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C

Chrischie
Mitglied

Beiträge:
7
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2
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10
Mitglied seit:
Irgendwie will niemand was mit mir zu tun haben obwohl ich immer freundlich zu anderen bin, zudem sehr unkompliziert und nicht zickig. Trotzdem wenden sich viele von mir ab. Sie sagen sie haben keine Zeit, sie melden sich. aber nichts passiert. Auf sozial media hab ich schon nach neuen Freunden gesucht aber die Leute zeigen kein Interesse. wollen nichts über mich wissen oder sie sind Fakes etc. Den wenigen Freunden, die ich noch hab, muss ich hinterherlaufen. Von alleine melden sie sich nicht. Hat jemand ähnliche Sorgen?

11.08.2026 x 1 #1


9 Antworten ↓

-juli
@Chrischie ich denke, dass Social Media einfach kein guter Ort dafür ist und es besser ist, vor Ort zu gucken. Ich habe beispielsweise über ein Ehrenamt schon Freunde gefunden und mir fällt so was auch total schwer.

Manchmal hat es mit der eigenen Persönlichkeit zu tun, manchmal etwas mit den Persönlichkeiten, mit denen man sich umgibt. Das kann man an dieser Stelle nicht beurteilen, denke ich.

Ich stoße Menschen teilweise unfreiwillig vor den Kopf, weil mir soziale Dinge ziemlich schwer fallen und ich viel maskieren muss, was dafür sorgt, dass mich Interaktionen viel Kraft kosten.

Einsamkeit ist ein riesiges Thema im Forum. Guck dir mal andere Fragen dazu an. Ich denke, dass es vielen so geht.

x 3 #2


A


Soziale Außenseiterin, kaum Freunde

x 3


User_0815_4711
Hallo und willkommen hier in diesem Forum.

Deine Problematik scheint weit verbreitet zu sein.

Die lieben und netten haben keine Freunde, eher die, die Ecken und Kanten haben.
Lieb und nett sind eben keine Kategorie für Freundschaft sondern eher: "Was kann man mit diesem Menschen erleben?"

Was erwartest du dir von Freundschaften?

x 2 #3


C
@User_0815_4711 Ich erwarte von Freundschaft dass man einander hilft, über alles reden kann und sich regelmäßig sieht

x 2 #4


User_0815_4711
Zitat von Chrischie:
dass man einander hilft, über alles reden kann und sich regelmäßig sieht

Das ist sehr viel, klingt fast wie eine Ehe 😉 .

Ich bin alt.
Wenn ich Hilfe brauche, hole ich Profis, zum reden gibt es Foren und als Einsiedler möchte ich niemanden regelmäßig sehen. Aber ich bin ja nicht du!

Und, ja, ich habe natürlich keine Freunde. Nur ein paar Bekannte, mit denen ich gemeinsame Interessen teile. Wenn es gerade passt, tauscht man sich auch intensiver aus. Niemals würde ich aber über den fachlichen Rahmen hinaus um Hilfe bitten, über Privates reden oder sie regelmäßig sehen wollen.

Aber wie gesagt, ich bin ja nicht du.

x 3 #5


-juli
@Chrischie bei der Hilfe kommt es darauf an. Viele meiner Freunde können mich unterstützen, aber teilweise nicht wirklich helfen.

Das erwarte ich nicht, aber es ist schön, wenn man sich gegenseitig unterstützen kann. Allerdings weiß ich für mich, dass ich das bei meinen Themen nicht immer voraussetzen kann.

x 1 #6


E
Ich finde, gerade in einem Psychologieforum sollte man vielleicht etwas vorsichtiger damit sein, die Bedürfnisse anderer Menschen anhand der eigenen Vorstellungen von Freundschaft zu bewerten.
Für manche bedeutet Freundschaft eben, dass man sich regelmäßig sieht, füreinander da ist, sich gegenseitig unterstützt und auch persönliche Dinge miteinander teilen kann. Das ist weder ungewöhnlich noch automatisch eine überzogene Erwartung. Freundschaften können sehr unterschiedlich aussehen, und was für den einen völlig ausreichend ist, kann sich für den anderen sehr distanziert oder oberflächlich anfühlen.
Etwas befremdlich finde ich es deshalb, wenn solche Wünsche dann mit Aussagen wie „das klingt ja fast wie eine Ehe“ kommentiert werden. Damit wird aus einer völlig legitimen Vorstellung von Freundschaft schnell etwas Lächerliches oder Übertriebenes gemacht. Dabei geht es doch gar nicht darum, dass jeder dieselben Bedürfnisse haben muss, sondern darum, die Bedürfnisse anderer nicht an den eigenen zu messen.
Nur weil jemand selbst keine engen Freundschaften möchte, wenig Kontakt braucht oder Privates lieber mit sich selbst bzw. mit Profis bespricht, bedeutet das nicht, dass Menschen, die sich Nähe, Verlässlichkeit und regelmäßigen Austausch wünschen, „zu viel“ erwarten.
Gerade wenn jemand von Einsamkeit und Schwierigkeiten mit Freundschaften erzählt, finde ich etwas mehr Empathie und weniger Bewertung angebracht. Man kann unterschiedliche Vorstellungen von Freundschaft haben, ohne die des anderen abzuwerten.

x 4 #7


thokrifu
@Chrischie Was gibst du deinen Freundinnen und Freunden, was bekommst du von deinen Freundinnen und Freunden?

#8


E
Heute ist vieles anders als früher, unverbindlicher ungezwungener könnte man schon fast sagen, Zusammenhalt ist nicht mehr so wichtig und viele schauen auf ihr work Balance und dann sind da noch die Soziale Medien, andere treffen sich online über Game Plattformen.
Ich glaube es ist so ein Ding im Kopf, dass man eventuell etwas zu verlieren hat wenn man verbindlicher ist, oder auch mal helfen tut, ich kennen einige die haben zwar einen Freundeskreis aber eben nicht so verbindlich eher locker, jeder schaut selber und ich denke aber wie 0815 4711 schon gesagt hat, heut zu tage gibt es viele Angebote und Dienstleistungen die bezahlbar sind und man sich so organisieren kann und weniger abhängig ist von anderen. Ich glaube aber dass man sich immer noch zuhört wenn Probleme da sind, oder auch gerne gemeinsam kocht oder ins Kino geht oder an ein Konzert oder sonstiges zusammen unternehmen tut. Katze

#9


E
Ich glaube, da ist viel Wahres dran. Die Möglichkeiten, sich heute vieles selbst zu organisieren, sind tatsächlich größer als früher, und dadurch ist man weniger auf andere angewiesen. Vielleicht verändert das auch ein Stück weit unsere Vorstellung davon, was Freundschaft bedeutet.
Trotzdem glaube ich, dass „unverbindlicher“ nicht automatisch „oberflächlicher“ bedeuten muss. Man kann einen großen, lockeren Freundeskreis haben und trotzdem ein oder zwei Menschen, bei denen man weiß: Wenn es wirklich darauf ankommt, sind wir füreinander da. Und genau diese Verbindlichkeit finde ich persönlich wertvoll.
Für mich geht es dabei auch gar nicht darum, ständig etwas füreinander tun zu müssen oder voneinander abhängig zu sein. Eher um das Gefühl, dass man sich gegenseitig wichtig ist und nicht nur dann Zeit miteinander verbringt, wenn es gerade bequem ist oder in den eigenen Kalender passt. Zusammen kochen, ins Kino gehen oder ein Konzert besuchen ist schön – aber für mich wird Freundschaft besonders dann sichtbar, wenn man sich auch mal Zeit nimmt, obwohl es gerade nicht perfekt passt.

#10


A


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