenehme Symptome. Aber warum gibt es diesen Stress? Das fragt niemand. Wenn er so böse ist, dann vermeide ich ihn so gut ich kann, da ist Vermeidungsverhalten mal erwünscht. Keinen Stress aufkommen lassen ist doch die Lösung, nicht ganz viel Stress haben und dann nicht wissen, was Tun. Das verunsichert doch logischerweise völlig. Es braucht keinen Stress, es geht auch ohne, einfach ganz besonnen den Ausgleich leben bevor es zu spät ist. Dafür zu sorgen die Symptome abzumildern wie es in der Therapie oder auf Station gelernt wurde, das funktioniert, dann kommt kein Stress auf und der Schlaf ist erholsam. Mal eine Nacht schlecht schlafen und tagsüber müde sein, ist noch kein Stress. Nach drei Tagen nicht schlafen sollte man den Arzt aufsuchen und sich etwas verschreiben lassen. Mit Hilfsmittel geht es dann wieder, kein Stress.

#24


P
Zitat von realo:
Es braucht keinen Stress, es geht auch ohne, einfach ganz besonnen den Ausgleich leben bevor es zu spät ist.

Der Mensch braucht "Stress", um aktiviert zu bleiben, trainiert, anpassungsfähig.
Es gibt keinen Menschen, der keinen Stress hat.
Wetterumschwünge sind Stress, Infektionen, Lautstärke, der Säbelzahntiger, der einen jagt. Oder heute: der Chef, der stresst.
Sorgen um geliebte Menschen oder Finanzen machen Stress u.s.w. u.s.f.
Wir sind permanent Stressoren ausgesetzt und das ist aus den o.g. Gründen auch richtig und wichtig.

"Unnötigen" bzw "vermeidbaren" und vor allem negativen Stress (denn positiver ist per se ist gut), der krank macht, darf man gerne versuchen abzuschalten, zu minimieren oder anderen Umgang damit erlernen.
Ansonsten hilft der Ausgleich, um eine Balance zu halten.
Frei nach dem Motto: Wenn du Zeit hast, dann meditiere 10 Minuten und wenn du keine hast, 20.

#25


strettonsel
Zitat von martinidry:
Fühlst du dich jetzt dann nach dem Joggen eher erleichtert, oder spielt dein Puls sofort verrückt?

Erleichtert ja, deshalb zwing ich mich ja auch dazu. Lustig ist das nicht. Vor zwei Wochen noch 190 Puls beim Laufen. Jetzt habe ich andere Medikamente, jetzt sind es nur mehr zwischen 1600 und 170. Ist also schon besser geworden. Trotzdem bin ich weit von meiner üblichen Form weg. Natürlich teilweise verständlich aber ich mach eh schon viel langsamer und trotzdem schaffe ich es nicht in einem durchzulaufen.
Mal schauen, noch zwei Wochen dann muss ich deswegen zum Arzt.
Ich versuch da mal jetzt einige der Tipps hier anzuwenden, kann ja nur besser werden.
Danke mal für eure Hilfe, wenn es bei mir nicht besser wird, melde ich mich eh wieder:)

#26


R
Zitat von Pauline333:
Der Mensch braucht "Stress", um aktiviert zu bleiben, trainiert, anpassungsfähig. Es gibt keinen Menschen, der keinen Stress hat. Wetterumschwünge sind Stress, Infektionen, Lautstärke, der Säbelzahntiger, der einen jagt. Oder heute: der Chef, der stresst. Sorgen um geliebte Menschen oder Finanzen machen ...

Unter Stress versteht man die psychische und physische Reaktion des Körpers auf belastende Reize (Stressoren). Er versetzt den Organismus in Alarmbereitschaft, um Energie für "Kampf oder Flucht" bereitzustellen. Während Eustress motivieren kann, führt dauerhafter Distress zu gesundheitlichen Problemen.
Du bist ja zu bedauern, was Du alles an Distress anführst. Ich bin in der Lage, dass Meiste vom Distress abzulegen. Bin nicht wetterfühlig, bin gesund ohne Infektionen, bin nicht übermäßig Geräusch sensibel, der Säbelzahntiger ist ausgestorben, er war zu gierig und bekam keine Beute, bin mein eigener Chef, keine Finanzprobleme und keine übermäßigen Sorgen um Mitmenschen. Trifft auf mich alles nicht zu, weil ich es abgeschafft habe, das geht. Natürlich habe ich Eustress als motivierenden Ansporn für die Lebensbewältigung. Aber keinen Distress.

#27


P
Zitat von realo:
Du bist ja zu bedauern, was Du alles an Distress anführst.

Keine Sorge, die Aufzählung hat mir nicht geschadet

Zitat von realo:
Ich bin in der Lage, dass Meiste vom Distress abzulegen.

Glückwunsch, dann sind wir schon zu zweit.

Und wer doch mal Distress empfindet: Immer an den Ausgleich denken, dann wird das schon zwinkern

#28


R
Zitat von Pauline333:
Glückwunsch, dann sind wir schon zu zweit.

Habe es vermutet, Du hast die Stressoren so allgemein aufgezählt was es so alles böses in der Welt gibt, aber es betrifft Dich gar nicht. Du hast je recht, es gibt vieles was Stress machen kann, aber besser ist doch auf dem Teppich zu bleiben und nur das zu erwähnen, was einen wirklich belastet. Deshalb ist stressbedingte Einschlafprobleme eine sehr allgemeine Äußerung und den Stress abschaffen ein guter allgemeiner Tipp dazu. Du bestätigst ja, es geht. Nun kann es sein, der Stress ist beigelegt und es gibt trotzdem Einschlafprobleme, dann liegen die Ursachen woanders.

#29





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