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klaus-willi
Zitat von Abendschein:
Jetzt weine ich wieder.


Ich auch..

11.02.2020 23:20 • x 1 #21


Abendschein
Zitat von klaus-willi:
Ich auch..

11.02.2020 23:21 • x 1 #22



Hallo Nishabraun,

Tod vom Vater verarbeiten

x 3#3


klaus-willi
Je schöner und voller die Erinnerung,
desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt
die Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne
nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.
Bonhoeffer, Dietrich

11.02.2020 23:29 • x 3 #23


Ich weine auch...
Dieser Schmerz ist einfach entsetzlich

11.02.2020 23:30 • x 1 #24


klaus-willi
Zitat von Nishabraun:
ch weine auch...
Dieser Schmerz ist einfach entsetzlich

Ja das ist er.
Weiß auch nicht wie ich damit fertig werde.

11.02.2020 23:32 • #25


Abendschein
Zitat von klaus-willi:
Ja das ist er.Weiß auch nicht wie ich damit fertig werde.

Ich habe auch kein Rezept, lieber @klaus-willi mir hat es geholfen zu weinen, mein Glauben an Gott, naja drüber reden, aber viele wollen in dem Thema gar nicht zuhören. Es widerholt sich ja auch ständig. Meine Freundin hat mir eine karte geschrieben, in der stand, irgendwie war sie auch ein Teil von mir. Das fand ich schön.

11.02.2020 23:37 • x 1 #26


klaus-willi
Liebe Abendschein ich glaube auch das es da kein Rezept gibt.
Jeder trauert auf seine Weise......aber trauern ist wichtig..das merke ich schon.
Auch weinen ist wichtig .
Aber es tut auch verdammt weh und den Schmerz auszuhalten ist oft fast nicht möglich.

11.02.2020 23:43 • x 2 #27


Das Gefühlschaos finde ich so merkwürdig.
Manchmal fühle ich mich wie betäubt. Wie abgestorben innerlich.
Dann wiederum manchmal kurze Zeit irgendwie relativ normal.
Und ganz oft ist der Schmerz so stark, das ich das Gefühl habe, es bald nicht aushalten zu können. Als ob jemand mit einem Messer in mir rumstochert.
Ständig wechselnde Phasen.
Ich weiß nicht, ob das normal ist.
Ich weine sehr oft.
Wiederhole mich ständig in Gesprächen und ich weiß nicht, wann es real für mich wird. Es ist immer noch unfassbar.

11.02.2020 23:47 • #28


klaus-willi
Zitat von Nishabraun:
Ständig wechselnde Phasen.
Ich weiß nicht, ob das normal ist.

Das scheint normal zu sein..geht mir nicht anders.
Ein Wechselbad der Gefühle.
Manchmal ist es ziemlich normal und dann reicht ein Gedanke und ich bekomme einen Weinkrampf.

11.02.2020 23:55 • #29


Ja, genau..
Das ist bei mir auch so.

11.02.2020 23:57 • #30


klaus-willi
Zitat von Nishabraun:
Ja, genau..
Das ist bei mir auch so.

Wann ist denn die Beerdigung?
Da kann man nochmal Abschied nehmen.

12.02.2020 00:00 • #31


Die Beerdigung ist schon vorbei.

Ich versuche jetzt, ein bisschen zu schlafen und danke für den Austausch....
Gute Nacht und alles Liebe...

12.02.2020 00:02 • #32


klaus-willi
Zitat von Nishabraun:
Die Beerdigung ist schon vorbei.

Sorry es war ja vor 3 Wochen.
Hatte 3 Tage im Gedächnis.

12.02.2020 00:03 • #33


Ist nicht schlimm, klaus-willi

12.02.2020 00:04 • #34


klaus-willi
Als meine Schwester beerdigt wurde habe ich schon ziemlich gelitten.
Zum Glück war ein guter Freund mit dabei bei dem ich mich einhacken konnte.
Habe ihr einen kleinen Wolf mit ins Grab gelegt..sie liebte Wölfe.
Bin froh das gemacht zu haben.
Jetzt erinnert mich vieles an sie..mußte ja auch die Wohnung auflösen.
Bilder und persöhnliche Sachen..das war sehr schwer.

12.02.2020 00:09 • x 3 #35


Ja, das glaube ich dir, das es sehr schwer war. Und sehr schmerzhaft.

Ich habe meinem Vater auch einen Wolf ( mein Stofftier) ins Grab gelegt. Habe jahrelang mit dem Wolf im Bett geschlafen. Liebe Wölfe auch...

12.02.2020 23:34 • x 2 #36


Abendschein
Zitat von klaus-willi:
Als meine Schwester beerdigt wurde habe ich schon ziemlich gelitten.Zum Glück war ein guter Freund mit dabei bei dem ich mich einhacken konnte.Habe ihr einen kleinen Wolf mit ins Grab gelegt..sie liebte Wölfe.Bin froh das gemacht zu haben.Jetzt erinnert mich vieles an sie..mußte ja auch die Wohnung auflösen.Bilder und persöhnliche Sachen..das war sehr schwer.

Das ist so schön, lieber @klaus-willi das Du Deiner Schwester etwas mit ins Grab gelegt hast. Ich hätte das auch machen sollen, bei meiner Mama, sie friert immer so schnell. Vielleicht eine kleine Kuscheldecke. Jetzt wo ich das schreibe, schießen mir wieder die Tränen in den Augen, ich bin noch lange nicht drüber weg und ich glaube ich komme nie drüber weg, sie werden mir immer fehlen, meine geliebten Eltern. Manchmal sehe ich sie vor mir, wie sie das so steht, so klein und verloren und dann hat sie mir gesagt, das sich manches verändert hat und das es so schwer geworden ist, das Leben, ohne Papa. Dann hat sie mir gesagt, das sie mich lieb hat. Ich habe sie dann im Arm genommen und gesagt, das wir in guten und in schweren Zeiten füreinander da sind, das ist Familie. Miteinander und füreinander da sein. Seufz......

13.02.2020 11:06 • #37


Froschkönigin
Mein herzliches Beileid an alle

Mir graut schon wahnsinnig vor dem Tag x an dem ich dies erleben muss

13.02.2020 11:21 • x 1 #38


KarlDerGroße
Meine Frau ist letztes Jahr im Mai verstorben nach sehr schwerer Krankheit.
Wir hatten 35 tolle Jahre zusammen verbracht.
Vier erwachsene Söhne haben wir zusammen.
Bis heute habe ich noch nicht verstanden dass sie nie wieder bei mir sein wird.
Sie war der tollste Mensch den ich kenne.

Du bist also nicht alleine mit Deinem Schmerz.
Die Zeit heilt leider nicht alle Wunden, aber sie wird uns helfen damit umzugehen.

13.02.2020 11:32 • x 1 #39


Birke84
Mir graut es seit dem Tod meines Vaters letztes Jahr immer mehr davor, dass in den nächsten Jahren noch mehr
Menschen aus meinem Leben gehen werden, meine Mutter und die ganzen Tanten und Onkel, die ja auch schon
in einem Alter sind, wo man auch jederzeit damit rechnen muss, alle über 70... manchmal habe ich solche Horror-
gedanken daran und es laufen grausige Filme in meinem Kopf ab.

13.02.2020 11:46 • #40




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