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sandracookie

sandracookie
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Guten Morgen ☕
Ich war von Mai 2025 bis Januar 2026 krankgeschrieben wegen meiner Depressionen und Angststörung.
Im Februar 2026 habe ich eine Wiedereingliederung gemacht und konnte dann bis August 2026 wieder normal (23 Stunden Teilzeit)an meinem alten Arbeitsplatz arbeiten, nach dem ich bewusst den Bereich Qualitätsmanagement abgegeben habe.
Da sich im Juni jedoch die Arbeitssituation geändert hatte und eine Vollzeitstelle weg gefallen ist, gab es plötzlich Mehrarbeit und ich hatte dadurch plötzlich wieder mehr Verantwortung und wieder mehr Aufgaben, als mir lieb war bzw. als ich zur Zeit leisten konnte nach der langen Abwesenheit, weil es mein direkter Stellvertreter war, der Weg gefallen ist.
Mein Nervensystem hat mit massiven Stress, also Angst und Panik darauf reagiert. Ich hab mir extrem Leistungsdruck gemacht und hatte große Versagensängste, obwohl die Vorgesetzten selbst versucht haben mir zu vermitteln, dass von ihnen aus kein Druck kommt und es okay ist, wenn die Bearbeitung länger dauert.
Die Panikattacken an der Arbeit wurden dann leider so schlimm, dass ich jetzt seit Mitte August erneut durchgängig krank geschrieben bin (einen Tag Arbeitsversuch im September musste ich leider abbrechen).
Ich habe daraufhin dem AG über die Personalabteilung sachlich mitgeteilt, dass mir von meiner Ärztin eine Reha empfohlen wurde und ich mich darum und um meine Genesung kümmere. Habe auch dazu geschrieben, dass sie die Info an meine Vorgesetzten weiterleiten sollen.
Jetzt hat mir meine Chefin eine E-Mail auf meine erneute Verlängerung der Krankmeldung geschrieben und eigentlich auch im ersten Moment normal gute Besserung gewünscht und sowas wie, dass alle hoffen, ich könne bald wieder das Team verstärken.
Aber dann war da noch so ein Satz, der mich jetzt beschäftigt und irritiert: "Vielleicht melden Sie sich bei Gelegenheit einmal persönlich?"

Ich weiß nicht, wie ich darauf reagieren soll und welche Absicht dahinter steckt. Hab das Gefühl als müsse ich mich rechtfertigen für irgendwas.
Ich will mich zum jetzigen Zeitpunkt ehrlich gesagt auch nur ungern persönlich melden (also auf die Mail antworten gänge noch, aber telefonisch da sträubt sich alles bei mir).
Vergangene Gespräche mit meiner Chefin verliefen eher schwierig. Sie konnte vieles nicht nachvollziehen was mir wichtig ist und hat teilweise sogar behauptet, das manches, was ich geschildert habe, gar nicht so wäre. Deswegen wollte ich eigentlich die Reha abwarten um dort die Dinge aufzuarbeiten, die in konkreten Zusammenhang mit meinem Arbeitsplatz und meiner psychischen Thematik stehen. Aber ich kann die Mail ja auch nicht einfach ignorieren.
Hat jemand vielleicht einen Rat, was jetzt sinnvoll ist?

• • 02.11.2026 x 1 #1


35 Antworten ↓

L
Unsere Gesundheit ist wichtiger.

Ich habe mir so einen Druck gemacht und jetzt denke ich mir : egal, und wenn ich jahrelang brauche .

Die Arbeit ist nur ein kleiner Teil von unserem Leben und es kann dir egal sein, was dort passiert.
Du musst an doch denken

• x 2 #2


A


Reaktion Chefin auf erneute lange Krankmeldung

x 3


sandracookie
@LösungsSuchende
Ja die ist definitiv wichtig(er).
Meine finanzielle Absicherung ist jedoch auch wichtig, wobei ich nächstes Jahr sowieso schon in der Aussteuerung lande, weil das Krankengeld ausläuft und ich deswegen allgemein Zeitdruck habe "gesund werden zu müssen".
Ich kann halt nicht einschätzen, was meine Chefin da jetzt hören will oder ob sie ein bestimmtes Anliegen hat, dass ihr der persönliche Kontakt wichtig ist - das ist halt so allgemein formuliert und falls ich noch mal an diesen Arbeitsplatz zurückkehre, will ich nicht gleich wieder den nächsten Konflikt haben. Andererseits hat sie nie echtes Verständnis gezeigt und sich in der Vergangenheit nur selten wirklich um meine Anliegen gekümmert. Als ich das mit dem Qualitätsmanagement abgeben mit ihr besprochen hatte, hieß es zwar beim Gespräch im November 25 "kein Problem, gebe ich weiter, können wir so machen" aber bis sie es tatsächlich an die entsprechende Abteilung weitergegeben hat war es Anfang Januar 26 und da ist es dann nur passiert, weil ich Druck gemacht habe, dass ich das geklärt haben will, damit ich damit abschließen kann und auch wirklich nicht mehr zuständig bin, bevor ich die Wiedereingliederung angehe - so gesehen weiß ich wirklich nicht, warum ich mir da noch Gedanken mache, was sie da jetzt hören will und denke könnte, wenn meine Antwort gerade einfach ist: "nein, ich will mich jetzt nicht persönlich melden"

• x 1 #3


Logo
Ich denke, die will dich mal sehen, um sich ein Bild von dir als Kranke zu machen und ob Fortschritte zu erkennen sind.

Ist immer leicht gesagt, dass die Gesundheit das Wichtigste ist, wenn man versorgt ist.
Auf meinen Schultern ruhte die Familie und auch, wenn ich mal so weit war alles hinzuschmeißen, habe ich dann doch einen Weg gefunden wieder aufzustehen.
Medikamente zum Durchhalten, Veränderungen im Job und Anstreben eines zeitigen Vorruhestandes.
Habe ich dann letztlich auch so geschafft und mal kurz zusammengefasst, Arbeit vorbei, Ängste in den Griff bekommen. Heute sogar frei von der dauerhaften Medieinnahme.

Bei dir ist ja auch ein direkter Zusammenhang zwischen Arbeitsbelastung und Krankheit zu sehen.
Sieh zu, dass du wieder das machen kannst, wo du es geschafft hast längere Zeit nicht auszufallen.
Wäre auch ein konkreter Punkt, den du mit der Chefin besprechen könntest, wenn du Kontakt aufnimmst.
Bei der Wiedereingliederung gibt es ja auch meist Vorgespräche, wo man das ansprechen kann.


Du hast ja schon vieles an Medikamenten versucht, scheinst aber noch nicht das Optimale für dich gefunden zu haben. Geht nur über die try and error Methode, da die Medizin noch nicht soweit ist, z.B. anhand der Blutuntersuchung sofort das richtige Medikament zu finden.

Ist schon mal ein gute Voraussetzung durchzuhalten, wenn die Diagnose den Zusatz bekommt; "medikamentös gut eingestellt", die Arbeitsaufgaben machbar sind und das Ziel, so bald wie möglich in den gesicherten Ruhestand zu kommen, vor Augen steht.

• x 3 #4


Lokalrunde
Sicher ist unsere Gesundheit ein wichtiges Gut, mit dem wir sorgfältig umgehen müssen, aber auch die Arbeitgeber tragen eine gewisse Sorgfaltspflicht. Das wurde bei uns im Betrieb auch praktiziert, auch mal durch sogenannte Bem-Gespräche nach § 167 Abs. 2 SGB IX.

Gemeinsame Lösungen finden, die Arbeitsunfähigkeit überwinden, um den Arbeitsplatz dauerhaft zu erhalten. Dazu gehört in der Regel auch, bestimmte arbeitsplatzbezogene Probleme zu besprechen und zu ändern. Dazu gehört manchmal auch ein Wechsel innerhalb des Betriebes auf eine neue Stelle.

Die Arbeitgeber sind gesetzlich gebunden und Kündigungen durch Erkrankung unterliegen strengen Regeln, sind aber auch nicht unbegrenzt ausdehnbar. Es werden Fehlzeiten genau betrachtet und ganz schlecht wird es, wenn die Erkrankten im Laufe vieler Jahre immer wieder regelmäßig erkranken und sich arbeitsunfähig melden, bis die 6 Wochen Lohnfortzahlungen auslaufen. Auch da schaut man auf immer wechselnde Erkrankungen. Es ist zwar Datenschutz und kein Arbeitgeber weiß, was man hat, aber die Kassen haben einen Zahlencode, der weitergegeben wird, und daran erkennt man, dass es immer gleich oder wechselnde Erkrankungen sind.

Das alles wird über Jahre dokumentiert, um später, wenn keine Besserungen eintreten, einen Prozess vor dem Arbeitsgericht zu bestehen. Mit „persönlich melden“ kann ich mir auch erklären, jeder Vorgesetzte musste bei uns vor Arbeitsbeginn persönlich per Telefon informiert werden, einmal, dass man krank ist vor Schichtbeginn, und wenn man dann beim Arzt war, noch einmal, weil der Vorgesetzte auch von der Dauer zu informieren war. Das war im Betriebsverfassungsgesetz verankert. Diese Pflicht, Schreiben über Mail oder WhatsApp oder anderes, wurde nicht geduldet. Alles andere wurde als unentschuldigtes Fernbleiben dokumentiert und abgemahnt.

Man hat auch Pflichten und dass deine Chefin dich persönlich sprechen möchte, ist ihr gutes Recht. Ich habe es damals 1998 bei meiner psychischen Erkrankung auch machen müssen. Die 7 Monate dauernde AU wurden im Betrieb wahrgenommen und man wollte wissen, was los ist. Schließlich kommt die Entlohnung vom Arbeitgeber oder der Krankenkasse. Da wirst du einfach mal durch müssen und dich dem stellen! Und wer auch bei längeren Ausfällen alles richtig macht, dem wird man nichts nachsagen können!

• x 1 #5


Greta__
Ich bin Personalerin und kann dich daher beruhigen: Du bist zu einem persönlichen Gespräch nicht verpflichtet. Auch bist du nicht verpflichtet zu sagen was du hast.

Einem BEM-Gespräch, wenn eine Einladung kommt, solltest du zustimmen, da kannst du aber darauf bestehen das der BR dabei ist.

• x 2 #6


Lokalrunde
Zitat von Greta__:
Ich bin Personalerin und kann dich daher beruhigen: Du bist zu einem persönlichen Gespräch nicht verpflichtet. Auch bist du nicht verpflichtet zu sagen was du hast. Einem BEM-Gespräch, wenn eine Einladung kommt, solltest du zustimmen, da kannst du aber darauf bestehen das der BR dabei ist.

Ok, dann sollte man aber vorab erfragen wo die betreffende Person arbeitet. Zitat: Form der Mitteilung: Das Gesetz schreibt hierfür keinen persönlichen Anruf vor. Eine Meldung per Telefon, E-Mail, SMS oder über einen Vertreter (z. B. Partner/in, falls man selbst dazu nicht in der Lage ist) ist rechtlich grundsätzlich zulässig – es sei denn, im Arbeitsvertrag, in einer Betriebsvereinbarung oder im Tarifvertrag wurde ein bestimmter Meldeweg (z. B. "telefonisch beim direkten Vorgesetzten") vereinbart. Sollte man Wissen oder?

• x 1 #7


sandracookie
@Logo
Zitat von Logo:
Ich denke, die will dich mal sehen, um sich ein Bild von dir als Kranke zu machen und ob Fortschritte zu erkennen sind.

Die Befürchtung habe ich auch, gleichzeitig hatte sie es mit Beginn der Probleme im Juni ganz akut sehen können, wo ich ihr versucht habe mitzuteilen, warum die veränderte Situation nach meiner langen Krankmeldung eine Belastung für mich ist. Das war für sie dann aber mit "ich mache ihnen keinen Druck" erledigt. Bei meiner Psyche und dem hohldrehenden Nervensystem ist das leider nicht angekommen. Im Gegenteil ich habe mich nicht ernst genommen gefühlt, weil sie das auch noch mit vermeintlich humorvollen Sprüchen kombiniert hat und dadurch noch mehr Vertrauen verloren.
Auch im Gespräch im November 25 war ich sehr offen, was meine Gesundheit angeht (ohne die Diagnosen zu nennen) da kam die Initiative von mir zusammen mit der BEM Beraterin, weil ich die QM abgeben wollte. Aber auch hier "das sieht sie anders, das wäre nicht so, das läge an Person xyz" auch wenn sie letztendlich akzeptiert hat, dass ich das abgeben kann, Verständnis war hier null zu spüren.
Zitat von Logo:
Bei dir ist ja auch ein direkter Zusammenhang zwischen Arbeitsbelastung und Krankheit zu sehen.
Sieh zu, dass du wieder das machen kannst, wo du es geschafft hast längere Zeit nicht auszufallen.

Leider ja, ohne Arbeit würde es mir wahrscheinlich auch besser gehen, aber ich bin erst 33 und noch weit entfernt davon in Rente gehen zu wollen. Grundsätzlich finde ich Arbeiten was Gutes und die Tätigkeit an sich macht mir sogar Spaß, aber die Arbeitswelt insgesamt hat sich sehr verändert. Ich bin seit 2018 dort, öffentlicher Dienst, und eigentlich hatte es mal viele gute Vorraussetzungen für jemanden wie mich, der ein Thema mit Leistungsdruck hat, aber mittlerweile gibt es auch hier mehr Stress, vor allem zwischenmenschlicher, wo aber nur zugeschaut wird und kaum mit allen Beteiligten zusammen darüber gesprochen wird. Es hat sich leider sehr viel angesammelt an diesem Arbeitsplatz.
Zum Thema BEM schreibe ich gleich nochmal extra.

• x 2 #8


Greta__
Zitat von Lokalrunde:
Ok, dann sollte man aber vorab erfragen wo die betreffende Person arbeitet. Zitat: Form der Mitteilung: Das Gesetz schreibt hierfür keinen ...

Sie hat sich ordnungsgemäß AU gemeldet. Auf die Frage eines Chefs (egal wo man arbeitet) nach einem persönlichen Gespräch: Muss man nicht zustimmen.

Es geht hier nicht um die AU-Meldung.

• x 1 #9


sandracookie
@Lokalrunde
Dieser Sorgfaltspflicht kam mein Arbeitgeber die letzten Jahre leider überhaupt nicht nach.
Zitat von Lokalrunde:
Gemeinsame Lösungen finden, die Arbeitsunfähigkeit überwinden, um den Arbeitsplatz dauerhaft zu erhalten. Dazu gehört in der Regel auch, bestimmte arbeitsplatzbezogene Probleme zu besprechen und zu ändern. Dazu gehört manchmal auch ein Wechsel innerhalb des Betriebes auf eine neue Stelle.

Das würde ich sehr gerne, aber auch die BEM Beraterin hat mir im August bei der letzten Kontaktaufnahme um die Ohren gehauen, dass objektiv gesehen die Mehrbelastung durch den Wegfall einer Vollzeitstelle, die ich geschildert habe, gar nicht nachvollziehbar wäre, weil parallel die Probenanzahl reduziert wurde (arbeite in einem Untersuchungslabor).
Anders gesagt "der Arbeitgeber mache doch schon 'alles', warum ich mir so einen Stress machen würde".
Als ich angesprochen habe, dass ich Probleme habe, wenn gleichzeitig viele Mitarbeiter im Raum sind und auch noch Gespräche stattfinden (ist für mich eine Reizüberflutung und ich kann mich nicht mehr konzentrieren, bekomme Angst, oft sind auch Praktikanten mit dabei, das erschwert es zusätzlich weil nebenbei ständig erklärt wird), war es auch nur "betrifft ja nur einen Raum zeitweise, können sie dann einfach schauen in der Zeit was anderes zu machen"
Aber hier driften Theorie und Praxis ganz weit auseinander, weil die Arbeiten zusammen hängen und man manches eben erst machen kann, wenn ersteres erledigt ist.
So geht das leider bei vielen Dingen, ich spreche Sachen sachlich an, will eine gemeinsame Lösung und erhalte nur "können wir nichts machen, ist ihr Problem".
Zitat von Lokalrunde:
Mit „persönlich melden“ kann ich mir auch erklären, jeder Vorgesetzte musste bei uns vor Arbeitsbeginn persönlich per Telefon informiert werden, einmal, dass man krank ist vor Schichtbeginn, und wenn man dann beim Arzt war, noch einmal, weil der Vorgesetzte auch von der Dauer zu informieren war. Das war im Betriebsverfassungsgesetz verankert

Nein, das ist bei uns nicht der Fall. Ich muss die Personalabteilung informieren über meine AU Zeiten telefonisch oder über ein Funktionspostfach per Mail und die leiten es dann an die jeweiligen Vorgesetzten der entsprechenden Abteilung weiter (was ich natürlich dazu schreibe, wem es weiter geleitet werden soll).
Aber direkt persönlich beim Vorgesetzten dazu bin ich nicht verpflichtet egal wie oft und lange ich krank bin.

• #10


Lokalrunde
Zitat von Greta__:
Sie hat sich ordnungsgemäß AU gemeldet. Auf die Frage eines Chefs (egal wo man arbeitet) nach einem persönlichen Gespräch: Muss man nicht zustimmen. Es geht hier nicht um die AU-Meldung.

Das ist doch wieder zwiespältig! Bei jeder AU-Krankmeldung geht es darum, auch bei Folgebescheinigungen! Je nachdem, was der Vertrag beinhaltet, dafür. Ich habe nie gesagt, dass man erzählen muss, was man für eine Erkrankung hat. Wo steht das in einem meiner Beiträge? Außerdem empfinde ich es als selbstverständlich, den Arbeitgeber zu informieren, allemal wenn man monatelang krankgeschrieben ist!

• x 1 #11


Lokalrunde
Zitat von sandracookie:
@Lokalrunde Dieser Sorgfaltspflicht kam mein Arbeitgeber die letzten Jahre leider überhaupt nicht nach. Das würde ich sehr gerne, aber auch die BEM Beraterin hat mir im August bei der letzten Kontaktaufnahme um die Ohren gehauen, dass objektiv gesehen die Mehrbelastung durch den Wegfall einer Vollzeitstelle, die ...

Oh, das tut mir sehr leid für dich, bei uns war es konkret geregelt. Das konnte ich nicht wissen. Viele Dinge hängen von diversen Regelungen ab. Da kann es leicht zu Problemen kommen. Gerade bei Krankmeldungen sind die Betriebe sehr hellhörig und lassen sich unzählige Maßnahmen einfallen. Ich hatte auch immer Bedenken, habe mich aber nie vom Pfad ablenken lassen. Es gibt vieles, was man da bedenken muss, wenn einem der Job wichtig ist. Gerade heute wird der Druck immer größer, die goldenen Jahre sind längst vorbei. Manchmal aber ist es für einen persönlich besser, zu überdenken, ob es sich noch lohnt, dort weiterzuarbeiten. Ein Wechsel kann ein großer Vorteil werden!

• x 1 #12


sandracookie
@Lokalrunde
Richtig was @greta_ geschrieben hat, um die AU an sich geht es nicht. Die habe ich korrekt mitgeteilt (siehe meine eben erst gesendete Antwort an dich) so wie es bei uns vertraglich ist, trotzdem danke für den Hinweis, dass es auch anders geregelt sein kann.
Warum meine Chefin sich ausgerechnet jetzt nochmal meldet, nachdem ich sogar im September schon mitgeteilt habe, dass eine Reha in Planung ist, weiß ich nicht. Theoretisch hätte sie auch zu dem Zeitpunkt schon ahnen können, dass mein Ausfall wieder länger wird und mir gute Besserung wünschen können.

• x 1 #13


sandracookie
@Lokalrunde
Danke dir für dein Mitgefühl!
Ja eine klar Regelung wäre etwas, was ich mir wünschen würde.
Ich habe den Eindruck, dass sie bisher wenig Berührungspunkte mit Menschen hatten, die unter (sozialen) Ängsten leiden und dadurch mit der Thematik irgendwie überfordert sind. Man sieht es einem eben nicht an und nach außen hin funktioniert vieles auf den ersten Blick.
Bei einem Wechsel habe ich leider große Angst vorm Versagen, also dass ich da nicht gut genug wäre und auch davor vom Regen in die Traufe zu kommen, weil es Probleme bei Stimmung und ausreichend Personal leider an sehr vielen Arbeitsplätzen gibt.

• #14


Greta__
Zitat von Lokalrunde:
Das ist doch wieder zwiespältig! Bei jeder AU-Krankmeldung geht es darum, auch bei Folgebescheinigungen! Je nachdem, was der Vertrag beinhaltet, ...

Es geht um die Frage der Chefin nach einem PERSÖNLICHEN Gespräch. Auf nichts anderes habe ich geantwortet.

• x 1 #15


sandracookie
Dann sind aber Dinge/die Themen, wo ich aktuell nicht voran komme. Zuerst musste ich erstmal verdauen, wie es mir selbst mit dem Rückschlag bei der erneuten Krankmeldung ging und alle anderen Fragen habe ich erstmal hinten angestellt gehabt in der Hoffnung das in der Reha aufarbeiten zu können und da dann auch Unterstützung für mögliche Arbeitsplatz Anpassung und BEM zu bekommen, weil ich alleine damit nicht mehr weiter komme. Aber die Mail hat mich jetzt mit dieser Erwartung einer "persönlichen Meldung" irgendwie wieder in Zug zwang gebracht und wahrscheinlich würde der AG am liebsten hören "bin morgen wieder einsatzfähig", das würde ich selbst gerne sagen können, aber die Wahrheit sieht leider ander aus und ich will auch keine falschen Versprechungen machen.

• x 1 #16


Greta__
Zitat von sandracookie:
Dann sind aber Dinge/die Themen, wo ich aktuell nicht voran komme. Zuerst musste ich erstmal verdauen, wie es mir selbst mit dem Rückschlag bei der ...

Du musst deiner Chefin nichts sagen oder erklären. Im Prinzip reicht es, wenn du bei einer Folge-AU eine Mail schreibst.

Aber ich weiß wie du dich fühlst 🫂

• x 1 #17

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Feuerschale
Zitat von sandracookie:
Aber dann war da noch so ein Satz, der mich jetzt beschäftigt und irritiert: "Vielleicht melden Sie sich bei Gelegenheit einmal persönlich?"

Ich weiß nicht, wie ich darauf reagieren soll und welche Absicht dahinter steckt. Hab das Gefühl als müsse ich mich rechtfertigen für irgendwas.

Ich finde, es klingt auch sehr schwammig, was sie will und warum sie es so will.
Wäre wohl einfacher, wenn sie den Zweck des ganzen und den Rahmen näher benennen würde.

Geht es um Eingliederungsmanagement oder oder?
Wenn es so unklar ist, kannst du dich ja auch gar nicht vorbereiten.

Bei uns auf Arbeit gabs mal so Regelungen, dass man Krankmeldungen nur bei Chefin und min. telefonisch macht + halt AU hinterher senden. Aber mein Arbeitgeber hatte immer mal Phasen, wo er über das Ziel und die Kontrolle auch bisschen hinausschoss.

Wenn man krank ist und muss sich noch telefonisch erklären, das war mir auf jeden Fall auch immer unangenehm.Man grübelt, ob die einem unterstellen, dass das nicht stimmt, und dass man besonders "überzeugend" sein müsste o ä.

Es macht ein unnötiges Machtgefälle auf.

• x 2 #18


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Bei uns war das so ein Agreement, dass sich die Erkrankten verpflichtend mit Krankenschein in der Personalabteilung melden mussten, aber trotzdem auch den Vorgesetzten informierten.
Bei Schichtarbeitern geht das auch nicht anders, damit ich als Chef die Schichten neu organisieren kann und eine Ablösung erfolgen kann, oder 12 h Schichten anordnen könnte, die dann beim Betriebsrat nachträglich beantragt wurde.
Wenn ich selbst länger krank war, habe ich den Krankenschein der PA zu kommen lassen und jeweils nach dem Arztbesuch meinen Boss auf den neusten Stand gebracht, also angerufen oder aufgesucht.
Ist aber schon ein Stück her.

• x 2 #19


Greta__
Durch die eAU muss man nichts mehr einreichen, da reicht in der Regel Anruf/Mail/WhatsApp, wie es vereinbart ist.

Ich mache das per WhatsApp, wird bei uns so gehandhabt. "Bin krank, melde mich wenn ich beim Arzt war", so in etwa. Nach dem Arztbesuch dann eine kurze WhatsApp wie lang AU.

• x 1 #20


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