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M

MarkusRieger
Gast

Hallo zusammen,
ich bin Markus 30 Jahre und wollte mal eure Meinungen zu dem folgenden Thema haben.

Folgendes hat sich abgespielt. Als bei mir die Pubertät angefangen hat hat mir meine Mutter fast täglich in den Po gezwickt, oder auf den Po gehauen oder auch mal richtig zugepackt oder drüber gestreichelt. Besonders wenn Alk. im Spiel war konnte ich mir fast sicher sein, dass sofern ich in der Nähe war die Hand runter zum Po gewandert ist. Ich habe fast immer versucht, dass zu ignorieren und bin dann einfach weggegangen. Sie hat dann auch öfters gemeint, dass ich so einen ero.*n, sex*y oder knackigen Ar. habe und Sie da einfach nicht widerstehen kann. Das ging dann eigentlich fast bis zur Volljährigkeit so weiter.

Findet ihr so ein Verhalten normal bzw. war das noch im Rahmen? Bin ich da vielleicht zu empfindlich gewesen? Meine Strategie früher war es, dass zu verdrängen. Was meint ihr dazu?

Ein anderes prägendes Erlebnis war, dass ich als kleiner Junge eine Vorhautverängung hatte und man manuell dehnen musste. Das hat mich als kleines Kind geprägt da mir meine Mutter dadurch im Genitalbereich über eine längere Dauer Schmerzen zugefügt hat. War zwar medizinisch erforderlich hat mich aber dennoch geprägt.

Eventuell bin ich da wohl etwas zu sensibel. Was mein ihr?



Gruß Markus

04.12.2020 #1


108 Antworten ↓
Calima

Calima
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Zitat von portugal:
Wieso soll man sich damit auseinandersetzen, wenn die Praktiken ein wenig anders sind?


Weil der Genuss am Ausüben von Macht und Leid kein gesundes Denken ist. Und ja @kritisches_auge ich benutze das Wort hier ganz bewusst, denn Freude daran zu haben/ Erregung dadurch zu verspüren, indem ich einen anderen Menschen leiden lasse, ist das in meinen Augen nicht.

Ich bin ein Kind der 70-er und ganz sicher weder prüde noch Experimenten und Spielereien abgeneigt. Aber es ist mir zu einfach, die Lust an Leid, Schmerz und Unterwerfung - aus beiderlei Perspektiven - als "sexuelle Praktik" neben diversen Stellungen einzureihen.

Ich würde schon wissen wollen, warum es mich erregt, dass ich andere dominiere/ ihnen Leid und Schmerz zufügen oder mich zu unterwerfen und Leid und Schmerz ertragen zu wollen.

Auch der TE differenziert für sich übrigens sehr deutlich den Unterschied seiner sexuellen Präferenzen und einer Liebesbeziehung.

Zitat von portugal:
Solange es beiden gefällt und es keinem schadet, ist doch alles paletti.


WENN das so ist, bin ich grundsätzlich bei dir. Nach meiner Erfahrung sind gerade im SM-Bereich die Grenzen aber äußerst fließend. Und es liegt fatalerweise meist nicht in der Natur des submissiven Partners, entschieden Grenzen zu setzen und im Bedarfsfall Widerstand zu leisten.

Vor nicht allzu langer Zeit schrieb hier eine Frau, die ihr Geld in diesem Bereich verdient hat, sehr eindrucksvoll darüber, wie brutal und gewalttätig sich solche Beziehungen entwickeln können. Wenn es schon professionellen Dienstleisterinnen nicht gelingt, sich in für sie sicherem Rahmen bewegen zu können, kann das im privaten Bereich noch ganz andere Dimensionen annehmen. Fifty Shades of Grey oder die Geschichte der O. sind nicht der Maßstab für Realität.

Es besteht zumindest latent immer die Gefahr, dass die Lust auf Macht und Dominanz sich steigert und verselbstständigt. Bei dem von mir beschriebenen Ehepaar ist genau das passiert. Aus einem lustvollen Spiel im beiderseitigen Einvernehmen wurde eine Täter-Opfer-Beziehung, die schwere seelische und körperliche Narben hinterließ.

Das ist vielleicht nicht die Regel und mag in vielen Fällen nicht über lustvolle Rollenspielchen hinausgehen. Dennoch ist die Lust am Leid etwas, das Augenmerk verdient, wenn es nicht zur Last werden soll.

02.12.2020 14:25 • x 5 #87


Zum Beitrag im Thema ↓

A


War das ein sexueller Übergriff meiner Mutter?

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Calima

Calima
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Zitat von MarkusRieger:
Keine Anhung ob das irgendwie zusamnen hängt.

Davon ist auszugehen und es könnte durchaus Sinn machen, sich damit in einem therapeutischen Setting mal auseinandersetzen.

Auch wenn in unserer Gesellschaft heute nahezu alle sexuellen Praktiken toleriert sind: Eine solche Art von Lustgewinn ist nicht gesund. Nicht für den Partner und nicht für dich selbst- auch dann nicht, wenn er situativ für große Lust sorgen mag.

Letzten Endes geht es um die Erleichterung, die durch das Ausleben dieser Vorlieben geschieht: Die Psyche, die zu einem früheren Zeitpunkt dadurch Schaden genommen hat, wird entlastet.

Um nicht missverstanden zu werden: Es geht nicht um schuldhaftes oder gar verachtenswertes Verhalten. Zumindest solange du ausschließlich in gegenseitigem Einvernehmen agierst, ist kein Vorwurf angebracht.

Dennoch hat diese Form des Lustgewinns Ursachen, die deiner Psyche nicht gut getan haben. Und da könnte eine andere Form von Entlastung wertvoll sein.

Zu meinem engeren Bekanntenkreis gehört ein Paar, das seine SM- Beziehung über viele Jahre sehr offen gelebt hat. Sie schienen lange beide glücklich und zufrieden damit, aber letzten Endes konnte die Frau die Beziehung nur verlassen, indem sie bei Nacht und Nebel in ein Frauenhaus geflüchtet ist. Zu sehr hatten sie die zunächst wohl eher spielerischen Umgangsweisen verselbstständigt.

Welchen Weg du auch immer wählst: Achte darauf, dass er dir wirklich gut tut.

02.12.2020 09:08 • x 3 #81


Zum Beitrag im Thema ↓


Icefalki
Es kommt darauf an, wie du das nun siehst. Hast du diesbezgl. Probleme entwickelt? Oder ist mehr der Alk. deiner Mutter das Problem?

Und dass man die Phimose bei kleinen Kindern manuell dehnt, kenn ich als Massnahme auch.

x 5 #2


M
Der Alk. ist aus meiner Sicht nicht das Problem. Früher war der Konsum meiner Mutter bei zirka einer Flache Wein am Tag. Das ist zwar mehr als normal . Aber solange der Alttag geregelt fuktioniert finde ich das nicht Problematsich.

Persönlich sehe ich das Problem eher bei mir.

#3


M
Mich würde interessieren was andere darüber denken. Ob ich da eventuell einfach zu senisbel war und das Verhalten noch im normalen Bereich liegt oder ob eine Grenze überschritten wurde.

#4


S
Die Mutterliebe geht über alles. Vielleicht ist sie stolz auf Dich? Wenn meine Mutter sagen würde ich hatte einen anziehend A. würde ich mich eher freuen. Ich hab meinem kleineren Bruder aus Übermut auch oft in den Hintern gekniffen aber ohne sexuelle Hintergedanken.

x 2 #5


Icefalki
Zitat von MarkusRieger:
Mich würde interessieren was andere darüber denken. Ob ich da eventuell einfach zu senisbel war und das Verhalten noch im normalen Bereich liegt oder ob eine Grenze überschritten wurde.


Für dich scheint es in den Bereich Grenze überschritten zu gehen, allerdings wäre viel wichtiger, ob du mit deiner Sexualiät Probleme hast, oder Probleme mit deiner Mutter.

Angenommen, man schreibt dir, ja, ist ziemlich grenzwertig würde dir das dann helfen, denn das Thema ist ja durch?

x 1 #6


M
Hab irgenwie ein schlechtes Gewissen, dass ich da was hineinterpretiert habe was garnicht so war.

Sexuell habe ich keine Probleme. Wobei ich extrem gerne dabei der Dominante Part bin. Aber da hat ja wohl jeder seine Vorlieben.

#7


D
Hallo Freunde

Mir wird beim Lesen ehrlich gesagt etwas übel.
Für MICH wurde da eine Grenze überschritten und es wäre mir äußerst unangenehm gewesen.
Ich bin keine Mutter.
Wenn ich mich aber in die Lage versuche zu versetzen, meinem Teenager Sohn an den Po zu gehen und Komplimente zu machen,ne Sorry,das geht gar nicht.

x 9 #8


Angor
Für mich ist das Verhalten der Mutter grenzwertig bis übergriffig, das geht schon in Richtung sexuelle Belästigung.
Wie kommst Du heute mit Deiner Mutter klar, hast Du mit ihr schon mal darüber geredet? Du schreibst nichts vom Vater, oder war Deine Mutter alleinerziehend?

Wenn Du heute darüber nachdenkst hast Du mit demThema offensichtlich noch nicht abgeschlossen, ich fände es wichtig, dass zu klären.
Auch wenn Du offenbar nicht zu sehr drunter leidest, aber Du hättest sonst immer wieder diese Gedanken im Kopf.

x 5 #9


M
Danke für die Einschätzung aber mit meiner Mutter oder meinem Vater darüber zu reden wäre mir extrem unangenehem. Das würde ich auf keinen Fall machen wollen.

#10


E
Das ist nur meine bescheidene Meinung aber ich würde das merkwürdig finden, wenn meine Mutter mir fast täglich an den Hintern fassen würde.
Da würde ich mir belästigt vorkommen und dann noch so Sprüche? Hm....
Aber wie man sehen kann, denkt da jeder anders drüber. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich sexuellen Missbrauch erlebt habe und sowas mich triggert.
Wie empfindest du das denn? War das für dich okay?

x 6 #11


Safira
finde das auch sehr grenzwertig.
Zitat von MarkusRieger:
Hab irgenwie ein schlechtes Gewissen, dass ich da was hineinterpretiert habe was garnicht so war.

Du wirst nicht einfach so das Gefühl haben das dieses Pograbschen nicht in Ordnung war. Dir ging das zu weit und es war unangenehm. Das ist in keinster Weise überempfindlich. Po grabschen ist Po grabschen und anzügliche Bemerkungen darüber zu machen. Erst recht wenn es die eigene Mutter macht.

x 4 #12


kritisches_Auge
Hm... es kommt immer auf den Kontext an, viele Teenager haben ja Probleme mit ihrem Aussehen und da kann ein elterliches Kompliment durchaus gut ankommen, wie gesagt, es kommt auf die Umstände und das Verhältnis zu den Eltern an.

Das Gefühl gibt darüber Auskunft, ob eine sexuelle Komponente beteiligt ist, am besten wäre es gewesen, du hättest deiner Mutter einfach gesagt, dass es dich stört.

Du kannst entweder mit deinen Eltern darüber reden oder versuchen, nicht mehr daran zu denken.

x 2 #13


E
Sind das ehrliche Komplimente wenn jemand einem auf den Hintern tatscht und sowas anzugliches sagt? Das darf mein Freund, sonst niemand.
Hätte mein Vater sowas zu mir gesagt, ich glaube, ich hätte gekotzt. Oder wenn meine Mama, da hätte ich mindestens mich sehr unwohl gefühlt.
Belästigend ist doch immer das, was man als Belästigend empfindet, oder nicht?

x 4 #14


D
Zitat von kleinpübbels:
Sind das ehrliche Komplimente wenn jemand einem auf den Hintern tatscht und sowas anzugliches sagt?


SOWAS macht man als Elternteil einfach NICHT!
Es gehört sich nicht!
Ich weiß nicht was die Mutter dazu bewegte.
Ich denke "normale " Mütter hätten da eine natürliche Hemmschwelle

x 4 #15


S
Zitat von kleinpübbels:
Belästigend ist doch immer das, was man als Belästigend empfindet, oder nicht?


Auf alle Fälle. Stimm Dir da zu.

x 2 #16


Icefalki
Ich möchte noch was anfragen. Du hast geschrieben, dass das bist zur Volljährigkeit so ging. Hast du niemals irgendetwas dazu gesagt?

Bevor wir nämlich darüber diskutieren, was nun deine Mutter für Absichten hatte, wäre es doch viel vernünftiger, darüber zu reden, warum das von dir nicht unterbunden wurde. Evtl.steckt hier für dich das Problem?

x 1 #17

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Islandfan
Das ist definitiv eine Grenzüberschreitung und nicht normal. Es gehört zum Prozess der Identitätsfindung, dass man sich in der Pubertät von den Eltern distanziert und seine eigene sexuelle Entwicklung entwickelt. Das Anfassen an Zonen wie dem Po ist definitiv unmöglich. Selbst Küsse auf den Mund würde ich meinem Kind in dem Alter nicht mehr geben und schon gar nicht, wenn es das nicht will. Man muss die Intimsphäre des Jugendlichen respektieren.

x 5 #18


S
Nee, auf Mund küssen geht gar nicht.

x 1 #19


E
Zitat von DieAlex:
SOWAS macht man als Elternteil einfach NICHT! Es gehört sich nicht! Ich weiß nicht was die Mutter dazu bewegte.Ich denke "normale " Mütter hätten da eine natürliche Hemmschwelle

Das war mehr ironisch gemeint. Aber ich gebe dir natürlich vollkommen recht.
Keine Ahnung, was die sich dabei gedacht hat, wenn überhaupt.
Es tut mir sehr leid für dich lieber TE, dass du sowas erleben musstest.

x 2 #20


A


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