Monolog
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irgendwie wird das gerade Nicht's mehr bei mir.
Ich befinde mich seit einiger Zeit (Jahre!) nun schon in einer kritischen Situation, wo ich permanent überfordert bin und meine Baustellen einfach nicht weniger werden.
Der Unterschied zu vorher:
Ich merke, wie ich zunehmend keinen Bock mehr auf Menschen habe!
Ich merke, wie anfange, ebenfalls durch Menschen hindurchzuschauen, weil ich mich selbst von ihnen nicht gesehen fühle.
Ich bin nicht mehr bereit, mich zutexten zu lassen, während ich vollkommen auf der Strecke bleibe.
Ich merke, wie mir Menschen zuviel sind.
Zum ersten Mal in meinem Leben, lehne Ich! jetzt Menschen ab. Vorher war ich immer die, die abgelehnt wurde.
Am Wochenende hatte ich mich mit einer Bekannten getroffen. Wir wollten ein Brettspiel spielen, jedoch war sie eher dabei, mich permanent zuzutexten. Ich sagte ihr dann, daß es mir zuviel ist. Das akzeptierte sie nicht. Als ich ihr sagte, daß
es bei mir Auren (Vorgefühl für einen epileptischen Anfall) macht, wenn mich Jemand zutextet, meinte sie, daß ich ihr das dann sagen soll, dann nehme sie Rücksicht drauf. Wie? Erst geht das angeblich nicht und dann aufeinmal doch?
Hab ich kein Verständnis für. Dann muß es ja doch am Nicht-Wollen und nicht am Nicht-Können liegen.
Am liebsten würde ich mir ein T-Shirt mit dem Aufdruck: "Die Antwort lautet:Nein!" anziehen.
Das Alles ist das Ergebnis, fehlender bzw. nie erworbender Abgrenzung.
Keine Ahnung, was das ganze Theater gerade soll. Ich merke nur, daß es nicht besser wird, egal, was ich probiere, um
da rauszukommen.
Jetzt habe ich sogar ein erweitertes Führungszeugnis, aber immer noch kein Ehrenamt. Danke für die nächste Verarschung!
Was ich damit ausdrücken wollte, weiß ich nicht, aber das mußte mal raus.
Depression habe ich zwar noch nicht, aber das wär inzwischen auch schon wurscht.
Auf eine Diagnose mehr oder weniger kommt's auch nicht mehr an.
• • 25.04.2026 #1