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M
@dirkdouglas

noch nichtmal blau gemacht! Ich habe nur keinen PCR Test gemacht und mich um die Quarantäne herumgedrückt, wodurch es Probleme mit der Zeitkarte gab. Als ich in der nächsten Woche wieder arbeiten sollte und noch positiv war, habe ich mich wieder um die Quarantäne gedrückt und bin zum Arzt und habe mich wegen Kopfschmerzen krank schreiben lassen, weil ich keinen anstecken wollte.
Hatte dadurch aber ein extrem schlechtes Gewissen und total die Schlafstörungen bekommen wegen Grübelgedanken und schlechtem Gewissen und dadurch Ängste entwickelt.
Dass ich die Panikattacke gespielt habe und es mir eigentlich gut ging konnte ich nicht auflösen weil ich dachte meine Freundin macht dann Schluss mit mir und meine Eltern sind extrem sauer auf mich.
Zusätzlich war ich voller Angst, dass sie mich wieder in die Psychiatrie “zwingen“ wenn ich nicht schlafen kann also war ich auf die Medikamente angewiesen, die ich nicht nehmen wollte. Irgendwie ein Kreislauf aus dem ich keinen Ausweg wusste.

Heute 14:45 • #21


M
Ach ja es handelt sich auch nur um einen Nebenjob der 2 mal die Woche ist. Dachte meine Corona Infektion wäre in einer Woche vorbei bis ich wieder arbeiten muss, und dachte ich könnte auf die Quarantäne verzichten und mich selber isolieren und trotzdem mal spazieren gehen.
Das Dumme ist: die Quarantäne Zeit lag gerade mal bei 5 Tagen zu dem Zeitpunkt! Es wäre alles anders gelaufen hätte ich mich einfach an den sch. normalen Ablauf bei einer Corona Infektion gehalten.

Heute 14:48 • #22


A


Habe mein Leben mit Absicht zerstört

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S
Warum hast du denn den PCR Test nicht einfach gemacht? Hattest du Angst vor der Quarantäne?

Heute 14:52 • #23


M
@silberauge
Nein, Angst nicht. Ich wollte einfach nicht eingesperrt sein, sondern einfach mal raus um zu spazieren. Und mich trotzdem für die Zeit der Infektion isolieren.

Heute 14:58 • #24


S
Das kann ich verstehen. Mit ging das auch so, dass ich dachte, Hilfe, ich will nicht eingesperrt sein. Aber als mich dann Corona erwischte, ging es mir paar Tage so mies, dass ich gar nicht auf die Idee kam, das Haus zu verlassen. Und als es mir dann besser ging, bin ich auch mal raus spazieren gegangen. Das kontrollierte da eh schon keiner mehr und wen soll ich anstecken, wenn ich alleine draußen unterwegs bin.
Ja den ganzen Stress hättest du dir ersparen können. Aber nun ist es so und du gehst jetzt Schritt für Schritt wieder raus aus dem Dschungel. Wann willst du wieder ins Studium einsteigen?

Heute 15:07 • #25


M
@silberauge
Ja das ist alles alles alles so unnötig was ich gemacht habe und mein Leben hätte ganz anders laufen können..
Ende März geht es wieder los

Heute 15:09 • #26


S
Da ist ja noch ein bisschen Zeit, dich weiter zu stabilisieren. Ich wünsche dir alles Gute und hole/suche dir die Hilfe, die du brauchst.

Heute 15:12 • x 1 #27


M
@silberauge Dankeschön

Heute 15:15 • x 1 #28


Alex1972
Wenn ich das richtig verstehe, befindest du dich gerade in einer Sackgasse. Ich spreche damit dein Lügenkonstrukt an, das dich jetzt und auch künftig extrem belasten wird. Denn du hast weder deinen Eltern, deiner Freundin noch deinen Freunden von dieser „Geschichte“ erzählt.
Es stellt sich also die Frage, wie du künftig mit diesem Geheimnis umgehen wirst? Meines Erachtens wäre es die beste Lösung, reinen Tisch zu machen. Ich weiß, dass das für dich jetzt unmöglich klingt, aber ansonsten wird dich das Ganze dein Leben lang verfolgen. Weil du durch dein hinter das Licht geführte Umfeld ja ständig daran erinnert wirst, was du gemacht hast. Und damit wirst du das Geschehene nie hinter dir lassen können und dein restliches Leben dadurch belastet sein. Und ich glaube, dass jene Menschen, die dich lieben, dein Handeln auch verstehen und weiter zu dir stehen werden.
Variante zwei ist, du lässt alles hinter dir, ziehst in eine andere Stadt und machst du einen kompletten Neuanfang.
Aber so oder so - ich empfehle dir auf alle Fälle, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, damit du nicht noch einmal in so eine Sackgasse gerätst.
Ehrlichkeit währt am Längsten
Lg Alex

Heute 16:49 • x 1 #29


M
@Alex1972 ja du hast vollkommen Recht, mein Lügenkonstrukt wird mich jetzt mein Leben lang belasten und ich werde mir für immer Vorwürfe machen: hätte ich nur eine Sache anders gemacht, wär mein Leben so perfekt geblieben und jetzt ist es so schlimm usw.
Aber ich glaube nicht, dass mein Leben besser wird, wenn ich meiner Freundin und Eltern meine „wahre Geschichte“ erzähle. Eher würde meine Freundin Schluss machen und ich fühle mich noch schlechter. Und für ein Leben in einer anderen Stadt bin ich auch nicht bereit.. bin froh über die paar Leute, die ich jetzt hier noch habe und keine Kraft für so einen Schritt.

Heute 18:22 • x 1 #30


Hotin
Zitat von Mensch1:
Aber ich glaube nicht, dass mein Leben besser wird, wenn ich meiner Freundin und Eltern meine „wahre Geschichte“ erzähle.

Da kannst Du Recht haben. Folglich solltest Du selbst entscheiden, wie Du da vorgehst.

Darüber hinaus wirst Du selbst vermutlich erst in einigen Monaten oder Jahren verstehen, warum
Du so hartnäckig warst und sogar freiwillig diese Rolle übernommen hattest.

Heute 18:34 • #31


S
Na ja, nun halte den Ball aber mal bisschen flach. Du hast niemanden umgebracht, du wanderst nicht für Jahre in den Knast, du hast keine unheilbare Krankheit.... Verzeihe dir selbst diesen Patzer und mache es in Zukunft besser. Fehler sind dafür da, dass man aus ihnen lernt und sie sind nicht dafür da sich für den Rest seines Lebens selbst fertig zu machen. Und das Leben ist in der Regel nicht perfekt und das muss es auch gar nicht sein. Wär doch auch schrecklich langweilig so ein perfektes Leben

Heute 18:38 • x 4 #32


Susanne05
Zitat von Alex1972:
Variante zwei ist, du lässt alles hinter dir, ziehst in eine andere Stadt und machst du einen kompletten Neuanfang.

Dein Ernst?
Ein halbes Jahr neben der Spur, nichts verbrochen, war krankgeschrieben. Er kann sein Leben wieder aufnehmen wenns ihm gut geht.
Kein Grund zum Fliehen.

Heute 21:05 • x 1 #33


Alex1972
@Susanne05 ich habe das darauf bezogen, dass er so möglicherweise den Geschehnissen entfliehen kann. Wenn er jeden Tag von jenen Menschen umgeben ist, die ihn daran erinnern, dass er nicht ehrlich zu ihnen war, wird es schwierig, damit leben zu können. Deshalb rate ich ihm vorrangig ja auch, reinen Tisch zu machen. Sonst ist zu befürchten, dass das nie ein Ende nimmt …

Heute 21:42 • x 1 #34


Susanne05
@Alex1972 Man nimmt sich selbst immer mit. Egal wohin man geht. Das Ziel müsste doch sein, dass er sich selbst verzeiht.
Dann ist egal wo er ist.
- Es ist passiert, es war Mist - ich machs jetzt anders.

Die anderen wissen doch gar nichts.

Heute 21:52 • x 3 #35


G
Letztendlich werden sich deine engsten Menschen verar.scht fühlen. Was aber zu verstehen ist. Wie sie dann damit und dir umgehen, weiß keiner.

Ich bin ja ein Verfechter der Wahrheit. Mist gebaut, dafür grade stehen und die Konsequenzen tragen.

Gleichzeitig würde ich aber auch auf Suche nach einem guten Therapeuten gehen, denn da ist was in ziemlicher Schräglage.

Heute 22:05 • x 1 #36


S
Zitat von Alex1972:
Wenn er jeden Tag von jenen Menschen umgeben ist, die ihn daran erinnern, dass er nicht ehrlich zu ihnen war, wird es schwierig, damit leben zu können.

Was sollte er denen denn erzählen? Die ganzen Suizidgedanken die er hatte? Die vorgetäuschte Panikattacke? Das würde doch das Umfeld erst recht belasten und für Verwirrung sorgen. Die Frage ist doch auch, ob sie ihm das überhaupt glauben würden. Und das er eine sehr schlechte Phase hatte, haben die doch auch mitbekommen.
Der TE ist erwachsen und sollte vor allem schauen, wie er jetzt die Kurve wieder bekommt und diese ganzen Dinge mit einer Fachperson besprechen.

Vor 25 Minuten • x 1 #37

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Gaulin
Wenn du erst den Kranken gespielt hast, könntest du doch nun den Gesunden spielen. Nee im Ernst, versuche mit therapeutischer Hilfe dein Leben in den Griff zu bekommen. Alles Gute!

Gerade eben • #38


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