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anni91
Hallo, die Frage ist schon alt, aber ich möchte sie trotzdem noch etwas anders beantworten, da die bisherigen Antworten mir etwas viel Bewertung auf die körperlichen Dinge wie Unverträglichkeiten gelegt haben. Natürlich ist so etwas Teil unserer Arbeit, wie einige Kinesiologen auch Medikamente austesten können oder fragen, wie oft in der Woche man Sport machen sollte. Der mindestens gleich große Teil der Arbeit ausgebildeter Kinesiologen besteht aber auch darin, mentale, emotionale und seelische Stressoren auszutesten und ZU KORRIGIEREN, also die Blockaden zu beseitigen. Diese Arbeit ist insofern noch viel wichtiger, als meines Erachtens alle körperlichen Symptome, wie auch Unverträglichkeiten, damit einhergehen, dass der Körper ein ziemlich volles 'Stressglas'hat, der Körper also nicht mehr angemessen auf Reize oder Situationen reagieren kann, da seine Energie geschwächt ist und er genug damit zu tun hat, den Rest zu bearbeiten bzw. die normalen Körperfunktionen aufrecht zu erhalten. Ich habe beispielsweise noch nicht erlebt, dass ich an eine Unverträglichkeit rangehen durfte, ohne vorher oder nachher damit verbundene mentale oder emotionale Blockaden zu lösen. Alles, was DEM KÖRPER Stress macht, kann die Kinesiologie ausspüren und beheben (aber VORSICHT, immer nachfragen, wie der Kinesiologe arbeitet, da gibt es massive Unterschiede - keine Wertung, einfach die Tatsache, dass es für manche ums bloße Austesten und Verschreiben von Medikamenten etc. geht und andere komplett anders arbeiten). Und Stressoren sind mannigfaltig: Wahrnehmungen können ebenso Stress verursachen wie Streit, Trauer, ungelöste Situationen, Menschen, Orte, u.u.u. Ich hoffe, die Antwort hat geholfen, lang genug ist sie ja

Das habe ich jetzt mal aus dem Inet kopiert zu der Kinäsiologin;)
Wie gesagt...ich hab eingewilkigt und gedacht ich probier es eonfach mal, kaputt gehen kann ja nix.
Mal gespannt

12.09.2013 21:34 • #21


Ich wusste auch nicht, dass sich Ergotherapeuten um Angstpatienten kümmern. vielleicht sollte ich auch mal dort hin, aber dann ist es ja auch irgendwie wieder Druck für mich. denn der feste Termin wo ich nicht unbedingt entscheiden kann.

@okok danke für deine aufbauenden Worte. Ich werde auch weiterhin entscheiden, ob ich mich treffe oder lieber die Ruhe genieße. Freundschaften muss man zwar pflegen, aber wenn nicht dann eben nicht.

vielleicht ändert es sich ja auch eines Tages wieder, aber ich denke Ruhe tut mir eher gut, als Jubel und trubel.

13.09.2013 10:34 • #22



Leben ohne großen Verpflichtungen-weniger Angst?

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kyra96
Hallo Marie,
ich kennen das auch mit der Verpflichtung "Heute muss ich wieder zur Ergo".
Aber glaub mir, Du gehst danach mit einem super Gefühl nach Hause.
LG

13.09.2013 11:04 • #23


Heute war ich einkaufen. Eigentlich gehe ich gerne. Nun bekomme ich wenn ich in unseren großén Supermarkt bin immer Panikattacken. furchtbar. Ich stand an Kasse und dachte gleich wirst du ohnmächtig mir war es schon komisch auf dem Rücken. Manchmal verstehe ich das nicht, dass ich aber auch immer an solche Sachen denken muss, wie was wenn du gleich umfällst usw....

einkaufen-ist ja kein Druck - ich kann gehen wann ich will.

14.09.2013 17:38 • #24


Ich hole mal das thema wieder hoch.

Leben ohne Verpflichtung = stressfreier?

Nun habe ich nur meine normale Verpflichtung (Arbeit, haushalt) Ich habe nun viel Zeit zum Nachdenken und grübeln. Wenn ich mehr machen würde, wären vielleicht auch die Gedanken weg. Aber andererseits wenn ich unterwegs bin kommen ja die Attacken.

Es ist bisschen verflixt in letzter Zeit, immer wiede rmuss ich grübeln-über alles mögliche. Nun, ich habe ja Zeit....

25.10.2013 18:28 • #25


Verpflichtungen, Termine und Versprechen die es einzulösen gilt, setzen mich total unter Stress. Ich bin lieber impulsiv und entscheide kurzfristig. Na ja, leider geht das ja nicht immer. Für mich ist da immer so ein Beigeschmack von "Funktionieren" und dann kommt mal schnell die Versagensangst. Im Grunde zieh ich fast alles durch, bin dadurch aber auch sehr nervös.

lg
flash

05.11.2013 18:30 • #26


ja flashmob so geht es mir auch. An einigen Tagen geht es gut, an anderen Tagen leider nur schleppend. Trotzdem nehme ich Termine schon wahr. Aber mein Kopf spielt viele Situationen durch.

08.11.2013 22:04 • #27


Spontan sein als positives Argument für "sich um sich kümmern" --> keine Termine setzen, damit keine Angst kommt (man steht dann nicht unter Druck und es kommt keine Erwartungsangst den Tag über) --> Vermeidungsverhalten --> Bestätigung der Ängste --> Radius schränkt sich ein --> Verschlimmerung der Ängste und Befürchtungen.

Klassischer Kreislauf der Angst.

Selbstfürsorge ist gut, aber ich denke mit einer Angststörung redet man sich viel ein, was einem selbst rechtfertigen soll, dass man eher der Typ für spontan sei, jedoch bedeutet es in dem Fall, dass man nur etwas unternimmt (z. B. mit Freunden), wenn die Angst nicht da oder nur schwach ist.

Ich denke man sollte immer ehrlich zu sich sein, sich um sich kümmern und nicht überfordern, aber Dinge im Leben nur zu tun, wenn es einem gut geht, führt dazu, dass man nicht mehr lebt.

Soll definitiv kein Angriff sein, mir geht es auch so und ich habe auch den Drang mich nicht festlegen zu müssen, setze mir aber bewusst Termine und versuche sie auch wahr zu nehmen und ich kenne die Erwartungsangst, aber es hilft einem auch seinen Radius nicht zu verlieren bzw. sogar wieder zu erweitern.

08.11.2013 22:47 • #28


@ krausix, da hast du vollkommen recht.

Es ist wahnsinnig schwer diesen Angstkreislauf zu durchbrechen. An manchen Tagen ist man stark, an manchen Tagen eben weniger.

Die Gedanken sind nun manchmal stärker. Trotzdem nehme ich Termine wahr. Manchmal bleibt mir auch nichts anderes übrig.

10.11.2013 19:58 • #29


Ja, Termine setzen sind wichtig, damit man den Anschluß nicht verliert. Genauso wichtig sind aber auch Freiräume...

10.11.2013 20:04 • #30


Wie immer im Leben...Goldener Mittelweg ist alles

10.11.2013 20:30 • #31



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