Ui je.
Es ist wichtig, "loslassen" zu können und den anderen sozusagen freizugeben.
Andererseits denke ich, dass du nicht jede Hoffnung aufgeben musst, und sei sie noch so klein, dass du sie ab und zu sehen kannst. Z.B., wenn sie einkaufen geht, könntest du sie da nicht "zufällig" treffen und auf einen Kaffee oder Spaziergang mitnehmen?
Allerdings vermute ich, dass sie von mal zu mal schlechter drauf sein wird - allein schon durch den Alk. (bei so vielen Weinflaschen ist das m.E. so gut wie sicher). Das wird dich dann jedes Mal von neuem und noch mehr erschrecken. Dagegen solltest du dich vorher innerlich wappnen, damit du ihr das nicht so unverhohlen zeigst, wie erschrocken du bist. Denn dann würde sie dich noch mehr meiden.
Ich habe kürzlich eine frühere Arbeitskollegin gesehen - nach ca. 40 Jahren Alk.. Schlimm. Ich habe sie nur an der Stimme wiedererkannt, als sie mich ansprach.
Bei deiner Mutter kommt noch die geistige Verwirrung dazu.
Es ist sicher traurig, seine Mutter so verfallen zu sehen.
Liebe Grüße
GastB
Dieser Link sagt einiges über das Loslassen
http://www.loslassennow.de/loslassen.html . Ob das Audioprogramm etwas taugt, weiß ich aber nicht.