App im Playstore
Pfeil rechts
23

YamiVT

YamiVT
Mitglied

Beiträge:
10
Themen:
1
Danke erhalten:
9
Mitglied seit:
Hallo zusammen,

ich weiß ehrlich gesagt gar nicht so richtig, wo ich anfangen soll. Ich schreibe hier, weil ich hoffe, Menschen zu finden, die vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht haben und verstehen können, wie sich so etwas anfühlt.

Ich bin 36 Jahre alt und lebe aktuell wieder in Wien. Vor einigen Wochen bin ich aus Deutschland zurückgekommen. Dort habe ich mit meiner Freundin zusammengelebt. Ich bin damals zu ihr gezogen, weil ich mit ihr zusammen sein und mir endlich ein eigenes gemeinsames Leben aufbauen wollte.

Leider hat es finanziell, mit Arbeit, Versicherung und meiner allgemeinen Situation nicht so funktioniert, wie ich gehofft hatte. Deshalb musste ich wieder zurück nach Wien.

Seitdem geht es mir psychisch sehr schlecht.

Ich vermisse meine Freundin nicht einfach nur im normalen Sinn. Ich vermisse unser gemeinsames Leben, die Nähe, zusammen aufzuwachen, gemeinsam einzuschlafen, einfach zu wissen, dass sie neben mir ist. Wir sind weiterhin zusammen, verbringen viel Zeit im Discord, spielen zusammen und reden miteinander. Es ist also nicht so, dass sie aus meinem Leben verschwunden wäre.

Trotzdem tut mir die räumliche Trennung unglaublich weh.

Anfangs hatte ich starke Angst, dass ich sie verlieren könnte. Mittlerweile ist meine größte Angst aber eigentlich eine andere:

Was ist, wenn ich es nie schaffe, mein Leben so aufzubauen, dass ich wieder zu ihr zurückkann?

Diese Angst trifft bei mir wahrscheinlich auch auf eine Lebensgeschichte, die schon lange schwierig ist.

Ich bin ein Trennungskind. Meine Eltern waren nicht wirklich gemeinsam für mich da. Meine Mutter konnte mir in vielen Dingen nicht wirklich helfen und mein Vater hat mir über viele Jahre immer wieder vermittelt, dass ich krank sei, dass ich nicht belastbar sei und dass ich eigentlich nicht arbeiten könne.

Ich habe das sehr lange geglaubt.

Dadurch habe ich bis heute keinen Schulabschluss, keine Ausbildung und praktisch keine Berufserfahrung. Ich habe nie richtig gelernt, mir ein eigenes Leben aufzubauen, Verantwortung zu übernehmen und Vertrauen darin zu entwickeln, dass ich etwas schaffen kann.

Heute merke ich, wie sehr mich das belastet.

Ich will meinem Vater nicht einfach für alles die Schuld geben. Aber ich merke, dass diese jahrelange Botschaft – „du kannst das nicht, du bist krank, du bist arbeitsunfähig“ – sehr tief in mir sitzt.

Jetzt bin ich 36 und habe das Gefühl, dass ich die Konsequenzen davon ausbaden muss.

Ich möchte arbeiten. Ich möchte mein eigenes Geld verdienen. Ich möchte selbstständig werden. Ich möchte wieder ein Leben mit meiner Freundin aufbauen.

Aber gleichzeitig habe ich ständig Angst:

Was ist, wenn ich es einfach nicht schaffe?

Was ist, wenn mich niemand einstellt?

Was ist, wenn ich psychisch wieder zusammenbreche?

Was ist, wenn ich alles versuche und trotzdem wieder scheitere?

Genau diese Gedanken lösen bei mir inzwischen richtige Angstwellen aus.

Ich merke die Angst sehr stark körperlich. Ich werde innerlich extrem unruhig, teilweise zittere ich, habe Druck in der Brust und das Gefühl, als würde emotional etwas in mir überlaufen. Ich muss dann oft weinen. In Armen und Beinen habe ich teilweise einen starken Bewegungsdrang. Gleichzeitig bin ich oft völlig erschöpft und müde.

Das Merkwürdige ist, dass es in Wellen kommt.

Manchmal geht es mir für einige Stunden oder sogar fast einen ganzen Tag relativ gut. Dann reicht plötzlich eine Erinnerung an die Zeit mit meiner Freundin oder ein Gedanke an unsere Zukunft und meine Stimmung kippt innerhalb kurzer Zeit komplett.

Vor kurzem war ich etwa zwei Stunden mit meiner Mutter spazieren und eigentlich ging es mir währenddessen ganz okay. Dann musste ich plötzlich daran denken, wie meine Freundin und ich früher zusammengewohnt haben. Auf einmal kam dieser Schmerz wieder so stark hoch, dass ich zuhause im Bett lag und meine Hände wieder gezittert haben.

Besonders morgens ist es oft schlimm. Ich werde wach und mein Körper scheint teilweise sofort auf Alarm zu gehen. Früher habe ich direkt überprüft, ob meine Freundin noch im Discord ist. Ihre Stimme beruhigt mich sehr, aber inzwischen kommen die Angstwellen teilweise sogar dann, wenn sie bei mir im Call ist.

Das zeigt mir inzwischen auch, dass es nicht nur darum geht, ob sie gerade da ist oder nicht.

Mein Körper scheint einfach dauerhaft unter Spannung zu stehen.

Dazu kommt, dass ich durch die ganze Belastung kaum noch Appetit hatte. Essen fällt mir teilweise richtig schwer und ich habe in ungefähr drei Wochen rund 10 kg verloren. Ich versuche inzwischen wieder bewusst kleine Portionen zu essen, weil ich merke, dass mein Körper Energie braucht.

Gleichzeitig habe ich Morbus Crohn, wodurch mich körperliche Veränderungen natürlich zusätzlich verunsichern.

Meine Mutter macht sich große Sorgen um mich. Sie will, dass ich wieder normal esse und erinnert mich oft daran. Ich weiß, dass sie es gut meint, aber wenn sie mich ständig damit konfrontiert, werde ich teilweise extrem angespannt und wütend.

Das Verhältnis zu meinen Eltern beschäftigt mich ohnehin sehr.

Meine Mutter war früher zwar da, aber sie konnte vieles nicht auffangen oder verändern. Mein Vater hat mir dagegen sehr stark dieses Bild vermittelt, dass ich krank und nicht arbeitsfähig sei.

Jetzt stehe ich gefühlt vor den Folgen davon und muss mir Dinge mit 36 erst beibringen, die andere vielleicht viel früher gelernt haben.

Ich bin inzwischen beim Psychosozialen Dienst in Betreuung und habe auch Kontakt zu einer Sozialarbeiterin. Gemeinsam wird geschaut, was beruflich und sozial für mich möglich ist.

Zusätzlich wurde mir Sertralin verschrieben. Ich hatte und habe große Angst vor Antidepressiva, besonders davor, dass sie meine Persönlichkeit verändern oder meine Gefühle beeinflussen könnten.

Momentan nehme ich nur eine niedrige Einstiegsdosis. Gerade jetzt am Anfang habe ich allerdings starke innere Unruhe, Zittern und Bewegungsdrang. Deshalb bin ich mit dem behandelnden Team in Kontakt und möchte die Dosis nicht einfach selbst erhöhen.

In meiner schlimmsten Phase hatte ich auch Gedanken in Richtung „wenn ich es niemals schaffe, wieder ein gemeinsames Leben mit meiner Freundin aufzubauen, ist mein Leben nichts mehr wert“.

Aktuell habe ich keinen konkreten Plan oder Drang, mir etwas anzutun. Ich bin in Betreuung und versuche wirklich, aus dieser Situation herauszukommen.

Mein größter Wunsch ist eigentlich sehr einfach:

Ich möchte wieder ein normales Leben führen können.

Ich möchte arbeiten.

Ich möchte unabhängig werden.

Ich möchte lernen, mir selbst zu vertrauen.

Und ich möchte irgendwann wieder mit meiner Freundin zusammenleben.

Ich möchte aber nicht einfach aus Angst zu ihr zurücklaufen und dann nach ein paar Monaten wieder vor den gleichen Problemen stehen.

Ich möchte es diesmal schaffen.

Und genau davor habe ich gleichzeitig so große Angst.

Ich habe manchmal das Gefühl, dass ich gerade zum ersten Mal in meinem Leben wirklich versuche, selbst Verantwortung für mein Leben zu übernehmen – und gleichzeitig habe ich nie gelernt, wie man das eigentlich macht.

01.09.2026 x 2 #1


25 Antworten ↓
S

silberauge
Mitglied

Beiträge:
7082
Danke erhalten:
9957
Mitglied seit:
Zitat von YamiVT:
Besonders morgens ist es oft schlimm. Ich werde wach und mein Körper scheint teilweise sofort auf Alarm zu gehen.

Das ist ganz typisch für Angststörungen, morgens geht der Cortisolspiegel nach oben. Ich kenne das auch aus akuten Zeiten, bin dann morgens quasi mit Panik aus dem Bett gesprungen.

Zitat von YamiVT:
Essen fällt mir teilweise richtig schwer und ich habe in ungefähr drei Wochen rund 10 kg verloren.

Das passt auch dazu. Wenn der Körper ständig unter Strom steht, sich also im Kampf- und/oder Fluchtmodus befindet, findet er Essen nicht so wichtig.

Zitat von YamiVT:
Zusätzlich wurde mir Sertralin verschrieben. Ich hatte und habe große Angst vor Antidepressiva, besonders davor, dass sie meine Persönlichkeit verändern oder meine Gefühle beeinflussen könnten.

Da brauchst du keine Angst haben, die Persönlichkeit verändert sich nicht. Die Gefühle werden vielleicht nach oben und nach unten etwas abgeschnitten, was dir aber eine Erholungsphase verschafft und dich dadurch handlungsfähiger macht. Etwas mehr Nervosität/Angst in der Einschleichphase ist normal, das pendelt sich dann ein. Hast du einen guten Facharzt, dem du vertraust?

Gestern 19:33 • x 1 #23


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Ich will zurück zu meiner Freundin, aber habe Angst

x 3


M

medved
Mitglied

Beiträge:
25
Danke erhalten:
19
Mitglied seit:
Grüß dich, Yami.


Ich finde es stark, dass du in deinem Leben an einem Punkt bist, wo du dir über Verantwortung für dein eigenes Leben Gedanken machst. In meinen Augen übernimmst du schon sehr viel Verantwortung. Du kümmerst dich um deine Gesundheit, bist interessiert an deiner Vergangenheit und möchtest sie mit deinem Vater und deiner Mutter aufarbeiten.

Ich denke, du solltest dich nicht nur daran messen, ob du dich finanziell verantworten kannst in dieser Gesellschaft. Als Mensch bist Du schon so viel mehr, alleine, dass Du nur Mensch bist.

Hast du denn schon Ahnung oder eine Idee, was du genau machen willst beruflich oder worin du arbeiten möchtest? Ich denke, du stehst vor einer großen Chance und Möglichkeit, an dieser Stelle dir nochmal die Zeit zu nehmen, herauszufinden, was du wirklich machen möchtest, was deine Berufung ist. Das ist doch eigentlich schon mal ein sehr schönes Projekt, oder nicht?

Wenn du Lust hast, dann machen wir hier mal ein Brainstorming: Was dir wirklich Freude macht, was dich begeistert, was dir leicht fällt, wo du dich darin schön empfindest, wenn du das tust.

Gestern 15:39 • x 1 #2


Zum Beitrag im Thema ↓


M
Grüß dich, Yami.


Ich finde es stark, dass du in deinem Leben an einem Punkt bist, wo du dir über Verantwortung für dein eigenes Leben Gedanken machst. In meinen Augen übernimmst du schon sehr viel Verantwortung. Du kümmerst dich um deine Gesundheit, bist interessiert an deiner Vergangenheit und möchtest sie mit deinem Vater und deiner Mutter aufarbeiten.

Ich denke, du solltest dich nicht nur daran messen, ob du dich finanziell verantworten kannst in dieser Gesellschaft. Als Mensch bist Du schon so viel mehr, alleine, dass Du nur Mensch bist.

Hast du denn schon Ahnung oder eine Idee, was du genau machen willst beruflich oder worin du arbeiten möchtest? Ich denke, du stehst vor einer großen Chance und Möglichkeit, an dieser Stelle dir nochmal die Zeit zu nehmen, herauszufinden, was du wirklich machen möchtest, was deine Berufung ist. Das ist doch eigentlich schon mal ein sehr schönes Projekt, oder nicht?

Wenn du Lust hast, dann machen wir hier mal ein Brainstorming: Was dir wirklich Freude macht, was dich begeistert, was dir leicht fällt, wo du dich darin schön empfindest, wenn du das tust.

x 1 #2


YamiVT
@medved
Hallo,

danke für deine Worte.

Aktuell stecke ich psychisch gerade etwas fest, was ich aber nicht als Ausrede benutzen möchte. Meine Freundin wohnt in Beckum, und vielleicht bin ich mit meinen Gedanken auch schon etwas zu weit in der Zukunft.
Beruflich denke ich momentan eher an Lager, Kommissionierung, Verkauf oder Einzelhandel, weil ich dort wahrscheinlich die größten Chancen für einen Einstieg habe. Mein Gedanke ist, erstmal Berufserfahrung und Referenzen zu sammeln, damit ich später bessere Möglichkeiten habe, wieder zu ihr nach Deutschland zu ziehen – oder vielleicht kommt sie irgendwann zu mir.

x 1 #3


M
@YamiVT

Okay, ich sehe, du denkst ganz praktisch, was ja erst mal gut ist. Du hast jetzt die Chance, was eigentlich deine wirkliche Berufung ist, zu sagen: was dir Freude macht und was dich begeistert.

Vielleicht möchtest du Tierpfleger sein, oder möchtest du vielleicht doch noch eine Ausbildung abschließen. Diese Chance, das wenigstens jetzt einmal durchzuspielen, würde ich mir nicht an deiner Stelle nehmen lassen, auch wenn der praktische Weg vielleicht jetzt im ersten Moment der schnellere Weg ist, um wieder mit deiner Freundin zusammenzukommen...

Das Leben kann sehr spannend werden, wenn man beginnt, seinem Herzen zu folgen. Wie sich das anfühlt, siehst du schon mit deiner Freundin. Stell dir vor: Jetzt findest du auch noch deine wirkliche Berufung, folgst deinem Herzen, beziehungsweise wir schauen, ob das vielleicht möglich ist.... Ich denke, das ist eine Win-Win-Win-Situation für dich, dein Leben und die Beziehung zu deiner Freundin. Berufung FTW lachen

x 1 #4


YamiVT
@medved
Ich weiß ehrlich gesagt noch gar nicht genau, was mir beruflich wirklich liegt. Im Lager habe ich einmal ein zweitägiges Praktikum gemacht, und die Arbeit hat mir eigentlich Spaß gemacht. Ich habe dort nur aufgehört, weil es keinerlei Aussicht auf eine Einstellung gab.

Deshalb versuche ich gerade auch realistisch zu denken. Lager, Kommissionierung, Verkauf oder Einzelhandel wären für mich wahrscheinlich die sinnvollsten Möglichkeiten, erstmal in die Arbeitswelt einzusteigen und Berufserfahrung zu sammeln. Einen Schulabschluss kann ich später immer noch nachholen.

Im Moment ist mir erstmal wichtig, auf eigenen Beinen zu stehen, Geld zu verdienen und überhaupt herauszufinden, was mir im Arbeitsalltag liegt. Natürlich habe ich dabei auch das langfristige Ziel, mit meiner Freundin irgendwann ein gemeinsames Leben aufzubauen. Dafür möchte ich aber erstmal eine vernünftige Grundlage schaffen und beruflich Fuß fassen.

Aktuell habe ich allerdings durch meine psychische Situation eine gewisse Blockade und merke, dass mir manche Schritte schwerer fallen, als ich es eigentlich möchte. Ich will das aber nicht als Ausrede benutzen, sondern versuche trotzdem, langsam voranzukommen und mir etwas aufzubauen.

x 1 #5


M
Ich spüre ganz genau, wie du vorankommen möchtest. Das ist nicht nur ein kleines bisschen. Und du brauchst dich hier überhaupt nicht zu entschuldigen, wenn du sagst, dass du aufgrund deiner psychischen Situation eine gewisse Blockade gerade verspürst...

Brauchst du Unterstützung oder kann ich dir bei etwas helfen, was ich über Distanz regeln kann?

#6


J
Hey! Also meiner Erfahrung nach ist es essenziell, mit sich selbst im „Reinen“ zu sein, bevor man eine wirklich erfolgreiche Beziehung führen kann.

Sonst ist es leider oft so, dass man seine eigenen Unsicherheiten auf die Frau bzw. auf die Beziehung projiziert und das merken Frauen! Die haben dafür praktisch ein Gespür.

Setz den Fokus jetzt zu 100 % auf dich und arbeite daran, deine eigene „Mission“ im Leben zu finden. Das ist am Ende das, was wirklich zählt. Es gibt auch tolle Bücher und Videos zu diesem Thema, die dir bestimmt dabei helfen können, deinen Selbstwert zu stärken und dich ein Stück weit neu zu erfinden.

Versuch bloß nicht, dich in dieser Beziehung zu verlieren oder dein ganzes Glück daraus zu ziehen. Dein eigenes Leben und dein eigenes Glück sollten immer die Basis bleiben.

x 2 #7


YamiVT
Ich weiß ehrlich gesagt selbst nicht so genau, was man in meiner Situation am besten machen kann. Meine Mutter ist natürlich auch teilweise mit mir und der ganzen Situation überfordert, und ich habe momentan einfach ziemlich viele Baustellen gleichzeitig.

Trotzdem habe ich natürlich ein Ziel vor Augen. Ich möchte mein Leben wieder in den Griff bekommen und langfristig mit meiner Freundin ein gemeinsames Leben aufbauen.

Aktuell wohne ich erstmal bei meiner Mutter und habe Sozialgeld beantragt. Wenn das alles wieder durch ist und ich Geld bekomme, muss ich meiner Mutter natürlich auch etwas für Miete, Strom, Essen usw. geben. Das werden wahrscheinlich so 400 bis 500 Euro im Monat sein.

Mir ist natürlich klar, dass das Leben nicht kostenlos ist und meine Mutter auch nicht alles für mich bezahlen kann. Trotzdem belastet mich das zusätzlich, weil ich psychisch gerade sowieso schon ziemlich feststecke und gleichzeitig versuche herauszufinden, wie es beruflich und allgemein mit meinem Leben weitergehen soll.

Manchmal ist einfach das Problem, dass es so viele Sachen auf einmal sind und ich gar nicht weiß, wo ich zuerst anfangen soll.

#8


M
Was hast du heute noch vor?

#9


YamiVT
Aktuell sitze ich auf einem Discord-Server, versuche mich mit einem Spiel und Musik etwas abzulenken und gleichzeitig den Kopf ein wenig frei zu bekommen.

Nebenbei versuche ich gerade, mich dazu zu überwinden, mich auf eine 30-Stunden-Stelle in der Feinkost zu bewerben. Eigentlich wäre das vielleicht gar keine schlechte Möglichkeit für mich, aber momentan kostet mich selbst so ein Schritt ziemlich viel Überwindung.

#10


YamiVT
Zitat von Justin3456:
Hey! Also meiner Erfahrung nach ist es essenziell, mit sich selbst im „Reinen“ zu sein, bevor man eine wirklich erfolgreiche Beziehung führen kann. Sonst ist es leider oft so, dass man seine eigenen Unsicherheiten auf die Frau bzw. auf die Beziehung projiziert und das merken Frauen! Die haben dafür praktisch ein ...

Danke für deine Antwort. Ich werde das auf jeden Fall berücksichtigen, da mir meine Beziehung sehr wichtig ist und ich sie langfristig erhalten möchte.

x 1 #11


M
@YamiVT Wie wäre es mit einem Telefonjob zu Beginn? Du scheinst gerne am Computer zu arbeiten oder zu sitzen. Discord ist ja auch sehr kommunikabel.

So oder so, dein Plan und dein Ziel sind sehr klar, wie es scheint. Jetzt geht es an die Umsetzung. Wenn du magst, kann ich dir auch ein bisschen zeigen, wie du mit KI deine Bewerbungen schreiben kannst, ohne dass du wirklich gleich überfordert bist. Vielleicht benutzt du ja schon KI im Alltag. Ich kann dir zeigen, wie du da vielleicht Erleichterung in dein Leben reinbringen kannst und du schneller und einfacher in die Umsetzung kommst, wenn du möchtest.

x 1 #12


YamiVT
Ja, ich nutze KI wie ChatGPT oder Gemini als Orientierung. Für mich sind das ganz gute Anhaltspunkte, und ich schreibe die Bewerbung danach noch so um, dass sie besser zu mir passt und nicht einfach nur übernommen ist.

Ob die Bewerbung am Ende wirklich gut ankommt, ist natürlich eine andere Frage. Gerade weil ich bisher kaum
Referenzen oder Berufserfahrung vorweisen kann, bin ich da schon etwas unsicher.

Den Vorschlag würde ich aber grundsätzlich gerne annehmen. Das mit dem Telefon klingt auf jeden Fall interessant. Gleichzeitig merke ich aber auch, dass mich das Thema etwas triggert, weil ich mir im Zusammenhang mit meiner Freundin immer wieder die Schuld gebe und mich frage, ob ich damals vielleicht nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft habe.

#13


M
@YamiVT Ich schaue gerne darüber, wenn die Bewerbung fertig ist. Wie gesagt, ich helfe dir auch gerne beim Ausformulieren und kann dir ein paar Tipps geben, wie du KI diesbezüglich verwendest, sodass der wesentliche Inhalt von dir kommt, und wir prüfen ihn gemeinsam. Ich habe auch gesehen, in Wien gibt es ein paar Einrichtungen, die Menschen in deiner Situation, Reintegration ins Arbeitsleben zum Beispiel, auch aktiv unterstützen. Vielleicht wäre es sinnvoll, erst einmal einen Termin bei so einer Einrichtung zu machen. Das kann wie eine Referenz wirken, wenn du über so eine Einrichtung dann in die Jobsuche gehst...

Schau doch mal nebenbei, was es diesbezüglich gibt für Menschen, die wenig Berufserfahrung haben und jetzt im Prinzip in das Berufsleben einsteigen möchten. Da kannst Du sicherlich erst einmal nur anrufen und vielleicht einen Termin ausmachen. Es sind nur kleine Schritte notwendig. Wichtig ist, dass du einen Schritt jetzt nach dem anderen machst.

Bitte melde mich auf dem Laufenden, wie du vorankommst...

Ich gehe jetzt erstmal schlafen. Hier ist es schon spät.

x 1 #14


S
@medved
Sorry, aber du klingst irgendwie selbst wie eine KI.

#15


J
Zitat von YamiVT:
Ja, ich nutze KI wie ChatGPT oder Gemini als Orientierung. Für mich sind das ganz gute Anhaltspunkte, und ich schreibe die Bewerbung danach noch so ...

Ich meine das nicht böse aber du darfst deine Freundin unter keinen Umstände zu dem Mittelpunkt deines Lebens machen. Das wird sonst das sicherer Ende deiner Beziehung sein. Lass Sie auch nicht an dein Sorgen oder Unsicherheiten teilhaben. So fieß das klingt aber Frauen reagieren darauf emotional und fühlen sich davon nicht angezogen. Langfristig fährst du damit die Beziehung vor die Wand. Versuch mit Angehörigen, Freunden oder sonstigen Personen wie mit uns zu sprechen.

x 1 #16


M
@silberauge Ich denke, du solltest dich nicht bei mir entschuldigen, sondern bei Yami, weil du mit einem so leeren Inhalt hier rein grätscht.

x 1 #17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

S
Zitat von Justin3456:
So fieß das klingt aber Frauen reagieren darauf emotional und fühlen sich davon nicht angezogen.

Also, dass klingt jetzt wirklich etwas fies Frauen gegenüber und das kann man sicherlich nicht verallgemeinern. Wenn eine Beziehungen am Leben gehalten werden soll, dann gehören auch die Schattenseiten dazu. Der Freundin jetzt irgendwas vorzuspielen halte ich für keine gute Idee.

x 1 #18


S
@YamiVT
Du klingst recht reflektiert und weißt wo du hin willst. Das ist ein großer Pluspunkt, auch dass du Verantwortung übernehmen willst. Da hast du natürlich noch ein gutes Stück Arbeit vor dir und das geht alles nicht von heute auf morgen. Wichtig ist Schritt für Schritt voran zu gehen und dir die für dich passende Unterstützung zu holen. Das du deine Freundin sehr vermisst kann ich gut verstehen. Wie sieht es denn mit gegenseitigen Besuchen aus?

x 1 #19


YamiVT
@silberauge
Ich denke genauso. Ich bin eigentlich eine sehr ehrliche und aufgeschlossene Person und bespreche vieles offen in unserer Beziehung. Genauso kommt sie auch zu mir, wenn sie etwas beschäftigt, und ich versuche dann, immer ein offenes Ohr für sie zu haben.

Natürlich alles nur in einem gewissen Maß, weil man den Partner mit seinen eigenen Themen auch nicht überfordern möchte. Den Hinweis von @Justin3456 werde ich aber auf jeden Fall berücksichtigen.

x 2 #20


A


x 4


Pfeil rechts



App im Playstore