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Hoffnungsblick
Zitat von Abendschein:
ob es wirklich so war, weißt Du nicht


Das ist halt der Punkt. Wenn man sich in jemanden verliebt, egal in wen, oder auch, wenn man jemanden verachtet, dann sind meistens jede Menge Projektionen und Fantasien dabei, die der Wirklichkeit nicht entsprechen müssen.
Mir hat es in solchen negativen oder positiven Situationen sehr geholfen, mich selbst zu beobachten, damit ich die Fantasie nicht mit der Realität verwechselte.
Aber sich verlieben, auch egal in wen, ist doch ein schönes Gefühl, weil es von innerer Lebendigkeit zeugt. Innerhalb einer Therapie hat es jedoch eine andere Bedeutung. Daher wünsche ich dir, dass du das Gefühl transformieren kannst, damit du in deiner Therapie weiterkommst.

Gestern 20:32 • x 2 #21


Emef1989
Zitat von Abendschein:
Statt so darüber zu denken, hättest Du es ihm sagen können. Jemanden Verachten ist schon eine Vorstufevon jemanden hassen und das sind alles keine guten Begleiter. Außerdem hast Du es an seinee Mimik erahnt,ob es wirklich so war, weißt Du nicht und wirst es auch nie mehr erfahren. Schade.


Verachten war etwas zu weit gegriffen, eher von Sitzung zu Sitzung unsympathischer.
Ich meine wenn man was erzählt was einem bedrückt und der gegenüber fängt an zu gähnen und verdreht die Augen ist jetz nicht optimal

Gestern 22:46 • x 1 #22


Hoffnungsblick
Zitat von Emef1989:
fängt an zu gähnen und verdreht die Augen


Ein Therapeut sollte natürlich die nötige Empathie und das nötige Interesse haben für dich.
Andererseits sind Therapeuten auch Menschen: Vielleicht hat er zu lange gearbeitet oder zu wenig geschlafen. Darum gähnte er vielleicht. Oder er hat gar nicht die Augen verdreht, aber du interpretierst das so. Das ist alles möglich.
Aber es ist auch so, dass die Chemie stimmen muss.

Vor 6 Stunden • #23


kritisches_Auge
Ich meine, es gäbe zweierlei Arten der Verliebtheit,eine quälende und eine an der ich mich erfreuen kann.
Auch ich war in meine Therapeuten verliebt und zuletzt in meinen Spanischlehrer/ Mailfreund. Es machte meinen Tag bunt auf seine mails zu warten, das Gefühl zu genießen und ich meine auch, dass hinter dem Reden über spanische Grammatik noch etwas anderes war.
Er hätte mich sehr gerne während seiner Reise nach Deutschland getroffen, ich lehnte ab, mit vollem Bewußtsein wollte ich mir mein Bild von ihm und meine Projektionen erhalten, er war enttäuscht.

Seit fast 7 Jahren schreiben wir uns, chatten, haben aber nie telefoniert und auch keine Fotos ausgetauscht, ich mag ihn, aber das Gefühl der Verliebtheit ist weg.

Genauso verlief es auch mit meinem Therapeuten, die Verliebtheit hörte einmal von ganz allein auf.

Vor 5 Stunden • #24


Milan1970
Bei mir ist es dann wohl eher die quälende Verliebtheit...

Vor 4 Stunden • #25


Hoffnungsblick
Zitat von kritisches_Auge:
die Verliebtheit hörte einmal von ganz allein auf


Ja, das ist meist so.

Gegen die quälende Art des Verliebtseins half es mir schon, mir die Eigenschaften, die ich bewunderte, zu verdeutlichen und dann diese Eigenschaften bei mir selbst zu aktivieren.

Vor 2 Stunden • #26


Emef1989
Zitat von Hoffnungsblick:
Ein Therapeut sollte natürlich die nötige Empathie und das nötige Interesse haben für dich.Andererseits sind Therapeuten auch Menschen: Vielleicht hat er zu lange gearbeitet oder zu wenig geschlafen. Darum gähnte er vielleicht. Oder er hat gar nicht die Augen verdreht, aber du interpretierst das so. Das ist alles möglich.Aber es ist auch so, dass die Chemie stimmen muss.


Jo aber das kam ja relativ oft vor, eine gewisse Professionalität muss jeder Therapeut an den Tag legen können.

Vor 4 Minuten • #27




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