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Zitat von Abendschein: irgendjemand kommt dann wieder mit erhobenen Zeigefinger und
sagt, "Das gehört sich nicht" "Das macht man nicht".
Es wird aber immer jemand mit dem erhobenen Zeigefinger kommen. Meine Mutter hebt den schon ,wenn ich mir die Haare färbe ^^ Die Frage ist, soll man auf den moralischen Zeigefinger der anderen hören?
Solange ich mich selbst noch im Spiegel angucken kann ,reicht es doch oder nicht?
Wir könnten jetzt auch darüber reden ,was Moral eigentlich ist. Und ob es die eigene Moral ist oder die von der Gesellschaft auferlegte.
Ich bin vor ein paar Jahren auf das Thema Polygamie gestoßen (passiert, wenn man in den Welten des Internets so rumkrebst) und war am Anfang auch moralisch empört. Aber es war nicht meine Moral, die mich empören ließ. Sondern die auferlegte. Dieses "das darf es ja gar nicht geben ,wie können sie nur, bla bla " aber weißt du was ? Sie wirkten glücklich auf mich. Und es bedeutet schon viel Mut, sich gegen die gesellschaftlichen Konventionen aufzulehnen .
Zitat von Abendschein: Sie sagte mir, das das so schön war, aber sie hat dann irgendwann doch schluß gemacht, weil sie
ein schlechtes Gewissen hatte,.
Ja aber tut sie sich nicht selbst weh ,indem sie auf was verzichtet, was ihr so gut tut ? Für was ? Damit ein anderer nicht verletzt ist, spielen wir selbst den Märtyrer?
Ist das der Sinn der Sache, dass man am Ende sagen kann "für die anderen habe ich alles gegeben?"
Das sind so Fragen, die mich aktuell selbst was umtreiben.
10.11.2024 17:55 •
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