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L

Lilaria_Rose
Mitglied

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Über eine Freizeitplattform habe ich einen sehr netten Mann kennengelernt, der eine Autismus-Diagnose hat. Zwischen ihm und mir hat sich eine wunderbare platonische Freundschaft entwickelt. Anfangs haben wir uns bei irgendwelchen Aktivitäten getroffen, aber das Verhältnis wurde schnell enger und wir verabredeten uns dann immer öfter privat. Wir haben unsere gemeinsamen Interessen gepflegt und auch viele tiefgründige Gespräche geführt.

Leider kam es eines Tages zu einem unangenehmen Zwischenfall. Er warf mir vor, dass ich seine Grenzen überschritten hätte, was mir jedoch gar nicht bewusst und somit keine Absicht von mir war. Trotzdem wollte er vorerst Abstand und sagte alle gemeinsam geplanten Termine ab. Ich war natürlich traurig, respektierte aber seinen Wunsch.

Nach 6 Wochen Funkstille schrieb er mich wieder an und schickte mir eine Anfrage für eine meiner Aktivitäten. Das ist jetzt fast 2 Monate her. Seither stehen wir wieder in Kontakt, aber es ist nicht mehr so wie früher. Wir sehen uns quasi nur noch bei Aktivitäten von der Plattform. Er ist dann zwar immer freundlich und gut gelaunt, fragt mich aber nicht bzgl. privater Treffen. Wenn er mich anschreibt, geht es meistens um organisatorische Dinge. Früher haben wir viel Privates ausgetauscht.

Das Problem ist, dass er sich in diesen 6 Wochen ohne Kontakt mit einer anderen Frau angefreundet hat und sie jetzt seine wichtigste Bezugsperson ist. Früher hat er immer mit mir eine Fahrgemeinschaft gebildet, wenn wir bei den gleichen Aktivitäten angemeldet waren. Jetzt fährt er immer mit ihr. Alle Termine in der Freizeit plant er mit ihr, persönliche Dinge bespricht er mit ihr, nach dem Ende einer Aktivität macht er so ziemlich immer noch etwas mit ihr alleine und nicht mehr mit mir, so wie früher. Die Beiden sind total eng miteinander und das merken Außenstehende ganz schnell. Alles was ich früher von ihm bekommen habe, bekommt jetzt sie. Ich habe übrigens kein Problem mit der Frau, wir verstehen uns gut und haben auch Kontakt.

Aber ich vermisse den Mann als guten Freund und möchte, dass unser Verhältnis wieder so eng wird wie früher. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass er das gar nicht kapiert, wie weh das tut, nach ein paar Wochen Funkstille durch eine andere Person ersetzt zu werden.

Kennt sich jemand hier mit Autismus aus? Was würdet ihr an meiner Stelle tun, würdet ihr das direkte Gespräch mit ihm suchen?

12.07.2026 #1


12 Antworten ↓

CosmicPancake
Ich bin selber Autist und kann versuchen, Dir zu helfen.
Ich persönlich finde platonische Freundschaften zwischen Mann und Frau (solange mindestens einer Hetero ist) grundsätzlich schwierig und viele Probleme verstärken sich nochmal, wenn ein Autist an der Sache beteiligt ist. Aber nehmen wir mal an, das alles einvernehmlich platonisch war.

Autisten können nicht gut, was in der Psychologie "Theory of mind" heißt - sich in die Gefühle und Befindlichkeiten von anderen Menschen hinein versetzen. Dazu können Sie ihre eigenen Bedürfnisse ebenfalls nicht gut erkennen und noch schlechter ausdrücken. Insbesondere nicht non-verbal.
Weiterhin können Autisten 3-stufige Überlastungsprozesse durchlaufen: Overload, Meltdown, Shutdown. Alles was die gewohnte Ordnung stört, kann dazu beitragen, dass man da hinein gerät und ein Overload würde die radikale Reaktion erklären.
Was heißt das für Deine konkrete Situation? Such das Gespräch und frage gezielt danach, wie Dein Freund die konkrete Situation erlebt hat. Ich würde auch versuchen herauszufinden, wie sehr es um das Platonische bestellt ist. Auch bei Dir klingt das für mich nach mehr als Freundschaft.
Frag mich alles, was Du wissen möchtest.

x 2 #2


A


Freundschaft und Autismus

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L
Vielen Dank für deine Einschätzung.

Mehr als Freundschaft ist zwischen uns nie gelaufen. Ich bin schon lange in einer festen Partnerschaft, und auch er war jahrelang in einer Beziehung. Im Winter hat er sich von seiner Partnerin getrennt. Im Frühjahr hat er einen neuen Beziehungsversuch mit einer anderen Frau gestartet. Die Sache war aber nur von kurzer Dauer, nach rund einem Monat war schon alles vorbei.

Diese Frau, die jetzt seine beste Freundin ist, war in dieser Zeit für ihn da. So ist diese enge Freundschaft zwischen ihnen entstanden. Natürlich wäre auch ich gerne für ihn da gewesen, aber diese Kurzbeziehung und das Aus fielen exakt in die Zeit, als er keinen Kontakt mit mir wollte. Deshalb habe ich das erst später nach unserer Funkstille mitbekommen. Jetzt datet er zwar wieder, aber so wie ich das verstanden habe, hat er noch nichts Konkretes in Aussicht.

Als Autist wirst du sicher wissen, dass autistische Menschen ihre Freundschaften sehr intensiv pflegen und es auf Außenstehende oftmals so wirken kann, als ob zwei befreundete Menschen wie ein Paar wirken. Wir wurden früher manchmal auch für ein Paar gehalten.

Ich denke, ich werde ihn einfach mal anschreiben und fragen. Autisten verstehen es am Besten, wenn man direkt mit ihnen kommuniziert.

x 1 #3


Krylla
Ich stimme @CosmicPancake als Autistin in vielen Dingen zu.

Muss aber widersprechen beim "theory of mind".
Ich finde es sehr schwierig sowas zu sagen. Ich bin Recht für darin, mich in andere hineinzuversetzen. Natürlich nicht immer, sonst hätte ich ja nicht die Diagnose.
Aber diese Theorie empfinde ich als sehr endgültig und so kurz gefasst, mit wenig Wissen bei der anderen Seite, sogar als ein wenig gefährlich.
Die ganze "Schuld" wird auf den Autisten geschoben. Und damit auch die ganze Verantwortung.
Lieber sollte von dem "doppelten Empathie-Problem" gesprochen werden. Keine Seite versteht hier alleine die andere schlecht. Beide können sich einfach gegenseitig nicht so gut verstehen.
Und eigentlich, finde ich, grundlegend ein Problem zwischen allen Menschen ist und zwischen diesen beiden Gruppen besonders auffällt.
Sie versteht das Verhalten nicht und holt sich Ratschlag (was bei jeder Beziehung passieren kann, egal welche Diagnose). Noch ist nicht klar, dass der Mann nicht weiß, was er da tut.


Aber ich denke auch, dass da irgendwie was vorgefallen ist, dass ihn absolut überfordert hat.
Von deiner Beschreibung gehe ich davon aus, dass er dir auch nicht genau erläutert hat, was es war. Und das ist wirklich unschön und, behaupte ich einfach Mal, wahrscheinlich das Hauptproblem?

Ich habe sowas auch hinter mir, wenn auch mit anderen Thema, und das schlimmste war eben diese Unwissenheit, weil dieser Mann seinen Mund einfach nicht öffnen konnte.
Übrigens war das ein Nicht-Autist.

Wenn das das Hauptproblem ist, dann gehe damit um, wie du es bei anderen Leuten tun würdest und wie es auch @CosmicPancake schon gesagt hat: Rede mit ihm.
Und wenn du denkst, dass er irgendwie für dich etwas komisch verstanden hat, frage nach, was er genau meint und versuche es nicht selbst in deinem Kopf zu füllen. Das kann bei Beziehungen zwischen Nicht-Autist und Autist ordentlich nach hinten los gehen und ich spreche da aus Erfahrung, als die Seite, der Dinge unterstellt wurden.

x 1 #4


L
Danke auch dir, Krylla.

Ich weiß schon, warum er damals den Kontakt für eine Weile eingestellt hat. Das hat er mir schon kommuniziert. Aus meiner Sicht war es eine überzogene Reaktion seinerseits, aus seiner Sicht eine logische Konsequenz für mein in seinen Augen grenzüberschreitendes Verhalten.

Es ging um eine Aktivität, die ich mit ihm gemeinsam machen wollte. Ich war mir sehr sicher, dass er das interessant finden und mit mir hingehen würde und war überrascht, als er sich sehr schnell dagegen entschieden hat. Er hat mir geschrieben, dass er das nicht wollte. Und ich dachte, ich könnte ihn mit meiner Überredungskunst dazu bringen, seine Entscheidung zu überdenken und am Ende doch "Ja" zu sagen.

Das hat er als krasse Grenzüberschreitung empfunden, weil ich sein "Nein" nicht sofort hingenommen und stattdessen versucht habe, ihn zu einem "Ja" zu überreden. War nicht lange und penetrant, nur paar wenige WA. Für ihn war das aber ein No-Go.

Ich muss zugeben, dass ich auch ziemlich stur und konsequent sein kann, wenn jemand mein "Nein" nicht akzeptiert und versucht, mich zu einer Meinungsänderung zu bewegen. Aber ich sage dann einfach: "Du hör mal zu, ich hab' gesagt, dass ich das nicht will und dabei bleibt es." Ich wäre genervt und würde konsequent bei meiner Meinung bleiben, aber ich empfinde das nicht als heftige Grenzüberschreitung und würde wegen sowas nicht den Kontakt abbrechen (außer natürlich, wenn sich der Vorfall mehrmals wiederholt und mein Gegenüber immer wieder versucht, mich umzustimmen).

Mein guter Freund ist da viel empfindlicher bzw. sind seine Grenzen viel schneller erreicht als meine. Das wusste ich vorher nicht, denn es war das erste Mal, dass ich ihn zu etwas überreden wollte. Mich hat seine heftige Reaktion total überrascht, ich hab' in keinster Weise damit gerechnet. Jetzt weiß ich, wie er in diesem Punkt tickt und werde sicher nicht mehr versuchen, ihn nach einem "Nein" zu einer Zusage zu überreden.

#5


Krylla
Das klingt wirklich nach einer blöd gelaufenen Situation.

Es ist schade, dass es direkt so eskaliert ist.
Da kann man wirklich nur versuchen zu fragen "Wieso?".



Ich verstehe, dass du mit dem aktuellen Stand unglücklich bist, wo er doch wieder mit dir in den Kontakt getreten ist. Aber so ... anders eben.

Ich hoffe, dass das Gespräch gut läuft.
Und egal wie es ausgeht, dass es dir danach mental besser geht.
Ich wünsche dir aber ein gutes Gespräch und dass er dich danach auch besser versteht.

Ich drücke dir die Daumen!

x 1 #6


Micha2
Wie lange kennst du ihn denn schon?

Ich finde es brauch seine 2-3Jahre um den Menschen wirklich zu kennen.

Ich kenne mich mit Autismus 0 aus, aber eventeuell gibt er sich anders als er in wirklichkeit ist?


Zitat von CosmicPancake:
Freundschaften zwischen Mann und Frau (solange mindestens einer Hetero ist) grundsätzlich schwierig

Finde ich nicht wenn klare grenzen gesetzt sind und mit einander auch ehrlich geredet wird.

Ich hab auch ne gute Freundin, funktioniert schon Jahre 1A.(obwohl manchmal gesagt wird wir seien wie so olles Ehepaar 😂)

Wir sagen uns aber auch wenn jemand zu weit gehen sollte.

Nicht jeder hat nur das "piep" im Kopf.

Nen Kollege hat auch 2 gute Feundinnen die kenne sich schon über 15Jahre und sind unzertrennlich.

Also es geht wunderbar auch wenn alle Hetero sind.
Wie gesagt müssen klare grenzen gesetzt werden.

x 1 #7


User_0815_4711
Zitat von Lilaria_Rose:
Nach 6 Wochen Funkstille schrieb er mich wieder an und schickte mir eine Anfrage für eine meiner Aktivitäten.

Autismus hin, Autismus her.
Sein Verhalten hat mit Autismus wenig zu tun, sondern ist ein Charakterfehler.
Zuerst eingeschnappt sein und dich nach 6 Wochen wieder hervorholen wollen.
Du merkst selber, dass etwas zerbrochen ist und es dir nicht mehr gut tut.
Die Konsequenz kennst du selber.

x 1 #8


Krylla
Zitat von User_0815_4711:
Zuerst eingeschnappt sein und dich nach 6 Wochen wieder hervorholen wollen.

So einfach ist es dann doch nicht.
Woher weißt du, wie oft sein Nein in seinem Leben übergangen wurde?
Und es ist nicht unbekannt, dass bei Autisten es passieren kann, dass sie plötzlich zu explodieren scheinen, obwohl alles gut schien. Da war innerlich dann aber gar nichts gut.

Und das ist, das stimmt, richtig doof für das Umfeld, dass es nicht kommen sieht und auch nicht kommen sehen kann, wenn man es nicht weiß.

Du kannst nicht sagen, was in ihm vorgegangen ist. Reden ist allgemein in jeder Beziehung wichtig, aber deswegen besonders bei solchen Freundschaften.


Aber wo du Recht hast, ist, dass Lilaria alleine für sich entscheiden muss, ob sie damit leben möchte und kann.

x 2 #9


Feuerschale
Ich lese dass eine Grenzziehung erforderlich war aus seiner Sicht, und nach einer Distanz dann eine - distanziertere- Annäherung. Also nicht mehr persönlich, Aktivitäten in der Gruppe ok, persönliches nein, da war Grenzüberschreitung.

Dass da jetzt eine andere vertraute Person ist, ist mMn allein sein B-ier. Wer ihm gut tut, mit wem er noch oder neu befreundet ist.Das ist kein "ersetzen" Schachzug in meinen Augen.

"Du sollst keine anderen engere Freundin haben, setz mich da wieder hin" wäre auf jeden Fall auch eine Grenzüberschreitung, für mich.
Und die Haltung, dass nach nein vier mal überreden ok ist ("nur WA" "Fänd man selber nicht so schlimm"), scheint ja soweit noch da zu sein bei dir @Lilaria_Rose , also ist doch die jetzige Distanz dann passend irgendwie? 🤔


Weil, wenn - ich formuliere es mal überspitzt, einen jemand penetrant und sturköpfig rumdengelt, das ist schon für Nicht Autsiten Stress genug, und da ginge vielleicht ein lockeres "du nervst hör auf". Aber wenn das innerlich alles nicht klar ist und nur Hochstress bedeutet, keine aktuelle Wehrfähigkeit, dann staut sich da Extremstress an und die Grenze kommt erst nach reichlicher Überlegung und Eigensortierung und kostet immens viel Energie.


Der Verlust einer engeren Beziehung und von gemeinsamen Gewohnheiten ist natürlich immer schmerzhaft, aber Vertrauen wächst eben ganz natürlich und ist dynamisch zwischen Wollen und Grenzen von zwei Personen.
Oder wird auch wieder verloren, wenn sich das Unwohlsein, Stress immens steigert und man mit ner Person plötzlich in einer red zone ist und weiß wie kämpfen muss, um das eigene System zu erhalten.


Ich würde den ehemaligen engeren Freund nicht zu sehr fokussieren, ihn sein Ding machen lassen, selber schauen wo noch andere Kontakte erwachsen für mich selbst und ihn in der Distanz und in seinem gewollten Gefüge dann weiter treffen.

Sollte er iwann einen anderen Eindruck bekommen und es würde wieder mehr, dann ist das so, aber rechnen würde ich damit nicht. Es würde wohl nur passieren wenn du ihm gut tust, nicht stresst, ihn nicht fokussierst, forderst, nichts erwartest, nichts in seinem 'Umfeld bewertet (Wie da ist ne andere Freundin? Fahr doch mit mir!)

@Lilaria_Rose dieses bewacht, erwartet und bewertet werden fände ich z B auch eher stressig und unangemessen.
Es liest sich eher egozentrisch von deiner Seite aus "mein ....ist weg"... "warum hat es sich nur so gehabt?" ...."warum hat es jetzt jemand anders"....Ich lese nicht, dass du deinen ehemaligen Freund als Subjekt siehst mit seinen Empfindungen, Entscheidungen, seinem ganz eigenen Leben.

x 1 #10


L
Wir kennen uns tatsächlich noch nicht soooo superlange, seit Ende des Jahres. Seine jetzige beste Freundin hat er kurz vor unserer Funkstille kennengelernt, das war im April. Der Mann baut sehr schnell enge Freundschaften auf, wenn er das Gefühl hat, dass es sich für ihn richtig anfühlt.

Die meisten Menschen überschreiten die Grenzen anderer nicht absichtlich. Vor unserem Knatsch hatten wir nie über das Thema Grenzüberschreitung gesprochen. Unser Verhältnis war immer harmonisch, entspannt und gar nicht kompliziert. Deshalb hatte ich den Eindruck, dass dieser Mann vieles ziemlich locker sieht und es fast unmöglich ist, ihn zu verärgern.

Selbstverständlich habe ich auch andere Freunde und natürlich ist es kein Problem für mich, dass er auch andere enge Freundschaften pflegt. Aber ist zu schmerzhaft für mich, wenn andere "das große Ganze" bekommen und ich nur wie eine nette Bekannte behandelt werde. Auf die Dauer tut mir das zu sehr weh, deshalb muss ich das Gespräch mit ihm suchen.

x 1 #11


CosmicPancake
Zitat von User_0815_4711:
Autismus hin, Autismus her

Das ist ungefähr so wie: Querschnittsgelähmt hin, Querschnittsgelähmt her. Die paar Meter wird er wohl zu Fuß zurück legen können.

Zitat von Lilaria_Rose:
Aber ist zu schmerzhaft für mich, wenn andere "das große Ganze" bekommen und ich nur wie eine nette Bekannte behandelt werde. Auf die Dauer tut mir das zu sehr weh, deshalb muss ich das Gespräch mit ihm suchen.


Für mich klingt das zu sehr, als wenn es um deinen Crush ginge. Deshalb habe ich keine Freundinnen.

#12


L
Ich brauche keinen riesengroßen Freundeskreis, der überwiegend aus oberflächlichen Kontakten besteht. Zu mir passt ein kleiner Kreis von wenigen Menschen, mit denen ich eng verbunden bin. Dieser Mann vertritt übrigens die gleiche Einstellung, in dem Punkt waren wir uns immer einig🙂.

Inzwischen hat er mir zwar die Menschen vorgestellt, die ihm wichtig sind und bindet mich bei den Treffen mit ihnen ein. Aber mir fehlen halt unsere Zweiertreffen und die ganz persönlichen Gespräche mit ihm. Bevor ich noch monatelang in der Warteschleife verharre und sich dann bspw. Ende des Jahres herausstellt, dass er das gar nicht mehr will, suche ich lieber zeitnah das Gespräch mit ihm.

#13


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