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Peter30
Mitglied
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Hallo,
ich muss mein Problem hier mal los werden, vielleicht könnt ihr mir Tipps und Ratschläge geben.
Ich habe seit Januar einen neuen Job - habe nach 15 Jahren mein altes Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen. Ich hatte mir eine Veränderung gewünscht und hatte mich auf eine sehr attraktive Stelle beworben. Die Rahmenbedingungen sind perfekt, nach erfolgter Einarbeitung und einer Inhouse-Prüfung kann ich größtenteils aus dem Home-Office arbeiten, 1000 Euro Brutto mehr + jährliche Anpassungen. Es ist eine Stelle in einer Behörde und man hat da echt viele Freiheiten. Allerdings ist man Größenteils im Außendienst unterwegs, nicht zum verkaufen sondern nur zum beraten. Das ist komplettes Neuland für mich, da ich vorher als Abteilungsleiter jeden Tag mit den selben Kollegen zu tun hatte.
Mir war bewusst das die erste Zeit hart werden wird, im ersten Jahr muss ich viele Seminare und Schulungen besuchen - und nach den vielen Jahren in meiner alten Firma ist es auch nicht so einfach aus seinem "Trott" so rauszukommen. Doch die ersten 4-5 Wochen liefen im neuen Unternehmen sehr gut, nette Kollegen, lockeres Umfeld, schöner Arbeitsplatz. Ich bekam nach den ersten Wochen auch lob das ich mich ziemlich reinhänge und das viele Fachwissen auch oft nach der Arbeitszeit noch vertiefe und Sachen ausarbeite.
Leider liefen die letzten 2-3 Wochen für mich nicht so (wie ich es gern) gehabt hätte, nachdem ich die ersten Wochen mit den Kollegen zusammen unterwegs war und bei den Beratungen zur zugehört und Informationen ergänzt habe, erwartet man nun von mir in Eigenregie die Beratungsgespräche zu führen. Das ist komplettes Neuland für mich und ich tue mich da doch etwas schwer, ich bin etwas schüchtern und zurückhaltend und dieser "Smalltalk" mit fremden Leuten fordert mich stark. In meinem Kopf kreisen in den Gesprächen viele Sachen was ich erwähnen muss und nebenbei ein offenes Gespräch zu führen und die richtigen Worte zu finden fällt mir noch sehr schwer. Ich werde schnell nervös, verhaspel mich im Gespräch und der Gegenüber hat teilweise fragende Gesichter auf was ich hinaus will. Die Kollegen haben gemeint das sowas dauert und ich mir nicht so sehr den Kopf machen soll und das es schon besser geworden ist. Trotzdem frage ich mich, ob ich das überhaupt lernen kann und ob der Job echt der richtige für mich ist ?
Ich will den Kopf nicht in den Sand stecken, ich weiß das ich mir viel Mühe gebe und das ich immer Perfekt sein will, was natürlich nicht möglich ist. Kann man überhaupt "lernen" gut zu kommunizieren, wenn man nicht so der Typ dafür bisher war - eigentlich war ich nie der typische Vertretertyp ?
ich muss mein Problem hier mal los werden, vielleicht könnt ihr mir Tipps und Ratschläge geben.
Ich habe seit Januar einen neuen Job - habe nach 15 Jahren mein altes Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen. Ich hatte mir eine Veränderung gewünscht und hatte mich auf eine sehr attraktive Stelle beworben. Die Rahmenbedingungen sind perfekt, nach erfolgter Einarbeitung und einer Inhouse-Prüfung kann ich größtenteils aus dem Home-Office arbeiten, 1000 Euro Brutto mehr + jährliche Anpassungen. Es ist eine Stelle in einer Behörde und man hat da echt viele Freiheiten. Allerdings ist man Größenteils im Außendienst unterwegs, nicht zum verkaufen sondern nur zum beraten. Das ist komplettes Neuland für mich, da ich vorher als Abteilungsleiter jeden Tag mit den selben Kollegen zu tun hatte.
Mir war bewusst das die erste Zeit hart werden wird, im ersten Jahr muss ich viele Seminare und Schulungen besuchen - und nach den vielen Jahren in meiner alten Firma ist es auch nicht so einfach aus seinem "Trott" so rauszukommen. Doch die ersten 4-5 Wochen liefen im neuen Unternehmen sehr gut, nette Kollegen, lockeres Umfeld, schöner Arbeitsplatz. Ich bekam nach den ersten Wochen auch lob das ich mich ziemlich reinhänge und das viele Fachwissen auch oft nach der Arbeitszeit noch vertiefe und Sachen ausarbeite.
Leider liefen die letzten 2-3 Wochen für mich nicht so (wie ich es gern) gehabt hätte, nachdem ich die ersten Wochen mit den Kollegen zusammen unterwegs war und bei den Beratungen zur zugehört und Informationen ergänzt habe, erwartet man nun von mir in Eigenregie die Beratungsgespräche zu führen. Das ist komplettes Neuland für mich und ich tue mich da doch etwas schwer, ich bin etwas schüchtern und zurückhaltend und dieser "Smalltalk" mit fremden Leuten fordert mich stark. In meinem Kopf kreisen in den Gesprächen viele Sachen was ich erwähnen muss und nebenbei ein offenes Gespräch zu führen und die richtigen Worte zu finden fällt mir noch sehr schwer. Ich werde schnell nervös, verhaspel mich im Gespräch und der Gegenüber hat teilweise fragende Gesichter auf was ich hinaus will. Die Kollegen haben gemeint das sowas dauert und ich mir nicht so sehr den Kopf machen soll und das es schon besser geworden ist. Trotzdem frage ich mich, ob ich das überhaupt lernen kann und ob der Job echt der richtige für mich ist ?
Ich will den Kopf nicht in den Sand stecken, ich weiß das ich mir viel Mühe gebe und das ich immer Perfekt sein will, was natürlich nicht möglich ist. Kann man überhaupt "lernen" gut zu kommunizieren, wenn man nicht so der Typ dafür bisher war - eigentlich war ich nie der typische Vertretertyp ?
• • 25.02.2026 #1
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